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BSK (Subject) / Lehm (Lesson)
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- Zusammensetzung (3) - Korngrößengemisch aus Ton, Schluff und Sand -> Ton ist Bindemittel, Schluss und Sand Füllstoffe (je nach überwiegendem Anteil: toniger-, sandiger- oder schluffiger Lehm) - "fetter" Lehm bei hohem Tongehalt, "magerer" Lehm bei niedrigem Tongehalt - Unterscheidung nach Fundort: Berglehm, Gehängeleh, Geschiebelehm
- Vorteile (7) - bindet Schadstoffe - konserviert Holz - ist wiederverwendbar - spart Baumaterial und Transportkosten - Lehm reguliert Luftfeuchte -> Gesundes Raumklime - gute Wärmedämmung, Lehm speichert Wärme - feuerbeständig
- Verhalten bei Wasser- und Wasserdampfeinwirkung (5) - Wasser kann in das blättrige Kristallgefüge eindringen -> Quellen - Kristallplättchen sind von einem dünnen Wasserfilm umhült und kleiten beim Vervormen aneinander vorbei -> Platische Verformung - Quell und Schwindmaß ist von der Art und Menge des Tons abhängig -> Fette Leheme schwinden stark, magere wenig - Frost und Regenerosion bei eindringen von Feuchtigkeit -> magere Lehme: geringer Widerstand gegen Regenerosion, Lehm wird an der Oberfläche abgespült; fette Leheme: eher Regenfest, neigen jedoch zu Schwindrissen und sind frostgefärdet - Bei Wasserdampfeinwirkung kein Quellen: Aufnahme und Abgabe von Wasserdampf, regulierung der Luftfeuchte (je höher der Tongehalt desto höher die Feuchtigkeitsaufnahme)
- Witterungsschutz für Lehmoberflächen (3) - Oberfläche verdichten und Glätten - Auftragen von Kalkputzen, Verschalungen oder Verkleidungen - konstruktive Maßnahmen: Dachüberstände, Spritzwasserschutz im Sockelbereich, horizontale Feuchtigkeitssperre
- Lehmbauarten (6) - Direktes Formen aus plastischem Lehm - Lehmbrotbauweise - Stranglehmverfahren - Nasslehmfüllungen - Stampflehmbau - Lehmsteinbau
- Lehmbrotbauweise - Lehmbrote werden aus aufbereitetem Lehm geformt -> Im feuchten Zustand ohne Mörtel aufeinander geschichtet
- Stranglehmverfahren (2) - Lehmstränge aus Strangelhmpressen im plastischen Zustand aufeinander Geschichtet und die Fugen verdichtet - Vorraussetzung: ausreichende Bindekraft (optimaler Tongehalt)
- Stranglehmverfahren (2) - Lehmstränge aus Strangelhmpressen im plastischen Zustand aufeinander Geschichtet und die Fugen verdichtet - Vorraussetzung: ausreichende Bindekraft (optimaler Tongehalt)
- Nasslehmfüllungen für Fachwerk und Skelettbauweise Zwischen den Stützen bilden dünne Holzprofile ode Rohre ein engmaschiges Gitterwerk, dass von beiden Seiten mit Lehmklumpen beworfen und anschließend glatt gestrichen wird
- Stampflehmbau erdfeuchter Lehm in Schalumgsformen und durch Stampfen mit Stampfwerkzeigen verdichtet
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- Lehmsteinbau Ungebrannte Steine/Ziegel werden mit Lehm- oder Kalkmörtel vermauert
- Lehmputze (2) - Bestehen überwiegend aus Sand und Schluff, Ton nur soviel das die Bindekraft ausreicht - Einsatz aus raumklimatischen und ästhetischen Gründen
- Lehmbauplatten (2) - Einsatz im Trockenbau als Wand- oder Deckenbeplankung - Positive beeinflussung des Raumklimas und regulierung der Luftfeuchte
- Leichtlehm (2) - Lehm mit Luftporenhaltigen Zuschlagstoffen (Stroh, Blähton) - geringe Trockenrohdichte, größere Wärmedämmwirkung durch geringe Wärmeleitfähigkeit