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LF13 - Molekularbiologie (Subject) / Gentechnikgesetz (Lesson)
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- Was sind Herbizide? Was ist Glyphosat? Erkläre die Herbizidtoleranz am Beispiel Glyphosat. Herbizid = UnkrautbekämpfungsmittelGlyphosat:- Aminosäurederivat -> wird als Herbizid eingesetzt- wirkt auf das Enzypm EPSPS, welches in Chloroplasten für die Synthese der essentiellen AS Phenylalanin, Tyrosin und Tryptophan verantwortlich ist- Glyphosat bindet und hemmt EPSPS -> Pflanze geht zu GrundeResistenz gegen Glyphosat über zwei Wege:- Modifikation des EPSPS-Gens -> Glyphosat kann nicht mehr binden, aber essentielle AS können trotzdem synthetisiert werden- normales pflanzeneigenes EPSPS-Gen mit strakem und kostitutivem Promotor fusioniert - EPSPS-Synthase überexprimiert
- Was ist der Golden Rice? Wie wird er hergestellt? - Reis, welcher β-Carotin (=Provitamin A) bildetHerstellung:- 1. Transformation: Gene, die für Enzyme zur Herstellung von β-Carotin codieren werden aus der Osterglocke isoliert und in ein Plasmid eingebracht- 2. Transformation: Gene der Desaturase aus Bakterien isoliert und ebenfalls in weiteres Plasmid eingebracht- Plasmide in Bakterium übertragen und so vermehrt- Übertragen der Pasmide mittels Transformation in den Reis
- Wie wird resistenter Mais gegen den Maiszünsler hergestellt? - Herstellung mit Hilfe eines Ti-Vektors aus Agrobacterium tumefaciens- Ti-Plasmid küstlich um Toxingen aus Bacillus thuringiensis erweitert- Plasmid zurück ins agrobakterium gebracht und die Pflanze damit infiziert, oder direkte Übertragung des Plasmids in iie Pflanze- Maispflanze produziert jetzt das Toxin Cry1Ab -> wird nur im Blattgrün synthetisiert- Toxin wirkt spezifisch gegen Schmetterlinge -> greift in Stoffwechsel der Raupen ein und löst deren Darmwand auf
- Was versteht man unter Smart breeding? Erkläre Funktion anhand des Scuba Reis. Welche Chancen bietet diese Methode? Smart breeding = Genprofil der Pflanzen aus parentalen Generation wird analysiert -> Ermitlung geeigneter Kreuzungspartner -> Pflanzen wird keine fremd-DNA eingefügtScuba-Reis- wenn Reispflanzen durch zu hohen Niederschlag, zu lange unter Wasser stehen, können sie keine Photosynthese betreiben und Fäule breitet sich aus- Kreuzung von Reissorten, die Überschwemmungstolerant sind, mit Sorten, dieErtrag- und Geschmacksintensiv sindChancen:- gesamte genetische Vielfalt der Erde kann nutzbar gemacht werden- keine Maipulation der Pflanzen nötig- nachhaltige Alternative- soziale und wirtschaftliche Ungleichheit wird abgedämpft
- Was ist das Ziel der Inhaltsstoffproduktion in Pflanzen? Beschreibe am Beispiel der Amflora-Kartoffel. Ziel: Rohstoffgewinnung für z.B. papier-, Textil- und KlebstoffindustrieAmflora-Kartoffel:- enthält Transgen gbss-kock-Down- Prouziert nur noch Amylopektin -> weitere Aufreinigungsschritte umd Amylose zu entfernen werden umgangen
- Wie kann eine Virusresistenz in Pflanzen erreicht werden? - Einbringen von Hüllproteinen eines Virus in die Pflanze- Pflanze produziert virale Proteine, die der Hüllstruktur des Virus ähneln- Anregung der eigenen Immunverteidigung der Pflanzen
- Was ist das Gentechnikgesetz? Was sind Verordungen? Welchen Zweck und welche Regelungsbereiche hat es? Allgemeines:- Bundesgesetz -> Erstzulassung 1990- Eu-Verordungen müssen in Landesrecht umgesetzt werdenVerordnungen:- im Rang unter den förmlichen Gesetzen- relevant für genauere RegelungenRegelungsbereiche:- Gesetz zur Regelung von Fragen zur Gentechnik- gibt rechtliche Rahmenbedingungenvor, unter denen in BRD gentechnisch gearbeitet werden darfZweck:- Schutz von Mensch und Umwelt- Förderung des wissenschaftlichen, technischen und wirtschaftlichen Fortschritts
- Was regelt das GenTG? - Was sind gentechnisch veränderte Organismen- wie und wo darf an GVOs geforscht werden- Aufbau der Labore in denen an GVOs geforscht wird- wer wird als Betreiber für die Labore zugelassen- Voraussetzungen, unter denen GVOs zu Forschungszwecken im Freiland getestet werden dürfen- Beachtung allgemeiner Regeln beim Anbau gentechnischer Pflanzen von Landwirten- wer haftet für Schäden, die durch Gentechnik entstehen- zu erwartende Strafe bei Verstofß gegen das GenTG
- Was sind gentechnische Arbeiten? - jeder Umgang mit gentechnisch veränderten Organismen- Erzeugung, Verwendung, Vermehrung, Lagerung, Zerstörung, Entsorgung und innerbetrieblicher Transport von GVOs- jede gentechnische Arbeit darf nur un einem angemeldeten und genehmigten gentechnischen Labor durchgeführt werden
- Für was ist das Regierungspräsidium in Tübingen in Baden-Würtemberg zuständig? - Zulassung und Überwachung gentechnischer Arbeiten- Beratung: -> Einstufung gentechnischer Arbeiten -> Ausstattung der Räume einer gentechnischen Anlage -> Voraussetzungen, die verantwortliche Personen erfüllen müssen -> Zulassungsverfahren und einzureichende Unterlagen- Überwachung der Freisetzung von GVOs- Überwachung von in Verkehr gebrachter Produkte
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- Was regelt die Gentechnik-Sicherheitsverordnung (GenTSVO)? - Verordnung über Sicherheitsstufen und -maßnahmen bei gentechnischen Arbeiten und Anlagen- Festlegung der einzelen Sicherheitsstufen- aus Sicherheitsstufen leiten sich Sicherheitsmaßnahmen ab
- Vergleiche die S2 und 3 Sicherheitsmaßnahmen für Labor- und Produktionsbereiche im Bezug auf Fenster, Schleusen, Autoklav und Begasung. Fenster:- S2: müssen während Arbeit geschlossen sein- S3: dürfen nicht zu öffnen seinSchleusen:- S2: keine nötig- S3: müssen vor dem Labor sein und entsprechende Maßnahmen zur Desinfektion enthaltenAutoklav:- S2: muss im Labor oder innerhalb des selben Gebäudes vorhanden sein- S3: muss im Labor vorhanden seinBegasung:- S2: nicht nötig- S3: Raum muss zum Zweck der desinfizierenden Begasung abdichtbar sein
- Vergleiche die S1 und 2 Sicherheitsmaßnahmen für die Tierhaltung im Bezug auf den Umgang mit Tierkäfigen nach Gebrauch, Warnzeichen Biogefährdung und Schutzkleidung. Umgang mit Tierkäfigen nach Gebrauch:- S1: reinigen- S2: müssen desifiziert werdenWarnzeichen Biogefährdung:- S1: keine Warnzeichen nötig- S2: es müssen Warnzeichen angebracht werdenSchutzkleidung:- S1: geeignete Schutzkleidung muss nach Verlassen des Tierraumes gesäubert oder abgelegt werden- S2: getrennte Aufbewahrung von Schutz- und Straßenkleidung -> Schutzkleidung darf nicht außerhalb der Schutzbereiche getragen werden
- Was regelt die Aufzeichnungspflicht? Was müssen Aufzeichnungen enthalten? - regelt was und wie aufgezeichnet werden muss, wie entsorgt wird und außerdem auch wie lange die Aufzeichnungen nach Beendigung der Arbeit aufbewahrt werden müssen (S1 10 Jahre, S2-4 30 Jahre)muss enthalten:- Sicherheitsstufe- Start und Schluss der Arbeit- Name des Beauftragten für biologische Sicherheit- Name des Projektleiters- Zeitpunkt des Beginns und der Beendigung der Freisetzung