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Leistungssport Body-Trainer (Subject) / 7. Maßnahmen zur Verletzungsprophylaxe (Lesson)

Übertraining, Regeneration, ...

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  • Beschreibe stichpunktartig die Erscheinungsformen "basedowoides" und "addisonoides" Übertraining sowie deren Symptome und Ursachen. "Basedowoides" Übertraining: Bei dieser Form des Übertrainings überwiegen im vegetativen Nervensystem die Erregungsprozesse (daher auch "sympathikotones Übertraining"). Die Antriebsfunktion ist verstärkt. Die Erholung nach Belastung ist ungenügend und erfolgt verzögert. Diese Form des Übertrainings ist relativ leicht zu diagnostizieren, da sich der Athlet krank fühlt und eine Vielzahl an Indikatorsympthomen vorliegt. Das basedowoide Übertraining tritt recht kurzfristig in Erscheinung. leichte Ermüdbarkeit; Schlaf gestört Appetit herabgesetzt Abnahme an Körpergewicht Neigung zum Schwitzen, Nachtschweiß, feuchten Hände und zu Kopfschmerzen Herzklopfen, Herzdruck, Herzstiche, Ruhepuls beschleunigt (Tachykardie) "Addisonoides" Übertraining: Bei dieser Form des Übertrainings überwiegen im vegetativen Nervensystem die Hemmungsprozesse (daher auch "parasympathikotones Übertraining"). Bei dieser Form des Übertrainings überwiegen körperliche Schwäche und Antriebslosigkeit. Der Athlet ist außerstande, die für das Training und den Wettkampf erforderlichen Energien zu mobilisieren. Diese Form des Übertrainings ist oft schwierig zu diagnostizieren, da unter Ruhebedingungen bisweilen keinerlei Störungen auftreten und ihr Beginn schleichend ist. leichte (abnorme) Ermüdbarkeit; Schlaf nicht gestört normaler Appetit Körpergewicht gleichbleibend Ruhepuls verlangsamt (Bradykardie) Bewegungsablauf bei hoher Intensität ungenügend koordiniert
  • Wo liegen die Ursachen eines Übertrainings? Mit einem basedowoiden Übertraining ist vor allem dann zu rechnen, wenn der Organismus hohe Intensitäten verkraften musste, ohne ein vorausgegangenes Grundlagentraining als Basis für die Verarbeitung derartiger Belastungsreize erfahren zu haben. Das addisonoide Übertraining dagegen tritt auf, wenn mit sehr großen Umfängen, mit hohen Intensitäten ausbelastet trainiert wird und wenn die notwendigen Regerationsprozesse nicht ausreichend gewährleistet sind.
  • Welche Maßnahmen zur Behandlung können bei einem basedowoiden und addisonoiden Übertraining ergriffen werden? Basedowoiden Übertraíning: strategische Dekonditionierung starke Reduzierung des Trainings oder komplette Neugestaltung des Trainings mit niedrigen Intensitäten Milieuwechsel (Ferien, Urlaub) Erhöhung des Proteinanteils in der Ernährung Addisonoiden Übertraining: Neuplanung bzw. Umgestaltung des Trainings; Reduktion des Trainingsumfangs optimale Relation zwischen Belastung und Erholung; Einplanung ausreichender Regenerationszeiten Periodisierung des Trainings; Vermeiden einer Trainingsmonotonie Trainingsbegleitende Maßnahmen
  • Erläutere die Bedeutung der Regeneration im Bodybuilding! Regenerative Maßnahmen sollten zur Trainingsroutine gehören und regelmäßig zur Anwendung kommen. Neben dem Schlaf als wichtiger Faktor in der passiven Erholung gehören hierzu auch Sauna, Massage und Solarium, die ebenfalls Regenerationsprozesse im Körper beschleunigen können.Im Schlaf wird ein Großteil der im Tagesablauf bereitgestellten Menge an Wachstumshormon (STH) ausgeschüttet. Dabei handelt es sich um ein anaboles und gleichzeitig Fettgewebe abbauendes Hormon aus der Hirnanhangdrüse. Dies geschieht in jeder Tiefschlafphase, so dass ein verkürzter Nachtschlaf zu einer geringeren Sekretion von STH und unter anderem auch dadurch zu einer Verzögerung von Erholungsprozessen im Körper führt.
  • Welche Bedeutung kommt der Rumpfmuskulatur als Kraftzentrum ("Core") im Hinblick auf die Kraftentfaltung bei komplexen Freihantelübungen zu? Die Kraftleistung bei komplexen Kraftübungen ist das Resultat aus einer Vielzahl von Komponenten. Kraftleistungen bei komplexen Übungen entstehen nicht isoliert in der Muskulatur der oberen oder unteren Extremitäten. Alle einwirkenden Kräfte werden über unser "Kraftzentrum" in der Körpermitte an die Extremitäten weitergeleitet bzw. übertragen. Die Wirbelsäule stellt das zentrale Achsorgan unseres Körpers dar. Die Rumpfmuskulatur stellt das zentrale Bindeglied zwischen der Muskulatur des Schultergürtels und der oberen Extremitäten sowie der Muskulatur der unteren Extremitäten dar. Jede funktionelle Kette ist jedoch nur so stark wie ihr schwächstes Glied.
  • Welche Technikmerkmale sind bei der Übungsausführung, speziell von Freihantelübungen, im Hinblick auf eine Verletzungsprophylaxe zu beachten? Die Bewegung wird technisch exakt und ohne Abfälschbewegungen ausgeführt. Die Trainingslast entspricht dem individuellen Leistungsstand des Athleten, speziell dem schwächsten Kettenglied in der funktionellen Kette.
  • Durch welche Trainingsmaßnahmen können die Rumpfrotatoren, speziell im Bereich Mm. erector spinae, funktionell auftrainiert werden? Allgemein: Freihantelübungen stellen hohe Anforderungen an die Fähigkeit zur Autostabilisation. Werden Freihantelübungen technisch exakt und ohne Abfälschbewegungen ausgeführt, so stellen diese Übungen per se eine Verletzungsprophylaxe dar. Die Trainingslast bei Freihantelübungen muss dem individuellen Leistungsstand des Athleten, speziell dem schwächsten Kettenglied in der funktionellen Kette entsprechen. Speziell: Ein gezieltes Training der Rumpfrotatoren (speziell der rotatorisch wirkenden Muskeln des Mm. erector spinae: Mm. multifidi, Mm. rotatores) schafft eine Schutzfunktion und Verletzungsprophylaxe beim Heben und beim Arbeiten mit schweren Lasten, wenn kleine rotatorische Ausweichbewegungen muskulär kompensiert werden müssen. Auch in diesem Kontext sind Freihantelübungen oder Übungen am Seilzug prädestiniert. Beim Training der rotatorisch wirkenden Muskelzüge muss die Wirkungsrichtung der Last beachtet werden, insbesondere bei Übungen mit dem eigenen Körpergewicht oder mit Hanteln muss die Wirkungsrichtung der Last nach ventral (bauchwärts) gerichtet sein. Beispiele: KH-Rudern vorgebeugt, mit Rotationsbewegung im Endbereich der konzentrischen Arbeitsphase, Training an einem Explosivseilzug der Rumpfrotatoren, horizontaler Zug, diagonaler Zug von oben nach unten, diagonaler Zug von unten nach oben
  • Beschreibe stichpunktartig die Anatomie und Physiologie des Schultergelenks! Das Schultergelenk wird vom Oberarmkopf und der Schulterblattgelenkpfanne des Schulterblatts gebildet. Da dieses Gelenk vor allem durch Muskulatur gesichert ist und die Bewegungen kaum durch knöcherne Strukturen eingeschränkt werden, ist es das beweglichste Kugelgelenk des menschlichen Körpers. Dadurch sind aber Ausrenkungen (Luxationen) der Schulter relativ häufig, ebenso wie Muskel- und Sehnenrisse im Bereich der Rotatorenmanschette. Bewegungsmöglichkeiten des Schultergelenks Transversal Anteversion Retroversion Sagittal Abduktion Adduktion Longotudinal (vertikale Achse) Innenrotation Außenrotation
  • Beschreibe stichpunktartig die Bedeutung der Rotatorenmanschette! Für die Statik und die primäre Stabilistaion im Schultergelenk sind in erster Linie die Muskeln der Rotatorenmanschette verantwortlich. Den Muskeln der Rotatorenmanschette im Schultergelenk kommt folglich eine bedeutende Rolle zur Verletzungsprophylaxe zu. Bleibt die Muskulatur der Rotatorenmanschette unberücksichtigt, drohen muskuläre Dysbalancen, die die Statik und damit das Rollgleitverhalten des Oberarmknochens im Schultergelenk beeinflussen und langfristig degenerative Schäden verursachen können. Musculus infraspinatus: Außenrotation Musculus supraspinatus: Abduktion und Außenrotation Musculus subscapularis: Innenrotation Musculus teres minor: Außenrotation
  • Beschreibe stichpunktartig Erscheinungsbild und mögliche Ursachen des Supraspinatussehnen-Syndroms! Erscheinungsbild: Beim Supraspinatussehnensyndrom ist die Sehne des Musculus supraspinatus (Obergrätenmuskel) degenerativ verändert. Dadurch treten chronische, bewegungsabhängige Schmerzen auf, insbesondere beim Abspreizen des Armes (Abduktion). Das Supraspinatussehnensyndrom ist eine der Einzelerkrankungen, die unter dem Oberbegriff "Impingement-Syndrom der Schulter" zusammengefasst werden. Neben der Sehne des Musculus supraspinatus können auch umliegende Strukturen wie Schleimbeutel von Degeneration und Entzündungen betroffen sein. Ursachen: Ein Übergewicht der Innenrotatoren (M. latissimus dorsi, M. teres major, M. pectoralis major, M. deltoideus pars clavicularis) führen zu einer weiteren Verengung unter dem Schulterdach, so dass die Supraspinatussehne am Knochen "scheuert" und sich entzündet. Der Schleimbeutel kann sich ebenfalls entzünden. Typische Symptome sind Schmerzen bei einer Abduktion des Arms zwischen 60 und 120 Grad (z. B. Seitheben mit KH, Bankdrücken)
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  • Beschreibe stichpunktartig Erscheinungsbild und mögliche Ursachen der Akromioclaviculargelenks-Überlastung! Erscheinungsbild: Bei der Schultereckgelenküberlastung handelt es sich meist um ein "Ausleiern" oder eine akute Überlastung der Bandstrukturen zwischen dem Schlüsselbein und dem Akromion (Schulterdach) Ursachen: Die Akromioclaviculargelenks-Überlastung tritt häufig durch exzessives Bankdrücken, oft zusammen mit falscher Technik ("Nachvorneschieben" der Schultern in der Endphase der Bewegung), auf. Typische Symptome sind Schmerzen bei dieser Übung, bei einem Anheben des Arms über die Horizontale hinaus sowie ein Druckschmerz in dem betroffenen Bereich. Ruhigstellung, Trainingsumstellung, korrekte Technik
  • Beschreibe stichpunktartig Erscheinungsbild und mögliche Ursachen einer Entzündung der langen Bizepssehne! Erscheinungsbild+Ursachen: Diese Überlastungserscheinung kann (ebenfalls) bei sehr umfangreichem Schultertraining mit falscher Technik entstehen, da die Sehne des langen Bizepskopfs durch das Schultergelenk hindurch zieht. Typisch sind Schmerzen bei verschiedenen Schulterübungen, sowie beim Bizepstraining, insbesondere bei Übungen, wo sich die Oberarme hinter dem Oberkörper befinden, z. B. KH-Curls auf der Schrägbank. Ruhigstellung, Trainingsumstellung, Vermeidung von Übungen mit in maximaler Außenrotation fixierten Oberarmen, z. B. Nackendrücken, Butterfly
  • Was sind Ursachen einer Impingementproblematik im Schultergelenk? Ursachen: Die Sehnen der Rotatorenmanschette laufen unter dem Akromion durch den sogenannten Subakromialraum entlang. Beim Impingement-Syndrom der Schulter kann die Einengung des Gelenkraumes durch knöcherne Veränderungen des Akromions (Outlet-Impingement Syndrom) oder aber durch eine Schädigung der umliegenden Weichteile (Non-Outlet-Impingement-Syndrom) entstehen. Häufige Über-Kopf-Arbeitenmuskuläre Schwäche der Rotatorenmanschettesterno-symphysiale Belastungshaltung (Rundrückenhaltung) bei sitzender Tätigkeit mit leicht abduziertem Oberarm (PC-Arbeitsplatz)
  • Formuliere die Ziele (3) des Reha-Trainings bei einer Rotatorenmanschettenruptur und nenne problemspezifische Übungen (3). Ziele StoffwechselaktivierungHumeruskopfdepressionstrainingKräftigung der Rotatorenmanschette. Problemspezifische Übungen Schulteraußenrotation am Kabelzug mit fixiertem oder leicht abduziertem OberarmSchulterinnenrotation am Kabelzug mit fixiertem oder leicht abduziertem OberarmBizepsübungen (Oberarme am Körper fixiert)
  • Formuliere die Ziele (9) des Reha-Trainings bei einem Impingementsyndrom im Schultergelenk! Ziele Aktivierung des Stoffwechsels der bradytrophen Gewebestrukturen (z. B. Kapseln, Bänder)Wiedererlangung des passiven und aktiven Beweglichkeit im SchultergelenkSchulterdachentlastungTraining der adduzierenden MuskulaturHumeruskopfdepressionstrainingHumeruskopfzentrierungTraining der RotatorenmanschetteSchultergürtelretraktion zur BWS-AufrichtungAuftrainieren der interscapulären Muskulatursterno-symphysiale Belastungs-ProblemerkennungSchultergürteldepressionstraining
  • In welcher Bewegungsrichtung und in welchem Winkelgrad tritt der sog schmerzhafte Bogen auf? Während der Abduktion des Arms treten Einklemmungsschmerzen zwischen 60° und 120° auf.
  • Warum ist die Übung Nackendrücken bei einer Impingementproblematik kontraindiziert? Welche problemspezifischen Übungen (5) gibt es? Kontraindiziert ist Nackendrücken weil es eine Kompressionsbelastung provoziert, genauso wenig sollten Abduktionsbewegungen über 60 Grad, wie Seitheben, Bankdrücken und Schrägbankdrücken durchgeführt werden. Problemspezifischen Übungen beim Impingementsyndrom Zug horizontal eng mit bewusster Scapularetraktion Adduktion stehend am Seilzug (aus 60° Abduktion den gestreckten Arm adduzieren) Schulteraußenrotation am Seilzug mit adduziertem Oberarm Bizepscurls, Oberarm fixiert und leicht nach außen rotiert Butterfly reverse (Arm ist unter 60° abduziert)
  • Durch welche Trainingsmaßnahmen kann eine Verletzungsprophylaxe im Bereich des Schultergelenks erzielt werden? Druckübungen über Kopf (insbes. LH-Nackendrücken) sollten mit Maß und Ziel in die Trainingsplanung integriert werden, da diese Übungen per se Entzündungen der Supraspinatussehne sowie der langen Bizepssehne provozieren können. Grundsätzlich ist bei solchen Übungen die Trainingslast zu verwenden, die dem individuellen Leistungsstand des Athleten entspricht. Alle Druckübungen sind mit exakter Technik und ohne Abfälschbewegungen (z. B. "Nachvorneschieben" der Schulterblätter in der konzentrischen Endbewegung) auszuführen. Ein gezieltes Training der Schultergelenkaußenrotatoren (M supraspinatus, M. infraspinatus, M teres minor) wirkt vorbeugend vor Überlastungserscheinungen im Schultergelenk.
  • Beschreibe die möglichen Ursachen einer Sehnenansatzreizung des M. triceps brachii. Durch welche Maßnahmen können solche Sehnenansatzreizungen des M. triceps brachii verhindert werden? Ursachen: Zu einer Überlastung der Trizepssehne kommt es meist durch Trizepsdruckübungen überkopf. Hierbei steht der lange Kopf des M. triceps brachii unter starker Vordehnung, was bei entsprechenden Gewichten auch eine hohe Belastung für die Trizepsansatzsehne (Ulna/Elle) darstellt. Daher kann es bei häufigem Einsatz dieser Übungen sowie bei der Verwendung sehr hoher Gewichte ohne adäquates Aufwärmen zu einer Überlastung in diesem Bereich kommen. Maßnahmen: Trainingspause, entzündungshemmende Salben, nach einer Wiederaufnahme des Trainings sind zunächst Übungen mit am Körper fixierten Oberarmen ratsam, es gibt keine Übungen zur Verletzungsprophylaxe, deshalb gründliches Aufwärmen der Arbeitsmuskulatur
  • Beschreibe die möglichen Ursachen einer Sehnenansatzreizung des M. quadriceps femoris. Durch welche Maßnahmen können solche Sehnenansatzreizungen des M. quadriceps femoris verhindert werden? Sehnenansatzreizung des M. quadriceps femoris = "Jumpers Knee" Ursachen: es handelt sich um eine Sehnenansatzentzündung an der Unterkante der Kniescheibe (Kniescheibenspitze) oder in manchen Fällen der Schienbeinrauigkeit. Die Ursache liegt meist in einer Über- bzw. Fehlbelastung des Oberschenkelstreckers (M. quadriceps femoris). Nicht nur zu hohe Trainingslasten sondern auch die Übungsausführung (spitzer Kniewinkel+deutlicher Knieschub über die Sprunggelenke hinaus) kann eine Ansatzreizung provozieren. Maßnahmen: Trainingspause, täglich Dehnungsgymnastik der vorderen Oberschenkelmuskulatur um den Tonus zu senken, Fußfehlstellung untersuchen lassen, nach einer Wiederaufnahme des Trainings ist es wichtig, die Maximalbelastung für die Kniegelenksextensoren zunächst zu vermeiden, korrekte Übungsausführung, ausreichendes Aufwärmen der Arbeitsmuskulatur, korrekte Technik Musculus rectus femoris (lat.: gerader Muskel des Oberschenkels); er besetzt die Mitte des Schenkels und entspringt am Darmbein, er ist nach dem Verlauf des Muskels benannt Musculus vastus medialis (lat.: zur Mitte gelegener breiter Muskel); der an der Innenseite des Oberschenkelknochens entspringt Musculus vastus intermedius (lat.: mittlerer breiter Muskel) liegt zwischen M. vastus lateralis und M. vastus medialis an der vorderen Seite des Oberschenkelknochens Musculus vastus lateralis (lat.: äußerer breiter Muskel); er entspringt an der Außenseite des Oberschenkelknochens
  • Formuliere die Trainingsgrundsätze (Ziele 5, Übungen 10, Kontraindikationen 6) bei einer Meniskusläsion. Ziele StoffwechselaktivierungKräftigung der Knieextensoren und -flexorenVerbesserung der aktiven und passiven GelenkbeweglichkeitVerbesserung der Sensorik/PropriozeptionBeinachsentraining Übungen Beinpresse bis ca. 70° bis 80° KnieflexionBeinstrecker aus ca. 70° bis 80° KnieflexionBeinbeuger bis ca. 70° bis 80° Knieflexionhalbe Kniebeugehalber AusfallschrittStep-up, maximal 70° bis 80° KnieflexionAdduktion und Abduktion am Seilzug/Hüftpendel mit kurzem HebelHüftextensionsübungen am Seilzug mit kurzem HebelBeinachsentrainingPropriozeptionsübungen Kontraindikationen starke KompressionsbelastungenImpulsbelastungen wie Sprüngestarke Knieflexion, unter 90°TiefkniebeugeScherkraftbelastungenRotationsstress im Knie
  • Formuliere die Trainingsgrundsätze (Ziele 5, Übungen 9, Kontraindikationen 4) bei einer Gonarthrose. Ziele StoffwechselaktivierungKräftigung der knieumgebenden MuskulaturVerbesserung der aktiven und passiven BeweglichkeitBeinachsentrainingVerbesserung der Sensorik (Propriozeption) Übungen Beinpresse im schmerzfreien BereichBeinstrecker im schmerzfreien BereichBeinbeuger im schmerzfreien BereichEinbeinabduktionsübung am Seilzug/HüftpendelEinbeinadduktion am Seilzug/HüftpendelBeinachsentrainingPropriozeptionsübungenDehnen des M. rectus femoris und M. ischiocruralesRadfahren, Walken Kontraindikationen starke KompressionsbelastungScherkraftbelastungenSprung- und Stauchbelastungenlängere statische Belastungen auf dem betroffenen Bein
  • Formuliere die Trainingsgrundsätze (Ziele 7, Übungen 10, Kontraindikationen 4) bei einer Chondropathia patella. Ziele Entlastung des FemoropatellargelenksStoffwechselaktivierungZentrierung der PatellaAusgleich muskulärer Dysbalancen, Schwerpunkt: Kräftigung und Aktivierung des M. vastus medialisDehnung des M. rectus femoris und des M. tensor fasziae lataeVerbesserung der Sensorik (Propriozeption)Beinachsentraining Übungen Beinpressen in der beschwerdefreien ROM (ca. 0° bis 60°)Beinstrecken in der beschwerdefreien ROM (ca. 60° bis 90°)Beinbeugen in der beschwerdefreien ROMHüftadduktion im Liegen am Seilzughalbe KniebeugeBeinachsentrainingStep-upPropriozeptionsübungenWadenheben Dehnung des M. rectus femoris und des M. tensor fasziae latae Kontraindikationen Übungen die einen hohen retropatellaren Anpressdruck provozieren, z. B. Übungen in der tiefen Hocke oder im Knienschnelle AbstoppbewegungenÜberstrecken des KniegelenksVarus- und Valgusstress (X- und O-Beine)
  • Nenne die Grundsätze des rehabilitativen Trainings bei einer Innenbandruptur! Ziele KniestabilisationStoffwechselaktivierungKräftigung der knieumgebenden Muskulatur mit Schwerpunkt: Pes Anserinusgruppe (Gänsefuß)Verbesserung der Sensorik/PropriozeptionVerbesserung der aktiven und passiven BewegungsmöglichkeitenBeinachsentraining Übungen Beinpresse unter Beachtung der ROM (Endstreckung nach ca. 6 Wochen freigegeben)Beinstrecker unter Beachtung der ROM (Endstreckung nach ca. 6 Wochen freigegeben)Beinbeuger (aus 20° Knieflexion beginnend, nach ca. 6 Wochen freigegeben)halbe Kniebeuge unter Beachtung der ROM (Endstreckung nach ca. 6 Wochen freigegeben)Adduktionsübungen mit kurzem HebelAbduktionsübungen am Hüftpendel/SeilzugWadenheben sitzendPropriozeptionsübungenBeinachsentraining Kontraindikationen Adduktionsübungen mit langem HebelValgus-StressTiefkniebeugeÜberstreckung den KniegelenksRotationsstress (insbesondere Außenrotation
  • Nenne die Trainingsgrundsätze bei einer vorderen Kreuzbandruptur! Ziele Verhinderung einer Auslockerung des VKB-ImplantatesStoffwechselaktivierungKräftigung der kniegelenkumgebenden Muskulatur mit Schwerpunkt: M. quadrizeps femoris und ischiocrurale GruppeVerbesserung der Propriozeption/KoordinationVerbesserung der aktiven und passiven BeweglichkeitBeinachsentraining Übungen Beinbeuger, sitzend/liegendBeinpressehalbe KniebeugeFrontkniebeugehalber AusfallschrittStep-upHüftextensionsübungenWadenheben sitzend/stehend mit ca. 15° KnieflexionAbduktion und Adduktion mit kurzem HebelBeinachsentrainingPropriozeptionsübungen Kontraindikation Trainieren im offenen System für den M. quadrizeps femoris (z. B. Beinstrecken)Rotationsstress (besonders Innenrotation)
  • Nenne die Trainingsziele (6) im Reha-Training bei einer Schulterluxation bzw. Schulterinstabilität! Ziele Stoffwechselaktivierung des bradytrophen Gewebe, z. B Kapseln, BänderKräftigung der RotatorenmanschetteHumeruskopfzentrierungKräftigung der ventralen Schultermuskulatur, M. subscapularis, M. deltiodeus pars clavicularis, M. deltiodeus pars acromialis, M. biceps brachiiVerbesserung der Sensorik (Propriozeption)aktive Schultergelenksstabilisation
  • Warum ist die Übung Beinstrecken bei einer vorderen Kreuzbandruptur zunächst problematisch? Isolierte Kniestreckübungen (offenes System), welche die vordere Schublade auslösen (und Rotationsbelastungen für das Kniegelenk), sind zunächst zu vermeiden.
  • Welche problemspezifischen Übungen (12) bei einer Coxarthrose kennst du? Problemspezifischen Übungen AbduktionsmaschineEinbeinabduktion im Liegen/Stehen am Seilzug/HüftpendelmaschineEinbein-Hüftextensionsübungen z. B. am Seilzug/HüftpendelHüft-IRO am Seilzug in BauchlageBeinpressenhalbe KniebeugeBeinstreckenBeinbeugenRadfahren, WalkingDehnen der Hüftflexoren-, adduktoren und -außenrotatorenPropriozeptionsübungenTraktion (manuell oder über ein Zuggerät)
  • Welche Rolle spielt das Training der ischiocruralen Muskulatur bei einer vorderen Kreuzbandruptur? Das Auftrainieren der ischiocruralen Gruppen ist ein wesentlicher Schwerpunkt, weil die Beinbeugemuskulatur das vordere Kreuzband (VKB) in seiner Funktion bei der Verhinderung der vorderen Schublade unterstützt.
  • Beschreibe stichpunktartig die verschiedenen Muskelverletzungen und Maßnahmen zur Verletzungsprophylaxe. Muskelkrämpfe: Wahrscheinlich ist ein hoher Flüssigkeitsverlust im Laufe einer stärkeren Belastung ursächlich. Aber auch schlechtes Schuhwerk, Kälte oder falsche Übungsausführung kann Muskelkrämpfe begünstigen.Vor der Belastung sollte sich der Athlet aufwärmen, auf eine korrekte Übungsausführung achten und nie dehydriert in eine intensive Krafttrainingseinheit gehen. Muskelzerrung: Bei einer Zerrung kommt es zu einer Überdehnung einzelner Muskelpartien, wobei die Kontinuität des Muskels als Ganzes erhalten bleibt. Es zerreißen lediglich einzelne Muskelfasern, die zusammen nur einen sehr geringen Anteil des gesamten Muskelquerschnitts ausmachen (unter 5%). Bei einer solchen Verletzung kommt es zu einem plötzlichen, stechendem Schmerz im Muskel. Unter Belastung nimmt der Schmerz zu, so dass das Training eingestellt werden muss.Akuttherapie: PECH-Regel; Nach 24-36 Std.: warme, durchblutungsfördernde Maßnahmen wie feuchte, heiße Umschläge, heiße Bäder oder Heizkissen. Muskelfaserriss: Hierbei handelt es sich um die Durchtrennung vieler Muskelfasern bzw. eines ganzen Muskelfaserbündels. Es kommt zu einem messerstichartigen plötzlichen Schmerz, ggf. entsteht eine Delle. Häufig bildet sich nach einigen Stunden ein Bluterguss. Jede weitere sportliche Betätigung ist zu unterlassen.Akutversorgung: PECH-Regel; Möglichst zügig zum Arzt, Physiotherapie. Muskelabriss: Bei dieser Verletzung handelt es sich um eine komplette Durchtrennung eines Muskels, für die in der Regel eine OP notwendig ist.Diese Verletzung erfordert eine Sportpause von mindestens drei Monaten. Verletzungsprophylaxe durch adäquates Aufwärmen eine technisch korrekte Übungsausführung Trainingslasten, die dem individuellen Leistungsstand entsprechen