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Angewandte Tierzucht (Subject) / Monogen (Lesson)

Erste Vorlesung

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  • Zuchtziele Früher/Heute Früher: Produktionskostensenkung , Quantitätssteigerungen Heute: Marktgerechte Produkte, Qualiätssteigerung, Image der Produktion Umweltbelastung/Tierschutz
  • Phänotyp= Genotyp+Umwelt
  • Uniformitätsregel Werden Individuen , die homozygot für unterschiedliche Allelpaare eines oder meherer Genorte verpaart, so sind alle Nachkommen untereinander gleich. Dabei spielt es keine Rolle, weclhes der Individuen männnlich und welches Weiblich ist.
  • Spaltungsregel 2. Mendelsche Regel Die Nachkommen einer kreuzung mischerbiger Individuen sind nicht mehr gleichförmig, sondern ihr äußeres Erscheinungsbild spaltet sich in einem bestimmten Zahlenverhältnis auf. Phäno 3:1 Geno 1:2:1
  • Unabhängigkeitsregel 3. Mendelsche Regel Kreuzt man zwei reinerbige Linien untereinander, die sich an zwei oder mehr Loci voneinander unterscheiden, so werden die einzelnen Allele unabhängig voneinander entsprechend den zwei ersten Mendelschen Regeln vererbt. Gilt nur für Gene, die nicht gekoppelt sind auf einem Chromosom
  • autosomal dominanter Erbgang Häufiger als intermediärer Ebgang Erkrankung normalerweise in jeder Generation wenn keine Mutation hat jedes betroffene Individuum mindestens ein betroffenes Elternteil Normale Nachkommen von betroffenen Eltern haben, wenn sie mit nicht betroffenen Tieren verpaart wurden nur gesunde Nachkommen Männlich und weiblich gleichermaßen betroffen Wenn die Erkrankung selten ist, aber nicht letal so stammen kranke Tiere normalerweise aus Verpaarungen aa x Aa 50% betroffen
  • letal tödlich
  • autosomal rezessiver Erbgang Erkrankung kann Generationen überspringen alle Nachkommen von zwei betroffenen Eltern sind ebenfalls betroffen männliche und weibliche gleichermaßen betroffen
  • Halothan Test Test zur Stressanfälligkeit von Ferkeln  Tiere werden mit Halothan betäubt je nach Reaktion kann die Stressanfälligkeit abgeleitet werden Verkrampfte Muskeln - Halothan positiv entspannte Muskeln - Halothan negativ
  • Kopplung von Genen Gene liegen in unmittelbarer Nachbarschaft auf demselben Chromosom
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  • Pleiotropie mehrer phänotypische Merkmale werden von einem Gen beeinflusst
  • Epistase Interaktion zwischen Allelen unterschiedlicher Genorte
  • additive Genwirkung Summe der unabhängigen Wirkungen aller Einzelgene
  • dominant bei heterozygoten ist nur die Wirkung des dominanten, nicht die des rezessiven Allels zu erkennen
  • rezessiv erscheint phänotypisch nur im homozygoten Zustand
  • kodominant in heterozygotem Zustand sind beide Allele voll ausgeprägt
  • intermediär in heterozygotem Zustand nimmt der Phänotyp eine Mittelstellung ein AA weiße Blüte Aa Rosa Blüte aa Rote Blüte
  • monogen Merkmal durhc eine Genort bedingt (evtl. durch viele Allele)
  • oligogen Merkmal durch einige wenige Genorte bedingt
  • polygen Merkmal durch viele Genorte bedingt
  • Qualitative Merkmale monogen oder oligogen bedingt diskrete Eigenschaften Binominalverteilt umweltunabhängig z.B. Farbe, Hornlosigkeit, Erbfehler
  • Quantitative Merkmale polygen bedingt kontinuierlich verteilt messbar Normalverteilt umweltbeeinflusst z.B. Körpergröße, Milchmenge, Fettgehalt
  • Gen Summe der Nukleotidpaare, die ein bestimmtes Protein codieren
  • Locus Ort auf den Chromosomen, an dem sich ein Gen befindet
  • Allele Einander entsprechende Gene im diploiden Chromosomensatz; beide Allele liegen an den gleichen Loci der homologen Chromosomen
  • Genom Summe alle Gene bzw. der genetischen Austattung eines Organismus
  • Genotyp Alle im Erbgut vorhandenen Anlagen eines Individuums Kombination der Allele an einem Locus
  • Phänotyp Erscheinungsbild eines Individuums