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Management Basics (Subject) / Forschung (Lesson)

Forschungsmethoden, Gütekriterien, Skalierung von Variablen

This lesson was created by Saschaxx93.

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  • qualitative vs. quantitative Forschung qualitativ: zirkuläres Forschungsmodell, d.h. es werden Daten erhoben (z.B. mit Interviews, Gruppendiskussionen o.ä.), ausgewertet, erhoben, ausgewertet, (...). Erhebung und Auswertung können auch parallel erfolgen.Die Forschung ist dynamisch und die Daten realitätsnah. quantitativ: lineares Forschungsmodell, d.h. es gibt eine Fragestellung, dazu passende Hypothesen auf welche daraufhin die Datenerhebung (durch Versuch oder Experiment) erfolgt, schlussendlich werden die Daten ausgewertet.Die Forschung ist statisch und die Daten replizierbar.
  • Primärforschung vs. Sekundärforschung Primärforschung: Sie erfasst neue Daten durch eine passende Forschungsmethode.Sekundärforschung: Sie verwendet bereits vorhandene Daten, diese können intern im Unternehmen gewonnen werden, oder durch externe Quellen. Wird daher auch Desk-Research genannt. Vorteile der Primärforschung: aktuell; Qualität abschätzbar; Auskunftperson frei wählbar; störende Einflüsse kontrollierbar Vorteile Sekundärforschung: kostengünstig; schnell; bequem; geringerer Arbeits- und Zeitaufwand
  • Explorative Forschung Ein bisher unbekanntes Forschunggebiet wird durchleuchtet. Schwerpunkt liegt hier auf dem Entdecken. Es gibt hier keine standardisierten Forschungsmethoden.
  • Deskriptive Forschung (Querschnittanalyse, Längsschnittanalyse, Panel) Querschnittanalyse: eine empirische Untersuchung wird genau einmal durchgeführt, um eine Momentaufnahme zu bekommen. Man verwendet Zufallsstichproben, damit das Ergebnis repräsentativ ist. Längsschnittanalyse: eine empirische Untersuchung wird zu mehreren Zeitpunkten wiederholt durchgeführt und die Ergebnisse der einzelnen Untersuchungen miteinander verglichen Panel: Sonderform der Längsschnittanalyse. Die sich wiederholende Untersuchung wird auch mit exakt denselben befragten Personen durchgeführt.
  • Explanative (kausalanalytisch) Forschung Hier werden Ursache-Wirkungs-Beziehungen untersucht.Beispiel: Kunden werden im Supermarkt eine Kamerabrille aufgesetzt. Nun sollen sie Regale betrachten und die Bewegung der Pupille wird analysiert.
  • Vorteile von Eigenforschung bzw. Fremdforschung Vorteile Eigenforschung- Datenqualität bekannt- oft geringere Kosten- höhere Flexibilität- rechtliche Vorteile- starker Bezug auf eigene Belange Vorteile Fremdforschung- Spezialkenntnisse bei Umfragen- geringerer Zeitaufwand für eigene Mitarbeiter- größere Reichweite- etablierte Methoden, somit größere Erfahrung
  • Skalierung von Variablen - ist notwendig, um einen Maßstab zur Messung der Merkmale festzulegen- das Skalenniveau bestimmt die mathematischen Eigenschaften einer Skala und damit den Informationsgehalt der zu erhebenden Daten Verhältnisskala/Intervallskala: Skala mit Nullpunkt, z.B. bei Alter, Körpergröße, IQ Ordinalskala: Ausprägungen werden hinsichtlich ihrer Wertigkeit in eine Reihenfolge gebracht, z.B. Podiumsplätze, Schulnoten Nominalskala: Unterschiede von Werten sind nur nominell und die Ausprägungen haben keine Wertigkeit, z.B. Geschlecht, Blutgruppe
  • 3 Gütekriterien der Forschung Objektivität: Die Messwerte müssen unabhängig von den Randbedingen (Prüfer, Interviewer) sein. Validität: Prüft die Eignung des Messverfahrens. Es ist geeignet, wenn die erhobenen Daten geeignete Kennzahlen für die Fragestellung liefern. Reliabilität: Ein Messverfahren muss bei wiederholender Durchführung unter gleichen Bedingungen dieselben Ergebnisse liefern.
  • Zufallsauswahl einfache Zufallsauswahl: auch als reine oder uneingeschränkte Zufallsauswahl bezeichnet. Jedes Element der Grundgesamtheit hat dieselbe berechenbare Chance. Der Auswahlprozess ist frei von subjektiven Einflüssen. systematische Zufallsauswahl: Zufallsauswahl erfolgt nach bestimmten Kriterien oder Algorithmus. Beispiel: Alle Kunden mit einer 3 am Ende der Telefonnummer. geschichtete Zufallsauswahl: durch Zufall werden Elemente aus homogenen Gruppen gezogen. Die Ergebnisse werden dann mit Ergebnissen aus anderen Gruppen verglichen.Beispiel: 20-30 Jährige, 40-50 Jährige etc.
  • Nichtzufallsauswahl Convienience-Nichtzufallsauswahl: der Durchführende schließt aufgrund von Abneigung Personen oder Gruppen aus. Er bevorzugt die Leute, die er mag. Quotaverfahren: ein genau vorgebener Personenkreis wird befragt (z.B. männlich, 50 Jahre, arbeitslos). Dadurch wird ein extrem großer Teil ausgeschlossen. Durch den vorgebenen Personenkreis können mitunter durch Vorurteile Verzerrungseffekte auftreten.
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