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Politikwissenschaft (Subject) / Quantitative Methoden (Lesson)

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  • Halo‐Effekt Beispiel Erst Frage nach politischem Interesse, dann politische Wissensfrage (z.B. „Was hat Ihr Abgeordneter für Ihren Kreis getan?“) ==> 21% geben an politisches Interesse zu haben.Erst politische Wissensfrage, dann Frage nach politischem Interesse => 39% geben an politisches Interesse zu haben(Heiligenschein-Effekt)
  • Frageneffekte Welchen Einfluss hat die Frageformulierung? => Allein die Variation logisch äquivalenter Begriffe bei sonst gleichem Fragetextkann größere Unterschiede im Antwortverhalten hervorrufen=> Bedeutung von „verbieten“ und „nicht erlauben“ z.B. ist logisch äquivalent;„psychologisch“ macht die jeweilige Wortwahl hingegen einen Unterschied Bsp.:  Glauben Sie, dass die USA öffentliche Angriffe auf die Demokratie verbieten sollten?Ja 54 %Nein 45 %Glauben Sie, dass die USA öffentliche Angriffe auf die Demokratie nicht erlauben sollten?Ja 75 %Nein 25 %
  • Interviewer‐ oder Versuchsleitereffekte Sponsorship‐Effekt Kenntnis über den Auftraggeber kann Antworten beeinflussen (z.B. Arbeitgeberverband vs. Gewerkschaft)
  • Interviewer‐ oder Versuchsleitereffekte Anwesenheit Dritter Bsp.: Anwesenheit des Ehepartners bei der Frage „wie hoch, glauben Sie, ist das Risiko Ihrer Ehescheidung?"
  • Interviewer‐ oder Versuchsleitereffekte Interviewer‐Fälschungen Bsp.: Bögen daheim vervollständigen etc. (Laut Simulationsstudien beeinträchtigt jedoch ein Anteil Fälschung bis zu 5% die Ergebnisse nicht). Mögliches Motiv: Bezahlung nach durchgeführten Fragebögen. 
  • Interviewer‐ oder Versuchsleitereffekte Interviewer‐Auftreten (Kleidung, Erscheinung, Sprachwahl):Verzerrungen sind geringer, wenn die soziale Distanz zwischen Interviewern und Befragten gering ist
  • Interviewer‐ oder Versuchsleitereffekte Interviewerwahrnehmung (bei direkter Beteiligung der Datenerhebung) Der soziale Status Befragter wird durch Einschätzung der Interviewererhoben, z.B. anhand von Wohnung, Haus oder Auto etc.
  • Aufbau eines Fragebogens Wie sollten Fragebögen aufgebaut werden, um die Abbruchsrate gering zu halten? Spannungsbogen -Einleitung=>Motivierende Fragen=>Interessant und leicht zu beantworten=>Zusammenhang mit dem Thema der Befragung -Mitte des Interviews=>Thematisch zentrale und komplexe Fragen -Schlussteil=>Einfache Fragen und Soziodemographie
  • Layout Allgemeines zum Aussehen eines Fragebogens - Alle Fragen visuell einheitlich darstellen - Alle graphischen Symbole, Hervorhebungen und Elemente im gesamtenFragebogen einheitlich verwenden - Ausrichtung, Einrückungen und vertikale Abstände sollen die Informationenauf einer Fragebogenseite für den Befragten strukturieren - Gebrauch von Farben und Farbkontrasten soll dem Befragten helfen,zusammengehörende Teile des Fragebogens zu erkennen und der Filterführungzu folgen - Fragebogen sollte Informationen, die nicht für die Befragten bestimmt sind(z.B. Variablennamen oder Antwordcodes), wenn überhaupt, dann wenigerhervorgehoben als normaler Fragebogentext enthalten - Fragebogen sollte nicht mit graphischen Elementen überfrachtet werden
  • Worin unterscheiden sich verschiedene Datenerhebungstechniken? Welche Effekte haben sie auf die Daten? Verschiedene Erhebungsverfahren rufen unerwünschte Reaktionen, wie z.B. eine Reaktion auf das Verhalten des Interviewers, hervor. Schriftliche Auswertungen sind weniger reaktiv. Standardisierte Fragebögen sind, aufgrund ihrer Einfachheit, Verallgemeinerbarkeit und valider Daten, die populärste Erhebungsmethode in den Sozialwissenschaften. Nicht-Standardisierte Befragungen können erfolgen, wenn die Überprüfung einer Operationalisierung ratsam erscheint.
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  • Verschiedene Arten von Befragungen Mündlich, schriftlich, telefonisch oder über das Internet.
  • Was kann erfragt werden? Und welche prognostische und analytische Kraft haben die Antworten? Berichtete Antworten können von der Realität abweichen, da im Alltag ein anderes Kosten-Nutzen-Verhältnis gilt, als in der Befragung. Auch kann aus Einstellungsfragen nicht ohne weitere theoretische Grundlage auf zukünftiges Verhalten geschlossen werden, auch wenn es immer noch getan wird. Z.B. setzt man voraus, dass die Befragten fähig sind, jeden Aspekt des Problems zu beleuchten und dies auch tun. Konsequenz laut Labaw: Fragen zu hypothetischen Verhalten und Einstellungen vermeiden und lieber aktuelles Verhalten und objektive Umgebungsbedingungen analysieren. „Behavior tells a complete story.“
  • Frage- und Antwortformulierung Für die Formulierung von Frage/Antwort sollten einige Faustregeln eingehalten werden, wie z.B. einfache Wortwahl, kurze Sätze, Vermeidung von Suggestivfragen, neutrale Wortwahl, konkrete Fragestellung, keine hypothetischen Formulierungen, auf den Sachverhalt bezogene Fragen, keine doppelte Verneinung, keine überfordernden Fragen, Fragen sollten balanciert sein (negative und positive Antwortmöglichkeiten mit abfragen). => (Schnell / Hill / Esser 2013: 327f)Frage nach dem Grund: Fragen wie: ‚Warum sind sie dieser Ansicht‘ schwierig, da Proband sich den Gründen seines Handelns nicht immer bewusst ist. Ermittlungen von Gründen gehört laut den Autoren in die Analysephase.Retrospektive Fragen: Erinnerung an zurückliegende Erfahrung oder Handlung durch nachträgliche Rationalisierung beeinflusst. Weiß-nicht-Antwortmöglichkeit: Wenn fundierte Grundlage für eine eigene Meinung fehlt, muss die Möglichkeit gegeben sein, die Frage zu überspringen. Auch das Vorliegen einer ‚non-attitude‘ kann ein messbarer, interpretierbarer Wert sein.Gibt es keine weiß-nicht-Kategorie, so muss man davon ausgehen, dass bei fehlender Meinung zufällig eine Antwort ausgewählt wird. Hilfreich: Aufzeigen, das solche Antworten legitim sind. Stimme zu/Lehne Ab Fragen: Sollten so formuliert sein, dass nicht ein Statement ‚vorgeschlagen‘ wird, sondern Frage muss alle Antwortmöglichkeiten miteinschließen, um Zustimmungstendenzen zu vermeiden. Solche Fragen sind für Verzerrungseffekte anfällig. Sensitive Fragen (z.B.: eheliche Gewalt): Hohe Antwortverweigerung, niedrige Zuverlässigkeit der Antworten. => Zusicherung der Vertraulichkeit.
  • Radomized Response Technique Eingesetzt bei sensiblen Fragen um Konsequenzbefürchtung zu mindern.Der Proband zieht eine farbige Kugel aus einem Behälter (mit z.B.: 8 roten, 2 blauen Kugeln) ohne sie dem Interviewer zu zeigen und beantwortet, je nachdem, welche Farbe seine Kugel hat, eine von gestellten Fragen. Für den Interviewer ist nicht ersichtlich, welche der beiden Frage beantwortet wurde. Der Anteil der Antworten, die die gewünschte Dimension betreffen, kann später durch Wahrscheinlichkeitsrechnung geschätzt werden. Hauptproblem: Probanden muss der Sinn dieser Befragungstechnik klargemacht werden, damit sie nicht wie alberne Spielerei wirkt.
  • Interviewer- oder Versuchsleitereffekte Sponsorship-Effekt Kenntnis über den Auftraggeber kann Antworten beeinflussen, z.B.Arbeitgeberverband vs. Gewerkschaft, Behörden oder kommerzielleUmfragen etc Face to Face (F2F): Interviewer Befragungen.Befragter weiß, wer die Fragen stellt, Problem der Antwortverweigerung (Lügenpresse), Systemfeindlichkeit erschwert Interview, Verzerrungseffekte bei verschiedenen Interessen (Arbeitnehmer, INSM).
  • Interviewer- oder Versuchsleitereffekte Anwesenheit Dritter bei Befragungen über Familie, Ehe und Ehezufriedenheit kann z.B. dieAnwesenheit des Ehepartners dem Befragten Zurückhaltung auferlegen;Beispiel: Frage „wie hoch, glauben Sie, ist das Risiko IhrerEhescheidung?")Anwesenheit dritter: Zurückhaltung bei sensitiven Fragen oder Informationen, die der dritte nicht wissen soll verzehren Ergebnis.
  • Interviewer- oder Versuchsleitereffekte Interviewer-Fälschungen z.B. nur Hauptfragen stellen, Bögen daheim vervollständigen, schlechtleserliche Bögen auslassen etc. " Allerdings: Simulationsstudien zeigen,dass ein gewisser Anteil Fälschung (5%) die Ergebnisse nichtbeeinträchtigt)Ökonomische Intressen: Bezahlung nach Ergebnissen, geringe Auswirkung auf die Ergebnisse, da wenig praktiziert.
  • Interviewer- oder Versuchsleitereffekte Interviewer-Auftreten Verzerrungen sind geringer, wenn die soziale Distanz zwischenInterviewern und Befragten gering ist. Beispiele: Bei Befragung unterDrogenkonsumenten sollten die Interviewer keine Anzüge tragen; beiBefragungen auf dem Land können Gespräche in der Mundart derjeweiligen Region geführt werden
  • Interviewer- oder Versuchsleitereffekte Interviewerwahrnehmung In Studien über Partnerwahl wird z.B. häufig die Attraktivitätseinstufungder Ehepartner durch die Interviewer vorgenommen; der soziale StatusBefragter wird oft durch Einschätzung der Interviewer erhoben, z.B.anhand von Wohnung, Haus oder Auto etc.
  • Inhalte der Interviewerschulung - Erläuterung der Untersuchung Erläuterung aller Fragen, Besonderheiten, Filterführung Anweisungen zur Dokumentation der Antworten Aufzeigen und Einüben der Möglichkeiten, mit den Befragten Kontaktaufzunehmen Hinweise zum Umgang mit Verweigerern Verhaltensregeln für die Erhebungssituation Darlegung der Konsequenzen bei Täuschungsversuchen
  • Aufbau eines Fragebogens Spannungsbogen -Einleitung (Soll Interesse wecken.)=> Motivierende Fragen (Eisbrecherfragen)=> Interessant und leicht zu beantworten=>Zusammenhang mit dem Thema der Befragung- Mitte des Interviews=> Thematisch zentrale und komplexe Fragen(Sensitive Fragen, Abbruchwahrscheinlichkeit mit Fortschritt des Interviews geringer)- Schlussteil:=> Einfache Fragen und Soziodemographie
  • Wofür stehen die Abkürzung PAPI/CAPI PAPI: Paper and Pen InterviewCAPI: Computer aided Personal Interviewing
  • Formen der schriftlichen Befragung postalische Befragung (mail survey)- Fragebogen wird per Post versandt Gruppenbefragungen- in Anwesenheit eines Versuchsleiters- z.B. Evaluation einer Lehrveranstaltung schriftliche Nachbefragung (Mixed-Mode-Befragung)- Kombination Face-to-Face und schriftliche Befragung- Informationen doppelt einsammeln- zur Kontrolle
  • Schriftliche Befragungen Vorteile ökonomische und technische Gründe- Kosten für Interviewer hoch- Interviewer müssen geschult, betreut und kontrolliert werdenmethodische Gründe- Interviewerfehler werden vermieden- Intervieweffekt fällt weg → Reaktivität geringer- Antworten ehrlicher und überlegter (im Idealfall)- Konzentration bei den Befragten höher- weniger Druck → mehr Zeit zum Überlegen- Anonymität glaubwürdiger
  • Schriftliche Befragungen Nachteile geringe RücklaufquoteSystematisch:- Personen mit bestimmten Merkmalsausprägungen neigen dazu, denFragebogen nicht zu beantworten- technische Probleme (z.B. veralteter Adressverteiler)- Gefahr einer zu geringen Varianz bestimmter Merkmale zufällig:- nicht eine bestimmte Personengruppe, sondern Befragte aus allen Schichten der Untersuchung verweigern die Rücksendung des Fragebogens• Rücklaufquoten meist unter 50 %!Selbstrekrutierung- es ist kein Interviewer anwesend, der sich ablehnend verhaltende Personen zur Teilnahme überreden könnte Datenerhebungssituation ist nicht kontrollierbar- Erhebungsstichtag kann nicht kontrolliert werden- externe Einflüsse können nicht ausgeschaltet werden- Einfluss dritter Personen- Einfluss der Situation beim Ausfüllen- Ernsthaftigkeit beim Ausfüllen unklar- Abfrage von Wissen problematisch → kann vor dem Ausfüllen beschafftwerden- Dritte haben Zugang zum Fragebogen und füllen ihn anstatt derZielperson aus keine spontanen Antworten- Befragte haben einen Überblick über den gesamten Fragebogen- mögliche „Konstruktionstricks“ können entlarvt werdenkeine Hilfestellung- Interviewer kann bei Unklarheiten nicht behilflich sein- darunter leidet die Motivation, den Fragebogen auszufüllen=>  Auswirkungen der Nachteile sind durch eine besonders bewusste Fragebogenkonstruktion zu minimieren!
  • Warum Telefoninterviews? Schnelle Datenerhebung sinkende Teilnehmerqouten bei mündlichen Interviews Hochrechnungen während der Erhebungsphase
  • Telefoninterviews (CATI) Vorteile - kostengünstig (gerade im CATI-Labor)- schnelle Erhebung und Auswertung- etablierte Auswahlverfahren- Qualitätssteigerung durch Kontrolle- höhere Anonymität
  • Telefoninterviews (CATI) Nachteile - begrenzte Länge (20-25 Minuten)- Fragen müssen möglichst einfach sein- Abbruch schnell möglich- geringe Bereitschaft, persönliche Daten amTelefon preiszugeben
  • Methoden der Stichprobenziehung CATI Telefonbuch / Nummerndatenbank - Erste Nummer wird per Zufall ermittelt.- Danach: Jede n-te Telefonnummer, bis Fallzahl erreicht. Random-Digit-Dialing (RDD)-Zufällige Generierung der Telefonnummern per PCVorteile-Gleiche Wahrscheinlichkeit für jede Nummer.-Anonyme Anschlüsse erreichbarNachteile-Geographische Streuung unmöglich-In D: Nur mit Modifikatoren möglich (Struktur deutscher Nummern)-Viele Versuche (nicht angeschlossene Nummern, Firmen, Fax)
  • Methoden der Stichprobenziehung CATI - Auswahl der Zielperson Modifikation des Schwedenschlüssels-Auswahl der Zielperson auf Basis der Haushaltsgröße-(Kish-Selection-Grid)Next-Birthday-Method- "Welche Person im Haushalt hat als nächstes Geb.?"- Nur über 18 Jährige- Nachteile:  => Persönliche Frage -> Abbruchgefahr  => Nicht überprüfbar
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  • Ausfälle und Ausschöpfungsqoute / Verweigerungsqoute CATI Wo durch wird eine Teilnahmebereitschaft erhöht? Verweigerungsqoute beträgt durschnittlich 25-30% Nach 6 Versuchen können 95% aller Haushalte erreicht werden => Ausschöpfungsqoute = 95% Teilnahmebereitschaft wird erhöht durch:- Zeitpunkt des Anrufs- Rückrufangebot- Argumente gegen eine Verweigerung
  • Fragebogenkonstruktion CATI Allgemeine Grundsätze der Fragebogenkonstruktion gelten auch hier! möglichst kurze Befragung (20 minuten ideal) Keine Visuelle hilfen (Sinnlos) Ziel: Aufmerksamkeit beizubehalten Problem: Situation für Interviewer schwer einzuschätzen.
  • Probleme bei Frageformaten CATI Wegfall visueller Hilfen- Erstgenannte Antworten bleiben eher im Kopf (response-order-effect)=> Gegenmaßnahme: Antworten nochmal zusammenfassen (Key-Word-Summary)
  • Welche Faktoren beeinflussen die Datenqualität von Telefoninterviews? CATI - Fragebogenlänge- Bereitschaft- Verweigerung- Interviewereffekte
  • Vorteile Internet-gestützter Befragungen Web-Surveys Schnell, large-N, Echtzeitfeedback Günstig (Kein Interviewer, kein Druck, kein Raumbedarf) Einbindung Audiovisueller Hilfen Aufzeichnung von Befragtenverhalten (Zeitprotokolle) Hohe Akzeptanz: Freiwilligkeit, Ort und Zeit selbst bestimmbar automatisierte Generierung von Datenbanken und -beständen experimentelle Studien möglich
  • Nachteile Internet-gestützter Befragungen Web-Surveys Probleme bei der Stichprobenziehung => Digital-Divide:Unterschiedliche demographische Gruppen nutzen das Internet (mehr Männer, mehr Jugendliche...) Mehrfachteilnahme nicht auszuschließen Längerer Befragungsvorlauf Wenig Kontrolle der Interviewsituation (Validität) Nutzung von Hilfsmitteln nicht auszuschließen (Google, Wikipedia)
  • Internetgestütze Befragungen Auswahlverfahren Exisitiert eine Liste der Auswahlgesamtheit vor der Durchführung?- Nein? -> Willkürliche Auswahl (convienience sample)- oft: Grundgesamtheit = Alle Internetnutzer=> Keine räumliche, sprachliche, zeitliche Beschränkung=> Keine Zufallsstichprobe aus einer faktisch existierenden Population, keine Vergeallgemeinerung möglich! Survey auf Basis einer echten Stichprobe-Liste aller Email-Adressen der Zielpopulation nötig- Nur für hoch organisierte Gruppen (Fachverbände)=> Verallgemeinerbare Ergebnisse (für diese Population)Access-Panels- Werbung über das Internet für zukünftige Internet-gestütze Befragungen
  • Lageparameter Methoden Lageparamenter:Wo hat die Kurve ihren Schwerpunkt?Unterschiedliche Lagemaße: Modus: Häufigster Wert einer Stichprobewhich.max(table(Var1)) Median: Teilt geordnete Reihe der Werte in zwei Hälften:50% Prozent liegen unter, 50% liegen über dem Median. Nicht sehr anfällig für ausreißer.median() aritmetisches Mittel: Mittelwert, Durchscnittswert, wird durch ausreißer verzerrt.mean(Var1)  /  mean(Var1, trim = 0.1) Wenn: Metrisch, Symetrisch, Unimodal, ohne Extrema, nicht offene Skala (1-10)Dann:aritmetisches MittelWenn:Metrisch, Asymetrisch, Unimodal, mit Extrema, offene Skala (0-...)Dann:MedianWenn: Metrisch, PolymodalDann:Modi Wenn: ordinalDann: MedianWenn: nominalDann:Modus
  • Streuungsparameter Methoden StreuungsmaßeWie weit streuen die Werte um den Schwerpunkt? Minimum/maximumGrößter und kleinster Wertmin(Var1)  /  max(Var1)SpannweiteDifferenz zwischen dem größten und kleinsten Wertrange(Var1)  /  diff(range(Var1))InterquartilsabstandSpannweite des ersten und dritten Quartils.IQR(Var1) StandartabweichungZu erwartene Abweichungen, Quadratwurzel aus der Varianzsd(Var1)QuantileFür ordinale/metrische Daten: Einteilung der Werte in bestimmte Abstände. Wieviele Werte liegen unter diesen Quantil?quantile(Var1)Wenn:metrisch, symmetrisch, unimodal, ohne Extrema, nicht offen Dann:StandartabweichungWenn:metrisch, unimodal, mit extrema, offenDann:IQRWenn:ordinalDann:IQR
  • Nicht-reaktive Messverfahren Anwendungsgründe und Typen Was ist Reaktivität?Der Einfluss des Messvorgangs auf die Daten der VersuchspersonenNicht-reaktive Verfahren sollen Daten erzeugen, bei den keine Verfälschung durch das Wissen auftreten, dass beobachtet wird.Verschiedene Arten nicht-reaktiver Verfahren: Beobachtung Inhaltsanalysen Feldexperiment Archivdatenanalyse Analyse physischer Spuren Aggregatdatenanalyse