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Große Rotation (Subject) / Rind (Lesson)

Rind

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  • Mortellaro Dermatitis digitalis wegen seines Aussehens = Erdbeerenkrankheit Zehenhautentzündung durch Feuchtigkeit Antibiotikum, Desinfektion, Ballen hoch stellen
  • unblutige Kastration Burdizzo Zange
  • Kupferbrille Kupfermangel "Brille um die Augen" Spurenelement und Bestandteil vieler Enzyme wichtig bei Hämoglobinsynthese und Entgiftung primär (durch tatsächlichen Mangel) oder sekundär (durch Behinderung der Cu-Resorption) wird im Magen + Darm resorbiert bei Neonaten: Unterentwicklung der weißen Substanz im gehirn und Rückenmark (enzootische Ataxie oder Swayback der Lämmer), Entwicklungsstörungen bei Kälbern (bei schwarzbunten Kälbern rötliche Verfärbung des Fells), Störung der enchondralen Ossifikation mit Lahmheit und erhöhter Brüchigkeit der Knochen, Minderung der Infektabwehr Erwachsene Wiederkäuer: Lecksucht, hypochrome makrozytäre Anämie, Depigmentierung des Haarkleids (Achromotrichie aufgrund der Tyrosinase, welche für die Melaninbildung von Bedeutung ist), Durchfall, Störung der Fruchtbarkeit, Nachlassen der Milchleistung, Abmagerung, plötzlicher Tod ("falling disease") DD: Durchfall: Parasitosen, Paratuberkulose 
  • Enzootische Kalzinose Chronische Vergiftung durch Pflanzeninhaltsstoffe mit Vitamin D-Wirkung Goldhafer  Vitamin D fördert die Aufnahme von Kalzium aus dem Darm sowie die Kalziumablagerung in Knochen und anderen Geweben (vor allem in elastischem Bindegewebe wie Sehnen und Gefäßintima) pathologische Verkalkungen Symptome: Abmagerung, Tiere bewegen sich wenig, Gelenke schmerzhaft und gebeugt, Milch reduziert, Trippeln meist Gruppenerkrankung Diagnose über Blut: Hyperphosphatämie und leichte Hypercalciämie, Sono von herz, Aorta abdominalis und Nieren kann hilfreich sein DD: Osteomalazie, chron. Fluorvergiftung keine Therapie möglich zur Prophylaxe Goldhafer verdrängen
  • Sehen Rind sehen farben, blau, grün + gelb = gut, rot= schlecht hat keine Möglichkeit zur Akkomodation (kein Scharfstellen möglich), sie sehen im Nahbereich scharf die Sehschärfe beträgt nur ca 30% der Sehschärfe der Menschen zwar sehen Rinder besser in der Nacht als der mensch jedoch ist die Adaption an Dunkelheit ca 4-5x langsamer sehen mehr Bilder die sekunde (30-60) als der mensch, besseres Bewegungssehen
  • Osteomalazie Rachitis im jungen Alter und später Osteomalazie Demineralisierung des Knochens unzureichende Vit-D aufnahme Kein Sonnenlicht Malabsorption von Vit D (Darmproblematiken) Störung im Vit D Stoffwechsel (in Leber unzureichende Bildung con Calcidiol oder in  Niere undzureichende Umwandlung von Calcitriol) Röntgen US PTH zu hoch
  • Ketose Anhäufung von Ketonkörpern im Extrazellularraum Ketonkörper = Acetoacetat, Aceton klinische oder subklinische Ketose (Definiert über BHB Konzentration im Blut) Nachweis von Ketonkörpern in Milch oder Urin wenn eine Mangelsituation durch eine Fehlerhafte Fütterung oder schnell einsetzende Laktation entsteht kann die Leber das Energiedefizit durch Bildung von Ketonkörpern aus freien Fettsäuren kompensieren Glukose wird bei ruminierenden Wiederkäuern so gut wie ausschließlich durch Glukoneogenese in der Leber bereitgestellt aus Glukose wird Laktose hergestellt --> braucht das Rind zur Milchproduktion Ketoämie: kann entstehen durch Aufnahme von Silage die nicht richtig gegoren wurde. Es ist zu viel Buttersäure statt Milchsäure drin. BHB wird in Milch und Urin abgegeben. Aber nicht so problematisch, da keine Hypoglykämie oder Leber problem vorhanden ist.
  • Cortisol Stressreaktion Fördert den Proteinabbau und wandelt Aminosäuren in Glukose um (Glukoneogenese) mit dem Ziel der Erhöhung des Blutzuckerspiegels und vermehrter Glykogenbildung in Leber und Muskulatur, um dem Streß besser gewappnet zu sein. Vermehrte Freisetzung von Glukose und Fettsäuren, wodurch Energiereserven mobilisiert sowie Kraft und Ausdauer gesteigert werden, um bei Bedrohung, Flucht und Kampf die Überlebenschancen zu verbessern. Der Blutzuckerspiegel erhöht sich. Der Natriumgehalt des Blutes steigt, wodurch Blutvolumen und Blutdruck zunehmen. Cortisol verringert die Natriumverluste über die Nieren. Wirkt verengend auf die Blutgefäße, was gleichfalls eine Blutdruckerhöhung zur Folge hat, wobei die Blutversorgung von Gehirn und Skelettmuskulatur verbessert wird, um Höchstleistungen bei der Flucht oder im Kampf vollbringen zu können. In der Folge der Anhebung des Blutzuckerspiegels Cortisol wirkt entzündungshemmend. Verstärkt Immunreaktionen. Dämpft das Schmerzempfinden. Vermindert allergische Reaktionen Cortisol steigt - Insulin sinkt = wirken antagonistisch (Blutzucker kann nicht mehr abgebaut werden) Stresshormone: Katecholamine (Adrenalin), Glukagon und Cortisol
  • Fütterung Kalb schnellverfügbare nährstoffe + Immunglobuline 3-4 h pn kolostrum 1-2L. , nochmal 5-6h (sollten 2-3L aufnehmen) wenn nicht schlundsonde (max 2L) kolostrum einfreiren sollte gute quali haben, abhängig von der trockenstehperiode und gesundheit der kuh ergänzung mit eisen tägliche steigerung des angebots von kolostrum oder MAT ende 1LW sollten 10-12% der KM angeboten werden ab 5-7 LT --> MAT MAT und Kolostrum sollte als ad libitum Tränke angeboten werden dazu MAT auf den pH wert von ca 5,5 ansäuern um die Verbreitung von E.coli zu verhindern (mittel direkt in warme Milch geben, verhindert außerdem das schlecht werden bei höhen Temperaturen) 3 Wochen tränken --> dann auf Kraftfutter umstellen MAT sollte aus Magermilchpulver sein, haben hohe Werte an Casein und Molkeprotein in Vollmilch haben wir 80% Casein (gespalten durch Chymosin) und 20% Molkeprotein (Pepsin), damit haben wir im Kälbermagen auch die gleiche Verteilung an Spaltungsenzymen, damit brauchen wir um Durchfall und Koliken zu vermeiden ein gleiches/ähnliches Verhältnis im MAT natürlich sollte nicht von einer restriktiven Tränke auf eine ad lib umgestellt werden--> Koliken können entstehen
  • Kälber Haltung Erstbesamung: 15 Monate oder 400-450 kg Lebendgewicht Erstkalbealter: 24-26 Monate auf 30 Kühe muss 1 Abkalbebox bei der Desinfektion auf den Kältefehler achten (Einwirkzeiten beachten) --> steht in DVG, DLG Liste
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  • Kalb Durchfall Erreger Eimeridien Oozysten Kryptosporidien Salmonellen E. Coli Rotaviren Coronaviren