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Technologische Grundlagen (Subject) / OMM7 2 Semester 17 (Lesson)

Klausurhinweise SS17

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  • Was ist ein Algorithmus? Ein Algorithmus ist eine eindeutige, ausführbare Folge von Anweisungen endlicher Länge zur Lösung eines Problems. Ein Algorithmus besteht aus einem Deklarationsteil (Was wird benötigt?) und einem Anweisungsteil (Wie wird das Problem gelöst?).
  • Was ist das funktionelle Verhalten eines NOT/AND/OR/... Gatters? https://de.wikipedia.org/wiki/Logikgatter
  • Stellen Sie die Dezimalzahl 27 als Binärzahl dar Die Dezimalzahl 27 wird ins 2er-System umgewandelt Gehe nach folgendem Verfahren vor: (1) Teile die Zahl mit Rest durch 2. (2) Der Divisionsrest ist die nächste Ziffer (von rechts nach links). (3) Falls der (ganzzahlige) Quotient = 0 ist, bist du fertig, andernfalls nimm den (ganzzahligen) Quotienten als neue Zahl und wiederhole ab (1). 27 : 2 = 13 Rest: 1 13 : 2 = 6 Rest: 1 6 : 2 = 3 Rest: 0 3 : 2 = 1 Rest: 1 1 : 2 = 0 Rest: 1 Resultat: 11011
  • Stellen Sie die Dezimalzahl 27 als Binärzahl dar Die Dezimalzahl 27 wird ins 2er-System umgewandelt Gehe nach folgendem Verfahren vor: (1) Teile die Zahl mit Rest durch 2. (2) Der Divisionsrest ist die nächste Ziffer (von rechts nach links). (3) Falls der (ganzzahlige) Quotient = 0 ist, bist du fertig, andernfalls nimm den (ganzzahligen) Quotienten als neue Zahl und wiederhole ab (1). 27 : 2 = 13 Rest: 1 13 : 2 = 6 Rest: 1 6 : 2 = 3 Rest: 0 3 : 2 = 1 Rest: 1 1 : 2 = 0 Rest: 1 Resultat: 11011
  • Rechnen Sie die Binärzahl 100101 in eine Hexadezimalzahl um Die Zahl 100101 (2er-System) wird ins Dezimalsystem umgewandelt Jede Stelle der Zahl hat den Wert der entsprechenden 2er-Potenz.Die der ersten Ziffer von rechts entsprechende Potenz ist 2º = 1.Nimm jede Ziffer mal mit der entsprechenden Potenz und summiere.Gehe am besten von rechts nach links vor: 1 · 1 = 1 0 · 2 = 0 1 · 4 = 4 0 · 8 = 0 0 · 16 = 0 1 · 32 = 32 ——— 37 Die Dezimalzahl 37 wird ins Hexadezimalsystem umgewandelt Gehe nach folgendem Verfahren vor: (1) Teile die Zahl mit Rest durch 16. (2) Der Divisionsrest ist die nächste Ziffer (von rechts nach links). Für Reste > 9 nimm die Buchstaben A, B, C, D, E, F (3) Falls der (ganzzahlige) Quotient = 0 ist, bist du fertig, andernfalls nimm den (ganzzahligen) Quotienten als neue Zahl und wiederhole ab (1). 37 : 16 = 2 Rest: 5 --> Ziffer: 5 2 : 16 = 0 Rest: 2 --> Ziffer: 2 Resultat: 25
  • Nennen Sie die Eigenschaften verbindungsorientierter Dienste und verbindungsloser Dienste Verbindungsorientiert:                                                                                                                       3 Phasen: Verbindungsaufbau, Datenübertragung, Verbindungsabbau  Analogie: Telefonsystem  Adressierung des Kommunikationspartners nur beim Verbindungsaufbau erforderlich Empfang der Daten in ursprünglicher Reihenfolge garantiert In der Regel hohe Dienstqualität:  Hohe Zuverlässigkeit: Automatische Erkennung und Korrektur von Übertragungsfehlern durch Bestätigungsnachrichten und wiederholte Übertragungen möglich.                                                  Garantierte Datenübertragungsrate  Garantierte Begrenzung von Übertragungsverzögerungen  Verbindungslos:                                                                                                                                 Es findet kein Verbindungsaufbau statt, die Nachrichten (sog. Datengramme) können sofort gesendet werden  Analogie: Postsystem („gelbe Post“) Jedes Datengramm trägt volle Zieladresse Nachrichten werden nicht notwendig in ursprünglicher Reihenfolge empfangen Dienstqualität i.d.R. gering (keine Garantie hinsichtlich Übertragungsgeschwindigkeit u. – verzögerung, kaum Fehlererkennung u. -korrektur,)  Varianten  unzuverlässiges Datengramm (analog: Postkarte)  bestätigtes Datengramm („Einschreiben mit Rückschein“)                                                                                Anfrage/Antwort (z.B.: Datenbankabfrage, WWW) 
  • Was versteht man unter „Paketvermittlung“ Paketvermittlung: verbindungslose Übertragung von Datenpaketen                                                 An jeder „Kreuzung“ des Netzwerks steht ein Router, der die Pakete in die richtige Richtung weiterleitet                                                                                                                               Beispiel: Internet 
  • Wie gelangen im Internet Datenpakete von der Quelle zum Ziel? Packet Switching (Paketvermittlung) mittels Routing:  Es wird für die Dauer der Kommunikation keine Verbindung hergestellt. Nachrichten werden in einzelne Datenpakete zerlegt (erfordert Digitalisierung) Statt Vermittlungszentralen werden sogenannte Router genutzt. Datenpakete werden in den Routern zwischengespeichert und weitergeleitet, sobald eine Leitung in Richtung des Ziels frei ist („store and forward“).  Routing: Weitervermitteln von Daten in einem Netz auf der möglichst günstigsten Route auf eine möglichst günstige Weise. Hierzu gibt es sog. Routingalgorithmen. Das Routing wird im Wesentlichen von sogenannten Routern übernommen, speziellen Vermittlungscomputern, auf denen die Routingalgorithmen implementiert sind und die über eine Datenbasis verschiedener Übertragungsrouten verfügen. Ein normaler Computer, der eine Daten über eine ihm unbekannte Route übertragen muss, schickt diese einfach an den nächstgelegenen Router. 
  • Was ist eine MAC-Adresse? Wird auch physikalische Adresse genannt Liegt bereits hardwaremäßig in der Netzwerkkarte fest. -->kommt mit wenn man die Hardware kauft Nicht routingfähig, erreicht nur Computer im lokalen Netz
  • Was ist eine Internet-(IP)-Adresse? -Bekommt jeder Computer zugeteilt, der ans Netzwerk angeschlossen ist  -muss nach Absprache mit dem Netzwerkadministrator oder Internetprovider eingestellt werden  
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  • Was ist ein Domain-Name? Diese Bezeichnung steht für die Identifizierung des Internet-Servers. Der Name der Domain bezeichnet meistens die Funktion oder den Betreiber. Ab dem Punkt ist die Landesherkunft mit einer Abkürzung wie z. B. „.de" als Bezeichnung für Deutschland versehen.
  • Für welche Dienste sind die folgenden Ports reserviert: 21,22,25,80,443? Port Transportdienst Serverprozess        Zweck                                                                                       21           TCP                 FTP Demon      File Transfer                                                                      22           TCP                 SSH Demon     Secure Shell                                                                   25           TCP                 SMTP Demon   Versenden von Email                                                       80           TCP                 HTTP Demon    Webserver                                                                      443         TCP                 HTTPS Demon  Verschlüsselung
  • Was ist eine URL? Aufbau: Protokoll://Domain:Port/Pfad                                                                                                 (// + : + / sind syntaktische Kennzeichnungen für die verschiedenen Elemente der URL) Protokoll: = Übertragungsprotokoll (http: =Hypertext Transfer Protocol)                                               //Domain = Bezeichnung des Servercomputers im Internet                                                             :Port = Kommunikationsport des Webserver-Programms (Standardwert 80)                                   /Pfad = Ortsangabe im Dateisystem des Servers, bestehend aus Verzeichnis(pfad) & Dateiname
  • Erklären Sie den von‐Neumann‐Zyklus mit einem selbstgewählten Beispiel http://www.saar.de/~awa/data/Von-Neumann-Rechner.pdf
  • Was ist ein Treiber Ein Treiber ist ein Computerprogramm, das die Kommunikation mit angeschlossenen, eingebauten Hardware steuert. Dazu kommuniziert der Treiber auf der einen Seite meist direkt mit den Geräten der Hardware. Auf der anderen Seite bietet der Treiber dem Betriebssystem alle notwendigen Befehle zur Verfügung, damit dieses mit der entsprechenden Hardware zusammenarbeiten kann.  Die meisten Treiber werden mit dem Betriebssystem mitgeliefert. 
  • Nennen und erläutern Sie drei Funktionen eines Betriebssystems Hardware-unabhängige Programmierschnittstelle   Programme können unverändert auf verschiedenen Computersystemen laufen.  Geräteunabhängige Ein-/Ausgabe-Funktionen  Programme können ohne Änderung unterschiedliche Modelle eines Peripheriegerätes ansprechen.  Ressourcenverwaltung  Mehrere Benutzer bzw. Prozesse können gemeinsame Betriebsmittel ohne Konflikte nutzen.  Speicherverwaltung (Hauptspeicher)  Mehrere Prozesse/Applikationen können nebeneinander im Speicher platziert werden, ohne dass sie aufeinander Rücksicht nehmen müssen.  Massenspeicherverwaltung (Dateisystem)  Daten können dauerhaft gespeichert und später wieder gefunden und abgerufen werden.  Parallelbetrieb (Multitasking)  Mehrere Prozesse können „quasiparallel“ auf einem Einprozessorsystem ablaufen.  Interprozesskommunikation   Prozesse können mit anderen Prozessen Informationen austauschen. Prozesse können dabei auf dem gleichen Rechner ablaufen (lokal) oder auf verschiedenen Systemen (verteilt) ausgeführt werden.  Sicherheitsmechanismen  Es können sowohl Funktionen für einen sicheren Betrieb als auch Datenschutzkonzepte implementiert sein (bspw. garantierte Verarbeitungszeiten oder Zugangskontrollen).