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Musikgeschichte (Subject) / Klausur (Lesson)
Klausur-relevante Fragen und Daten zur Musikgeschichte vom 19. Jh.- 20. Jh.
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- Geschichte - Kolonialismus - geprägt durch das imperialistische Streben vieler Völker (Kolonialismus), was immer wieder zu bewaffneten Auseinandersetzungen führte
- Übergang von Romantik in neue Stilrichtungen der Musik des 20. Jahrhunderts - fließender Übergang - schon in der Programmmusik in der Spätromantik begonnen, nun vollständiges Lösen der Komponisten von Tonalität, Form und Struktur Es gibt keine einheitliche musikalische Richtung mehr, jeder Komponist versucht seinen persönlichen Stil in die Musik einzubringen.
- Musik spiegelt Pluralistischen Zeitgeist der Epoche im 20. Jahrhundert es entwickeln sich Impressionismus, Expressionismus, Neoklassizismus und Zwölftonmusik
- Musik nach 1950 - Serielle Musik: Übergang der Reihentechnik auf verschiedene andere Parameter - Elektronische Musik - Aleatorik: der Zufall wird mit einkomponiert - Postserielle Musik: sie verfeinert nochmals Strukturen und Erscheinungen bis ins Extreme und wikrt neuartig im expreimentellen Musiktheater - Neue Einfachheit: bringt wirder ienen subjektiven unmittelbaren Ausdruck des Gefühls
- Serielle Musik - nach 1950 Übertragung der Reihentechnik auf verschiedene andere Parameter
- Aleatorik Der Zufall wird mit ein komponiert Zufallsvariationen
- Postserielle Musik nach 1950 sie verfeinert nochmals Strukturen und Erscheinungen bis ins Extreme und wirkt neuartig im experimentellen Musiktheater
- Neue Einfachheit nach 1950 bringt wieder einen subjektiven unmittelbaren Ausdruck des Gefühls
- Veränderungen in der Harmonik - die klassisch-romantische Dur-Moll-Tonalität löst sich auf, an ihre Stelle treten neue harmonische und strukturelle Gesetzte (z.B. Zwölftontechnik Schönbergs) neue Zusammenklänge ergeben sich auf Grund neuer harmonischer Gesetze - Rückbesinnung auf alte Musik (Neobarock) mit Verfremdungselementen - Außereuropäische Impulse
- Schönberg Zwölftontechnik
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- Melodien wurden durch die Verwendung ... ... ungewohnter Tonschritte unsanglich und erforderten eine Umgewöhnung des Ohres. Bevorzugt werden alte Tongeschlechter wie Kirchentonarten und Pentatonik verwendet
- Kraft des Rhythmus ... ... in der Musik wird neu entdeckt - Taktwechseln, Verschiebungen der Taktschwerpunkte, Polyrhythmik, Synkopen, gleichbleibende, maschienenmäßige Rhythmen (Strawinsky).
- Strawinsky maschienenmäßige Rhythmen
- wichtige Komponisten der Spätromantik die folgenden Komponisten führen das Erbe der Romantik fort. Auswirkung der Tonalität bis an die Grenze des Möglichen Sergej Rachmaninow (1873-1943) Jan Sibelius (1865-1957) Edward Elgar (1857-1934) Max Reger (1873-1916) Richard Strauss (1864-1949)
- Komponisten des Expressionismus die vorzugsweise deutsche Richtung beruft sich auf den Ausdruck des Inneren und überschreitet ästhetische Grenzen. Extreme Kontraste und oft bis an den Wahnsinn grenzende Leidenschaft prägen diesen Stil. Die Tonalität wird aufgelöst. An ihre Stelle treten andere "Ordnungssysteme" z.B. Zwölftontechnik Schönbergs Arnold Schönberg (1874-1951) Alban Berg (1885-1935) Anton von Webern (1883-1945)
- Komponisten des Neoklassizismus In Reaktion auf die Spätromantik wendet man sich zurück zur klassischen "Ästhetik", zu alten Gattungen und Formen, die man neu belebt. Béla Bartók (1881-1945) Zoltán Kadály (1882-1967) Igor Strawinsky (1882-1971) Carl Orff (1895-1982) Paul Hindemith (1895-1963) Dimitri Schostakowitsch (1906-1975) Oliver Messiaen (1908-1992)
- Elektronische Musik Mit der Weiterentwicklung der Elektronik werden vermehrt auch elektronische Instrumente in den Kompositionen verwendet. Die Notation entfernt sich zeitweise von der bisher üblichen Notation im Fünf‐Linien‐System. In manchen Kompositionen werden statt Takte Zeitabschnitte notiert, in denen ein musikalisches Pensum zu spielen ist – d.h. das für alle gültige Metrum wird aufgegeben. Grafische Notation ist ein weiteres Thema – hier wird auf eine Notation mit Tonhöhe und Tonlänge gänzlich verzichtet und die Musik bildhaft notiert. ƒ Karlheinz Stockhausen (1928–2007)
- Impressionismus musikalische Merkmale 1900-1950 - Takt und Rhythmik: Aufhebung des Taktes - Harmonik: wenig Spannung und Entspannung, oft klare Kadenzen - bevorzugt weiche Klänge, meist von Blechbläsern - oft kein deutliches Thema Bsp.: etliche Werke von Debussy
- Expressionismus musikalische Merkmale - sehr starke Ausdruckskraft, Auflösung der herkömmlichen Formprinzipien. Der Expressionismus ist Ausdruck menschlicher Gefühle vor, während und nach dem Ersten Weltkrieg. - Harmonik: scharfe Dissonazen, oft atonal - Melodik: oft große Intervalle, extreme Lagen - Rhythmik: komplex, zuweil ohne Takt - Klangfarbe: ungewöhnliche Klangeffekte, extreme Lagen und Instrumente Komponisten der Wiener Schule: Strawinsky << Le sacre du printemps >>
- Futurismus um 1910 von Italien ausgehende Strömung. Merkmale: radikale Aufhebung aller Formen, Verherrlichung des Krieges Geräusche der Industrie sollen in die Musik mit einbezogen werden
- Neue Sachlichkeit 20er Jahre mitteleuropäische Strömung Gegenbewegung zum Expressionismus traditionell und einfach, weniger gefühlsbetont Hamonik: stärker tonal zuweilen näher zur Populärmusik und Jazz Komponisten: Hindemith, Weil << Dreigroschenoper >>