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Pharmakologie 2 (Subject) / Pharmakologie des vegetativen (autonomen) Nervensystems (Lesson)

Pharmakologie des vegetativen (autonomen) Nervensystems

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  • Vegetatives autonomes Nervensystem regelt lebenswichtige Organfunktionen (z.B. Herz, Gefäßweite, Blutdruck,  Magensäureproduktion, Darmperistaltik, Pankreassekretion, exokrine und endokrine Sekretion, Auge, Genitalien, Atmung, Temperatur, Schweißsekretion) Sympathisches NervensystemParasympathisches NervensystemDarmnervensystem
  • Sympathisches Nervensystem ergotrop, Leistung/Arbeit
  • Parasympathisches Nervensystem trophotrop, Regeneration, Verdauung, Stoffwechsel
  • Somatomotorisches Nervensystem regelt die willkürliche Motorik Quergestreifte Muskulatur, Bewegung, Atmung Neuromuskuläre Endplatte
  • Überträgerstoffe und Rezeptoren im Parasympathicus und Sympathicus Die synaptische Übertragung von den präganglionären Axonen auf die postganglionären Neuronen ist cholinerg (Acetylcholin). Die Übertragung der Aktivität postganglionärer Neurone auf die Effektoren erfolgt imsympathischen Nervensystem durch Freisetzung von Noradrenalin und im Parasympathicus durch Acetylcholin. Besonderheit: im Nebennierenmark werden Adrenalin und Noradrenalin in die Blutbahn abgegeben.
  • Muscarinartige Wirkungen Senkung der Herzfunktion Kontraktion glattmuskulärer Organe (Bronchien, Magen-Darm-Trakt, Uterus, Harnblase) Steigerung von Sekretionsvorgängen (Bronchien, Speicheldrüse, Magen-Darm-Trakt) Kontraktion des M. sphincter pupillae (Miosis)
  • Nicotinartige Wirkungen Stimulation vegetativer Ganglien Es werden sowohl parasympathische als auch sympathische postganglionäre Fasern erregt. Ausschüttung von Adrenalin und Noradrenalin aus dem NNM. Nicotinartige Wirkungen werden erst bei höheren Acetylcholin-Konzentrationen ausgelöst als muscarinartige Wirkungen
  • Wirkungen des Sympathicus Die Wirkung des Sympathicus ist abhängig von der Rezeptorverteilung b1-Rezeptoren dominieren am Herzen. a1-Rezeptoren dominieren in den Blutgefäßen. b2-Rezeptoren dominieren an den Bronchien und den Blutgefäßen der Skelettmuskulatur Adrenalin wirkt an b-Rezeptoren (vor allem b2) viel stärker als Noradrenalin --> besondere Wirkung nach Stimulation des NNM
  • Pharmakologische Beeinflussung des vegetativen Nervensytems 1. Am Rezeptor AGONISTEN Direkte SympathomimeticaDirekte Parasympathomimetica ANTAGONISTEN Direkte SympatholyticaDirekte Parasympatholytica 2. Im Transmitterstoffwechsel oder der Transmitter-Freisetzung Indirekte Parasympathomimetica (z.B. Physostigmin) Indirekte Sympathomimetica (z.B. Ephedrin) Antisympathotonica (z.B. Reserpin, Clonidin)
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