Klinische Psychologie II (Subject) / KP_03 Kausale Faktoren und Sichtweisen (Lesson)

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KP_03 Kausale Faktoren und Sichtweisen

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  • Abwehrmechanismen psychische Mechanismen, die Angst durch eine Verdrängung der unangenehmen Inhalte aus dem BEwusstsein kanalisieren oder linern und nicht durch eine direkte Bewältigung der angstauslösenden Situation
  • Assimilation Einarbeitung neuer Infos in die vorhandenen kognitiven Bezugsrahmen, selbst wenn die neue Info reinterpretiert oder verzerrt werden muss, damit sie in das vorhandene Schema passt
  • Akkommodation Veränderung von vorhandenen kognitiven bezugsrahmen, um sich nicht zu den vorhanden Schemata passende neue Infos aneignen zu können
  • Assoziationsanalysen Vergleich der Häufigkeit bestimmter genetischer Marker bei Personen mit und ohne Störung (Genort bekannt)
  • Ätiologie kausales Muster abweichenden Verhaltens
  • Attribution Vorgang, Geschehnissen Ursachen zuzuschreiben
  • beitragende Ursachen Ursache X erhöht Auftretenswahrscheinlichtkeit von Störung Y --> weder notwendig noch hinreichend
  • Elektrakomplex Penisneid bei Mädchen aufgrund eines Gefühls von Unvollkommenheit gegenüber dem Vater
  • ES Sitz des unbewussten und triebhaften Teils des Individuums
  • Extinktion / Löschung wenn CS wiederholt ohne UCS dargeboten wird, wird die CR allmählich schwächer
  • Genotype vollständige genetische Ausstattung einer Person
  • Genotyp-Umwelt-Interaktion Genotyp formt Umwelterfahrungen eines Kindes
  • Genotyp-Umwelt-Korrelation Menschen mit unterschiedlichen Genotypen sind unterschiedlich empfänglich für Umwelteinflüsse
  • hinreichende Ursache Ursache X garantiert das Auftreten von Störung Y ACHTUNG hinreichend nicht immer auch notwendig!
  • Hormone chemische Botenstoffe, die von endokrinen Drüsen ausgeschüttet werden
  • ICH rationaler Teil des Bewusstseins, der zwischen den Bedürfnissen des ES, den moralischen Beschränkungen des ÜBER-ICH und den Realitäten der Außenwelt vermittelt
  • Ich-Psychologie organisatorische Rolle des ICH (= exekutiver Teil der Persönlichkeit) für normale Entwicklung der Persönlichkeit
  • interpersonelle Betrachtungsweise Ursachen eines Großteils der Psychopathologie liegt in negativen Tendenzen, die im Umgang mit der interpersonellen Umgebung entwickelt wurden
  • Katrationsangst Bestrafung der kindlichen Lust durch Abschneiden des Penis befürchtet
  • klassische Konditionierung neutraler Reiz wiederholt mit unkonditioniertem Reiz präsentiert, später reicht UC für UR aus --> Art des Lernens
  • kognitive / kognitiv-behaviorale Betrachtungsweise Verzerrungen können im Denken und Infoverarbeitung auftreten und zu abweichendem Verhalten führen
  • Konkordanzrate Rate an Zwillingen, die die Störung / das Merkmal gemeinsam haben
  • Kopplungsanalysen Vergleich des Auftretens einer Störung in einer Familiemit Auftreten eines genetischen Markers (Genort bekannt)
  • Lustprinzip Streben nach unmittelbarer Befriedigung von triebbedürfnissen, ohne Rücksicht auf Realitäten oder moralische Bedenken
  • Modelllernen Erlernen von Fertigkeiten durch das Beobachten einer anderen Person, die das zu erlerndende Verhalten ausführt
  • Neurotransmitter chemische Substanzen, die bei einem Nervenimpuls vom präsynaptischen neuron in den synaptischen Spalt freigesetzt werden
  • notwendige Ursache Ursache X ist Bedingung für das Auftreten von Störung Y ABER nciht alleiniger Faktor
  • Objektbeziehungstheorie Interaktion des Individuums mit realen + imaginierten Personen (= äußere + innere Objekte) erlebte Beziehungen zwischen äußeren + inneren Objekten Erstellung symbolischer Repräsentationen von wichtigen Personen im Umfeld des Kindes
  • Ödipuskomplex sexuelles Verlangen nach der Mutter und Betrachtung des Vaters als Rivalen
  • Phänotyp beobachtbare strukturelle und funktionale Merkmale
  • Phasen der psychosexuellen Entwicklung jede Phase durch die libidinöse Befriedigung einer spezifischen erogenen Zone gekennzeichnet
  • Primärprozess-Denken Befreidigung von Triebbedürfnissen durch das Hervorbringen von Vorstellungsbildern und Wunscherfüllungsphantasien, da das ES hierzu keinen selbst keine realen Handlungen vornehmen kann
  • protektive Faktoren Einflüsse, die die Reaktion einer Person auf umweltbedingten Stress in einer Weise modifizieren, die das Auftreten der negativen Konsequenzen von Stress unwahrscheinlicher macht
  • Psychopathologie der Entwicklung Untersuchung anhand des Vergleichs und der Kontrastierung eines Zustands mit den normalen und zu erwartenden entwicklungsbedingten Veänderungen, was genau an jedem Punkt der Entwicklung als abweichend anzusehen ist
  • Realitätsprinzip Bewusstheit der Anforderungen der Umwelt und Anpassung des Verhaltens an diese Anforderungen
  • Reiz-Differenzierung Erlernen der Unterscheidung zwischen mehreren ähnlichen Reizen in ABhängigkeit davon, auf welche Reize eine Belohnung erfolgt
  • Reiz-Generalisierung Ausdehnung einer CR vom ursprünglichen CS auf andere, ähnliche Reize
  • Resilienz Fähigkeit, sich auch an sehr schwierige Umstände anzupassen --> Schwierigkeiten meistern, die sich einem in den Weg stellen
  • Schema zugrunde liegende Wissensstruktur, die die aktuelle Infoverarbeitung steuert und oft zu Verzerrungen bei der Aufmerksamkeit, dem Gedächtnis und dem Verständnis führt
  • Sekundärprozess-Denken realitätsorientierte ratioanle Prozesse des ICH zum Umgang mit der AUßenwelt und die Ausübung von Krontrolle auf die Bedürfnisse des ES
  • Selbstschemata Ansichten darüber, wer wir sind, was aus uns werden könnte und was wichtig für uns ist
  • Spontanerholung plötzliche Rückkehr einer CR nach erfolgter Extinktion
  • Synapse mit Flüssigkeit gefüllter Spalt zwischen Neuronen
  • Temperament Reaktivität und charakterisitsche Merkmale der Selbstregulation
  • ÜBER-ICH Gewissen ethische und moralische Aspekte des Verhaltens
  • Vestärkung Belohnung oder positive Folge auf erwünschtes Verhalten, sodass Auftretenswahrscheinlichkeit erhöht wird
  • Verschiebung unterdrückte (oft feindselige) Gefühle werden vom verursachenden Objekt auf ein weniger gefährliches Verschoben
  • Projektion eigene unakzeptable Motive werden anderen zugeschrieben
  • Rationalisierung erfundene "Erklärungen" werden vorgeschoben. um niedere Motive für das eigene Verhalten zu verbergen oder zu maskieren
  • Reaktionsbildung die Bewusstheit / das Ausdrücken unakzeptabler Wünsche wird durch die übertriebene Adoption scheinbar gegensätzlichen Verhaltens niedergehalten