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Klinische Diagnostik (Subject) / Klaussurvorbereitung (Lesson)

Klausurvorbereitung für Bachelorprüfung

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  • Welche Frage sollte ein Fragebogen zur klinischen Depressivität immer haben? Nach der Suizidalität
  • Was ist der Rosenthal-effekt? Versuchsleitereffekt = Erwartungen des VL wirken sich in Form von erfüllender Prophezeihungen auf die Untersuchungsergebnisse aus.
  • Was ist integraler Bestandteil der klinischen Psychologie? Die Diagnostik psychischer Störungen und körperlicher Störungen, bei denen psychische Faktoren eine bedeutsame Rolle spielen, ist integraler Bestandteil der klinischen Psychologie.
  • Ohne Diagnostik keine.... Intervention
  • Die zentrale Zielstellung d Diagnostik besteht in der Beantwortung der Frage: • welche Intervention • für welche Person • mit welchem Problem • zu welcher Zeit • durch welchen Therapeuten   …am ehesten zu den gewünschten Veränderungen führt.
  • Was sind die 5 wichtigsten Aufgaben in der klinischen Diagnostik? - Beschreibung - Klassifikation Lebensgeschichtliche Exploration - Beobachten von Verändrungen -Evaluation
  • Was umfasst die qualitative u quantitative Beschreibung v psychischen Problemen? • Zentrale Aspekte • Symptome • Häufigkeit • Dauer • Intensität • Einflussfaktoren
  • Wozu dient klassifikatorische Diagnostik (ICD-10)? • Reduziert Information über die vorhandene Problematik • Ermöglicht professionellen Informationsaustausch • Hilft bei der Feststellung, ob Probleme bzw. Störungen von Krankheitswert vorliegen • Liefert Hinweise für Indikation und Differentialindikation hinsichtlich einer möglichen    Behandlung (prognostische Indikation)
  • Was versteht man unter Indikation? Welche 2 Arten gibt es? Indikation = die Gesamtheit aller Entscheidungen über Untersuchungsmaßnahmen und ihre      Modifikation, die vor u im Verlauf der Therapie zu ihrer Auswahl und Veränderung getroffen werden 1. selektive Indikation 2. adaptive Indikation
  • Was ist biografische Diagnostik? Zweck? 1)      : (Lebensgeschichtliche Exploration)   • Unterschiedlichste Gestaltungsmöglichkeiten! • Für die individuelle Planung der Behandlung von Bedeutung • Auslösende Situation: „Was hat sich in der Zeit, in der Sie krank wurden und davor in Ihrem    Leben zugetragen“?
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  • Was ist Verlaufsdiagnostik? 1)      Verlaufsdiagnostik:  (Beobachtungen u Veränderungen)   • Beobachtung des Verlaufs der Intervention und der Veränderung der Symptomatik • Therapieschritte entsprechend anpassen (adaptive Diagnostik)
  • Was ist Erfolgsdiagnostik? 1)      (Evaluation)   Überprüfung des Erfolgs der Intervention (Therapie, Beratung) anhand angemessener Kriterien (objektiv, reliabel, valide)  
  • Nenne die 13 Stationen des psychopathologischen Befundes • Äußeres Erscheinungsbild, Art der Kontaktaufnahme, genereller »Tenor« des  Gespräches • Psychomotorik • Bewusstsein und Orientierung • Aufmerksamkeit und Gedächtnis • Denken und sprachliche Äußerung • Befürchtungen und Zwänge • Wahn • Sinnestäuschungen • Ich-Störungen • Affektivität • Antrieb, Intentionalität, Wille • Persönlichkeitsmerkmale
  • was ist das AMDP System? AMDP-System (Arbeitsgemeinschaft für Methodik und Dokumentation in der Psychiatrie): halbstrukturiertes psychopathologisches Interview, keine Diagnosestellung, Vereinheitlichung der psychopathologischen Befunderhebung, klinische Einschätzung
  • Komorbiditätsprinzip Komorbiditätsprinzip: Stellung so vieler deskriptiver Diagnosen, bis gesamte Symptomatik        abgebildet ist
  • somatoforme Störung Wiederholte Darbietung körperlicher Symptome, in Verbindung mit hartnäckiger Forderung nach medizinischer Untersuchung trotz wiederholter negativer Ergebnisse u Versicherung d Ärzte, dass die Symptome nich körperlich begründbar sind Häufiges Wiedersetzen des Patienten, die Möglichkeit einer psychische Störung zu diskutieren. Aufmerksamkeitssuchendes Verhalten (histrionisch)
  • anhaltende somatoforme Schmerzstörung  anhaltende somatoforme Schmerzstörung Der Schmerz tritt in Verbindung mit emotionalen Konflikten oder psychosozialen Problemen auf. Andauernder, schwerer u quälender Schmerz
  • Artifizielle Störung F68.1 Absichtliches Erzeugen o Vortäuschen v körperlichen o psychischen Symptomen o Behinderungen …täuscht der Patient häufig u beständig Symptome vor. Kann sogar soweit gehen, d die Person sich selber verletzt/toxische Substanzen injeziert Die Überzeugung kann so hartnäckig sein, dass sogar Operationen trotz negativen Befunden stattfinden. Motivation meist unklar u auf unnerseelische Gründe zurückzuführen. Patienten zeigen meist deutliche Symptome einer ganzen Reihe anderer Störungen ihrer Persönlichkeit u ihrer Beziehungen *Simulation: definiert als absichtliches Hervorrufen oder Vortäuschen
  • Schädlicher Gebrauch von Opioiden: F11.1 Schädlicher Gebrauch von Opioiden: F11.1 Nachweis des Gebrauchs einer oder mehrere Substanzen zu einer Schädigung d psychischen oder physischen Gesundheit führt.  (Direkt oder indirekt)
  • F32 Depressive Episoden (F3 affektive Störungen) F32  Depressive Episoden (F3 affektive Störungen) -> verminderte Konzentration u Aufmerksamkeit, vermindertes Selbstwertgefühl u Selbstvertrauen, Schuldgefühle u Gefühle von Wertlosigkeit, negative u pessimistische Zukunftsperspektive,  Suizidgedanken, erfolglose Selbstverletzung, Schlafstörungen, verminderter Appetit
  • F 34.1 -> Dysthymia F 34.1 ->  Dysthymia : chronische, wenigstens mehrere Jahre andauernde Verstimmung, die weder hinreichend schwer noch hinsichtlich einzelner Episoden anhaltend genug ist, um die Kriterien einer schweren, mittelgradigen oder leichten rezidivierenden depressiven Störung (F33) zu erfüllen
  • F 60.6 ->ängstliche (vermeidende) Persönlichkeitsstörung   F 60.6 ->ängstliche (vermeidende) Persönlichkeitsstörung: Störung, die durch Gefühle von Anspannung u Besorgtheit, Unsicherheit u Minderwertigkeit gekennzeichnet ist. Es besteht eine andauernde sehnsucht nach Zuneigung und Akzeptiertwerden, eine Überempfindlichkeit gegenüber Zurückweisung und Kritik mit eingeschränkter Beziehungsfähigkeit. Die betreffende Person neigt zur Überbetonung potentieller Gefahren oder Risiken alltäglicher Situationen bis zur Vermeidung bestimmter Aktivitäten.
  • F 33.1 -> rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode F 33.1 ->  rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode : Störung die durch depressive Episoden gekennzeichnet ist, wobei die gegenwärtige Episode mittelgradig ist, ohne Manie in der Anamnese
  • 3 Komponenten des ZBKT: 3 Komponenten des ZBKT: [W] Wunsch (Wunsch des Pat.; z.B. sexuell, aggressiv) [RO] Reaktion der Objekte (auch internalisierte Objekte, Über-Ich; z.B. strafend, verurteilend) [RS] Reaktion des Selbst (Symptome, Abwehrmechanismen; z.B. Zwangssymptome)
  • ZBKT: ZBKT: zentrales Beziehungskonfliktthema… ist eine in der psychodynamischen Psychotherapie häufig angewendete Methode zur Objektivierung des interaktionellen Anteils der Übertragung
  • Zwangsstörungen: F42 Zwangsstörungen: F42…erläutert: -wiederkehrende Zwangsgedanken und Zwangshandlungen, quälend weil sie gewalttätigen oder obszönen Inhalts sind, oder einfach als Sinnlos erlebt werden - als eigene Gedanken oder Impulse erlebt -Zwangshandlungen oder Rituale sind ständig wiederholte Stereotypien. Sie werden weder als angenehm empfunden, noch dienen sie dazu an sich nützliche Aufgeben zu erfüllen -Wiederholungen -wenigstens einem Gedanken oder einer Handlung (auch wenn erfolglos) muss Widerstand geleistet werden
  • F60.4 histronische Persönlichkeitsstörung: F60.4 histronische Persönlichkeitsstörung: 1)      Theatralisches Verhalten, übertriebener Ausdruck von Gefühlen 2)      Suggestibilität, leicht Beeinflussbar 3)      Oberflächliche und labile Affektivität 4)      Verlangen nach Aufregung, Aktivitäten, bei denen Person im Mittelpunkt steht 5)      Unangemessen verführerische erscheinung und Verhalten 6)      Übermäßiges Interesse an körperlicher Attraktivität   3 von 6 MÜSSEN erfüllt sein + allfemeine Kriterien für PKS (Persönlichkeitsstö.)
  • Frage 1: Eine Patientin berichtet, seitdem ihr Mann für mehrere Semester ins Ausland gegangen sei, leide sie verstärkt unter Neurodermitis im Gesicht und an den Armen. Dies beeinträchtige und verunsichere sie sehr, da sie in ihrem Beruf viel mit Menschen zu tun habe. Zwar habe sie als Kind und Jugendliche sehr unter den Hautausschlägen gelitten, doch sei die Krankheit im Erwachsenenalter nicht mehr aufgetreten. Während einer längeren Reise ohne den Partner sei es kurzzeitig wieder zu Beschwerden gekommen, doch habe sie das ignorieren können, da es ihr ansonsten während der Reise sehr gut gegangen sei. Welche Diagnose ist hier nach ICD-10 am ehesten in Betracht zu ziehen? Wählen Sie 1 Antwort! A. Somatisierungsstörung (F45.0) B. Akute Belastungsreaktion (F43.0) Frage 1: Eine Patientin berichtet, seitdem ihr Mann für mehrere Semester ins Ausland gegangen sei, leide sie verstärkt unter Neurodermitis im Gesicht und an den Armen. Dies beeinträchtige und verunsichere sie sehr, da sie in ihrem Beruf viel mit Menschen zu tun habe. Zwar habe sie als Kind und Jugendliche sehr unter den Hautausschlägen gelitten, doch sei die Krankheit im Erwachsenenalter nicht mehr aufgetreten. Während einer längeren Reise ohne den Partner sei es kurzzeitig wieder zu Beschwerden gekommen, doch habe sie das ignorieren können, da es ihr ansonsten während der Reise sehr gut gegangen sei. Welche Diagnose ist hier nach ICD-10 am ehesten in Betracht zu ziehen? Wählen Sie 1 Antwort! A. Somatisierungsstörung (F45.0) B. Akute Belastungsreaktion (F43.0) C. Psychische Faktoren oder Verhaltenseinflüsse bei andernorts klassifizierten Krankheiten (F54) D. Dysthymia (F34.1) (chronische Depression, deutlich abgeschwächte Symptome) D. Dysthymia (F34.1) (chronische Depression, deutlich abgeschwächte Symptome) C. Psychische Faktoren oder Verhaltenseinflüsse bei andernorts klassifizierten Krankheiten (F54)
  • Frage 3: Ein Patient berichtet beim Erstkontakt, er leide seit mehreren Monaten unter plötzlich auftretendem Herzrasen, Zittern, Schweißausbrüchen, Übelkeit und der Angst, umzufallen bzw. die Kontrolle über sich zu verlieren. Eine körperliche Untersuchung zur organischen Differentialdiagnostik sei bereits durchgeführt worden. Es wird eine ausführliche verhaltenstherapeutische Diagnostik geplant, bei der unterschiedliche diagnostische Instrumente zur Informationsgewinnung eingesetzt werden sollen. Welche der folgenden diagnostischen Instrumente finden hier am ehesten Anwendung? Wählen Sie 3 Antworten! A. DIPS (Diagnostisches Interview für psychische Störungen, strukturiert) B. Selbstbeobachtungsprotokolle (Angsttagebücher) C. FPI (Freiburger Persönlichkeitsinventar) D. Fragebogen zu körperbezogenen Ängsten, Kognitionen und Vermeidung E. Goal-Attainment-Skalierung (Zielerreichung) A. DIPS (Diagnostisches Interview für psychische Störungen, strukturiert) I X I B. Selbstbeobachtungsprotokolle (Angsttagebücher) I X ID. Fragebogen zu körperbezogenen Ängsten, Kognitionen und Vermeidung I X I
  • Frage 2: Wie heißt in der ICD-10 diejenige psychische Störung (auch: Störungskategorie), bei der es um ein absichtliches Erzeugen oder Vortäuschen von körperlichen oder psychischen Symptomen oder Behinderungen geht, welches nicht in Belastungssituationen oder aus anderen äußeren Gründen auftritt? A) Rentenneurose B) Simulation C) Dissimulation D) Artifizielle Störung D
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  • Frage 3: Welche Vorteile hat die klassifikatorische Einordnung von Beschwerden mittels ICD-10? - 4 Punkte • reduziert Information über die vorhandene Problematik• ermöglicht professionellen Informationsaustausch• hilft bei der Feststellung, ob Probleme bzw. Störungen von Krankheitswert vorliegen• liefert Hinweise für Indikation einer möglichen Behandlung (prognostische Indikation)
  • : Welche 3 Arten von Wissen braucht ein Diagnostiker? 1. Veränderungswissen 2. Interaktionswissen 3. Störungswissen
  • : Die ICD-10 (Kapitel F) enthält 10 Hauptgruppen. Welche Kategorien der psychischen Störungen nach ICD-10 F0: Organische, einschließlich symptomatischer psychischer Störungen (zerebrale Krankheiten, Hirnverletzungen und -schädigungen mit Hirnfunktionsstörung)   F1: Psychische und Verhaltensstörungen durch psychotrope Substanzen (die verursachende Substanz wird durch zweite bzw. dritte Stelle abgebildet; die klinischen Erscheinungsbilder durch vierte bzw. fünfte Stelle gekennzeichnet)  F2: Schizophrenie, schizotype und wahnhafte Störungen   F3: Affektive Störungen à Depressive Episode und anhaltend affektive Störungen (Dsythymie u Zyklothymia) F4: Neurotische-, Belastungs- und somatoforme Störungen  F5: Verhaltensauffälligkeiten mit körperlichen Störungen oder Faktoren F6: Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen  F7: Intelligenzminderung * (70 = leichte, 49 = mittelgradige, 34 = schwere, 19 = schwerste) F8: Entwicklungsstörungen * F9: Verhaltens- und emotionale Störungen mit Beginn in der Kindheit und Jugend * F99: Nicht näher bezeichnete psychische Störung
  • Die spezifischen Persönlichkeitsstörungen werden in der ICD-10 F durch bestimmte Kriterien charakterisiert. Welche Persönlichkeitsstörung zeichnet sich aus durch: • „Perfektionismus, der die Fertigstellung von Aufgaben behindert“ sowie • „Übermäßige Zweifel und Vorsicht“ anankastische (zwanghafte) Persönlichkeitsstörung
  • Nennen Sie ein Wahnsymptom gemäß AMDP-System!  • Wahnstimmung • Wahnwahrnehmung • Wahneinfall • Wahngedanken • systematischer Wahn • Wahndynamik