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Sozialpsychologie (Subject) / Einstellung1 (Lesson)

Funktionen, Merkmale; Dreikomponentenmodell; Implizite vs. Explizite; Messung, Duale; Beziehungen zwischen Einstellungen (Balance-Theorien, Dissonanz-Theorie); Einstellungs-Verhaltens-Relationen (Probleme, Theorie des überlegten & geplanten Verhaltens, MODE-Modell)

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  • Einstellung zusammenfassende Bewertungen (pos/neg) von Einstellungsobjekten (z.B. Personen, Objekten, Handlungen), die in kognitiven (Gedanken), affektiven (Gefühlen) und behavioralen (Handlung, Ggs. zu Stereotyp) Reaktionen zum Ausdruck kommt
  • Multiple Basisfunktion Katz: 1. Wissensfunktion - einfachere Infoverarbeitung: alte mit neuen Infos verknüpft. 2. Ich-Verteidigung - eigene negative Attribute auf andere projiziert. 3. Wertausdrucksfunktion - erfahren von Befriedigung beim Ausdrücken eigener Werte. 4. Instrumentelle Funktion - positive/negative Hinweisreize: positive/negative Einstellung: Annäherung/Vermeidung. --> ersparen uns die Mühe, jedes Mal, wenn wir auf einen Gegenstand stoßen, neu herauszufinden, wie wir uns ihm gegenüber verhalten sollen. --> Determinanten des Verhaltens.
  • Dreikomponentenmodell Rosenberg & Hovland; Bewertungstendenz beruht auf Erfahrungen (Produkte aus kogn.,affekt.,behav. Prozessen), die sich in kogn.,affekt.,behav. Reaktionen manifestieren.
  • Implizite Einstellungen Unbekannter Hintergrund/keine Ahnung woher die E. rührt. Entstehen automatisch. Beeinflussen wiederum automatisch, und unkontrollierbar das gezeigte Antwortverhalten, ohne dass die Personen sich dessen als eine auf einer E. basierende Reaktion bewusst sind.
  • explizite Methode Selbstauskünfte: Likert-Skalen und Fragebögen, in denen VPn gebeten werden direkt über Einstellungen nachzudenken (Pbl.: SE, Reaktivität (werden darauf gestoße), schwierige Auswertung, keine mixed emotions).
  • implizite Methoden IAT: Über Reaktionsmaße wird Assoziationskongruenz gemessen: je schneller, desto gefestigter der Zusammenhang zwischen Bewertung und EO; je langsamer, desto niedriger die Korrelation.
  • Konvergenz/Divergenz bei über Jahren gefestigte Einstellungen lassen sich Übereinstimmende Ergebnisse beider Messmethoden finden; Bei Einstellungen hingegen aus dem Alltag bestimmter Lebensabschnitte hingegen, denken die Leute eher nicht was sie sagen → Explizite Einstellungen überlagern Implizite.
  • Duale Expl. und Impl. können koexistieren (Einstellungen sind konsistent, werden nicht vergessen). Wenn duale bestehen, wird automatisch die implizite aktiviert (chronisch schneller aktiviert, zugänglicher), expl. brauchen mehr kogn. Kapazität um Urteils-Handlungsrelevant zu werden. kogn. Kontrolle: expl: deliberates V.. n. kogn. Kontrolle: impl.: spontanes V.. vom Kontext abhängig
  • Konsistenzmodelle - Balance-Theorie (Heider) - Dissonanz-Theorie (Festinger) Beziehung zwischen Einstellungen
  • Balance-Theorie Heider: Menschen streben nach kognitiver Konsistenz (Balance). Balancierte Relationen zwischen eigenen E.s und E.s anderer werden als angenehmer erlebt und eher aufrecht erhalten als unbalancierte.
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  • Dissonanz-Theorie  Inkonsistenz (Dissonanz) von Kognitionen (Einstellungen) erzeugt einen motivationalen Spannungszustand. Personen streben nach Vermeidung bzw. Reduktion solcher Spannungszustände. o      Reduktion: Addition konsonanter Kognitionen, Subtraktion (schwer) oder Veränderung dissonanter Kognitionen. o      Prävention: selective exposure à konfirmatorisches Infosuchen (wir suchen uns die Infos, die mit schon vorhandenen zusammenpassen).
  • Änderungsresistenz E.s sind Kognitionen. Je häufiger eine E. mit anderen Kognitionen in konsonanter Verbindung steht, umso höher ist die Änderungsresistenz, umso höher die Bereitschaft zur konfirmatorischen Informationssuche
  • Einstellung-Verhaltens-Relations Strukturmodelle: 1. Theorie des überlegten Verhaltens (Fishbein & Ajzen) 2. Theorie des geplanten Verhaltens (Ajzen) 3. MODE-model (Fazio)
  • Theorie des überlegten Verhaltens Fishbein & Ajzen: Verhalten wird aus Verhaltensabsichten vorhergesagt, die wiederum von der Einstellung und subjektiven Normen bestimmt sind.  
  • Theorie des geplanten Verhaltens Ajzen: Erweiterung um den Begriff der wahrgenommenen Verhaltenskontrolle
  • MODE-Model Fazio: 2 Linien der Einstellungsfindung: In anderen Modellen fehlt Automatisches, Gelerntes, Erfahrungen: Nimmt an, dass Motivation und Gelegenheit erforderlich sind, um die verfügbaren Informationen durchdacht zu berücksichtigen.