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PDM (Subject) / PDM (Lesson)

PDM der Fachhochschule Kiel SS17

This lesson was created by gandalf89.

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  • Was verbirgt sich hinter dem Begriff "Arbeitsvorbereitung"? auch Fertigungsvorbereitung genannt Tätigkeiten zwischen Konstruktion und Herstellung von erzeugnissen Gesamte Wertschöpfungskette von Lieferanten bis zum Kunden D.h. make or buy Prozessgestaltung = Planung der Herstellprozesse unter tech. wirtschl. und logistischen Gesichtspunkten
  • Was verbirgt sich hinter dem Begriff " Arbeitsplanung"? auch Fertigungsplanung Was soll gefertigt werden? --> Umfang Teilefertigung und Monateg Wie soll gearbeitet werden? --> Auswahl organisatorischer Abläufe und techn. Verfahren Womit soll gearbeitet werden? --> Art und Menge von Material und Arbeitsmittel, Art und Anzahl der Arbeitskräfte Auftrags- und Terminneutrale Planung. Festlegung von Fertigungsverfarhen und BEtriebsmitteln OHNE berücksichtigung einer möglichen Über- oder Unterbelastung einzelner Abreitsplätze.
  • Was verbirgt sich hinter " Arbeiststeuerung"? auch Fertigungssteuerung --> PPS (Produktionsplanung- und Steuerung) Die Arbeitssteuerung wirckelt das vorgegebene Erzeugnisprogramm entsprechend den in der Arbeitsplanung festgelegten "optimalen" Abläufen ab. Steuerung von Angeboten, Aufträgen, Resourcen, Betriebsmittel, etc. unter dem Terminaspekt Welche Erzeugnisse sind in welchen Mengen und in welchen Zeitabschnitten zu fertigen? Wann müssen Arbeitsaufträge, benötigtes Material, Arbeitsmittel und Arbeitskräfte bereitgestellt werden? Wie soll die First- und termingerechte Arbeitsverteilung auf die einzelnen Arbeitsplätze/Arbeitsplatzgruppen erfolgen?
  • Wofür steht die Konformitätsklasse 3 enthält Merkmale, die ausreichend sind um ein Objekt zu klassifizieren um es über Ausprägungen suchen und finden zu können
  • Wofür steht Konformitätsklasse 4 enthällt alle übrigen Merkmale der Merkmalsliste wird benutzt um die Objektbeschreibung zu verfollständigen
  • Vier Möglichkeiten der Suche in der Klassifizierung Suche in der Klasse über Namen, Identifier oder Schlagwort Suche in einer Klasse über "top-down" übner Hierachie (Sachgebiert->Hauptklasse->Gurppe->Untergruppe->...) Suche über alle Merkmale Suche mit eingeschränkten Merkmalen
  • Mögliche Datenmodelle zur Klassifizierung Klassenhirachie: (z.B. nach Branche) Herstellerunabhängig Klassen: Eindeutig, unabhängig, nicht nach Brachen                                                                              Klassen wenn möglich mit DIN-IDs abgleichen Merkmale pro Klasse: Eindeutig und endlich,                                                                                             Merkmnalsstrukturen pro Klasse: (z.B. nach Branche)                                               Konformittätsklassen, Sichten, Merkmalslisten Merkmale allgemein:                                                                                                        Alle Merkmale aus DIN-Merkmalslexikon mit DIN-IDs
  • Was ist ein Schlagwort? Schlaghworte sind Worte, die genutz werden können, um eine Klasse ebenso wie die Hauptnennung zu Beschreiben Sie müssen dabei nicht die Gleiche Bedeuitung haben wie die Hauptnennung Z.B.: Die Klasse "Zange" benutzt ebenfalls das Schlagwort "Rohrzange". Schlagworte können mehr als einer Klasse zugeordnet werden.
  • Was ist ein Synonym? Ein Synonym ist ein anderes Wort für eine Klasse als Hauptnennung. Die Bedeutung beider Worte ist gleich! Z.B.: Die Klasse Messschieber besitzt das Synonym "Schieblehre". Die Bedeutung beider Bezeichnungen ist gleich. Keine andere Klasse kann dieses Synonym haben.
  • Hierachie der Klassifizierung Klassenhierachie (CC: Classification Classes) Anwendungsklassen (AC: Application Classes) Sachmerkmalleiste (strukturiert) pro Klasse aus Merkmalspool Genormter merkmalspool (DIN-Merkmalslexikon)
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  • Nenne die Möglichkeiten zur Informationssuche! Suche über Merkmale an den Datenobjekten (z.B. Dokumenten(Nr.),Benennung, Ersteller Suche in den Ordnerstrukturen (z.B. in Orndern des PDM-Systems) Suche in den Produktstrukturen Suche über Objektverknüpfungen (z.B. über das 3D-Teil die Stückliste öffnen) Suche über Klassen und deren Merkmale sowie (bei Bedarf) über eine Klassenhirachie Geometrische Suche
  • Was steht hinter Informationsbeschaffung? Informationen z.B. über den Fortschritt des Projektes wie Status der Dokumente abfragen vorhandene freigegebene Dokumente abfragen, etc.
  • Was liefert der Verwendungsnachweis? In welchen übergeordneten Baugruppen und /oder Produkten wird das Einzelteil noch verwendet.
  • Vier Punkte für die Informationsablage und -beschaffung Informationsbeschaffung Wiederverwendung Verwendungsnachweis Prozess Informationen zu Verfügung stellen
  • Wie sieht die identifizierung und Klassifizierung von Datenobjekten aus ? früher : Nummersnysteme mit identifizierenden und klassifizierenden Anteil. heute : identifizierende Nummer+ Merkmale auf der Datenkarte (eine Parallel-oder Verbundnummer KÖNNTE bei Bedarf aus den Merkmalen zusammnegesetzt werden)
  • Was ist eine Parallelnummer? Eine Parallelnummer besteht eigentlich aus zwei unabhängigen Nummernteilen. Ein Teil der Nummer dient der eindeutigen Identifizierung und ein zweiter Teil der Nummer dient der Klassifizierung. Vorteile: Flexibel Erweiterungsmöglichkeiten Identifizierung und Klassifizierung sind unabhängig voneinander Nachteile: keine Zugehörigkeit der Teilenummer zum Produkt Mehraufwand durch größere Zahlenstellen
  • Was ist eine Verbundnummer? Nenne zwei Vor- und Nachteile! Eine Verbundnummer ist so aufgebaut, daß die Identifizierung durch alle Stellen der Nummer erfolgt. Die Klassifizierung erfolgt durch eine Teilmenge der Stellen. Vorteile: weniger Klassen wesentliche Merkmale können leicht erkannt werden nur für Klassen mit geringer Anderungsrate Nachteile: Einzelne Nummernteile haben eine vorgegebene Stellenzahl Bei unvorhersehbaren Erweiterungen der Klassenzahl, kann das System platzen
  • Was sind Produktbezogene Prozesse? Produktplanung Produktentwicklung Berechnungs/simulation Konsturktion Fertigungsplanung
  • Was sind Auftagsbezogene Prozesse? Auftragsplanung Beschaffung Auftragssteuerung Fertigung/Montage Auftragsüberwachung Versand
  • Was sind werkstattbezogene Prozesse? Werkzeugverwaltung Auftragsfeinplanung Maschinenansterung Fertigung Montage
  • Was sind Kernprozesse? Auftragsbezogene Prozesse Produktionsbezogene Prozesse Werkstattbezogene Prozesse Dienen der Erfüllung von Kundenanforderungen Wahrnehmbarer Nutzen Unternehmensspezifisch
  • Was sind Unterstützungsprozesse/Supportprozesse? Projektmanagement Fabrikbezogene Prozesse QM-bezogene Prozesse Logistikbezogene Prozesse Änderungsdurchführung Wartung/Instandhaltung sind auf interne Kunden ausgerichtet Unterstützen die Kernprozesse
  • Wo werden die Kernprozesse abgelegt? Auftragsbezogene Prozesse -> Auftragsdatenmodell (PPS/ERP-Systeme) Produktbezogene Prozesse -> Produktdatenmodell (PDM-System:SW-PDM,PTC Windchill, Teamcenter,SAP-PLM) Werkstattbezogene Prozesse -> Werkstattdatenmodell ( MES-Syste: Hydra)
  • Was befindet sich im Auftragsdatenmodell? z.B. SAP beinhaltet unterschiedliche Anwendungen die all ihre Daten in der SAP-Datenbank ablegen. Meistens sind es Datenbankeinträge
  • Was befindet sich im Produktdatenmodell? die verschiedenen Anwendungen können nur über unterschiedliche IT-Systeme realisiert werden (SW,Ansys,Word,Excel...) Sie legen alle ihre Daten in z.B. SW-PDM als Dateien mit Metadaten ab
  • Was befindet sich im Werkstattdatenmodell? Alle für den Fertigungbetrieb relevanten Daten werden im MES-System abgelegt
  • Wie können unterschiedliche Datenmodelle miteinander korrespondieren? Schnittstellen Sie sind bei der Analyse der Geschäftsprozesse auszumachen zum Teil firmenspezifisch zum Teil als Produkt am Makt vorhanden, jedoch meist nur auf marktgängige Systeme bezogen individuell zu erstellen oder in Auftrag zu geben Werkzeuge zur programmierung:                                                                                          API der jeweiligen Anwendungsoftware                                                                   Datenbankjtechniken
  • Nenne Probleme für die Darstellung von Prozessen! Geschäftsprozesse sind abhängig vom Unternehmen und dessen geschäftszielen und daher jedesmal anders! sind meist mehrdimensional teilweise sehr komplex und umfangreich
  • Welche Bestandteile lassen sich beim Planen und Gestalten nach VDI2221 im Konstruktionsporzess (produktbezogen) finden? Produktentwicklung Neukonstruktion Anpassungskonstruktion Revision Musterbau
  • Wofür sind Geschäftsprozesse notwendig und was liefern sie an Informationen? Geschäftsprozesse sind die Basis für das Datenmodell und den Workflow. Workflow/Freigabeprozesse Datenmodelle zu den Workflow Im Einzelnen: Aktivitäten Freigabeprozess Personen/Verantwortlichkeiten Zugriffsrechte Anwendungssysteme (Software) Systeme zur Datenablage Datenobjekte (u.a. Dokumentenarten) Datzenstrukturen Orte der Datenablage
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  • Wie ist der Workflow für eine "3DKostruktion" geregelt? Kozeptentwuf Vorentwurf Gesamtentwurf
  • Wofür steht der Konzeptentwurf? Erstellung des Konzeptmodells (Team Setup)      unabhängige Bauräume   Schnittstellen zwischen Modulen und Baugruppen Eventuell Prinzipskizzen im Hintergrund
  • Wofür steht der Vorentwurf? Grober Entwurf Bei Bedarf: Erprobungsphase
  • Worfür steht der Gesamtzentwurf? Detaillierter Entwurf Ausgearbeitete Einzelteile Bei Bedarf: Erprobungsphase Am Ende: Freigabe
  • Was ist eine Reversion?  Eine Revision ist jede freigegebene Form eines Dokuments. Eine Reversion fasst alle Informationressourcen zusammen, mit denen ein bestimmter Arbeitungsstand  abgestimmt wird. Ist das, "was der Kunde sieht"
  • Was ist einer Version? Eine Version ist jede Änderung des Dokuments. Aus Entwicklersicht/Fertigungssicht
  • Was verfolgt der 1. Ansatz zu Datenübertragung (SAP) SAP benötigt eine Untermenge von Daten aus dem PDM-Sytsem Informationen zur Anlage von Material Informationen zur Erzeugung einer Materialstückliste Weitere Daten-Koppluingen müssen noch spezifiziert werden REFERENZEN KEINE KOPIEN!
  • Was beinhaltet das PDM-System? Das PDM-Sytsem ist das Verwaltungssystem für alle technischen Daten. die technischen Prozesse gehen von der Entwickllung bis zur Fertigung Basis der tech. Daten sind mesitens Dokumente (Datenbankeintrag mit zugehöriger Datei) Ein Dokument enthält i.d.R. eine Datei, bzw. referenziert auf diese Ein Dokument besitzt i.d.R. einen (Freigabe-)Status und andere Merkmale Die Wiederverwendung von tech. Daten birgt ein hohes Einsparpotenzial Letztendlich können nur freigegebene Dokumente gefertigt und an den Kunden ausgegeben werden Thema "Dokumentenart" muss geglärt sein!
  • Was können Technische Dokumente sein? Datenblätter Sicherheitshinweise Werkszeugnisse Stücklisten Betreibsanleitungen Herstellererklärungen etc..
  • Was ist die Bedeutung der Technischen Dokumente? Die Summe aller technischen Dokumente, deren Staurs und Zusammenhänge stellen im Wesentlichen das Engineering-Datenmodell dar! Man spricht auch vom Produktdatenmodell Wenn alle für den Kunden relevanten Dokumente vorhanden und freigegeben sind, kann das Produkt "aus PDM-Sicht" ausgeliefert werden! Am Status der Dokumente (Workflow) erkennt man im Prinzip den Stand des Projektes
  • Nenne die Elemente des Produktdatenmodells! Datenobjekte Im PDM-System: meist Dokumente mit unterscheidlichen Dokumentenarten, aber auch Ordner, Klassen, Artikel und andere Im PPS/ERP-System: Material, Angebot, Bestellung, Kunde, Hersteller (haben meist einen (Freigabe-)Status Datenstrukturen Stücklistenartiuger Aufbau von MEIST gleichen Datenobjekten. Dokumentenstruktur, Artikelstruktur können Herkunft für Dokumentenstücklisten,Artikelstücklisten sein. (Unterschiedliche Dokumentzenarten können auch in EINER Dokumentenstruktur sein) Objektverknüpfungen Referenzen zwischen gleichen oder verschiedenen Dokumentobjekten
  • Was ist eine Datenbank? Datenbanken basieren auf Tabellen (Entinitäten) Eine Tabelle besteht aus Zeilen (Datensatz) und Spalten(Atribute, Merkmale, etc) und deren Inhalten Definition: Ein Datenobjekt ist der zeileneintrag zu der Tabelle Jede Tabelle ist eine Informationssammlung gleichartiger Datenobjekte (z.B. Tabellen zu CAD-Modell,Artikel,Hersteller) Jedes Feld (Atribut) speichert eine Eigenschaft des Datenobjektes Relationen werden über "Schlüssel" aufgebaut (Primärschlüssel, Fremdschlüssel) Ohne Laden des CAD-Systems ist die Produktsturktur sichtbar. Es kann eigende Ordnerstrukturen für die jeweiligen Datenobjekte geben.
  • Was ist ein Materialstamm? Der Materialstamm ist die Gesamtheit aller Informationen über sämtliche Materialien, die ein Unternehmen beschafft, fertigt, lagert und verkauft. Für das Unternehmen stellt der Materialstamm die zentrale Quelle zum Abruf materialspezifischer Daten dar.
  • Was ist der Materialstammsatz? Alle zur Verwaltung eines Materials notwendigen Informationen sind im Materialstamm in einem Datensatz, dem Materialstammsatz, abgelegt. Ein Materialstammsatz enthält also alle wesentlichen Daten eines Materials, geordnet nach verschiedenen Kriterien.
  • Nenne Materialarten! Rohstoffe Halbfabrikate Fertigerzeugnisse
  • Was ist ein Material? Material = Artikel Material ist ein SAP-Begriff Wird über einen Materialstamm beschreiben aus unterschiedlichen Einsatzgebieten Stellt ein Produkt, eine Komponente oder eine Ware des Unternehmens dar. Material ist der Eintrag in einer Datenbank Zur Beschreibung von Material können u.a. "Dokumente" dienen
  • Was ist ein Dokument? Dokumente werden über den Dukumentenstamm beschreiben Dokumente beschreiben das Enginieering Datenmodell Besonderheit des Dokumentes sind seine Dokumentenarten
  • Worin können Datenobjekte strukturiert abgelegt werden? Ordnerstrukturen Dokumentenstrukturen Materialstrukturen (im SAP) ... und anderen (z.B. Klassenbaum) Materialstruktur -> Mengen-, Baukasten-, Strukturstücklisten für den Gesamtbetrieb Dokumentenstruktur-> Aus der Dokumentenstruktur soll die Materialstrukturstückliste abgeleitet werden . Sie kann als Dokumentenstruktur als Srukturstückliste angezeigtwerden
  • Welche Stücklisten sind in SAP zu generieren? Mengenstückliste Strukturstückliste Mehrstufige Baukastenstükliste Einstufige Materialstückliste
  • Nenne fünf Sichten des SAP-Materialstamms! Arbeitsvorbereitung Qualtitätsmanagement Einkauf Vertrieb Lagerung