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BSK (Subject) / Instandsetzung (Lesson)
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- Kunststoffe im Beton (2) - Dispersion: thermoplastische Polymere in Form von kugelförmigen plastischen tröpfchen (Emulsion) oder festen Teilchen (Suspersion) zusammen mit einem Disperionsmittel (z.B. Wasser) imd Zusatzmitteln in Form von Emulgatoren, Entschäumern, Schutzkolloiden und Filmbildungshilfsmittel - Redispergierbare Pulver
- Polymermodifizierte Betone (3) - Anwendung: Industriefußböden, Betonsanierung... - PC: Reaktionsharzbeton: Verwendung für Estriche, Fertigteile, Injektionen, Instandsetzung. Säurebeständig, hohe Festigkeiten, kein ausrechender korrosionsschutz der Bewehrung - PCC: Kunststoffmodifizierte Betone / Mörtel: höhere Festigkeiten, verbesserte Haftung an Altbetonen. verwendung als reperaturmörtel/-beton
- Veränderung der Festbetoneigenschaften (3) - Abnahme der Druckfestigkeit und des E-Moduls - Erhöhung der Zugfestigkeit, Zugbruchdehnung - Abfall der Festigkeit bei hohen temperaturen
- Instandsetzungsmaßnahmen (3) - Füllen von Rissen und Hohlräumen mit Reaktionsharz, Zementleim oder Zementsuspension - Ausfüllen von örtlich begrentzter fehlstellen mit Mörtel oder Beton - Auftragen von Hydrophobierung / Imprägnierung / Beschichtung
- Füllen von Rissen (5) - Verpressen oder verfüllen von Rissen durch Harze, Gele oder Suspension - Anforderung an das zu injizierende Medium: Kraftschlüssig, quellfähig, elastischer Verbund - unterscheidung zwischen schließen, abdichten, kraftschlüssiges Verbinden, (begrentzt-) dehnfähiges Verbinden - Injektionsverfahren: Hochdruckverfahren, niederdruckverfahren, Pinselinjektion - Injektionsstoff wird über sog. packer in den Beton eingebracht. Diese werden entweder seitlich in den Riss eingebohrt (Bohpacker) oder auf den Riss aufgeklebt (Klebepacker) und der Injektionsstoff wird unter Druck eingepresst
- Injektionsstoffe zum Verfüllen von Rissen (4) - Zementleime und -suspensionen: keine hohen Festigkeiten - Epoxidharze: kraftschlüssige verbindungen, hohe Festigkeiten, geringe Dehnfähigkeiten, Anforderung: Risserzeugende Spannung tritt nicht wieder auf - Polyurethane bei abdichtenden Injektionen, die auch unter fortwährender Dehnbeanspruchung wirkungsvoll bleiben. geringere Festigkeiten - Acrylatgele für abdichtende Rissinstandsetzung, geringe Festigkeit, hohes Quellvermögen
- Großflächiges Auftragen von Mörtel oder Betonen (4) - Zweck: Vergrößerung der Betondeckung der Bewehrung; Herstellung eines neuen Oberflächenprofils; Verstärkung des Betonquerschnitts - Auftrag als Ortbeton oder im Sprotzbetonverfahren - Verwendung von zementgebundenen Mörtel oder Betonen ohne oder mit Kunststoffmodifizierung - Spritzbeton: guter Haftverbund zum untergrund. Unterscheidung in Nassspritzverfahren und trockenspritzverfahren
- Hydrophobierung (2) - Imprägnierende Behandlung der Betonoberfläche zur Herstellung einer wasserabweisenden Oberfläche - Poren und kapillaren sind nicht gefüllt, sondern nur ausgekleidet
- Filmbildende Imprägnierung / Versiegelung (2) - verhindert das Eindringen flüssiger / gasförmiger Stoffe - Poren und kapillare sind weitesgehend gefüllt
- Beschichtungen (4) - Verhindert das Eindringen flüssiger und gasförmiger Stoffe - idr. gießfähige, selbstverlaufende Reaktionsharze - kann die Betonoberfläche vor mechanischer und chemischer Beanspruchung schützen - häufig aufwendige Systemaufbauten (Spachtelung, Grundierung, Beschichtung)
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- Korrosionsschutzprinzipien (4) - KS durch widerherstellen des alkalischen Mileus (Instandsetzungsprinzip R) -> erneute Bildung einer passivschicht auf der Stahloberfläche durch Auftragen eines zementgebundenen Instandsetzungssystems; Anzuwenden bei korrosion infolge Carbonatisierung - KS durch Begrenzung des Wasergehaltes im Beton (IP W) - KS durch Beschichtung der Bewehrung (IP C): Anwendung, wenn andere Maßnahmen keinen dauerhaften Erfolg bringen können; idr. zusätzliche Beschichtung zur verbesserung des Carbonatisierungswiderstands - Kathodischer KS (IP K): Fremdstrom/Oferanode