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Unternehmensplanung A (Subject) / C Instrumente zur Bestimmung der strategischen Ausgangssituation (Lesson)

Teil C

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  •  Vier Hauptphasen des Integrierten Produktlebenszyklus Beobachtungszyklus- Erkennen von Weak Signals mittels Früherkennungssystemen in den Design Phasen.- „Mit der Stange im Nebel stochern“ (hohe Chancen und hohe Risiken).- Geringer Konkretisierungsgrad, Ungewissheitsgrad nimmt jedoch im Zeitverlauf ab. Entstehungszyklus- Umfasst den gesamten Zeitraum des Entstehungsprozesses, inklusive der Vorbereitung für anschließende Produktions- und Absatzaktivitäten. Ziel: Reibungslosen Markteintritt und eine rasche Verbreitung des Produkts gewährleisten.- Alternativen-Suchprozess: Einsatz diskursiver Techniken (Morphologischer Kasten) und kreativer Techniken (Brainstorming, Szenariotechnik).- Alternativen-Bewertungs- und -Auswahlprozess: Entscheidungs-und Punktbewertungsverfahren (Nutzwertanalyse, Scoring-Modell).- Realisierungsprozess: Konstruktion, Prototypenbau und Fertigungsvorbereitung verbunden mit der Festlegung zukünftig zu besetzender, strategischer Geschäftsfelder. Marktzyklus- Umfasst den Zeitraum, in dem das Produkt angeboten oder nachgefragt wird bzw. angeboten und nachgefragt wird. Der Marktzyklussetzt sich also aus dem Angebots-und Nachfragezyklus zusammen und beschreibt den Lebensweg eines Produkts (oder einer Produktgruppe) am Markt.- Phasen im Marktzyklus (idealtypisch): Einführung Wachstum Reife Degeneration Entsorgungs-/Recyclingzyklus- Bestehend aus Verwendungs-und Verwertungsaktivitäten von Organisationen
  • Einsatzmöglichkeiten des Integrierten Produktlebenszykluses - Prognose der künftigen Absatzentwicklung.- Beurteilung des Erfolgs eines Produkts- Langfristige Produktplanung.- Durchführung notwendiger Programmbereinigungen.- Ableitung von Normstrategien.- Timing des richtigen Marktzugangs für Folgeprodukte.
  • Handelslebenszyklus §  Analog zum klassischen PLZ geht der Handelslebenszyklus von der Hypothese aus, dass jede Betriebsform (z.B. stationärer Einzelhandel) eine begrenzte Lebensdauer aufweist, wodurch diese einem „natürlichem Alterungsprozess“ unterliegen. Dementsprechend durchlaufen Betriebsformen typischerweise vier Stadien:  Entstehungs-und Experimentierphase,   Aufstiegs-und Expansionsphase,  Reifephase,  Rückbildungsphase  Insbesondere in den späten Phasen des Zyklus kommt es zu Store Erosion. Diese kann oftmals durch einen Relaunch bekämpft werden
  • BCG Matrix: Vor- und Nachteile Vorteile: + gute Diskussionsgrundlage+ gute Visualisierung Nachteile: - Sprung von hoch zu niedrig kann sehr gering sein, aber Handlungsempfehlung ändert sich extrem- keine Risikoerkennung- generisch ausgedrückt- statisch (Ist-Soll-Portfolio)- Zwei Dimensionalität- grobe Einteilung
  • BCG Matrix: Vier Felder Matrix Synonym: Marktwachstum-Relativer-Marktanteils-Portfolio.Auf der Ordinate stellt das Marktwachstum den Indikator für die Marktattraktivität dar, auf der Abszisse wird der relative Marktanteil abgetragen.- Die Einteilung der beiden Kriterien erfolgt in „hoch“ und „niedrig“, wodurch eine Matrix mit vier Feldern entsteht.- Die einzelnen SGEs einer Unternehmung werden entsprechend ihres Marktwachstums und ihres relativen Marktanteils eingeordnet.Die Höhe des Umsatzes oder Gewinns kann dabei durch unterschiedlich große Kreisflächen visualisiert werden.Es lassen sich hinsichtlich ihres Stadiums im Produktlebenszyklus 4 Grundtypen unterscheiden: Question Marks, Stars, Cash Cows und Poor Dogs.
  • McKinsey Matrix: 9 Felder Matrix Ausgangspunkt war die Kritik an der relativ groben Einteilung der BCG-Matrix.Synonym: Marktattraktivitäts-Wettbewerbsvorteils-Portfolio.- Die Ordinate stellt die Marktattraktivität dar und auf der Abszisse wird der relative Wettbewerbsvorteil abgetragen.- Eine Einteilung der Koordinaten erfolgt hier in „hoch“ und „niedrig“ und zusätzlich in „mittel“, wodurch eine 9-Felder-Matrix entsteht.Auch hier dient das Portfolio dem Ableiten von Normstrategien.Berücksichtigung einer unternehmensinternen Perspektive (Unternehmensdimension: Wettbewerbsvorteil) und unternehmensexternen Perspektive (Umweltdimension: Marktattraktivität).
  • Beschaffungsportfolio Ausgangspunkt bildet die BCG-Matrix.Zunächst werden die Kaufteile anhand zweier, unterschiedlicher Dimensionen klassifiziert:- Die (technische) Komplexität des Beschaffungsvorgangs. Entscheidend für die Differenzierung in „niedrig“ und „hoch“ sind das jeweilige Beschaffungsrisiko und die technischen Notwendigkeiten zur Durchführung des Beschaffungsvorgangs. Dazu müssen die Commodity-Leiter eine Expertise abgeben.- Die wirtschaftliche Bedeutung des Beschaffungsvorgangs, aus dem sich das EBIT-Beeinflussungspotenzial ableitet, wird ebenfalls in „niedrig“ und „hoch“ unterteilt. Als prägender Entscheidungsfaktor, wirkt hier die Macht der Lieferanten.Im Anschluss daran werden die Beschaffungsobjekte anhand bestimmter Kriterien bewertet und positioniert, um Handlungsempfehlungen ableiten zu können. Das Ergebnis stellt eine 4-Felder-Matrix dar.
  • Beschaffungsportfolio: Klassifizierung von Beschaffungsobjekten  Feld 1: Standard-Kaufteile (niedrige Beschaffungskomplexität, niedriger Ergebniseinfluss)- Unkritische Artikel.- Ziele: Lieferantenkonzentration und Produktionsstandardisierung, Senkung von Transaktionskosten und Beständen. Feld 2: Engpass-Kaufteile (hohe Komplexität, niedriger Ergebniseffekt)- Kritische Artikel.- Mengensicherung, kontinuierliche Lieferantenüberwachung, Ausweichplanung. Feld 3: Hebel-Kaufteile (niedrige Komplexität, hoher-EBIT-Impact)- Leverage Artikel.- Einkaufsmacht nutzen (PVI), Preisverhandlungen führen, ggf. Produktsubstitution, Global Sourcing, Multiple Sourcing. Feld 4: Strategische Kaufteile (hohe Komplexität, hoher Ergebnisanteil)- Schlüssel Artikel.- Präzise Bedarfsprognose, langfristige F&E-Kooperationen, Simultaneous Engineering, Modular Sourcing, System Sourcing
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