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Allg. Lebensmitteltechnologie (Subject) / (3) Thermische Behandlung (Lesson)

Uni Bonn SS'17

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  • Physikalische Konservierungsverfahren Physikalische Konservierungsverfahren: Trocknen & Gefriertrocknen  Kühlen & Einfrieren  Schutzgase & Vakuum  Pasteurisieren  Sterilisieren  Ionisierende Strahlung 
  • Wie werden Lebensmitteln erhitzt? ihre primäres Ziel? Erhitzen von Lebensmitteln: a) Primär der Konservierung Pasteurisation  Sterilisation  b) Primär der Enzym-Deaktivierung Blanchieren 
  • Unterschiede zwischen Pasteurisation, Sterilisation und Blanchieren Pasteurisation: Primär zur Konservierung Relativ milde Bedingungen (70-100 °C für 40-45 s) Einsatz bei LM mit pH-Wert von <4,5 Abtötung pathogenen MO, nicht aber Sporen! Kurzzeitstabilität – Notwendigkeit weiterer Maßnahmen z. B Kühllagerung  Nachweiß des Verfahrens: Anwesentheit der Alkalische Phosphatase Sterilisation: Primär zur Konservierung Hochtemperaturprozess (>100 °C für 8-15 s) Einsatz bei LM mit pH-Wert von >4,5 Abtötung aller lebensfähigen Formen von MO (auch Sporen),Inaktivieren aller nachteiligen Enzyme. Langzeitstabilität  (Voraussetzung: korrekte Verpackung!)  Nachweiß des Verfahrens: Anwesentheit der Peroxidase (nicht vorhanden) Blanchieren: Primär zur Enzym-Deaktivierung milder Prozess Einsatz als Vorbehandlung von Gemüse vor Eindosen, Gefrieren & Trocknen  Regime rohwarenabhängig Auswirkung: Farberhalt, Entfernen von Luft aus Gewebe, Oberflächenreinigung 
  • Welche LM müssen pasteurisiert werden? und welche denn sterilisiert? 1. Pasteurisation: Stark saure & saure Lebensmittel müssen lediglich pasteurisiert werden:→ da Sporen pathogener MO bei pH < 4,5 nicht auskeimen können.  z. B. Orangensaft, Zitronensaft, Beerenobst, Sauergemüse, Tomaten. 2. Sterilisation: Ab pH 4,5 ist Pasteurisieren nicht ausreichend zur Gewährleistung von Haltbarkeit → Sterilisation wird erforderlich. z. B. Karotten, Sellerie, Fisch, Erbsen, Bohnen, Spargel 
  • Was versteht man unter Nasskonserven? Nasskonserven: Lebensmittel, bei denen die Wärmeübertragung zur Haltbarmachung durch das EIGENWASSER stattfindet &  der aw-Wert hoch genug ist, um den vorhandenen MO ein Wachstum zu ermöglichen. Einwirkung von feuchter Hitze = Effektiver als trockene Hitze bei gleicher Temperatur z. B.􏰁 Soßen, Suppen, Eintöpfe, Würstchen 􏰀
  • Was versteht man unter Vollkonserven? Vollkonserven: sind Nasskonserven, deren Inhalt einen pH-Wert >4,5 hat und die durch Sterilisation, haltbar gemacht werden. sind bei Lagertemperaturen von maximal 25 °C mindestens 4 Jahre mikrobiologisch stabil. 
  • Was versteht man unter den D-Wert? D-Wert: Dezimale Reduktionszeit  Zeit in Minuten, die bei einer Temperatur & bei konstanten Rahmenbedingungen (pH-Wert, Wasseraktivität etc.) benötigt wird, um 90% einer Mikroorganismen-population abzutöten, d.h. auf 10% der Anfangskeimzahl zu reduzieren.  Temperaturabhängig! = Je höher die Temperatur, desto kleiner der D-Wert.
  • Was versteht man unter den z-Wert? z-Wert: ist die Temperaturerhöhung, die erforderlich ist, um die Abtötungszeit (D-Wert) auf 1/10 zu verringern. 
  • Was versteht man unter den F-Wert? F-Wert: definiert als die Summe aller letalen Effekte, die im Verlauf einer Erhitzung auf eine MO-Population wirken. Wird meist angegeben mit Anzahl der Minuten, die bei 121,1 °C (250 °F) denselben letalen Effekt hervorrufen würden. Maß für: den Sterilisationseffek, die biologische Stabilität od. Haltbarkeit, & die Wärmebelastung eines Lebensmittels 
  • Einflussfaktoren auf die Hitzeresistenz von Mikroorganismen Einflussfaktoren auf die Hitzeresistenz von MO: Temperaturoptimum: → Erhebliche Unterschiede zwischen Bakterienarten, sogar zwischen Stämmen einer Spezies. Vorgeschichte der Mikroorganismen → Subletale Vorbehandlung (Hitze, osmotischer Stress) führt zu erhöhter Hitzeresistenz  Umgebendes Milieu:– pH-Wert – aw-Wert – Zuckergehalt: Einfluss abhängig von Osmotoleranz der MO– Ionenstärke bzw. Salzgehalt (Quantitativ & Qualitativ)    → z. B. Bei Gram(-)         Einwertige Kation wirken meist resistenzvermindernd &         Zweiwertige (Ca2+, Mg2+) erhöhen die Resistenz, da Ca2+ wirken auf Zellwand stabilisierend.   → NaCl in Konzentrationen >3,0 % bewirkt meist resistenzvermindernd– Anwesenheit von Lipiden steigert Hitzeresistenz (= schlechte Wärmeleiter) – Hemmstoffe (SO2, Nitrit) vermindern Hitzeresistenz  􏰀Erhitzungstemperatur & -dauer 
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  • Schema der Milchpasteurisation Rohmilch (5 °C)   ↓Wärmeaustauscher (*)   ↓Teller-Separator (55 °C)   ↓             → ÜberschussrahmHomogenisator (0,05 % Fett)   ↓ + 40 % Fett Homogenisierter Teilstrom   ↓Wärmeaustauscher (*) (68 °C)   ↓Erhitzer (72 °C)    ↓Heißhalter - Eigentliche Pasteurisation! (72 °C)   ↓Wärmeaustauscher (*) (9 °C)   ↓Kühler    ↓ Pasteurisierte Milch 5 °C
  • Wie wird Milch erhitz? Pasteurisation: Wärmeaustauscher: Energetisch sparsam Platten-wärmeaustauscher – Eine Platte stellt wärmeaustauschende Wand zwischen den Strömen dar.– Getrennte Flüssigkeitskreisläufe  Röhren-wärmeaustauscher (Robust, arbeiten mit hohem Druck & Temp.)– Produkt durchströmt Rohre, die von außen her beheizbar sind od. gekühlt werden können.  Sterilisation: in hermetisch air tight abgeschlossenen Behältern. Hitzebehandlung mit Heißwasser/Sattdampf bei Drücken über Atmosphärendruck Zufuhr der Dosen/Flaschen in Gestellen, Käfigen od. Wägen Kontinuerlich: (Hydrostatischer Sterilisator)– Dosen auf einen Bahn, die durch Vorwärmenzonen, dann ins Sterilisationsbereich (heißhalten) und durch Kühlzonen und letzendlich ins Kühlbad durchlaufen. Diskontinuerlich:– Autoklaven: Betriebsweise in stehenden (Vertikal) od. liegenden (Horizontal) zylindrischen Druckkesseln.– Rotationsautoklav: Bewegung des Guts durch Pendeln/Rotieren    ⇒ Durchmischung & Förderung einer gleichmäßigen Wärmeübertragung 
  • Wie wird Thermische Prozess im Hinblick auf der Verpackung klassifiziert? In-package Processing: Vorwärmen Abfühlen Entlüften Abdichtung In-package Erhitzen  In-package Kühlung Bulk Processing: a) Hot Filling: Erhitzen (Wärmeaustausch) Heißfüllen Abdichtung In-package Kühlung b) Aseptic Filling  Erhitzen (Wärmeaustausch) Abkühlen (Wärmeaustausch) Aseptisches Abfüllen  Aseptisches Abdichtung 
  • Technologische Bedeutung des Blanchierens? Blanchieren: Dampfblanchieren oder Heißwasserblanchieren  Vorbehandlungsschritt zur Inaktivierung von Enzymen in Gemüse & Obst:– Verhindert Verfärbung (Chlorophyllase, Polyphenoloxidase)    (also Bräunnungsreaktion)– Verhindert Bildung von Fehlaromen durch Lipoxygenase & Lipase– Verhindert Abbau von Carotinoiden (Co-Oxidation durch Lipoxygenase-Typ II)  Beitrag zur Modifizierung der Textur von Gemüse  Entfernen von Luft aus Pflanzengewebe– Verringert Gefahr der Oxidation (Sauerstoff!)  Verbesserung der visuellen Attraktivität (Farbe) von Gemüse  Verminderung der Keimbelastung – durch partielle Abtötung vegetativer Zellen sowie von Hefen & Schimmelpilzen. 􏰀Reduktion der Kochzeit 
  • Enzyme zur Qualitätsverminderung von Gemüse Off-Flavor Development: Lipoxygenases Proteases Lipases Modifizierung der Textur: Pectinases Cellulase Farbveränderung: Polyphenol Oxidase Chlorophyllases Peroxidases Lipoxygenases Nährwert Verminderung: Polyphenol Oxidase Lipoxygenases Ascorbic Acid Oxidase Thiaminase
  • Was versteht man unter Lipoxygenasen? Lipoxygenasen: 1. Vorkommen in zahlreichen Pflanzen & tierischen Geweben  2. Katalyse der Oxygenierung bestimmter ungesättigter Fettsäuren     → greifen an FS mit 1-cis-4-cis-Pentadiensystem (Linol- & Linolensäure) an. 3. Type II-Lipoxygenase katalysieren die Co-Oxidation von Carotenoide:     → Technologisch: Lipoxygenase-aktives Sojamehle wird eingesetzt um Mehle (enthalten noch Carotinoide) zu bleichen. Braucht man kein chemisch Bleichungsmittel 
  • Kälteanwendungen in der Lebensmittelproduktion Kälteanwendung in der Lebensmittelproduktion:  Abkühlen von Rohstoffen auf eine Lagertemperatur.z. B    Rohmilch, Rohei, Rohes Fleisch  Abkühlen WÄHREND einer Bearbeitung, bei der Wärme entsteht z. B   Kuttern von Fleisch bei der Wurstherstellung  Abkühlen NACH einer Bearbeitung, bei der Wärme zugeführt wurde.z. B.  Blanchiertes Gemüse, Pasteurisierte Trinkmilch, Sterilisierte Konserven, Gebackenes Brot. Abkühlung zur Beeinflussung von Prozessparametern z. B.  Weinkühlung zur Verringerung der Löslichkeit von Weinsäuresalzen          Gefrierkonzentrieren von Säften          Gefriertrocknen von Kaffee-Extrakt  Abkühlung zur Verbesserung der Haltbarkeit z. B. Herstellung von gekühlten oder tiefgefrorenen Lebensmitteln  Abkühlen & Kalthalten von Lagerräumen  z. B.  Räume zur Rohwurstreifung  Abkühlen & Kalthalten von Transportfahrzeugen z. B.  LKW, Flugzeuge, Schiffe
  • Unterschied zwischen gekühlten, gefrorenen und tiefgefrorenen Lebensmitteln. 1.  Gekühlten Lebensmitteln: Aufbewahrung bei einer Temperatur deutlich unter Raumtemperatur & oberhalb der Temperatur des Gefrierbeginns (+10 °C bis 0 °C je nach Produkt)  2. Gefrorenen Lebensmitteln:  Aufbewahrung bei einer Temperatur zwischen der des Gefrierbeginns des Lebensmittels (-0,5 °C bis -2 °C) & -18 °C  3. Tiefgefrorenen Lebensmitteln: Lebensmittel, die bei oder unterhalb von -18 °C gelagert werden.
  • Was versteht man unter Kältebedarf eines Lebensmittels/verpackten Lebensmittels Kältebedarf = Summe der 4 Wärmeergie: Fühlbare Wärme des Guts: Wärmeergie, die für die Änderung der Temp. zuständig ist.Q1 = m • c • ΔT Fühlbare Wärme der Verpackung: Q3 = mVerp • cVerp • ΔT Atmungswärme von Obst & Gemüse: Q2 = m • wA• ΔT       ; wA = Atmungswärme Kühlen & Trocknen der neuen Luft: Q4 = m • Luft (hLuft,anfang – hLuft,ende)   : h = spezifische Enthalpie 
  • Maßnahmen zur Verringerung der Abkühldauer Verringerung der Abkühldauer:  Verwendung von Luft mit hoherer Geschwindigkeit in Zwangsumlauf in Kühl-tunneln od. Wirbelschicht-kühlern.→ Bei wasserempfindlichen Lebensmitteln  Kühlung in bewegtem Eiswasser → Bei Obst, Gemüse, Geflügel; Getränke in wasserfesten Verpackungen  Kühlung durch Scherbeneis snowflakes→ Bei Lebensmitteln, die nicht austrocknen sollen (Fische, Gemüse, Obst) 
  • Definition von Kältebedarf und Abkühlzeit Kältebedarf:  Berechnung der zu entziehenden Wärmemenge, um das Produkt von Temperatur A auf Temperatur B abzukühlen. Abhängig von Masse, spez. Wärmekapazität des Kühlguts sowie von der Temperatur des Kühlguts vor Beginn & am Ende der Abkühlung Abkühlzeit: Zeitbedarf, um diese Wärmemenge aus dem Produkt abzuführen 
  • Vor- & Nachteile bei der Abkühlung von verpackten Lebensmitteln Vorteile: Geringerer oder kein Wasserverlust  Schutz vor mikrobiellem Befall  Nachteil: Anstieg der Abkühlzeiten   → Schlechte Wärmeleitfähigkeit der Verpackungsmaterialien→ Bei Luftspalten innerhalb der Verpackung weiteres Absinken der Wärmeleitfähigkeit 
  • Kühlverfahren: von: a) Flüssige Lebensmittel b) Feste Lebensmittel Kühlverfahren: a) Flüssige Lebensmittel: Tanks, Behälter, die über Wand gekühlt werden  Rührer  Röhren-wärmeüberträger,  Platten-wärmeüberträger  b) Feste Lebensmittel: Luftkühlung: Gut wird in gekühlten Raum gebracht, durch einen gekühlten Raum bewegt od. von einem Kaltluftstrom angeblasen. Kühlen in Flüssigkeit: Gut wird in Eiswasser, Seewasser oder Scherbeneis gebracht/besprüht. Vakuumkühlung 
  • Zwecke der Kühllagerung im Hinblick auf Pflanzliche Lebensmittel? Was versteht man unter "Lagerung unter kontrollierter Atmosphäre"? Zwecke der Kühllagerung: Verlangsamung der Stoffwechselvorgänge z. B. Pflanzliche Lebensmittel nach Ernte ⇒ Veratmung von Glucose unter O2-verbrauch & Bildung von CO2 und H2O.Klimakterische Pflanzen:  Äpfel, Birnen, Bananen, Tomaten, Steinfrüchte.⇒ Atmungsgeschwindigkeit durchläuft während der Lagerung ein Maximum, können während der Kühllagerung reifen.  Nichtklimakterische Pflanzen:  Citrusfrüchte, Ananas, Erdbeeren, Blattgemüse. ⇒ Atmungsgeschwindigkeit nimmt während der Lagerung kontinuierlich ab. Pflanzen reifen nicht nach Ernte.  Lagerung unter kontrollierter Atmosphäre: CA-Lagerung (controlled atmosphere)  Gezielte Einstellung & Regelung des CO2- & O2-Gehalts  Hemmung der Atmung durch Reduktion des O2- & Erhöhung des CO2-Gehalts→ O2 wird durch N2 ersetzt (⇒ Hemmung oxidativer Vorgänge & MO-Wachtum)→ O2-Gehalt darf nicht zu niedrig sein       ⇒ Gärungsprozesse einsetzen ⇒ Gefahr der Vermehrung anaerober MO. → CO2-Gehalts darf nicht zu hoch sein ⇒ in Wasser löst       ⇒ sensorische Beeinträchtigungen & Probleme bei Weiterverarbeitung. Erhöhte Luftfeuchte reduziert Austrocknung   
  • (Tief-)Gefrierprozess, & Grafik 1. Schritt: Vorabkühlen  von Anfangstemperatur bis auf die Temperatur des Gefrierbeginns abgekühlt. 2. Schritt: Gefrieren Zunächst Unterkühlung ohne Kristallisation (unterhalb 0 ºC)→ Ausmaß der Unterkühlung abhängig von Kristallisationskeimen  Nach Unterschreiten einer ausreichenden Unterkühlungstemperatur setzt Kristallisation ein Temperatur steigt dann spontan auf Gefrierpunkt an  Temperaturkonstanz bis zur vollständigen Kristallisation des Wassers. Absinken der Eistemperatur auf Temperatur des Kühlmediums 
  • a) Einfluss auf das Gefrierpunkts eines LM? b) Ist es möglich ein LM 100 % zu gefrieren? a) Kolligative Eigenschaften: Diese Eigenschaft ist von der Anzahl des gelösten Teilchens abhängig.z. B Süßwerden von Kartoffeln:       Stärke (nicht gelöst) wird zu Zucker (löslich) aufgebaut ⇒ das Gefrier-Punkt sinkt ab  b) Nein: nicht gefrierbares Wasser =  Etwa 10% des Wassers in einem Lebensmittel sind so fest an die Trockensubstanz gebunden, dass es nicht zu einer Kristallisation kommt.
  • Gewünschte Gefriergeschwindigkeit und Eiskristallbildung? SCHNELLES EINFRIEREN! Gefriervorgang setzt in den Zellzwischenräumen (Interzellulares Raum) ein, weil da geringere Konzentration an gelösten Stoffen.  Je größer der Temperaturunterschied, desto schneller die Gefriergeschwindigkeit a) bei Langsames Gefrieren:  Bildung großer Eiskristalle Starke Deformation & Durchdringung in der Zellwand, bei Auftauen fleißt Zellsaft aus     ⇒  Auftauverlust. b) bei schnelles Gefrieren: Bildung vieler kleiner Kristallisationskeime, die dann schnell weiterwachsen Kristallbildung ist über die gesamte Pflanzengewebe gleichmäßiger geteilt.
  • Wo liegt die pH-Grenze, ab der ein Produkt sterilisiert werden muss? ab pH 4,5, LM muss sterilisiert werden.
  • Maßnahmen, durch die die enzymatische Bräunung inhibiert werden kann Inhibierung von enzymatischer Bräunung  Säuerung (Citronsäure) Ascorbinsäure Schwefeldioxid, SO2 Ausschluss von Sauerstoff (modified atmosphere packaging) Gefrieren Blanchieren
  • Wie funktioniert ein diskontinuierlich arbeitender Autoklav und wie ein hydrostatischer Sterilisator? Sterilisation in hermetisch abgeschlossenen Behältern: Zufuhr der zu sterilisierenden Dosen/Flaschen in Gestellen, Käfigen od. Wägen  Hitzebehandlung mit Heißwasser/Sattdampf bei Drücken über Atmosphärendruck a) Diskontinuierlich arbeitender Autoklav: Autoklaven = Betriebsweise in stehenden (Vertikaler) od. liegenden (Horizontaler) zylindrischen Druckkesseln. Rotationsautoklav (zum Mischen) = Bewegung des Guts durch Pendeln od. Rotieren ⇒ Durchmischung & Förderung einer gleichmäßigen Wärmeübertragung  b) Hydrostatischer Sterilisator = kontinuierlich arbeitende Sterilisatoren.  Dosen auf einen Bahn, die durch Vorwärmenzonen, dann ins Sterilisationsbereich (heißhalten) & durch Kühlzonen & letzendlich ins Kühlbad durchlaufen.