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bwf (Subject) / Produktpolitik (Lesson)

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  • Produktpolitik : art- und mengenmäßige Gestaltung des Absatz-/Produktprogramms eines Unternehmens einschließlich der Zusatzleistungen
  • Kriterien der Produktpolitik: : Verwendungszweck, -dauer, Erklärungsbedürftigkeit, …
  • Programmtiefe und Programmbreite Programmbreite: verschiedene Produktarten eines Absatzprogrammes Produktart: Klasse/Mehrzahl von Produkten, die bezüglich, der Bedürfnisorientierung, Kundengruppe, Absatzweg, Preislage, Rohstoffe eine gewisse Homogenität Programmtiefe: verschiedenartige Ausführungen einer Produktart; je tiefer das Programm, desto mehr Varianten und umso gezielter kann dem Kundenwunsch entsprochen werden (Bier) ·         Produktgruppe: gleichartige Produkte einer bestimmten Produktart ·         Produktlinie: verschiedene Produktgruppen unter einem thematischen Dach
  • Produktkern + Marketing-Überbau + Zusatzleistungen Produktkern: Physikalische Substanz im Sinne von Leistungsfähigkeit + funktionale Eigenschaften im Sinne von Benutzbarkeit Marketing-Überbau ist genauso wichtig wie der Produktkern o   Design (Mode, Handlichkeit) o   Verpackung (Werbe- und Schutzzwecke, Info, Identifikation, Lager) o   Markierung (Produktname, Firmenname, Erkennungszeichen Zusatzleistungen: Additive Leistungen im Sinne eines Pre- oder After-sales-services:-Information zur Beratung-Zustellung und Montage-Schulung und Instruktion-Unterhalts-, Reperatur-, Ersatzteil- und Garantiedienst
  • Produktveränderung, Produktdiversifikation, Produktinnovation o    Produktveränderung: Modifikation        --> Produktvariation: Verbesserung des Produktes        --> Produktdifferenzierung: Erweiterung der Programmtiefe o    Produktdiversifikation: Aufnahme neuer Produkte auf neuen Märkten (horizontal, vertikal, lateral) -horizontal: Erweiterung des Absatzprogramms mit sachlichem Zusammenhang zu den bisherigen Produkten (z.B. gleicher Rohstoff)-Vertikal: Erweiterung des Absatzprogrammes um Produkte, die bislang vom Lieferanten bezogen bzw. vom Kunden hergestellt wurden (Bsp. Pizzahersteller erwirbt Fabrik für Faltschachteln)-lateral: Neue Produkte weisen keinen sachlichen Zusammenhang zu den bestehenden Produkten und keine Nähe zu den aktuellen Zielmärkten auf -> großes Floprisiko o      Produktinnovation: Ablösung eines alten Produktes durch ein neues
  • Produktlebenszyklus Grundannahmen Marktpräsenz von Produkten ist begrenzt (Begründungen des Wandels: Neuheit, Sättigung und Veralterung) Entwicklung von Produkten im Zeitablauf nicht immer gleich
  • Produktlebenszyklus - Absatzfunktion - Einführungsphase:Gewinnung von ersten Kunden durch absatzpolitische Bemühungen, Schaffung eines Marktes für das neue Produkt; Vorteile durch Vorgängerprodukt oder Marke - Wachstumsphase: Gewinnung von immer mehr Kunden -  Reifephase: Nur verlangsamte Zunahme des Absatzvolumens, zunehmende Sättigung, Entstehung von Alternativ- bzw. Substitutionsprodukten -  Sättigungsphase: Verdrängung des Produktes vom Markt, sinkender Absatz
  • Produktlebenszyklus: Cashflow-Kurve -EP: Langsam steigende Umsätze, nur geringe Einnahmen, hohe Ausgaben für Werbung und Mitarbeiterschulungen etc. - WP: stark steigende Umsätze, wachsende Einnahmen, moderate Ausgaben für Werbung - RP: Geringer Umsatzzuwachs, bzw. stagnierende Umsätze, Maximum der Einnahmen, kaum Investitionsausgaben -  SP: Umsatzeinbruch, sinkende Einnahmen 
  • Produktlebenszyklus: Gewinn -  EP: langsam steigende Umsatzerlöse, nur geringe Erträge, hoher Werbeaufwand, hoher Produktionsaufwand à Verlust bei geringen Umsätzen -  WP: Stark steigende Umsatzerlöse, hohe Erträge, nachlassender Werbeaufwand, Preissenkung am Ende der Phase um Marktpotenzial zu erweitern -  RP: Kaum steigende oder sinkendende Umsatzerlöse, Erträge auf hohem Niveau, stagnierende Marktsituation erhöht die Wettbewerbsintensität, d.h. sinkende Preise -  SP: sinkende Umsatzerlöse, d.h. rückläufige Erträge, Gewinne reduzieren sich weiter, aktive Beendigung und Einführung eines Nachfolgeprodukts
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