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Zähne (Subject) / Zähne (Lesson)

Zähne

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  • Schneidezähne Incisivi je Quadrant drei (also insgesamt 6 oben und 6 unten) mit Milchzahnvorläufern Zahnwechesel: Zangen mit 2,5 Jahren Mittelschneidezähne mit 3,5 Jahren Eckschneidezähne mit 4,5 Jahren
  • Hengstzähne Canini (Hakenzähne) brechen mit 4-5 Jahren durch bei Hengsten/Wallachen sind meistens alle 4 vorhanden bei ca. 25 % der Stunten ist er auch angelegt, bricht aber nur selten durch haben keinen direkten Gegenspieler von oben bzw. unten und müssen daher gelegentlich gekürzt werden Caninus Unterkiefer liegt näher an den Schneidezähnen als im Oberkiefer
  • Backenzähne Premolares und Molares wünschenswert sind 6 pro Quadrant (im Oberkiefer sieben pro Quadrant möglich (Wolfszahn) die ersten 3 Premolares mit Milchzahnvorläufer P2 - P4, (P1=Wolfszahn) Molaren M1 - M3 ohne Milchzahnvorläufer Zahnwechsel: P2, P3 mit 2,5 Jahren P4 mit 3,5 Jahren M1 zwichen 6 Monaten und 1 Jahr M2 mit 2 bis 2,5 Jahren M3 mit ca. 3,5 bis 4 Jahren
  • Bezeichnung freier Raum zwichen Canini und P2(P1) Diastema oder Lade
  • Zahnformel für bleibende Zähne (Ersatzzähne) Stute (36-40 Zähne) 3I  (1)C  3(4)P  3M Hengst/Wallache (40-44 Zähne) 3I  1C 3(4)P  3M
  • Zahnaufbau von aussen: Zahnzement, Schmelzschicht, Dentin (Zahnbei) Zahnkrone und Zahnwurzel nur schwer zu differenzieren, weil die Zähne herausschieben Zähne sind im Zahnfach durch Zahnfasern fixiert (verursacht das Knatschen beim Lösen des Zahns, bevor er gezogen wird) Schneidezähne: sind insgesamt von Zement überzogen. - darunter befindet sich die Schmelzschicht, außer im Wurzelbereich, - im Inneren das Dentin (Zahnbein), - die Wurzelhöhle beinhaltet die Gefäß- und Nervenversorgung des Zahns Wolfszähne: - häufiger Oberkiefer,-  können blind sein (brechen nicht durch), - sie können, müssen aber keinen Milchzahnvorläufer haben, - sehen im schlimmsten Fall wie Backenzähne aus, - die Würzelhöhle zieht sich zurück Backenzähne: - im Oberkiefer 3 Wurzeln, im Unterkiefer 2 Wurzel, - Schmelzfalten im Ober- und Unterkierfer, - Schmelzbecher nur im Oberkiefer
  • Zähne allgemein Zähne wachsen 3 bis 4 mm pro Jahr 6-7 jährig ist Zahnwechsel abgeschlossen ab ca. 8. - 12. Lebensjahr werden die Zähne nur noch herausgeschoben und/oder der Kiefernknochen zieht sich zurück Anisognathie = Oberkiefer breiter als der Unterkiefer Kunden (dunkle Ringe) nur an den Schneidezähnen Haken immer Gleichzeitig (vorne und hinten)  an Oberkiefer (Aussenkante (Einbiss)) und Unterkiefer (Innenkante) persistierenden Milchkappen = aufsitzende Milchkappen
  • Entstehung von Zahnproblemen Evolution -Steppentier Pferd frisst harte Gräser und Blätter und ca. 16 Std./Tag mit viel Bewegung - beißt das Futter mit den Schneidezähnen ab, zermahlt es mit den Backenzähnen, d. h. gleichmäßiger Abrieb aller Zähne Pferde heute: grasen auf saftigen Weiden mit weichem Gras, fressen zusätzlich Heu/Silage und Kraftfutter, Tränke und Trog befinden sich auf Tischhöhe Folgen: kaum Abnutzung der Schneidezähne (weiche Gras wird mit den Lippen gerupft), mehr Abnutzung der Backenzähne
  • Kauvorgang - dreidimensionale Kaubewegung - seitliche kreisende Bewegungen - Vor- und Rückbewegung des Unterkierfers
  • Haken - nicht abgenutzte Zahnsubstanz Entstehen z. B. bei starkem Überbiss oder mangelnder Vorwärts-Rückwärtsbewegung des Unterkieferd und können bis in den Gegenkiefer wachsen
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  • Entstehung scharfer Kanten - zu geringer Kauausschlag - bei extrem steilen Kauwinkeln (mehr als 15°) - durch zu lange Schneidezähne = mehr Kraftaufwand nötig, um Backenzähne in Kontak zu bringen = Kauausschlag wird kleiner = Kraftfutter-/Hau-Aufnahme erfolgt mit den Lippen Folge: Verletzung der Schleimhaut, Zunge, Verriegelung des Unterkiefers Kauausschlag: Gräser ca. 24 mm, Heu ca. 16 mm, Hafer ca. 8 mm Der Kaumuskel ist so stark, dass der Unter- und Oberkiefer verbiegen können.
  • Formveränderung der Schneidezähne Durch den enormen Druck, den ein Pferd mit nicht korrigierten Zähnen aufwenden muss, um die Kauflächen der Backenzähne aufeinander zu bringen, kann sich die Stellung der Schneidezähne im Laufe der Jahre verändern. Diese Veränderung kann auch zur Altersbestimmung genutzt werden, falls die Länge der Schneidezähne nicht vom Dentisten korrigiert wurde. Veränderungen im Backenbereich, zu lange Schneidezähne und Unarten des Pferden können zu weiteren Veränderungen der Schneidezähne führen: - Smile (symmetrisches Kauen) - Frown (selten) - Diagonale (asymetrisches Kauen, durch unterschiedlich hohe Backenzahnreihen) - Stepped
  • Erkennen von Zahnproblemen a)  durch Blick ins Maul (zu lange Schneidezähne, Haken, Scharfkantigkeit der Backenzähne, noch vorhandene Wolfszähne, Splitter, .... b) durch Beobachtung der Futteraufnahme (unregelmäßiges Kauen, Röllchen/Wickel kauen, Abmagerung, Verstopfung, Durchfall, ganze Körner oder lange Fasern im Pferdekot c) durch reiterliche Probleme (Hochreißen des Kopfes, hinterm Zügel, sich zu einer Seite biegen )Zungenbein als Pendel, - Pferd folgt Unterkiefer), nicht richtig Untertreten, nicht Vorwärts-Abwärts-Dehnen d) durch Probleme beim Zahnwechsel (- Milchzahnkappen, die sich nicht lösen wollen (persistierenden Milchkappen), - zögerliches Trinken, - Bumbs/Knäste, - tränendes Auge
  • Behandlung von Zahnproblemen Schneidezähne: - Kürzen, bis Backenzähne ohne Kraftaufwand Kontakt haben, - Begradigen, falls sie unterschiedlich lang sein sollten Backenzähne: - Haken entfernen, - soweit wie möglich die Höhe aller Zähne angleichen, - scharfe Kanten entfernen Milchzahnkappen: falls notwendig entfernen Hengstzähne (Canini): fals notwendig kürzen Wolfszähne: entfernen
  • Behandlungsabstände - beim Fohlen Kontrolle ob  Über- oder Unterbiss - im Alter von 2,5 - 6 Jahren 2x jährlich (Kontrolle des Zahnwechsels), danach 1 x jährlich - bei chronischen Problemen mind. 2x jährlich (fehlender Zahn, starker Überbiss, etc.)
  • Zahnextraktion Zahnwurzelentzündung Fistelkanäle Zahnfrakturen lockere Zähne bei alten Pferden Frakturen (z. B. Stöße) evtl. nur teilw. Zahn entfernen muss evtl. in der Klinik durchgeführt werden