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Regionale Geogrpaphie Deutschlands (Subject) / Tutorium 3 (Lesson)
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- Äon ZeitalterPhanerozoikum mit sichtbaren Leben (542 Mio. J.v.h - heute)
- Ära ZeitabschnittPaläozoikum (Erdaltertum 542 - 252 Mio. J.v.h)Mesozoikum (Erdmittelalter 251 - 65 Mio. J.v.h)Känozoikum (Erdneuzeit 65 Mio. J.v.h - heute)
- Paläozoikum Erdaltertum (542 - 252 Mio. J.v.h)Unterteilt in: Kambrium Ordovizium Säur Devon Karbon Perm
- Mesozoikum Erdmittelalter (251 - 65 Mio. J.v.h)Unterteilt in: Trias Kreide Jura
- Känozoikum Erdneuzeit (65 Mio. J.v.h. - heute)Unterteilt in: Paläogen Neogen Quartär
- Elstervereisung 680.000 - 500.000 v. Chr.Auch Mindel-EiszeitErste pleistozäne Eisbedeckung in NorddeutschlandDringt im Osten weit nach Süden vor (Thüringer Becken, Zittauer Gebirge, Elbsandsteingebirge)Im Westen bis nach Osnabrück und niederländischen Grenze vorgestoßenSpuren durch glaziale und periglaziale Prozesse weitgehend ausgelöscht
- Saalevereisung 300.000 - 120.000 v.Chr.Auch Riß-EiszeitZweite pleistozäne Eisbedeckung in NorddeutschlandDringt im Osten fast so weot vor wie ElstervereisungIm Westen wesentlich weiter (bis zum Rand des Rheinischen Schiefergebirges)Landschaftsprägende Vereisung für den Westen Norddeutschlands (Altmoränengebiete)
- Weichselvereisung 110.000 - 10.000 v.Chr.Auch Würm-EiszeitLetzte pleistozäne Eisbedeckung Norddeutschlandsrelativ kurzfristiges Auftreten im Nordosten Deuschlands, dafür aber Landschaftsprägend (Jungmoränenlandschaften)Elbe wird NICHT überschrittenDurch Holozän ab ca. 10.000 v.Chr. beendet
- Norddeutsche Tiefland Geologisches Senkungsgebiet (Endmoränenzüge als höchste Erhebung)Ausdehnung von Dänemark, Niederlande, Polen bis zur MittelgebirgsschwelleAkkumulation von Sedimenten aus Paläogen, Neogen und QuartärOberflächennaher Untergrund fast ausschließlich quartäre Lockersedimente (um Osnabrück auch Jura und Kreide)Lässt sich unterteilen in (nordöstliche) Jungmoränenlandschaft, (westliche) Altmoränenlandschaft
- Löss Lockersediment, durch Gletscher auf Schluffgröße zerkleinertHoher Kalkanteil, sehr fruchtbares Ausgangsmaterial für BodenbildungNiederrhein (Kölner Bucht), Nordrand der Mittelgebirge (Braunschweig-Hildesheimer Lößbörde),Ostrand des Oberrheingrabens
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- Marsch An Nordseeküste und FlüssenEntsteht aus Schlick durch marine SedimentationFruchtbar und Ertragreichintensive landwirtschaftliche Nutzung
- Geest landeinwärts an Marschen anschließenddurch glaziale Ablagerungen der Saalevereisung entstandenrelativ unfruchtbare Böden aus groben Substraten, Podsole typisch
- Mittelgebirgsschwelle und Teillandschaften Teuteburger Wald und Wiehengebirge als nördliche Ausläuferim Westen Rheinisches Schiefergebirgeim Osten Thüringer Wald und Erzgebirgeim Süden Donau als ungefähre BegrenzungOberrheingraben und Nördlinger Ries als Besonderheiten
- Allgemeines über deutsche Mittelgebirge Teil des mitteleuropäischen Mittelgebirgszugesumfasst den zentralen/größten Teil Deutschlandsbestehen überwiegend aus Berg- und Hügelländern mit wenigen Gebirgenüberwiegend palaözoische bis tertiäre Ablagerungen (Magmatite, Metamorphite, Sedimentgesteine)teilweise auch quartäre Ablagerungengehören zu der Bodenregion der Berg- und HügelländerRanker und Regosole auf Fest- und LockergesteinBraunerden, ParabraunerdenRendzina auf Kalksteinweniger landwirtschaftliche Nutzung als im Tieflannd, überwiegend bewaldete Flächen
- Niedersächsisch-Westfälisches Bergland Unterteilt in: Weserbergland Teutoburger Wald Wiehengebirge
- Weserbergland bestehend aus Sedimentgesteinen des MesozoikumsRegosole auf Sandstein, Rendzina auf KalksteinSchichtkämme, Oberkarbon-Schichten (z.B. Piesberg), Lössablagerungen am Rand und in den Tälern als BesonderheitenEntstanden durch Ablagerung mesozoischer Sedimente, welche sich mit der Zeit zu Sand/-Kalkstein verfestigt habenTektonische Bewegungen führten zu Bruchschollentektonik, durch Erosion und Denudation entstanden Täler und Externsteine
- Teutoburger Wald besteht übewiegend aus Gesteinen des Muschelkalks, sowie unterer und oberer Kreidegeologisch kompliziert aufgebaut (engräumiger Wechsel verschiedener Gesteine)Egge-Gebirge schließt sich im Süden anExternsteine, Osning-Sandstein als Besonderheiten
- Wiehengebirge Überwiegend aus Gesteinen des Lias, Dogger, Malm (Trias) bestehendWesergebirge schließt sich im Osten an
- Rheinisches Schiefergebirge Ur-Rhein existierte schon vorher und teilt das Gebirgeim zuge variskischer Orogenese enstanden Faltungen, Verwerfungen, VerschieferungenHebungen und Vulkanismus im Tertiär (Basalte in Westerwald und Eifel)keine Vergletscherung im PleistozänLössablagerungen vor Rheinischem Schiefergebirgeüberwiegend aus Sedimentgesteinen des Devons und Unterkarbons bestehend (stark gefaltet und verschiefert)meistens Schiefer- und Sandsteinim zuge alpidischer Orogenese im Tertiär trat verstärkt Vulkanismus (bis vor ca. 11.000 Jahre) aufVulkanite enststanden in Westerwald und EifelAuswirkungen des Vulkanismus noch heute Spürbar (Erdbeben)