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Sozialpsychologie (Subject) / Stereotypen und Vorurteile (Lesson)
Heiss
This lesson was created by Chrissi_klingshirn.
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- Warum treten Vorurteile auf? S.238 -Menschen denken in Kategorien und verallgemeinern unzählige Ereignisse-die meisten Eintelungen haben bestimmte Zusammenhänge (Erfahrungen->Verbindungen->Kategorisierungen)-bei Kategorien wird emotionaler Bezug hervorgerufen-Bauchgefühl soll bestätigt werden -> Stereotype werden genutzt -Bilden von Begriffen und Kategorien ist natürlich, jedoch kann diese bei gewissen Grad an Emotionen übereinfacht werden -> Vorurteil
- Was ist ein Stereotyp? S. 240 Mitglieder einer Gruppe werden bestimmte Eigenschaften zugesprochen-dabei werden individuelle Unterschiede außer Acht gelassen- Stereotype können positiv, neutral oder negativ sein Stereotxpe erfolgen bestimmte Funktionen:-strukturieren und vereinfachen Wahrnehmung-Bewertung von Gruppen-Abgenzung zu anderen-Rechtfertigung von Intergruppenbeziehungen
- Was ist ein Vorurteil? S. 241 Alltagssprachlich: vorab wertendes Urteilim semantischen Sinne: vorläufiges Zwischenergebnis während der Entwicklung eines UrteilsPsychologisch: bezeichnet Einstellung über Gruppen, mit Feindseligkeit(affektiv), Sterepotypen(kognitiv) und Verhaltenskomponenten (zB Diskriminierung) Definition: Ohne Prüfung der objektiven Tatsachen voreilig gefasste oder übernommene, meist von feindseligen Gefühlen gegen jemanden oder etwas geprägte Meinung.
- Die 5 Schritte der Allport Skala aus seinem Buch "The nature of prejudice" S. 243 Etwicklung und Erscheinungsformen eines Vorurteils laut Gordon Allport. 1. Verleumdung: allgemeine Weitergabe von Vorurteilen und feindselige Meinung an andere-Verwendung von scherzhaften spöttischen Äußerungen und Witzen 2.Vermeidung: Person meidet abgelehnte Gruppe oder Person-Umwege oder Unannehmlichkeiten werden dafür in Kauf genommen 3.Diskriminierung: Vorurteil ist weit genug in Überzeugung des einzelnen gebettet->aktive Beteiligung an Ausgrenzung dieser Gruppe 4.Körperliche Gewaltanwendung: Vorurteile + Emotionen -> Gewaltausübungen 5.Vernichtung: extremste Ausübung von Gewalt aufgrund Vorturteile zB. Massen- und Völkermorde im 3ten Reich (jedoch großer Schritt) laut Allport geht die Abwärtspirale immer weiter, wenn ihr kein Einhalt geboten wird
- Das Kontinuum Modell nach Susan Fiske & Steven Neuberg 1990 S.244 ff Kontinuum= kontinuierlich, lückenlos 1. Eindrucksbildung beginnt mit automatischer Kategorisierung (leicht beobachtbare Merkmale: Alter, Geschlechtt, Hautfarbe) 2.Kategoriezugehörigkeit (ohne dies wirklich wahrzunehmen) a) Pol 1:Person von geringem Interesse -> Bewertung überwiegend kategoriebasierend b) Pol 2:Person von minimaler- hoher Relevanz:Fokussierung der Aufmerksamkeit auf persönliche Eigenschaften -> langer Weg des individualisierten Eindrucks beginnt- in der individualisierten Informationsverarbeitung stelle kategorale Informationen nur noch Teilapsekt der vielen Charakteristika dar(Kategorisierung wird schwächer) Eindruckbildung -> Vollzug -> ....a) kategoriebasiertes Vorgehen: äußeres Attribut, Typisches Zusammenspiel unmittelbarer verfügbarer Attribute ->blitzschneller Abruf von Stereotypen und Vorurteilen -> Zuordnung zu sozialen Gruppen..b) Prüfung der Relevanz -> Motivation für aufwändige Verarbeitung -> Integration der einzelnen Attribute der Person
- Stereotype Content Model (Fiske, 2000) S.250ff Modell, um primäre soziale Kassifizierungen innerhalb der USA zu analysieren->heutzutage für unterschieldiche Länder und Kulturen und deren sozialen Klassifizierungen angewendet Individuen schätzen Gruppen entlang 2 Dinensionen ein:1. Wärme (Hat die Fremde gute/schlechte Absichten?)2. Kompetenz (Ist die Fremde in der Lage, ihre Ziele zu erreichen?) => Fundamentale Stereotypen führen zu 4 Stereotyp-Kategorien->spezifischen Emotionena) Bewunderung (warm/kompentent) univalent: hoher Status, Bewunderung, nicht konkurierend, Stolz (zB Eigengruppe, Verbündete) b) Mitleid (warm/inkompetent) ambivalent: niedriger Status, nicht konkurrierend, Mitleid, Sypathie (zB Alte, Behinderte) c) Verachtung (kalt/inkompetent) univalent:niedriger Status, konkurrierend, Verachtung, Abscheu, Ärger (zB. Arme, Sozialhilfeempfänger) d)Neid (kalt/kompetent) ambivalent: hoher Status, konkurrierend, Neid, Missgunst (zB Reiche, Feministinnen) -Hypothesen wurden in einer vielzahl von Studien(30) bestätigt in 17 Ländern-Stereotype kontent model konnte in jedem dieser Länder bestätigt werden-konsensuelle Stereotype lösen Vorurteile aus-Model ermöglicht Differenzierung verschiedener Formen emotionaler Vorurteile-Zeigt Systematik für Stereotype verschiedenster Gruppen-Vorurteile nicht nur als negative Einstellungen konzeptualisieren-Emotionen ziehen Verhaltenstendenzen nach sich-Ermöglichen Analyse spezifischen diskriminierenden Verhaltens
- Wie veränderte Fiske die Psychologie der Stereotypen und Vorurteile? S. 255 Zuvor waren bei Studien zu Vorurteile meist negative Stereotypen im Fokus, Fiske setzt neuen Fokus bei Mitleid, Neid, Ekel und Stolz. Vorurteile sind häufig, aber nicht immer negativ belastet. Betrachter sind in gewissem Umfang dazu in der Lage, zu entscheiden, wie sie gegenüber anderen reagieren.Wenn einem bewusst ist, welchen potentiellen Einfluss das Stereptyp auf uns hat, wir über ausreuchend kognitive Ressourcen verfügen und motiviert sind, nicht stereotyp zu reagieren. Bei unausgeglichenen Machtgefüge (zB Menschenrechte werden verletzt) müssen politische Rahmenbedingungen/Gesetze gesetzt werden.
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