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Unternehmensführung (Subject) / Kap. 5) Planung, Steuerung und Performance Management (Lesson)
Prozesse der Unternehmensführung
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- 034) Erklären Sie, aus welchen Gründen sich strategische Performance-Management-Systeme einer so großen Beliebtheit bei vielen Managern erfreuen und welche Gründe zu einem Scheitern von solchen Systemen in Organisationen führen könnten. Vorteile: Bringen Kennzahlen in eine Struktur, die einer zentralen Logik folgt = Komplexität der Infos einer Orga werden reduziert Hilft die Managementaufmerksamkeit zu fokussieren Gründe für Scheitern: Auswahl der Kennzahlen stellt häufig einen politisch geprägten Prozess dar (durch die ausgewählten Kennzahlen wird entschieden, welchen Bereichen die höchste Bedeutung zukommt), daher gutes Projektmanagement benötigt ein nicht kompetentes Projektmanagement führt häufig zum Scheitern der Einführung wenn ausgewählte Kennzahlen nicht zum Geschäftsmodell der Orga passen wenn die konsequente Nutzung solcher strukturierten und fokussierten Kennzahlen nicht zur Organisationskultur passen wenn die PMS nicht regelmäßig genutzt werden
- 031) Erklären Sie, was unter einer Balanced Scorecard verstanden wird und welche grundsätzlichen Überlegungen dieser Form des Performance Managements zugrunde liegen. von Kaplan und Norton entwickelt Grundidee: Ein Strategisches Management soll nicht nur aus der Vergangenheit, sondern auch zukünftige Erfolgspotenziale erfassen Vier wesentliche Betrachtungsdimensionen:- Finanzielle Perspektive: eine hohe Gesamtkapitalproduktivität- Lernen und Wachstumsperspektive: passfähige Mitarbeiterfähigkeiten erforderlich- Interne Prozessperspektive: hohe Prozessqualität und schnelle Durchlaufzeiten- Kundenperspektive: überzeugende Leistung dem Kunden gegenüber --> Soll ein Hilfsmittel sein zur Überführung der obersten strategischen Ziele in konkrete Maßnahmen sowie die Messung von deren Umsetzung. 3 wesentliche strategische Stoßrichtungen:- Verbesserung der Produktivität- Steigerung der Umsätze in bestehenden Märkten und bestehenden Produkten- Steigerung der Umsätze in neuen Märkten mit neuen Produkten
- 036) Nehmen Sie begründet Stellung zu der These, dass die Einführung von strategischen Performance-Management-Systemen doch vor allem eine aufwendige Art sei, die sowieso schon in einer Orga vorhandenen Berichte und Kennzahlen in neuer Form darzustellen, die jedoch keinen wirklichen strategischen Mehrwert bringen. Der Mehrwert strategischer Performance-Management-Systeme liegt darin, dass Informationen in einer strukturierten Art und Weise zugänglich zu machen und zugleich eine Fokussierung auf die von Orgas als besonders relevant erachteten Kennzahlen zu erreichen. Ein solcher Mehrwert kann noch gesteigert werden, wenn nicht nur interne Daten der Orga sondern auch externe Daten aus dem Umfeld der Orga in Bezug zu den internen gesetzt werden. Der Blick des Managements kann so auf Entwicklungen, die außerhalb der Orga stattfinden und von hoher Relevanz sind, gelenkt werden
- 032) Skizzieren Sie, wie eine Performance-Pyramide für eine weltweit tätigen Hersteller von Gartengeräten aussehen könnte. Abbildung der organisatorischen Schichtung. Das Konzept unterscheidet zwischen Kennzahlen, die die externe Effektivität und die interne Effektivität messen sollen. Abbildung 17 im Studienbrief anschauen und lernen!
- 026) Erläutern Sie, welche vier Ansatzpunkte Simons für die Kontrolle der Strategieumsetzung vorschlägt. Zentrale Werte / Wertesystem: Orga ist durch Wertvorstellungen geprägt, diese Werte geben Auskunft was als angemessen und wertvoll empfunden wird (welche Richtung und Leitbild möchte die Orga annehmen) Zu vermeidende Risiken / Abgrenzungssystem: Nicht legitimes und ungewünschtes Verhalten wird definiert Kritische Einflussfaktoren / diagnostische Kontrollsysteme: Ermitteln Abweichungen zw Ist- und Soll-Werten Strategische Unischerheiten / interaktive Kontrollsysteme: Auseinandersetzung mit Marktveränderungen, Wettbewerberaktivitäten usw. um auf strategische Unsicherheiten zu reagieren
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