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S T E X (Subject) / WFI (Lesson)

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  • Was sind mögliche Ursachen für eine schocklunge bzw ARDS Pneumonien Sepsis Schock, verbrauchskoagulopathie Verbrennung Polytrauma und Fettembolie reizgase z.b. Chlorgas Aspiration von Mageninhalt
  • Was sind diagnostische Kriterien für das ARDS? Symptome müssen akut auftreten innerhalb einer Woche beidseitige Infiltrate im Röntgen-Thorax pcwp von weniger als 18 mm Hg um ein akutes linksherzversagen auszuschließen alternativ kann man auch ein Herzecho machen um eine herzinsuffizienz auszuschließen Hypoxie bei minimalen Beatmungsparameter aber mit mindestens einem Piep von 5 cm H2O muss eine Hypoxie vorliegen man berechnet den oxygenierungsindex von pao2 fio2 auch als Horowitz Index leichtes ARDS mit Werten zwischen 200 und 300 mmhg ein moderates ARDS mit Werten zwischen 100 und 200 mmhg und ein schweres ARDS unter 100 mmhg
  • Wann besteht Operabilität bei einer Pneumektomie? Operabilität besteht bei einem FEV1 größer zwei Litern und einer diffusionskapazität über 60% des Zeus
  • Makroskopische Differenzierung eines pleuraergusses? Serös meist klare transsudat Flüssigkeit bei kardiovaskulären Erkrankungen Hypo oder dysproteinämie m hämorrhagisch blutige Trans oder Exodar Flüssigkeit mit HB größer 20 Gramm pro Liter bei Thoraxtrauma Lungeninfarkt oder Malignom chylös milchig trübe Flüssigkeit bei Thorax Traumen oder metastatischer Verlegung des lymphabflusses eitrig gelbe trübe Exodar Flüssigkeit bei pleuraempyem TBC oder subphrenischer Abszess Bildung
  • Was sind Refluxursachen? Primäre Reflux gestörter Verschlussmechanismus des unteren Ösophagussphinkters unklarer Ätiologie sekundärer Reflux Zustand nach operativen Eingriffen magenausgangsstenose chronisches Erbrechen Schwangerschaft im letzten Trimenon Adipositas Dinge die alles schlimmer machen Nikotin tierische Fette Alkoholkonsum hohe Magensäureproduktion Medikamente z.b. nitrate Anticholinergika NSAR und Corticoide
  • Was sind die Komplikationen eines peptischen Ulkus? Blutung gelegentliche lebensbedrohlich durch Arrosion einer Arterie Penetration in Nachbarorgane wie Pankreas oder Gallenwege Perforation mit der Folge einer Peritonitis Stenose durch narbige Defektheilung Pylorusstenose Gefahr der maligne Entartung beim Ulcus ventriculi
  • Was sind zwei lebensbedrohliche Komplikationen der Colitis ulcerosa? Toxisches Megakolon septische Temperaturen gespannten Abdomen Peritonitis Blutdruckabfall zunehmende Schocksymptomatik mit Herz-Kreislauf-Versagen Hauptgefahr ist die Perforation des Dickdarms bzw eine durchwanderungsperitonitis chirurgische Intervention meist nötig Kolonkarzinom besonders bei früh im Erkrankungsalter ausgeliehen zum Colon Befall und langerErkrankungsdauer
  • Was ist der karnofsky Index? Häufig gebrauchtes Schema zur groben Beurteilung des Allgemeinzustandes onkologischer Patienten 100% gleich volle Aktivität 90 bis 80% einige Einschränkungen und Beschwerden 60 bis 70% arbeitsunfähig jedoch selbstversorgend 40 bis 50% regelmäßige Hilfe notwendig unter 40% Pflegefall 10% moribund
  • Wie zeigt sich eine akute Virushepatitis klinisch? Prodromalstadium 2 bis zehn Tage allgemein Erscheinungen: Müdigkeit, katharhalische Symptome, Kopfschmerz, Fieber meist unter 39 Grad Celsius Gastrointestinale Symptome Appetitlosigkeit , Übelkeit , Diarrhoe , erbrechen eventuell Arthralgien ,Exantheme dunkel Färbung des Harms bzw Stuhlentfärbung und Übergang in die ätherische Phase Stadium der Hepatischen Organmanifestation 4 bis 8 Wochen (kürzer bei Hepatitis A) beim ikterischen Verlauf (1/3 der Fälle) Gelbsucht und langsame zu Rückbildung der Prodromalsymptome anikterischer Verlauf in zwei Drittel der Fälle Druck empfindliche und vergrößerte Leber Splenomegalie und Lymphknotenschwellung extrahepatische Manifestationen Gelenkbefall mit Arthralgien Exanthem in 10% aller Hepatitis B Patienten Hämatopoese in Form einer aplastischen Anämie geschädigt panarteriitis nodosa möglich
  • Welche LDH sollte man bei Leberproblemen bestimmen?  LDH 5
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  • Wie kann man einfach labortechnisch zwischen einer Virus und einer alkoholbedingten Hepatitis unterscheiden? GOT > GPT = alkoholbedingte Hepatitis GPT > GOT = Virushepatitis 
  • Was sagt hbs-antigen im Labor aus Hepatitis B surface Antigen bereits ca 14 Tage vor Eintreten der klinischen Symptomatik bis 6 Wochen nach der Erkrankung nachweisbar bei chronischer Hepatitis länger als 6 Monate nachweisbar Träger oft symptomfrei
  • Was sagt Anti-HBs aus Antikörper gegen Hepatitis B surface Antigen nachweisbar 4 bis 5 Monate nach Erkrankungsbeginn zeigt reaktive Immunität bzw Rekonvaleszenz und Serokonversion an
  • Was sagt HBe-ag aus? Hepatitis B e Antigen Indikator für Infektiosität Persistenz bei chronischer Hepatitis
  • Was sagt anti-HBe aus? Antikörper gegen Hepatitis B e Antigen bei Vorhandensein ist der Patient in der Regel nicht mehr infektiös
  • Was sind Ursachen einer Leberzirrhose? Toxisch Alkohol 60% in Europa Barbiturate, Isoniazid, Chloroform infektiös vor allem Hepatitiden b, c und d 30 % in Europa biliär chronische Cholangitis primär biliäre Zirrhose vaskulär lebervenenthrombose budd-chiari-syndrom oder chronische Rechtsherzinsuffizienz metabolisch Morbus Wilson Mukoviszidose glykogenosen Siderosen
  • Was sind klinische Befunde bei Leberzirrhose? Lackzunge mundwinkelrhagaden Feminisierung bei Männern Gynäkomastie, Hodenatrophie Ikterus Meteorismus spidernavy Aszites caput Medusae Hämatome palmarerythem Dupuytren-Kontraktur Beinödeme
  • Wie ist die portale Hypertension definiert? Eine bleibende Steigerung des pfortaderdruck über 13 mmHg der Druck gradient zwischen Hohlvene und Pfortader sollte 5 mm Hg nicht überschreiten
  • Woran erkennt man eine suffiziente Eisensubstitutionstherapie?  Nach einer Woche sollte ein Retikulozytenanstieg von 20 bis 40 Promill verzeichnet sein
  • Was sind Zeichen einer Agranulozytose? Hohes Fieber, Schüttelfrost und starke Halsschmerzen durch Angina agranulocytotica
  • Wie behandelt man eine allergische Agranulozytose? Medikament sofort absetzen Patienten isolieren und vor Infektion schützen Erreger Sicherung durch Blutkulturen und Abstriche breite wirksame antibiotische Therapie zur Fiebersenkung nichtmedikamentöse Mittel wählen zur Schmerzbekämpfung Opiate einsetzen bei Granulozyten unter 200 pro Mikroliter Einsatz von Granulozyten Wachstumsfaktor G-CSF
  • Was können Ursachen einer Hyperkaliämie sein? Azidose Minderung der Kaliumausscheidung bei Niereninsuffizienz ausgedehnte Zellzerstörung und katabole Stoffwechsel Lage zum Beispiel bei Verbrennungen großen Quetschungen, Hämolyse , massive Tumorlyse, Hungerdystrophie endokrine Störungen: M.Addison
  • Wie kann man einfach berechnen was man tun muss um eine schwere metabolische Azidose zu therapieren? Formel zur Berechnung der Puffersubstanz my Natriumbicarbonat negativer BE x 0,3 x Körpergewicht = mmol Puffersubstanz Bei 8,4 prozentiger Natriumbicarbonat Lösung entspricht 1 ml gleich 1 mmol
  • Wie sind Oligurie, Anurie und Polyurie definiert? Oligurie Harnausscheidung unter 500 ml pro Tag Anurie Harnausscheidung unter 100 Milliliter pro Tag Polyurie Harnausscheidung über 3000 ml pro Tag
  • Wie ist eine Proteinurie definiert? Eiweißausscheidung im Urin von mehr als 150 mg pro Tag in zwei aufeinanderfolgenden Urinuntersuchungen
  • Was sind Zeichen einer Eklampsie? Blutdruck über 160 zu 110 mmhg neu aufgetretene Proteinurie von über 2 Gramm pro Tag kreatininanstieg über 1,2 mg pro Deziliter Thrombozytenzahl unter 100000 pro Mikroliter Oberbauchschmerzen epigastrisch rechtsbetont Kopfschmerzen, Sehstörungen kardiale Dekompensation Retina Blutungen Rückgang der Diurese Therapie Blutdrucksenkung, Sedierung und Geburtseinleitung in der Regel Sectio
  • Was sind allgemeine urämiesymptome? Übelkeit und Erbrechen deutliche Abnahme der Leistungsfähigkeit gestörter Schlaf-Wach-Rhythmus, Foetor ex ore
  • Was sind organspezifische Auswirkung einer chronischen Niereninsuffizienz? Nervensystem Krampfneigung, Verwirrtheit, Polyneuropathie Herz-Kreislauf-System perikarditis, Hypertonie, Oedeme, Rhythmusstörungen Lunge Lungenödem Pleuritis Pleuraerguss Pneumonie Gastrointestinaltrakt Durchfälle, Erbrechen, abdominalkrämpfe Sonstiges sekundärer Hyperparathyreoidismus, Vitamin D Mangel Haut blasses fahles Kolorit, Atrophie, Pruritus Blut Anämie durch EPO Mangel, thrombozytäre Gerinnungsstörungen
  • Wie könnte man allgemein eine Glomerulonephritis definieren? Entzündung der Nierenkörperchen, meistens durch immunologische Prozesse häufig führen sie zu einer strukturellen Zerstörung typisch sind Mikrohämaturie, erythrozytenzylinder im Urinsediment, mäßige Proteinurie und reduzierte glomeruläre Filtration
  • Was sind die häufigsten glomerulonephritiden? Primäre Glomerulonephritis IGA Nephropathie kapilläre Glomerulonephritis Minimal change gn Rapid progressive GN sekundäre Glomerulonephritis poststreptokokken gn postinfektiöse gn
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  • Was zeichnet die IGa-Nephropathie aus? Häufigste GN, Hämaturie glomeruläre IGA Ablagerung immunkomplex GN mit komplementaktivierung sehr langsam progredient nach 10 Jahren 10% dialysepflichtig
  • Was zeichnet Mesangiokapilläre GN aus? Glomeruläre Proteinurie oder nephrotisches Syndrom, Makro oder Mikrohämaturie, C3 nephritis Faktor bei 20 bis 60%, Hypertonie bei 30% ungünstiger Verlauf wenn Hypertonie bei Diagnosestellung
  • Was zeichnet die minimal change gn aus? Im Kindesalter sehr häufig, nephrotisches Syndrom, in 30 bis 50% Spontanheilungen, Lichtmikroskopie unauffällig, in der Elektronenmikroskopie Fusion der Podozytenfortsätze
  • Rapid progressive gn Typ 1 zirkulierende Antikörper gegen glomeruläre Basalmembran Typ 2 immunkomplex Typ 3 pauk IGN schlechte Prognose mit lungenbeteiligung gleich goodpasture-syndrom
  • Was zeichnet die poststreptokokken-glomerulonephritis aus? Nach Infektion mit beta-hämolysierende Streptokokken der Gruppe A diffuse, Endo kapilläre proliferierende GN, immunkomplexnephritis meist gute Prognose
  • Was zeichnet die postinfektiöse GM aus? Nach Endokarditis,Typhus, pneumokokkenpneumonie et cetera Verlauf unterschiedlich
  • Was würde man bei einer diabetische Nephropathie erwarten? vaskuläre, glomeruläre und interstitielle Schäden Arterio und arteriolosklerose der Nierengefäße spezifisch für diabetische Nephropathie ist die glomerulosklerose auch als kimmelstiel-wilson bekannt Ablagerung von hyaline Material innerhalb der glomerular bei Diabetikern sind pyelonephritiden häufig rezidivierend führt im Verlauf zur manifesten Niereninsuffizienz frühes Zeichen einer diabetische Nierenschädigung ist eine Mikroalbuminurie 30 bis 300 mg pro Tag
  • Ein Diabetiker hat einen Blutglukose Wert von 230 mg pro Deziliter warum gibt es trotzdem keine Glukosurie? Normalerweise kommt es bei einer blutglukosekonzentration von etwa 180 Milligramm pro Deziliter zu einer Glukosurie liegt eine ausgeprägte diabetische Nephropathie vor kann aufgrund von Gefäß und Glomeruli Veränderung die Filtration von Glucose eingeschränkt sein
  • Wie sieht die Therapie einer thyreotoxischen Krise aus? Intensivmedizinische Überwachung Thyreostatika: Thiamazol 4 x 40-80 mg/d i.v. Prednisolon 100 bis 200 mg pro Tag IV bei Tachykardie Propranolol i.v.und Monitor Überwachung Perchlorat möglich reichlich Flüssigkeit und Kalorienzufuhr Infektprophylaxe, Fiebersenkung Thromboseprophylaxe, volle Antikoagulation bei Vorhofflimmern bei tachyarrhythmie eventuell Digitalisierung gegebenfalls Sedierung und Beatmung
  • Wie sollte die Diät eines Diabetes mellitus Typ 2 aussehen ? Kalorien Begrenzung die zu einer Gewichtsreduktion führt Grundumsatz beträgt im allgemeinen ein Kilokalorien pro Kilogramm soll Gewicht pro Stunde das heißt bei 70 kg Körpergewicht bei 170 cm Körpergröße genügen 1700 Kilokalorien pro Tag die Nahrung sollte etwa zu 20% aus Eiweißen zu 30% aus Fetten und zu 50% aus Kohlenhydraten bestehen wichtig ist eine ballaststoffreiche Kost, aufgeteilt in mehrere kleine Mahlzeiten Nahrungsmittel die zu einem schnellen Blutzuckeranstieg führen sind nicht erlaubt Honig Schokolade Fruchtsäfte Alkohol muss stark reduziert werden
  • Was machen Sulfonylharnstoffe? Stimulierung der körpereigenen Insulin Sekretion kannst zu cholestatischer Ikterus Allergien und Hypoglykämien führen Beispiel Substanz glibenclamid
  • Was machen alpha-glukosidasehemmer? Acarbose medikamentöse Erzeugung eines malabsorptionssyndrom hemmen der kohlenhydratresorption Nebenwirkungen Blähungen, Völlegefühl, Passagiere Diarrhoen
  • Was sind glinide? Z.b. Repaglinid, Sulfonylharnstoff Analoga rasche und kurzfristige Insulin Freisetzung weniger Neigung zu Hypoglykämien da atp-abhängige Ausschüttung allerdings Übelkeit Obstipation und Sehstörungen
  • Was sind sglt2 Inhibitoren Gliflozin z.b. dapagliflozin hemmen den renalen Glucose Transporter, dadurch vermehrte Glucose Ausscheidung über den Hahn führt zu Harnwegsinfekt, genitalen Infekten bei Frauen und ist lebertoxisch
  • Was sind GLP-1 Analoga? Inkretin Analoga z.b. Exenatide, Liraglutid Stimulierung am GLP-1 Rezeptor gauckeln dadurch die Füllung des Dünndarms vor und führen zu einer Erhöhung der Glucose Abhängung Insulin Ausschüttung und einen Sättigungsgefühl Nebenwirkungen sind gastrointestinale Beschwerden und Pankreatitis
  • Was sind DPP 4 Inhibitoren Gliptine saxagliptin Sitagliptin hemmen dipeptidyl peptidase IV und damit den Abbau von GLP-1 Nebenwirkungen sind gastrointestinale Beschwerden Pankreatitis Kopfschmerzen und Schwindel
  • Wie können klinische Zeichen einer Hypoglykämie aussehen? Tachykardie, Krämpfe kalter Schweiß Parästhesien und Unruhe Lähmungen Konzentrationsschwäche, zittern, Angst, Koma
  • Welche Medikamente sind Prognose verbessernd bei Herzinsuffizienz? ACE Hemmer Betablocker aldosteronantagonisten
  • Ursachen für eine Aortenklappeninsuffizienz? Akut Meist bakterielle Endokarditis Aortendissektion Traumatisch Chronisch Angeboren (bikuspidale Klappe) Degenerativ, begünstigt bei Marfan-Syndrom bzw. Ehlers-Danlos-Syndrom Syphilis
  • Spätschäden von Enzephalitis Erhöhter Hirndruck durch liquorzirkulationsstörung wiehydrocephalus