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Medizinische Psychologie (Subject) / Umgang mit dem Sterben (Lesson)
Umgang mit dem Sterben
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- Sterbephasen nach Kübler-Ross Phase der Abwehr und des Nicht-wahr-haben-Wollens Der Sterbende verleugnet den bevorstehenden Tod. Phase des Protests Der Sterbende empfindet Wut und Zorn Wut und Zorn können sich dabei auch gegen Angehörige und Behandler richten. Phase des Verhandelns Der Sterbende versucht alles, um den Tod aufzuschieben und verhandelt mit seinen Ärzten oder mit Gott. Phase der Traurigkeit Der Sterbende erlebt Gefühle der Traurigkeit und Depressivität, wenn er erlebt, dass sich der Tod nicht aufschieben lässt. Phase des Akzeptierens Nachdem Wut und Traurigkeit überwunden wurden, kann der Sterbende seinen bevorstehenden Tod akzeptieren und findet Ruhe.
- Trauerarbeit Normale Reaktion auf Verlust Prozess des Verarbeitens Individuell sehr verschieden
- Trauerreaktion Kann aus der Trauerarbeit heraus entstehen Dauert länger an (>6 Monate) und fällt heftiger aus als die Trauerarbeit Meist wird professionelle Hilfe benötigt, um die Trauerreaktion zu überwinden
- Unterscheidung Trauer und Depression Trauernde sind durchaus in der Lage, auch Freude zu empfinden! Dies kann als wichtiges Unterscheidungsmerkmal zu einer Depression herangezogen werden.
- Hospiz und Palliativmedizin Aufgaben Wenn die kurative Medizin als heilende Medizin an ihre Grenzen stößt, kommt die Palliativmedizin zum Einsatz. Sie dient der Sterbebegleitung und soll das Sterben für den Patienten so angenehm wie möglich gestalten. Hospize und ambulante Hospizarbeit sind explizit für die Palliativmedizin ausgelegt. Aufgaben der Palliativmedizin und der Hospizarbeit Verbesserung der Lebensqualität Behandeln von Schmerzen Psychosoziale Betreuung Spirituelle Begleitung Gestalten von Sterberitualen Einbeziehen der Angehörigen
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