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Medienmarketing (Subject) / Modul 1 (Lesson)

Medienmarketing Modul 1

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  • Was war in den 50er Jahrne die Entwicklung des Marktes? Produktionsorientierung (Verkäufermarkt) - Befriedigung des Nachfrageüberhangs -Sicherstellung der Produktion von Gütern
  • Was war in den 60er Jahren die Entwicklung des Marktes? Verkaufsorientierung (Käufermarkt) - Verlagerung des Engpasses von Prod zu Vertrieb - Erweiterung des Angebotes -Marketing: Aufgabe einen schlagfertigen Vertrieb herzustellen - Wandel von Verkäufer zu Käufermarkt
  • Was war in den 70er Jahren die Entwicklung des Marktes? Marktorientierung -Überangebot/ Sättigungserscheinung -Käufermarkt führte Unternehem zu differenzierten Marktbearbeitung -Befriedigung der Bedürfnisse des Käufers
  • In wie weit unterscheidet sich der Käufermarkt und der Verkäufermarkt im Bezug auf Wirtschaftliches Entwicklungsstatium, Verhältnis Angebot zu Nachfrage, Engpassbereich der Unternehmung und Primäre Anstregung des Unternehmens? Merkmal​                                                 Verkäufermarkt​                         Käufermarkt​Wirtschaftliches Entwicklungsstadium​ Knappheitswirtschaft​                  Überflussgesellschaft​​Verhältnis Angebot zu Nachfrage​        Nachfrage > Angebot​                 Angebot > Nachfrage​                                                             Nachfrager aktiv​                         Anbieter aktiv Engpassbereich der Unternehmung​ Beschaffung und/oder Produktion        Absatz ​ Primäre Anstrengung Unternehmen Rationale Erweiterung Produktion       Verstärkung                                                                                                                                    Marketingaktivitäten​​
  • Was versteht man unter dem Hyperdynamischen Wettbewerb? -Erhöhten Wettbewerbsdruck - kürzere Produktlebenszyklen -Erhöhte Komplexität der Produktion - Erhöhter Informationsbedarf - Erhöhtes Veränderungstempo - kontinuierlicher Wandel gesellschaftlicher Wertvorstellungen -steigende Kapitalintensität
  • Unterscheide die 4 verschiedenen Merkmale die zum MArketing-Mix führen Produktpolitik -> Angebot ->Produkt(Verpackung/Design), Programm(Veränderung/Versifikation) -> Produkt-Mix  Preis-/Kontrahierungspolitik -> Angebot -> Preis, Rabatte, Lieferkonditionen -> Kontrahierungsmix Kommunikatonspolitik -> Profil -> Klassische Werbung, Verkaufsförderung, Messen -> Kommunikations-Mix Distributions-/Vertriebspolitik -> Präsenz -> Absatzwege/organisation/logistik -> Distributions-Mix
  • Erkläre die Interdependenzen zwischen den Medienmärkten Medien und Internetunternhemen(MIU) bekommen Erlöse von Werbemarkt(WM), Rezipientenmarkt(RM) und Inhaltebeschaffungsmarkt(IBM) und geben Zielgruppen(WM), Inhalte (RM + IBM) WM: Gibt Erlöse (MIU + IBM) und Werbezuspruch (RM) IBM: Gibt Beschaffungserfolg an RM
  • Warum ist die Interdependanz zwischen den Medienmärkten wichtig? Weil das ein gelebter Marketing-Mix ist
  • In welche Kategorien gliedert sich das Leistungsspektrum der Video und Comuputerspielindustrie? -HArdware : Mobilität / Kompatibilität -Software: Distribution online(CD)/offline(Download) und Inhalt (Genre + Spieleranzahl) -Peripherie: Gamepad, Lenkrad, Fernbedinung -Lizensierung: Kinofilme, Soundtrack, Magazine -Dienstleistungen: Spieleportale, Lösungsbuch, Foren
  • Was sind die Five Forces? 1) Determinaten der Wettbewerbsintensität 2) Potenzielle Konkurrenten 3) Substitutionsprodukte 4) Verhandlungsmacht der Abnehmer 5) Verhandlungsstärke der Lieferanten
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  • Welche 5 verschiedenen Produktpolitischen Optionen gibt es? -Produktbeibehaltung -Produktveränderung (Variation/Differenzierung) -Produktdiversifikation (horizontal/vertikal/diagonal) -Produktinnovation -Produkteliminierung
  • Was versteht man unter Produktvariation? Produktvariation: Das bisherige Produkt wird durch eine neue Ausführung ersetzt und damit verbessert, ohne das Produkt im Kern zu verändern ​(Bsp.: Neuauflage eines Buches).
  • Was versteht man unter Produktdiffernzierung? Produktdifferenzierung: Ein Produkt oder eine Produktart wird durch zusätzliche Ausführungen (Versionen) ergänzt ​(Bsp.: Ein Buchverlag verbreitert sein Wissenschaftsprogramm).
  • Unterscheide Horitontale, Vertikale und Laterale Produktversifikation Horizontale Produktdiversifikation:​Das Absatzprogramm wird um Produkte erweitert, die in einem engen sachlichen Zusammenhang mit den bisherigen Produkten stehen.​Bsp.: Die RTL Group übernimmt n-tv und erweitert dadurch ihr Portfolio der TV-Sender.​ Vertikale Produktdiversifikation:​In das Absatzprogramm werden Produkte aufgenommen, die bisher von einem Lieferanten bezogen wurden (vorgelagerte Produktdiversifikation) oder die von bisherigen Kunden hergestellt wurden (nachgelagerte Produktdiversifikation).​Bsp.: Ein Zeitungsverlag gründet eine Postvertriebsgesellschaft.​ Laterale Produktdiversifikation:​Neu in das Absatzprogramm werden Produkte aufgenommen, die keine unmittelbare Verwandtschaft zu den bisherigen Produkten aufweisen.​Bsp.: Angenommen, das ZDF würde einen Themenpark (à la Disney-World) gründen.
  • Welche Funktionen von Medienmarken gibt es für Medienunternehmen? Orientierungshilfe für Produktion, Einkauf, Personal und Kooperation​ Strukturierungsprinzip für die Programmplanung sowie Publikums- und Mediaforschung​ Gefestigte Verhandlungsposition gegenüber der Werbewirtschaft​ Absatzförderung und Absatzstabilisierung​ Profilierung gegenüber der Konkurrenz​ Instrument zum Aufbau der Corporate Identity​
  • Welche Funktionen von Medienmarken gibt es für Werbewirtschaft? Bekanntes und verlässliches Marketingkonzept​ Prägnante und Zielgruppenspezifische Aufmerksamkeit für Werbeaussagen​ Imagetransfer auf beworbene Objekte​ Verminderte Beanspruchung eigener Marketinginstrumente​
  • Nenne Funktionien von Medienmarken für Rezipienten Orientierung bei Kauf / Abonnement und Mediennutzung​ Aufbau sowie Sicherung von Vertrauen und Glaubwürdigkeit​ Spezifische Qualitätssicherung​ Minderung des Risikos von Fehlentscheidungen​ Individueller und sozialer Zusatznutzen​
  • Welche drei Methoden der Preisfindung gibt es? kostenorientiert nachfrageorientiert konkurennzorientiert
  • Was ist kostenorientierte Preisfindung? Kosteninformationen bilden die Basis der Preisfindung​ Anwendung von Voll- und Teilkostenansätzen​ Festlegung von langfristig kostendeckenden Preisen, aber auch kurzfristige Preisuntergrenzen möglich​
  • Was ist nachfrageorientierte Preisfindung? Basiert auf dem Konzept der Preis-Absatz-Funktion  diese stellt alle Preis-Mengen-Kombinationen auf dem Absatzmarkt dar​ Hohe Bedeutung hat Preiselastizität der Nachfrage​ Grundlage für Preisentscheidung: voraussichtliche Reaktion der Nachfrager​
  • Was ist konkurrenzorientierte Preisfindung? Mittelpunkt der Entscheidungsfindung: Verhalten der Wettbewerber auf den entsprechenden Märkten​ Verzicht auf eine autonome Preisfindung und Anpassung an Preisführer oder Übernahme von branchenüblichen Preisen​
  • Welche Formen der On-Air VErkausförderung gibt es? Welche versteht man darunter? Voting-Konzepte​:Aktivierung der Rezipienten und fördern des Interesses an der Sendung​. Oft in Verbindung mit Events eingesetzt, die der Sender organisiert​ Anruf-Aktionen:​Einbeziehung der Nachfrager, Bindung an das Programm​Initiierung bspw. durch polarisierende Themen mit allgemeinem Interesse​ Mitmach-Angebote​:Rezipienten haben die Möglichkeit, sich aktiv am Programm zu beteiligen oder damit zu identifizieren​ Gewinnspiele​:Bewirken einen kontinuierlichen Konsum des Programms und sorgen für eine hohe Anzahl an Nachfragen​