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Öffentliche Meinung (Subject) / Definitionen (Lesson)
Grundlage, Definitionen von versch. Perspektiven
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- Öffentliche Meinung Elemente der Demokratietheorie ... der politischen Verfassung ... ein sozailwiss. Begriff ... ein sozialpsych. Begriff ... Legitimaion für politisches Handeln --> Allerdings nicht klar diffiniert --> daher Zerlegung in Bestanteile: öffentlich, Meinung
- Drei Bedeutungen von Öffentlich juristische Bedeutung: Kernbedeutung: Für jederman zugänglich Abgrenzung vom Privaten Bsp. öffent. Straße, öff. Verkehrsmittel politikwissenschaftliche Bedeutung Auf die Allgemeinheit bezogen, dem Gemeinwohl dienend Bsp. öff. Aufgabe der Presse, öff-recht. Rundfunksender sozialpsych. Bedeutung Öffentlichkeit als Bewusstseinszustand Einzelene ist den Blicken anderer ausgesetzt
- 3 Bedeutungen von Öffentlicher Meinung pragmatische Definition ÖM ist alles, was mit der Public Opinion- Meinungsforschung gemessen wird beliebt in USA, kein Aushalten mit der Definition Begriff sinnentleert Unterkategorien: Meinungen, Einstellungen, Werten Elitemodell ÖM= rationale Urteil von informierten Bürger über Angelegenheiten die das Gemeinwesen angehen öffentlich= politisch, dem Gemeinwohl dienen Meinung im Sinne der Aufklärung, rationaler Prozesse der Urteilsfindung stark normative Züge, Idealbild aufgeklärten demo. Gesellschaft Intergrationsmodell meinungen und Verhaltensweisen, die man in der Öffentlichkeit äussern oder zeigen kann (muss), wenn man nicht Gefahr laufen will, sich gesellschaftlich zu isolieren Ö= als Bewusstseinszustand , Meinung= alle Meinungen, Verhaltensweisen Jeder nimmt an den Prozess der ÖM teil
- Habermas zu Strukturwandel der Gesellschaft: Geschichte (Entstehung) der ÖM durch Veränderung des Wirtschaftssystems (Auflösung Zünfte..)bildet sich bürgerliche Gesellschaft --> Gegengewicht zur Obrigkeit --> neue Öffentlichkeit wird notwendig neue Form der politischen Autorität und ein Korrektiv ggü. der Fürsten Legitimation--> Gemeinwohl dient, egalität und rational seit frühen Neuzeit zerfallen: (Kulturpessimist) rationale, bürgerliche, räsonierte Öffentlichkeit löst sich auf in informellen Einzelmeinungen der privaten Bürger --> Diskurs zerfällt --> dieser konzentriert sich auf wenige einflussvolle Institutionen z.B TV: durch Massenmedien werden Bürger zur Kosumenten Herrschaft geht zu symbolischen Politik über "öff. Zustimmung erheischen"
- Öffentliche Meinung als soziale Kontrolle: Funktionsweise, Auswirkung Gesellschaft übt dem einzelen ggü. Isolationsdruck aus, der einzele spürt Isolationsfurcht ÖM ist gegründet auf das unbewusste Bestreben von einem in einem Verband lebenden Menschen--> gemeinsames Urteil erlangen --> Übereinstimmung erfoderlich (Handlung, Entscheidung) Konfirmität wird belohnt, Verstoß gegen gemeinsames Urteil wird bestraft --> ständiger Prozesse, auf die Natur der Menschens stüzt Bildung, Aufrechterhaltung von Konsens in werthaltigen Bereichen irrationale, moralisch : "Wer anders denkt ist nicht dumm --> schlecht" --> aus moralischen Komponeten ihre Kraft, Isolationsdrohung rational, bewusster Vorgang, klugen Räsonment einer gebildeten Elite, nur Fragen öff. Interesse und Gemeinwohl keiner kann entgehen: auch Fürsten und Regierungen ihr ausgesetzt
- Jean Jacques Rousseau- contract social Menschenbild, Begriffe, Rolle des Staates Verbindung aus Intergrations- und Elitemodell Menschenbild: Der Mensch ist eigentlich gut, kann aber nur in kleinen Gruppen, in naturnahen Gemeinschaften harmonisch mit anderen Menschen zusammenleben („edle Wilde“). In modernen Gesellschaften setzen sich Selbstsucht, Hass und Ehrgeiz durch. Anders als bei vielen Aufklärern seiner Zeit ist für ihn nicht die Vernunft die Lösung, sondern eine Art moralischer Instinkt des Menschen. „Volonté Générale“ :Art kollektiver Wille, der dem Wohl des Gemeinwesens dient. nicht identisch mit dem Willen Aller --> schwebt darüber als kollektive Weisheit nicht wie Habermas: das Ergebnis eines Wettbewerbs der Einzelinteressen Das Individuum und seine Interessen spielt letztlich überhaupt keine Rolle, die einfachen Bürger wären durch politische Diskussionen ohnehin nur verwirrt. Sie folgen den Pflichten, die sich aus dem Gemeinwillen ergeben volonte generale = Im Alltag gegenwärtig, umfasst auch Sitten und Gebräuche Starke Rolle des Staates Es gibt keine autonome bürgerliche Gesellschaft in Konkurrenz zu etablierten Machtstrukturen --->Der Einzelne ist nur Teilhaber und Ausführender des Gemeinwillens Der Geist der (gesellschaftlichen) Verfassung ist in den Herzen der Staatsbürger verankert (opinion: „Sitten, Bräuche und Volksmeinung“) „Der Gemeinwille hat immer recht“
- Walter Lippmanns „Öffentliche Meinung“ Grundthese Grundlage des Fachs Kommunikationswissenschaft und beschreibt Elemente der Meinungsbildung Grundthese: Menschen benötigen Stereotypen als vereinfachende Strukturierung um die sonst viel zu komplexe Welt erfassen zu können. Diese Vereinfachungen und nicht die Realität selbst sind die Grundlage ihres Weltbildes Die Demokratie überfordert die meisten Menschen. Sie verlangt, dass sie sich um Gesetzesvorhaben kümmern und sich ständig aufmerksam über das Zeitgeschehen informieren. --> Diese Vorstellung ist weltfremd. Fragen der „großen Politik“ Menschen nachrangig. Sie wollen/können gar nicht der politische gut informierte Mensch sein, den die Demokratietheorie voraussetzt. „The political world is out of reach, out of sight, out of mind.“ Die Demokratie -->„rationalistischen Selbsttäuschung“ Meinungsbildung Menschen mündig, tolerant, beobachteten aufmerksam und Verstand ihre Umwelt und strebten nach Objektivität Menschen gezwungen--> Informationen zu filtern. Notwenigkeit auf Symbole reduziert --> keine Infos aus erster Hand oder durch eigene Beobachtung zu erhalten auf die Medien angewiesen. Medien: Material zu selektieren (Gatekeeper) und zu vereinfachen Bürger übernehmen Medien -Stereotype auf vereinfachen sie noch einmal und vermischen es mit eigenen Vorstellungen („pictures in our heads“),-->nicht viel mit Wirklichkeit zu tun Es ist eine Fiktion
- Prozess der Schweigespirale Menschen empfinden Isolationsfurcht. Ständige (unbewusst) Umwelt stoßen ihrerseits mit ihren Aussagen und Verhaltensweisen - neigen sie dazu, sich mit öffentlichen Äußerungen zurückzuhalten, wenn sie merken, dass sie mit ihrer Meinung in der Öffentlichkeit empörten Umgekehrt werden diejenigen, die merken, dass sie mit ihrer Meinung Beifall finden, diese ohne Furcht frei. fröhlich und gegebenenfalls laut vertreten. Diejenigen, die laut und fröhlich reden, verstärken dadurch die Isolationsdrohung gegenüber den Anhängern der Gegenposition.Ein Spiralprozess setzt ein, der dazu führt, dass das eine Meinungslager immer lauter und selbstbewusster wird und das andere mehr und mehr verstummt. Themen, die eine starke moralische Ladung besitzen, Der Gegenstand, an dem sich die Schweigespirale entzündet, muss kontrovers sein. Welche Ansicht die öffentliche Meinung beherrscht, ist nicht zwangsläufig von der tatsächlichen Stärke der Meinungslager abhängig. Auf den Prozess der Schweigespirale können die Massenmedien einen erheblichen Einfluss haben. -->vermutlich sogar ausschlaggebend mit. Isolationsfurcht und Isolationsdrohung sind den beteiligten Personen in aller Regel unbewusst. Öffentliche Meinung findet ihre Grenzen in Zeit und Raum. Schweigespiralen sind innerhalb einer Gesellschaft in aller Regel nur über einen begrenzten Zeitraum wirksam. Öffentliche Meinung wirkt als soziale Kontrolle. Sie dient indirekt dazu, die Gesellschaft zusammenzuhalten.
- Rousseaus Freiheitsbegriff kein Bürger reserviert Rechte aus dem Naturzustand, wenn er den Gesellschaftsvertrag geschlossen hat; ganz und ohne Rest geht er in den Staat ein in einer totalen Selbstentäußerung.-->Konsequenz der absoluten Freiheit, die der Einzelne in den Staat einbringt, dass dieser Staat befähigt ist, in absoluter Freiheit alles zu tun.“ totalitären Züge von Rousseaus Konzept: Vorrang des Kollektiven vor dem Individuuen Nur Glieder eines Körpers, der von einem fremden Willen gesteuert wird. à die Regierung geleitet von der gleichsam höheren Einsicht der volonté générale
- Was hat das Buch "Public Opinon" mit Öffentlicher Meinung zu tun? wie Öm mittelbar wird, aufzwingbar --> so knapp so eindeutig das die positive und negative Stereotype, angeben wann man zu schweigen hat --> Stereotype sind untbehrlich um einen Konfirmitätsprozess in Gang zu setzten
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