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Betriebsfestigkeit/Schadensanalyse (Subject) / Wöhlerdiagramm (Lesson)
- Welchen großen Nachteil hat ein Wöhlerdiagramm, d.h. welche Information lässt sich nicht ablesen? Es kann nur eine Aussage über die Lebensdauer abgelesen werden -Keine Aussage über Versagensmechanismen oder Grad der Schädigung der Probe während der Lebensdauer (Einsatzzeit) -Keine Aussage über beanspruchungs bedingte Veränderung der Microstruktur.
- Welche Grenzlastspielzahlen sind für den jeweiligen Diagramm-typ (Typ I und Typ II) vereinbart? Typ I: 2 x 106 = NG Typ II: 1 x 107 = NG
- Für welche Art von Versuchen wird in der Regel die Darstellung nach Manson-Coffin gewählt? Bei Dehnungskontrollierten Versuchen: Bei sehr großen Amplituden sind relativ wenig Schwingspiele möglich bis zum Bruch (LCF - nieder zyklische Ermüdung), deshalb wird dieser angewendet bei: -Kurzzeitermüdungs- und Kurzzeitfestigkeitsgebiet - überwiegend dehnungskontrollierte Beanspruchung.
- Wie lautet die Basquin- und Manson-Coffin-Beziehung? -Manson-Coffin-Beziehung: εa,pl. = ε`B x (2 x NB)c´ mit ε`B - Ermüdungsduktilitätskoeffizient und c´ - Ermüdungsduktilitätsexponent -> Zusammenhang zwischen plastischer Dehnungsamplitude εa,pl. und Bruchspielzahl NB -Basquin-Beziehung: σa = σ´B x (2 x NB)b bzw. εa,el. = σa / E = (σ´B / E) x (2 x NB)b mit σ´B - Ermüdungsfestigkeitskoeffizient und b - Ermüdungsfestigkeitsesxponent -> Zusammenhang zwischen Spannungsamplitude σa und Bruchspielzahl NB bzw. elastischer Dehnungsamplitude εa,el. und Bruchspielzahl NB
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