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bwf (Subject) / Organisation (Lesson)

gehört zu Management

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  • Inhalt des Organisationsauftrages o   Aufspaltung der Gesamtaufgabe des Unternehmens in Teilaufgaben (Analyse) o   Verkettung der Teilaufgaben zwecks Erfüllung der Gesamtunternehmensaufgabe (Synthese)
  • Organisatorische Regelungsformen ·         Organisatorische Regelungen: Handlungsorientierte Anweisungen der Unternehmensführung und ihrer Organe o   Organisation: Einheitliche Dauerregelung auf längere Sicht; organisatorische Regelung bei stabilen Strukturen (Gleichartigkeit, Regelmäßigkeit…) (z.B. Buchhaltungsrichtlinien, Arbeitszeit) o   Improvisation: Ad hoc-Entscheidungen auf kürzere Sicht; keine explizite Regelung für nicht vorhersehbare Entscheidungszwänge (Problem erkanntà Problem gelöst!) (z.B. Streik, Konkjuntureinbruch) o   Disposition: Fallweise Regelung, welche an der organisatorischen Regelung und der improvisatorischen Nichtregelung gebunden ist (z.B. Preisstellung bei Großaufträgen)
  • Aufgabenanalyse und Aufgabensynthese ·         Aufgabenanalyse: Aufspaltung der Unternehmensaufgabe in Teilaufgaben à Benennung der Soll-Leistung und Dokumentation der zu erbringenden Aktivitäten o   Bestimmungsmerkmale: Zeit, Aufgabenträger, Verrichtungsvorgang, Objekt.. ·         Aufgabensynthese: Zuordnung von Teilaufgaben und Organisationsträger (sog. Stellen=Grundelement der Aufbauorganisation)
  • 4 Typen von Stellen o   Leitungsstellen: haben besondere Befugnisse (Weisungsberechtigung gegenüber untergeordneten Stellen & Weisungsbefugnis höherrangiger Instanzen gegenüber nachgeordneten Instanzen) o   Ausführungsstellen: haben keine Weisungsberechtigungen o   Stabstellen: ohne Entscheidungs- und Anordnungsbefugnisse (zur Entlastung der Instanzen) §  Aufgaben: Beratung und Unterstützung der Instanz, Analyse komplexer Sachverhalte, Entscheidungsvorbereitung o   Zentralstellen: Zusammenführung gleichartiger Aufgaben mit Servicecharakter für die Linienstellen (z.B. Rechtsberatung) à sind instanzenunabhängig
  • Ein-Linien-System Instanz darf nur von einer übergeordneten Instanz Anordnungen erhalten à Grundsatz der Einheitlichkeit der Leitung (z.B. in Familienbetrieben, beim Militär und beim Gericht) Sog. Bürokratiemodell, bei Anweisungen ist der Dienstweg entlang der Linie einzuhalten; zwei gleichgeordnete Instanzen können keine Verbindung aufnehmen Vorteile: -          Klare und überschaubare Entscheidungsverhältnisse -          Strikte Abgrenzung von Kompetenz und Verantwortung   Nachteile: -          Lange und schwerfällige Entscheidungsverfahren -          Starrheit und starke Belastung der Zwischeninstanzen
  • Mehr-Linien-System Die Einheitlichkeit der Leitung wird zu Gunsten umfassender Kompetenzbündelung aufgegeben Sog. Funktionssystem, auch die Leitungsstellen sind nicht Universalvorgesetzte, sondern ebenfalls auf bestimmte Aufgaben spezialisiert Vorteile: -          Einbindung von Detail-Know How -          Motivation der Beteiligten durch Ausrichtung auf spezifische Fähigkeiten Nachteile: -          Gefahr von Aufgabenüberschneidungen -          Kostentreiber „Stellenausweitung“
  • Mehr-Linien-Organisation: Matrixorganisation Die Kompetenz ist hinsichtlich der Organisationsprinzipien Verrichtung und Objekt geteilt. Es kommt zu einer Mehrfachunterstellung der Organisationsmitglieder (Doppelzuständigkeit). Grundidee: Institutionalisierung eines Konfliktes. Durch die Berücksichtigung dualer Interessen steigt die Qualität der Entscheidungen. Vergleichen, Abwägen, Aushandeln ist besser als funktionsdominierte Bestimmung (Zwang zum Teamwork!) Doppelte Impulsquelle soll Flexibilität und Innovationsverhalten begünstigen. Labiles Gleichgewicht
  • Stab-Linien-System Liniensystem mit Abspaltung bestimmter Funktionen durch interne Spezialeinheiten: -          Vorbereitung und Unterstützung bei Leitungsä und Ausführungsaufgaben der Linie -          Keine Weisungsbefugnis à beratende Funktion -          Keine konfliktfreie Organisationsform Beurteilung: -          Stab entwickelt Elitedenken -          Trennung von Entscheidungsvorbereitung und Entscheidung -          Instanz ist Stab fachlich ausgeliefert -          Stab kann Entscheidungen herbeiführen ohne Verantwortung zu tragen -          Entlastung der Leitung Stabsformen: -          Führungsstab (Stab für die Unternehmensleitung) -          Zentrale Stabstellen (Stäbe assistieren auch untergeordneten Linieninstanzen)
  • Projektorganisation Projekt= Einmalige und zeitlich begrenzte Aufgabe, die eine Zusammenarbeit verschiedener Instanzen erforderlich macht ·         Task-force: Personen mit Sachmittel werden intern rekrutiert ·         Project-organisation: Personen und Sachmittel werden extern rekrutiert ·         Anlass: Zur Erfüllung einer komplexen Aufgabe werden die Kompetenzen mehrerer Objekt- und Verrichtungsinstanzen berührt (z.B. bei der Suche nach einem Mörder) ·         Zusammenarbeit von Spezialisten ·         Latente Verfügbarkeit von Projektmitgliedern ·         Hat ein definiertes Ende ·         Viel höhere Bedeutung als Stabsystem
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