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Personal- und Persönlichkeitspsychologie (Subject) / 3 (Lesson)
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- Wie lautet die Definition von Intelligenz? - die kognitive Leistungsfähigkeit & Ausdifferenzierung von Lebewesen -> durch die Faktoren Anlage und Umwelt und deren Wechselwirkung beeinflusst - auch im Tierreich
- Wie lautet die praktische Definition von Intelligenz? - Fähigkeit zum abstrakten / schlussfolgernden Denken, Verständnis komplexer Ideen, Planen, Problemlösung, schnelles Lernen & Lernen aus Erfahrung - kein Bücherwissen und keine Testerfahrung, sondern das Vermögen, zu kapieren und herauszufinden was zu tun ist
- Zwischen welchen allgemeinen Intelligenzformen unterscheidet man? Fluide und kristalline.
- Was ist die fluide Intelligenz? - Intelligenz im Sinne von Geschwindigkeit, mit der Infos aufgenommen, gespeichert und verarbeitet werden - angeboren, nimmt aufgrund von Altersprozessen kontinuierlich ab
- Was ist die kristalline Intelligenz? - alles an Wissen und Erfahrung, die ein Mensch im Laufe seines Lebens gesammelt hat und zur Problemlösung nutzen kann - kann unter guten Bedingungen bis ins hohe Alter zunehmen
- Was passiert bei der gegenläufigen Entwicklung fluider Intelligenz (Abnahme) und kristalliner Intelligenz (Zunahme)? Die Fähigkeit zur Problemlösung verändert sich im Laufe des Lebens nicht stark.
- Für was ist Intelligenz der Oberbegriff? Für eine hierarchisch strukturierte Gesamtheit kognitiver Fähigkeiten, die Niveau & Qualität von Denkprozessen bestimmen.
- Worauf beruhen Intelligenztests? Auf Intelligenzmodellen, die durch Faktorenanalysen die grundlegenden Dimensionen der Intelligenz ermitteln.
- Von wem stammt das Modell der Primärfaktoren und was beinhaltet es? - Thurstone - Differenzierung in 7 Fähigkeiten, u.a räumliche Vorstellung, verbal, mathematisch
- Von wem stammt das Berliner Intelligenzstrukturmodell und was beinhaltet es? - Jäger - Operative Fähigkeiten (z.B Merkfähigkeit) & Inhaltsgebundene Fähigkeiten (z.B verbal)
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- In welche Bereiche teilt sich die allgemeine Intelligenz (g-Faktor) und wie wird das Ganze in heutigen Intelligenztests untergebracht? - Mathematisch-logisch, verbal und räumlich - heutige Intelligenztests gliedern sich meistens in viele solcher Untertests, die für die entsprechende Altersgruppe normiert sind, sodass auch die Unterfaktoren in IQ-Werten gemessen werden können
- Von wem stammt die Theorie zum Generalfaktor g und was beinhaltet sie? - Spearman - alle Aufgaben, für die man intellektuelle Fähigkeiten braucht, hängen fast immer positiv zusammen & werden durch die gemeinsame Dimension "allgemeine Intelligenz" beeinflusst - xi=gi+si - xi = ein intellektueller Leistungsmesswert ohne Fehler (x) einer Person (i), g = g-Anteil, s = spezifischer Anteil - Matrizenaufgaben
- Was messen Matrizenaufgaben? Rein schlussfolgerndes Denken = Fähigkeit, die eng mit g korreliert
- Gebe 2 Beispiele für progressive Matrizen-Tests. - Bochumer Matrizentest - Hochbegabungstest von Preckel
- Gebe 2 Beispiele für mehrdimensionale Intelligenztests. - Intelligenz-Struktur-Test - Mannheimer Intelligenztest
- Womit hängen Intelligenzunterschiede zusammen? Mit der Geschwindigkeit elementarer Informationsverarbeitungsprozesse und der Kapazität des Arbeitsgedächtnisses.
- Was war an dem Test von Binet & Simon besonders? - 1905: erster Intelligenztest im heutigen Sinne - Berechnung des Intelligenzalters (IA): Prüfen, wie lange das Kind Aufgaben niedrigere Altersstufen noch und welche höhere Altersstufen nicht mehr lösen kann - IA = Grundalter+*, * = Anzahl zusätzlich gelöster Aufgaben - keine Vergleiche zwischen Altersgruppen
- Was beinhaltet William Stern´s Test? - IQ=100*Intelligenzalter/Lebensalter - wird nicht mehr benutzt, denn Zuwachs reduziert sich im Alter von 13 deutlich bis zu einem Plateau im Alter von 17
- Wie werden IQ-Werte nach Wechsler gemessen? - Punkte für die Lösung von Testaufgaben, werden zu Rohwerten summiert - Rohwert wird mit Altersgruppe verglichen - Normierung so, dass Mittelwert 100 und Standardabweichung 15 ist - Umrechnung von IQ-Wert in z-Wert und von z-Wert in Prozentrang
- Was bezeichnet der Flynn-Effekt? - Zunahme der durchschnitllichen Leistung in Intelligenztests zwischen 1950 und 2000 wegen ständig besser werdender Lebensbedingungen für Schwangere und Kleinkinder - IQ-Mittelwert überschreitet umso mehr 100, je länger Testnormierung zurück liegt -> scheinbar mehr Hochbegabte -> deshalb müssen IQ-Tests ständig neu normiert werden
- Beschreibe das Intelligenzmodell des Hawik-4. Gesamt IQ = Arbeitsgedächtnis, Sprachverständnis, Verarbeitungsgeschwindigkeit & Wahrnehmunsgebundenes logisches Denken.
- Was nimmt mit dem Alter zu? Der Wortschatz.
- Wie hängt hohe Intelligenz mit Berufen mit hohem Prestige zusammen? - Berufe mit hohem Prestige: von Leuten mit hoher Intelligenz ausgeübt - Berufe mit niedrigem Prestige: von Leuten mit hoher und niedriger Intelligenz ausgeübt
- Wie wird Intelligenz noch genannt? geistige Fähigkeit, mentale Fähigkeit oder Begabung
- Was ist deklaratives Wissen? - Faktenwissen - wissen, was zu tun ist
- Was ist prozedurales Wissen? - Handlungswissen - wissen, wie etwas zu tun ist