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Psychologie (Subject) / Lernen (Lesson)

Psychologie M8 TH Köln

This lesson was created by Babbette.

Learn lesson

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  • Lerngrundlagen Definition • Lernen findet ausschließlich durch Erfahrung statt durch Eigene oder vermittelte Erfahrungen(beobachten, lesen hören) • Lernen ist ein erfahrungsbasierter Prozess, der in einer relativ überdauernden Veränderung des Verhaltens oder des Verhaltenspotentials resultiert.
  • Unterscheidung von Lernen und Leistung Unterschied zwischen dem, was gelernt wurde, und jenem, was im beobachtbaren Verhalten zum Ausdruck kommt
  • Habituation Die Verhaltensreaktion lässt nach, wenn ein Stimulus widerholt wird.
  • Sensibilisierung Die Reaktion auf einen Stimulus wird eher stärker als schwächer, wenn sie widerholt auftritt. Trotz dem gleichen Schmerz wird es gefühlt immer schlimmer.
  • Klassisches Konditionieren Art des Lernens, bei dem Verhalten (konditionierte Reaktion) durch einen Stimulus (konditionierter Stimulus/Reiz) hervorgerufen wird, der seine Wirkung durch eine Assoziation/Verknüpfung mit einem biologisch bedeutsamen Stimulus /Reiz(unkonditionierter Stimulus) erlangte. (Hund – Fressen – Glocke – Sabbern)Das Timing ist wichtig! Verzögerte Konditionierung funktioniert in der Regel am stabilsten.
  • Operantes Konditionieren Lernen von positiven und negativen Konsequenzen• Belohnungen bestärken ein Verhalten• Bestrafungsreize senken die Auftrittswahrscheinlichkeit• Im Alltag gibt es verschiedenste Verstärkerpläne (Muster nach denen belohnt bzw. bestraft wird).
  • Bestrafung • ein aversiver Reiz, der die Auftretenswahrscheinlichkeit eines Verhaltens senkt. • Ein angenehmer Reiz, der die Auftretenswahrscheinlichkeit eines Verhaltens erhöht. • der Wegfall eines angenehmen Reizes, wodurch die Auftretenswahrscheinlichkeit dieses Verhaltens sinkt. • eine Ohrfeige
  • Konditionierter Stimulus (CS) auch unbedingter Stimulus, bezeichnet in der klassischen Konditionierung einen zunächst bedeutungslosen Reiz, der nach der Assoziation mit einem unkonditionierten Reiz (US) eine konditionierte Reaktion auslöst.
  • Unkonditionierter Stimulus (UCS) bezeichnet jenen usprünglichen Reiz, der unkonditioniert, also ungelernt bzw. natürlich und automatisch eine Reaktion auslöst
  • Konditionierte Reaktion (CR) Die Reaktion auf den CS. (z.B. Sabbern)
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  • Unkonditionierte Reaktion (UCR) Das auf den unkonditionierten Reiz (Futter) hin gezeigtes Verhalten (Sabbern) wird unkondizionierte Reaktion genannt
  • Löschung (Extinktion) Wenn der UCS nicht mehr dargeboten wird, schwächt die Reaktion ab – bis zur Löschung. (Fressen ohne Glocke)
  • Spontanremission Das Widerauftreten einer gelöschten konditionierten Reaktion nach einer Pause.
  • Reizgeneralisierung Die automatische Erweiterung des konditionierten Verhaltens (CR) auf ähnliche Stimuli.
  • Kontingenz Eine zuverlässige Beziehung zwischen einer Reaktion und den dadurch hervorgerufenen Änderungen in der Umwelt. (generelle Änderung)
  • Verstärker Jeder Stimulus, der die Wahrscheinlichkeit erhöht. Die Gabe von Verstärkern in Folge von gezeigten Reaktionen.Angenehm zur Erhöhung oder aversiv zur Senkung.
  • Verstärkerpläne Jeder hat Verstärkerpläne im Alltag.Der geht entweder nach einem:Quotenplan – erfolgt die Verstärkung nach einer bestimmten Anzahl von Reaktionen.oder einemIntervallplan – nach einem bestimmten Zeitintervall auf die erste Reaktion hin.Entweder bleibt das Muster der Verstärkung konstant und fixiert oder unregelmäßig und somit variabel.
  • Partielle Verstärkung Reaktionen, die unter Plänen partieller Verstärkung erworben wurden, sind löschungsresistenter als Reaktionen, die unter kontinuierlichen Verstärkerplänen erworben wurden.Manchmal klappt es/manchmal nicht…
  • Positive/ negative Verstärkung Wenn auf ein Verhalten ein angenehmer Reiz folgt, spricht man von positivem Verstärker und wenn auf ein Verhalten die Entfernung eines aversiven Reizes folgt, negativer Verstärker.
  • Positive/ negative Bestrafung Wenn auf ein Verhalten die Verabreichung eines aversiven Reizes folgt (Herdplatte) dann ist es eine positive Bestrafung und wenn ein Wegfall eines angenehmen Reizes folgt, so nennt man dies negative Bestrafung (etwas wird entfernt).
  • Operante Löschung Wenn die Verstärkung ausbleibt wird die operante Konditionierung gelöscht.
  • Beobachtungslernen Wir müssen nicht alles selber tun, um zu lernen: Tun oder nicht tun was der andere macht und was daraus erfolgt. Nach dem bloßen Beobachten des Verhaltens einer Person, welche verstärkt oder bestraft wird, verhält sich der Beobachter später in ähnlicher Art und Weise, oder nimmt von dem Verhalten Abstand.Hier sind vier Prozesse wichtig, ob das bei einem Modell beobachtete Verhalten einflussreich ist:AufmerksamkeitBehaltenReproduktionMotivation• Tell me and I will forget• Show me and I will remember• Involve me and I will understand• Step back and I will act
  • Das klassische Experiment führte Albert Bandura durch (1963) mit der Puppe Bobo Kinder durften mit einer Clown Puppe spielen. Einigebeobachteten vorher, wie Erwachsen diese Puppe gestoßen undgeschlagen haben.
  • Belohnungen Bestärken ein Verhalten
  • Bestrafungsreize Senken die Auftrittswahrscheinlichkeit