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Marketing (Subject) / 3.Konsumentenverhalten (Lesson)
1. Erklärungsansätze des Käuferverhaltens
1.1 Forschungsansätze des Käuferverhaltens
1.2 Kaufentscheidungsträger und -typen
1.3 Bestimmungsfaktoren des Nachfrageverhaltens
2. Kaufentscheidungsprozess
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- Käuferverhaltensforschung will Einsichten in Kaufentscheidungsprozesse gewinnen und die Wirkung von Marketinginstrumenten sowie anderen Umweltfaktoren auf das Verhalten der Konsumenten einschätzen, um Absatzchancen prognostizieren zu können.
- Fragestellungen wer kauft - Kaufakteure was - Kaufobjekt warum - Kaufmotiv wie - Kaufentscheidungsprozesse wie viel - Kaufmenge wann - Kaufzeitpunkt wo - Einkaufsstättenwahl, Lieferantenwahl
- Behavioristische Forschungsansätze nur beobachtbare und messbare Variablen des Kaufverhaltens werden berücksichtigt (S-R Modelle) das Verhalten des Menschen wird als Reaktion (R Response) auf beobachtbare Stimuli (S) interpretiert
- Neobehavioristische Forschungsansätze Neben beobachtbaren und messbaren Variablen werden solche Variablen zugelassen, die nur indirekt über Indikatoren empirisch erfasst werden können (Intervenierende Variablen) (S-O-R Modelle) Im Organismus (O) ablaufende nicht beobachtbare Vorgänge werden herangezogen
- Neurowissenschaftlichen Ansätze Kognitive Elemente werden zusätzlich betrachtet
- Typen von Kaufentscheidungen Impulsive Entscheidung ungeplant/gedanklich kaum kontrollierbar starke Reizsituationund emotionale Aufladung
- Typen von Kaufentscheidungen Limitierte Entscheidungen vorhandene ERfahrungen, bewährte Entscheidungsregel Evoked Set ( keine eindeutigen Präferenzen )
- Typen von Kaufentscheidungen Habitualisierte Entscheidungen geringe kognitive Steuerung (reaktiv) quasi automatischer Prozess
- Typen von Kaufentscheidungen Extensive Entscheidungen hohe kognitive Beteiligung (hoher Informationsbedarf) starkes Involvement
- Interpersonale Faktoren Interne psychologische Konstrukte, die sich durch einen unterschiedlichen Komplexitätsgrad auszeichnen. Hierarchischer Aufbau, so dass die “Persönlichkeit“ alle anderen Konstrukte -Aktiviertheit, Involvement, Emotion und Motiv, Einstellung und Werte -integriert.
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- Interpersonale Kultur, Subkultur, Gesellschaftliche Normen, Soziale Schicht und Gruppen und Familien
- Kognition Wissenszustände werden definiert als eigenständig bewusst zu machende Wissenseinheiten. Subjektives Wissen, was bei Bedarf zur Verfügung steht durch Erinnern (Abrufen) oder Wahrnehmen (Aufnehmen)
- Aktivierung Beschreibt den inneren Erregungszustand des zentralen Nervensystems eines Menschen und versorgt den Organismus mit Energie und versetzt ihn in einen Zustand der Leistungsbereitschaft und –fähigkeit.
- Emotion Emotionen sind Erregungszustände, die angenehm oder unangenehm empfunden werden (z.B. Glück, Freude, Angst) und mehr oder weniger bewusst sind. Sie ergeben sich aus einer Aktivierung und einer Interpretation.
- Motivation Motivationen sind die psychische Antriebskraft, die das menschliche Handeln mit Energie versorgen und auf ein Ziel ausrichten. Aktivierende Komponente (Motiv)
- Involvement Grad der Ich-Beteiligung bzw. des Engagement einer Person auf die Informationsverarbeitung gerichtete Aktivität High-Involvement Käufen (Hauskauf..) Low-Involvement Käufe (Zucker, Salz..)
- Einstellung Innere Bereitschaft eines Individuums, auf bestimmte Stimuli der Umwelt konsistent positiv oder negativ zu reagieren. Objekte der Einstellung können Menschen, Sachen, Themen sein -- ------>Motivation plus die Objektgebundenheit Der Begriff ,,Image‘‘ wird deckungsgleich mit dem Einstellungsbegriff angesehen.
- Einstellung Affektive Komponente gefühlmäßige Einschätzung, Emotionen, Motivation Physiologische Reaktionen (z.B.: Hautwiderstandsmessungen
- Kognitive Komponente (subjektive Wissen) Gedanken (z.B.: Antworten bei Befragungen
- Konative Komponente Handlungstendenz, Verhaltensabsicht, Kaufbereitschaft Beobachtbares Verhalten (z.B.: Kauf)
- Wahrnehmung umfasst den Prozess der Aufnahme und Selektion von Informationen sowie deren Organisation und Interpretation durch das Individuum.
- Lernen Systematische Änderung des Verhaltens aufgrund von Erfahrung.
- Gedächtnis Das erlernte wird im Gedächtnis gespeichert LZG KZG…
- Werte stellt eine Auffassung von Wünschenswertem dar, die implizit oder explizit kennzeichnend ist für ein Individuum oder eine Gruppe und deren handeln beeinflusst
- Persönlichkeit Immanentes, einzigartiges, relativ stabiles einen Zeitablauf überdauerndes Verhaltens-, Reaktions-und Kommunikationsmuster
- Phasen Kaufentscheidungsprozess Problemerkennung->Informationssuche->Bewertung von Alternativen->Kaufentscheidung->Verhalten in der Nachkaufphase
- Kaufentscheidung Bewertung der Alternativen-->Kaufabsicht-->Einstellungen anderer Personen /oder/ unvorhersehbare situative Faktoren--> Kaufentscheidung