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BiWi 5 Seminar (Subject) / Schulische Sozialisation im Spiegel aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen (Lesson)

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  • Welche Funktionen von Sozialisation nennt Haug (2011)? gesellschaftliche Funktion: Allokation (Selektion), Qualifikation, Integration, EntkulturationPersönlichkeitsbildung: paideutische Funktionen (Emanzipation zur Mündigkeit); Verknüpfung von gesellschaftlicher Funktion und Persönlichkeitsbildung (Annahme bzw. Aneignung von der Gesellschaft erwarteter Funktionen (aber individuell ausgestaltet))
  • Nenne Sozialisationsorte nach Haug (2011)! Familie, Kindergarten, Peer-Group, etc.alle Orte, an denen in aktiver Auseinandersetzung mit der sozialen, materiellen und ideellen Umwelt Erfahrungen gemacht werden, die Kulturisation beflügelnAUCH SCHULE
  • Was macht den Sozialisationsort Schule besonders? Schulbesuch = Privileg und Pflicht"künstliche" Situation, Vermittlungsinstanz zur Tradierung von Kulturgutim Unterricht: systematisch geplantes, angeleitetes auf die Zukunft ausgelegtes Lernen im institutionellen Rahmennormierte Maßstäbe schulischen Lernens: Gleichheit und Leistung
  • Welche Aufgaben und Wirkungen hat Schule als sekundäre Soziaisationsinstanz? QualifikationAllokation (Selektion)EntkulturationIntegrationPersönlichkeitsbildung
  • Was ist die Auflösungsthese (Geißler 2011)? Überlegungen zur Struktur sozialer Ungleichheit führten in den 80er Jahren zur Vorstellung einer tendenziellen Nivellierung sozialer Mlieus (a, c, e) und Pluralisierung/Individualisierung sozialer Lagen (b, d,f) bei gleichzeitigem Fortbestehen sozialer Ungleichheiten
  • Nenne gesellschaftliche Entstrukturierungsprozesse (nach Geißler 2011)! a) Vereinheitlichung der Lebensbedingungenb) Differenzierung und Diversifizierung der Soziallagen, "horizontale" bzw. "neue" Ungleichheitenc) Auflösung schichttypischer Subkulturend) Pluralisierung bzw. Individualisierung von Milieus und Lebensstilen, verbunden mit ihrer Entkopplung von den objektiven Lebensbedingungene) Entschichtung der Lebensweltf) Pluralisierung der Konfliktlinien
  • Was besagt Becks (1986) neue Theorie der Klassenlosigkeit? Wir leben in einer eigentlich Klassen überschreitenden Gesellschaft, der Begriff wird künstlich am Leben erhalten. Viel Individueller.
  • Welche Schichttypischen Ungleichheiten bleiben laut Geißler bestehen (2011)? a) Lebenschancen und Risikenb) Orientierungen, Verhaltensweisen, Interaktionen, Lebensstile und Milieusc) Individualisierungs- und Pluralisierungsprozessed) Präsenz von Schichten im Alltagsbewusstsein der sozialen Akteuree) Wahrnehmung sozialer Konflikte
  • Wo zeigen sich im System Schule Geißlers Behauptungen? a) Zugang zu höhere Bildung auch für untere soziale Schichten (Bildungsexpansion)
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