21
Eibl (Subject) / Regulation (Lesson)
Regulation
This lesson was created by vanbeeka.
This lesson is not released for learning.
Advertisement
- 10. welche Signale/Einflüsse gibt es im Körper für die Regulation der Nahrungsaufnahme? sensorische Signale (stimulierende Neurotransmitter) genetische und psychosoziale Einflüsse veränderte hypophysäre Hormonsekretion periphere endokrine Signale (Leptin, Insulin, Glucocorticoide) (Inhibitorische Neurotransmitter) gastrointestinale Signale (Magendehnung, gastrointestinale Hormone, Effekte absorbierter Nährstoffe
- 11. Definitionen (1) Hunger (2) Appetit (3) Sättigung Hunger = Allgemeinempfindung die in der Magengegend lokalisiert ist (viscerale Sensibilität) und auch "spezifischer Hunger": Verlangen nach bestimmten Nährstoffen Appetit = Wunsch nach Nahrungsaufnahme, Nahrung zum Lustgewinn Sättigung = Empfindung des Hungers tritt nicht mehr auf
- 12. Unterschied Sättigung und Sattheit Sättigung = kurzfristiger Mechanismus der dazu führt dass eine Mahlzeit beendet wird Sattheit = länger andauernd, bestimmt die Zeit bis zur nächsten Mahlzeit
- 13. Wo erfolgt die Wahrnehmung von Hunger und Sättigung im zentralen Nervensystem (Hypothalamus) > Esszentrum: Kern im lateralen Hypothalamus>Sattheitszentrum: Kerin im ventromedialen Hypothalamus Einflussfaktoren/ Signalträger
- 14. Mechanismen der Sättigung Magendehnung Sättigungshormon (CCK) Hungerhormon Ghrelin Leptin Nährstoffe
- 15. Was sind Adiposity Signale? Signale vom Gastrointestinaltrakt , Leber/Pankreas (Insulin,Amylin) und Fettspeicher (leptin) die Gehirn über die Größe der Fettreserven und über Hunger/Sättigung informieren
- 17. Wie werden Signale vom GI-Trakt zum ZNS transportiert? über Nervenbahnen (Nervus vagus und sympathicus) Hormone sind CCK (Cholecystokinin) und Ghrelin (Stimulus der Nahrungsaufnahme)
- 18. Wie beeinfluss Geschmack die Nahrungsaufnahme? Welche LM schmecken gut? guter Geschmack erhöht Nahrungszufuhr was gut schmeckt ist abhängig von Alter, Geschlecht, Energiedichte, süße Lebensmittel
- 19. Welchen Einfluss hat die Textur auf die Sättigung? je fester die Nahrung desto weniger wird konsumiert (Kaueffekt) > Sättigung bei festen Mahlzeiten größer auch verbunden mit Zeit: Gehirn braucht Zeit bis es Sättigungssignale aufnimmt Ballaststoffe
- 20. Welchen Einfluss haben die Makronährstoffe auf die Sättigung? kurzfristig: Protein >> KH > Fett aber: bei gleicher Energiedichte kein Unterschied
- Advertisement
- 21. Was ist die Energiedichte und wovon abhängig? Wie ist die Einteilung in niedrig,mittel,hoch? Welchen Effekt auf Körpergewicht hat die Energiedichte? Energiemenge eines LM pro Gewichtseinheit (kcal/g) abhängig von Gehalt Wasser, Fett, Nahrungsfasern niedrig: < 1,5 kcal/gmittel: 1,6 - 2,4 kcal/ghoch: >2,5kcal/g in Kohortenstudien: positive Assoziation zwischen niedriger Energiedichte und verminderter Körpergewichtszunahme, BMI und Gewichtserhaltung Studien aus USA zeigen, dass bei niedriger Energiedichte weniger Kalorien konsumiert werden als bei hoher
- 22. Einfluss von Portionsgröße auf Nahrungsaufnahme? je größer Portionsgrößen sind desto mehr wird verzehrt
- 23. Einfluss von Nahrungsfasern auf die Sättigung (zB in Vollkornprodukten) und weitere Wirkungen von Nahrungsfasern? Ballaststoffreiche LM fördern Sättigung durch Im Magen: Volumen/Viskosität erhöht > langsamere Entleerungsrate > Sättigung erhöht und damit Energieaufnahme verringert geringe Energiedichte im Darm: langsamere Aufnahme von Makronährstoffen > langsamere Absorption > Zunahme von Sättigungshormonen (CCK,GLP-1, Peptid YY) und Fettspeicher nimmt ab (FFA, Glucose, Insulin weniger) > Dauer bis zur nächsten Mahlzeit länger Veränderung des Mikrobiotischen Profils > Abnahme von Entzündungen; Zunahme von SCFA (kurzkettigen FS) und dadurch verbesserte Blutglucose Regulation (Leber) außerdem: durch verkürzte Transitzeit: verkürzte Kontaktzeit mit schädlichen Stoffen
- 25. Welchen Einfluss kann der Verzehr eines Salates mit niedriger Energiedichte vor der Hauptmahlzeit haben? kann die Gesamtaufnahme der Energie einer Mahlzeit reduzieren
- 26. Zusammenhang Konsum von Softgetränken und Körpergewicht? Vergleicht Light und Normal Positive Korrelation bei Kindern, aber nicht bei Erwachsenen (!?)>kann jedoch ein Faktor für Übergewicht sein positive Korrelation von AUfnahme Softdrink und Energieaufnahme (auch während Mahlzeiten, besondern bei Nicht-Light-Getränken)Außerdem: bei großer Portionsgröße des Drinks auch erhöhte Aufnahme weglassen von 1 Softgetränk pro Tag assoziiert mit Gewichtsverlust von 0,5kg nach g Monaten Light/Normal:Teilweise Kompensation des Energiegehaltes vom Getränk, aber bei normal ~200kcal/Tag mehr als bei Light
- 27. Wirkung von Alkohol auf Sättigung moderate Aufnahme erzeugt kein Sättigungssignalkeine Reduktion des nachfolgenden Verzehrs in Folge der Energieaufnahmekurzfristig: Stimulation des Appetits
- 28. Periphere Signale zur Regulation Sensorische Signale (Erscheinung, Geruch, Geschmack, Textur) > Speichelfluss Rezeptoren im Verdauungstrakt: Dehnungsrezeptoren, Chemorezeptoren(Füllung und Dehnung des Magens reduzieren die weitere Nahrungsaufnahme (Volumen muss mindestens 400mL betragen (es wurde zB beobachtet dass bei Gabe einer Flüssignahrung vor Mahlzeit weniger Kalorien aufgenommen wurden)Nahrungsbestandteile selber verursacht chemische Reize Der Kaloriengehalt trägt nicht wesentlich zur Auslösung von Sättigungssignalen bei Magenentleerungsrate (Rerval, luminal) > KH/Fette (TG) verlangsamen die Rate Nährstoffe: Glucose, Ballaststoffe, Energiedichte
- 28. Was ist Ghrelin? Hunger-Hormon aus dem Magen, welches unger stimuliert die Verabreichung fördert Übergewicht
- 29. Signale aus dem Darm bezüglich Hunger/sättigung Cholecystokinin (CCK)>reduziert Größe und Dauer einer Mahlzeit, kurzfristige Kontrolle Glucagon-like peptide-1 (GLP-1)>stimuliert Insulin Sekretion, antidiabetisch, erhöht Sättigung Peptid YY>Hemmung von Appetit und Nahrungsaufnahme
- 30. Signale aus dem Fettgewebe Leptin > steuert (im Tierversuch) die Nahrungsaufnahme und Energieverbrauch (bei hohem Gehalt: geringe Aufnahme und umgekehrt) wird bei Gesunden proportional zur Körperfettmasse gebildet und bindet an Hypothalamus Rezeptor. >bei gestörter Rückkopplung (zB Defekt des Rezeptors) erhöht sich die Energieaufnahme trotz Zunahme des Fettgewebes Adiponectin > vermindert Insulinresistenz Resistin > wirkung beim Menschen noch nicht gesichtert
- 31. Zentralnervöse Appetitregulation Neurochemische Signale für die Appetitkontrolle werden im Hypothalamus verarbeitet (Neurotransmitter und Neurohormone) >Serotonin (wird im ZNS und im intestinalen Gewebe synthetisiert, die Rate ist abhänging von der Verfügbarkeit von Trp. bei Proteinreicher Nahrung ist Serotonin niedrig und es entsteht Hunger nach KH. Bei KH-reicer Nahrung ist Serotonin hoch und Hunger nach Protein entsteht