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Wissens- & Transfermanagement (Subject) / Informationsmanagement 3 (Lesson)

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  • 01. Was versteht man unter Datenschutz? Datenschutz umfasst alle Gesetze und Vorschriften, die den mit den personen-bezogenen Daten regeln. Bundesdatenschutzgesetz aufgrund der Persönlich-keitsrechte aus dem Grundgesetz. Die personenbezogenen Daten dürfen nur gespeichert und verarbeitet werden, wenn eine Einwilligung des Betroffenen erteilt wurde.
  • 03. Was versteht man unter Zuverlässigkeit? Zulässigkeit - die Datenerhebung muss vor der Erfassung geklärt und zugelassen werden. Wenn die Erhebung zugelassen ist, werden die Daten gem. Regelungen zur Sicherheit, erhoben und gespeichert.
  • 04. Was versteht man unter Datensparsamkeit? Datensparsamkeit -  es dürfen nur die notwendigen Daten erhoben.
  • 02. Prinzipien des Datenschutzes. Zuverlässigkeit Datensparsamkeit Zweckbindung Anonymisieren Pseudonymisieren Protokolle
  • 05. Was versteht man unter Zweckbindung der Daten? Zweckbindung der Daten -  Speicherung und Verarbeitung personenbezogener  Daten sind nur für begrenzte Transaktionen (Aufgaben) erlaubt: Speichern Verändern Übermitteln Sperren Löschen
  • 06. Was versteht man unter Anonymisieren / Pseudonymisieren? Anonymisieren - die Einzelangaben werden so verändert, dass die persönlichen oder sachlichen Verhältnisse dem Betroffenen nicht mehr zuordenbar sind. Pseudonymisieren - hier werden die Namen und die anderen Identifikations-merkmale durch andere Namen etc. ersetzt.
  • 07. Was versteht man unter Protokollen? Protokoll ist ein Kommunikationsprotokoll für den Austausch von Daten zwischen z.B. Computern, die in einem Rechnernetz miteinander verbunden sind. Protokolle werden auf IT-Systemen gespeichert. Dem MA muss bekannt sein, welche Protokolle angelegt werden und wie lange diese gespeichert werden. Alle Protokolle müssen gem. Grundsätzen des Datenschutzes angelegt, gespeichert und archiviert werden.
  • 08. Was versteht man unter Datensicherheit? Datensicherheit - alle Maßnahmen, um die Datenverfügbarkeit, Datenintegrität, Datenvertraulichkeit und Authentizität zu sichern.
  • 09. Bedrohungen der Datensicherheit. menschliche Bedrohung - durch Fehler, Fahrlässigkeit, kriminelle Energie, mangelhaftes Sicherheitsbewusstsein. technische Bedrohung - durch Stromausfall oder Überspannung, Defekte bei Hardware oder Software, Ausfall von Bauteilen. Bedrohung durch Umwelt - Feuer, Erdbeben, Staub, Blitzschlag, Flüssigkeit, Hitze.
  • 10. Was lässt die Bedrohungen der Datensicherheit vermeiden / verringern (IT-Sicherheitskonzept)? Organisatorische Maßnahmen baulich-technische Maßnahmen Sicherheitskonzepte Datensicherung
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  • 11. Was versteht man unter organisatorischen Maßnahmen gegen Bedrohungen der Datensicherheit? Zuverlässigkeitsprüfung neuer MA IT-Personal muss besonders sorgfältig ausgewählt werden Datensicherheit muss Bestandteil des Arbeitsauftrages sein Klare Zugangsberechtigungen der MA: Kombination aus einem Benutzernamen und Passwort Passwörter dürfen nicht im Rechner gespeichert und nicht in der PC Umgebung aufbewahrt werden regelmäßige Passwort wechseln Aufklärung, Belehrung und Schulung der MA Prüfung jeder Soft- und Hardware bei Lieferung Erstellen von Ersatzdateiträger mit Virenschutzsoftware Verhaltensregeln bei Virenbefall Nutzen von privaten Dateiträgern auf dem Firmen-PC verboten Nutzen von Software, die nicht der Arbeit dient, verboten
  • 12. Was versteht man unter baulich-technischen Maßnahmen gegen Bedrohungen der Datensicherheit? keinen Zutritt der unbefugten Personen zu den IT-Räumen Absicherung der Serverräume (z.B. mithilfe einer Schließanlage mit Chip- oder Magnetkarten, biometrischen Verfahren) keine Unbefugten dürfen starten oder herunterfahren von z.B. Server unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV), um Kurzstromausfälle überbrücken zu können. Klimaanlagen in Serverräumen Feuerlöscher und Brandschutzvorkehrungen
  • 13. Maßnahmen zum Schutz der Datennetze. Ein ungesichertes  Netzwerk kann von Angreifern missbraucht werden. Deshalb werden im U. diverse Sicherheitsmechanismen und Programme eingesetzt, um diesen Angriffen entgegen zu wirken: Firewall Proxiserver
  • 14. Was ist Firewall? Firewall wird an der Schnittstelle zw. einem öffentlichen und einem privaten Netzwerk eingerichtet. Sie verhindert unautorisierte Zugriffe auf das private Netzwerk. Alle Datenpakete, die das System verlassen oder die in das System gelangen, werden geprüft. Wenn diese den eingestellten Kriterien nicht entsprechen, werden diese abgeblockt. Unbefugte Zugriffe werden protokolliert.
  • 15. Was ist Proxiserver? Ein Proxyserver ergänzt die Firewall. Proxiserver wird zw. Internet und privaten Netzwerk eingerichtet. Sie verhindern z.B. die Aifrufe unerlaubten Seiten. Diese können auf eine spezielle “schwarze Liste” gesetzt werden. Proxiserver können den Zugriff auf bestimmte Dateitypen verhindern und bestimmte gefährliche Objekte aus dem Verkehr haerausziehen.
  • 16. Was versteht man unter Datensicherung? Datensicherung (Backup) - eine Speicherung der Daten auf einen unabhängigen zusätzlichen Datenträger. Datensicherung ist Pflicht! Im Fall eines Datenverlustes müssen die ursprünglichen Daten wieder herstellbar sein. Bei manchen Unternehmen gibt es eine mehrstufige Datensicherung wie doppeltausgelegte Servern und einer automatischen Bandsicherung, oder auch vollautomatisches Backup. Das Backup kann vollständig, differenziell und inkrementell durchgeführt werden.
  • 17. Was versteht man unter vollständigen Backup? Vollständiges Backup - der gesamten Datenbestand wird auf einen unabhän-gigen Datenträger gesichert. Auch die Daten, die seit dem letzten Backup nicht geändert wurden, gehören zu dem neuen Backup.
  • 17. Was versteht man unter vollständigen Backup? Vollständiges Backup - der gesamten Datenbestand wird auf einen unabhän-gigen Datenträger gesichert. Auch die Daten, die seit dem letzten Backup nicht geändert wurden, gehören zu dem neuen Backup.
  • 18. Was versteht man unter differenziellen Backup? Bei dem differenziellen Backup werden nach dem vollständigen Backup nur die Änderungen gespeichert. Beim Wiederherstellen der Daten müssen nur das letzte vollständige Backup und das letzte differenzielle Backup zurückkopiert werden.
  • 19. Was versteht man unter inkrementellen Backup? Ein inkrementelles Backup enthält keine redundanten Daten. Nur die Daten, die seit dem letzten inkrementellen Backup geändert wurden, werden auf einem unabhängigen Datenträger gesichert. Beim Wiederherstellen der Daten müssen  das letzte vollständige Backup und alle inkrementelle Backups in der Reihenfolge, in der diese erstellt wurden, zurückkopiert werden.