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Sozialpsychologie (Subject) / Einführung in die Sozialpsychologie (Lesson)
Einführung
This lesson was created by Chrissi_klingshirn.
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- Was ist Sozialpsychologie? S.23 Sozialpsychologie erforscht das Erleben und Verhalten von Menschen in Interaktion mit ihrer Umwelt. Und versucht die sozialen Prozesse zu verstehen, zu erklären, zu prognostizieren und zu verändern. Themen: Aggression, Konflikt und Krieg, Zivilcourage, Urteile und Entscheiden, Eigentschaften der Selbstwerterhöhung etc. und Massenphänomene
- Nenne die Nachbarsdiszipline der Sozialpsychologie: S.24 Philosophie: Sozialpsychologie befasst sich mit vielen philosophischen Themen, allerdings auf eine empirisch-quantitative Art und Weise- Soziologie: befasst sich mit ähnlichen Themen, allerdings auf eine gesamtgesellschaftliche bzw. istitutionelle Ebene(Mikro,Meso,Makro und Metaebene), Sozialpsychologie befasst sich mit einzelnen Menschen als soziales Wesen. Persönlcihkeitspsychologie: erklärt Verhalten überwiegend auf Basis von Persönlichkeitsdispositionen.
- Was ist der Gegenstand der Sozialpsychologie? S.25 Situative oder persönliche Eklärung des Menschen. Kognitionen und Emotionen sind wichtige Determinanten. Situative Faktoren erklären ob Mensch gut oder böse ist. Starker Einfluss der Situation. Menschliches Verhalten ist komplexe Interaktion aus Kontextmerkmalen und Persönlichkeitseigenschaften.
- Was ist das durchschnittliche Individuum? S.26 Durchnittliches Individuum ist der Durschnitt einer Personengruppe, jedoch Widerspruch in sich, da diese Person möglichwerweise gar nicht existiert oder nicht repräsentativ ist.
- Die Aufgaben der Sozialpsychologie. S. 26 (4 Schritte) 1. Beschreibung der Prozesse 2. Erklärung (der Bedingungen und Einflussfaktoren) 3.Ableitung überprüfbarer Vorhersagen 4. Ableitung begründeter Empfehlungen ( für psychosoziale, pädagogische und politische Maßnahmen)
- Unterschied Laienpsychologie und "richtige Psychologie" S.28 Laienpsychologie sind oft Ratschläge, die keine Allgemeine Gültigkeit haben.Fehlendes Verständnis für psychologischen Zusammenhang. Laienpsychologie übersieht Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge un vernachlässigt sozialen Kontext. Wissenschaft, die nicht belegbar und nicht anfechtbar ist, ist oft keine Wahre.
- Die Geschichte der Sozialpsychologie. S.37 Schon Plato wusste, dass sich auch der beste Mensch in einer Masse völlig irrational verhalten kann. Damals "Conditio Humanae", was als Vorreiter der Philosophie gilt. Kurz nach Aufkommen der wissenschaftlichen PSychologie entstand die Sozialpsychologie (Ende 19Jhd). Methodologischer Individualismus: Erklärung einer kollektiven Handlung (von Makro auf Mikroebene). Kollektives Verhalten ist identisch mit verhalten der Individuen. Moderne Sozialpsychologie schreibt durchschnittlichem Erleben aus einer Stichprobe von Persoen höchsten Erklärungs- und Vorhersagewert zu.
- Allport - Wegbereiter der Sozialpsychologie S.39 "Sozialpschologie ist der Versuch, zu verstehen und zu erklären, wie Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen von Personen durch Anwesenheit anderer Menschen beeinflusst werden." -Gordon Allport, 1954 Allport versuchte mit wissenschaftlichen Methoden den sozialen Einfluss, den Einfluss von Gruppen auf Individuen zu erforschen.Er unterschied sich durch wissenschafltiche Methoden von den Philisophen.
- Wie versucht Sozialpsychologie menschliches Verhalten am besten zu erklären? S.40 Kognitionen und Emotionen sind wichtige Determinanten(Bestandteile) des menschlichen Verhaltens.Vor allem die Soziallpsychologie setzt auf diese, während andere Psychologierichtungen sie geleugnet haben. Wechselwirkung zwischen Situationseigenschaften und Persönlichkeitseigenschaften kann menschliches Verhalten am zutreffendsten erklären, denn das Verhalten ist eine komplexe Interaktion aus Kontextmerkmalen und Persönlichkeitseigenschaften.
- Die Entstehungsgeschichte und Entwicklung der Sozialpsychologie (Europa und USA). S.41, 45, 47 Erst haben Philosophen Theorien der Bewusstseinsentwicklung erstellt. Eigentliche Geburtststunde jedoch spätes 19tes Jahrhundert: Deutsche Forscher nutzten experimentelle Techniken zum Verständnis mentaler Prozesse wie die experimentellen Untersuchungen zur Veränderung des Leistungsvermögens durch Gegenwart anderer. In den USA grenzte sich Sopsy vom radikalen Behaviorismus ab. (Nur was man sehen kann, darf Bestandteil der Psychologie sein, Kognition und Emotion gehört nicht dazu)Jedoch ließen sich unterschiedlichste Verhaltensphänomene nur untersuchen, wenn Gedanken und Gefühle zur Erklärung mit einbezogen wurden. Ab 30er und 40er Jahren vor allem Beeinflussung durch dramatische historische Katastrophen. (v.a. Hitler und seine Massenwirkung (Hitler selbst als Beeinflussung und Beeinflussung durch Masse und Angst)Sopsy entwickelte sich schnell zur angewandten Wissenschaft "Es gibt nichts praktischeres als eine gute Theorie" - Lewin; 1.Praktische Anwendbarkeit, 2. direkte Wirkung von Theorie uin Praxis 50er, 60er Jahre: Blütezeit der Sopsy mit neuen, bis heute aktuellen Themen (Selsbtbewusstsein, Vorurteilsforschung,Eisntellungsänderungen, Eindrucksbildungen etc.Ebenso Anstrebung eines intergriertem und theoretischem Verständnis sozialer und kognitiver Prozesse.
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- Wie verändert sich das Leistungsvermögen durch Gegenwart anderer? S. 42 Experimentelle Untersuchungen zur Veränderung des Leistungsvermögen durch Gegenwart anderer.:Fahren schneller, wenn sie gegeneinander antreten, jedoch sinkt die Leistung des Einzelnen in einer Gruppe, wenn alle zusammen arbeiten müssen (Tauziehen), dies ist der Effekt des sozialen Faulenzens!Das soziale Faulenzen kann verhindert werden, indem man Einzelleistungen sichtbar macht und sogar noch erhöhen.
- Die eurpoäische vs. die amerikanische Sichtweise der Sopsy. S.46 Europäische Sopsy: befasst sich stark mit Gruppenphänomenen Amerikanische Sopsy: befasst sich stärker auf individuelle Aspekte menschlichen ERlebens und Verhaltens Unterschiedliche Forschungsgegenstände->jedoch heute keine Differenzierung mehr.
- 8 grundlegende Prozesse (Prinzipien) der Sozialpsycholigie S.48ff ADie 2 Grundaxiome (Axiom=etwas gesetztes, was man als gegeben annimmt):Axiom 1: soziale Einflüsse sind allgegenwärtig (andere Menschen beeinflussen Gedanken, Gefühle und Verhalten von Individuen, ob anwesend oder nicht) Axiom 2: Menschen schaffen sich ihre eigene Realität (Kostruktivismus) ; (jeder nimmt seine Umwelt ander wahr, sobjektive Konstruktion der Realität) B3 Motivationale Prinzipien: 1) Mastery: Streben nach Herrschaft (wollen die Welt verstehen und vorhersehen können(kognitiver Kompass), sowie Bedürfnis akkurat zu sein(dafür Normen)) 2) Connectedness: Streben nach Verbundenheit mit anderen (soziale Heimat finden,Grundbedürfnis des Menschen, Schutz Gefallen Akzeptanz) 3)Valuing Me&Mine: Bewertung des Selbst und relevanter Anderer(Menschen streben nach hohem Selsbtwert, wünschen sich selbst und Personen, denen sie sich zugehörig fühlen, in einem positiven Licht zu sehen. C3 Informatiosverarbeitungsprozesse: 1) Conservatism: bestehende Ansichten sind schwer veränderbar(Verlangen nach Verlässlichkeit&Meinungskonstanz, Ansichten einer Person o. Gruppe sind nur sehr langsam, schwer zu verändern, umso mehr wir uns mit einem Thema beschäftigt habe, umso schwerer ändern wir unsere Meinung (depth), u.a. wegen selektiver&bestärkender Informationsverarbeitung 2) Accessibility: verfügbare Informationen haben den stärksten Einfluss(WYSIATI) 3) Superficial vs. Depth: oberflächliche vs. gründliche Verarbeitung( "Autopilot"- Modus, oberflächliche Verarbeitung ohne Anstrengung(System1), bei wichtigen Zielen ( tiefe Verarbeitung System 2) Jeder von uns beeiflusst seine Umwelt!
- Anwendungsfelder der Sopsy S.57ff 1. A&O Psychologie: Zusammenarbeit in ArbeitsteamsRelevante Konzepte der Sopsy:Gruppenprozesse, Persuasing Überredung/Beeinflussung 2.Gesundheitspsychologie: Bewältiger schwieriger GesundheitskrisenKonzepte Sopsy:soziale Unterstützung, Stress, Eisntellungsänderung 3. Pädagogische Psychologie: Soziales Lernen, Vorurteile, schulisches LernenKonzepte Sopsy:Eigengruppe vs. Fremdgruppe, soziale Interaktion, Meinungsbildung 4. Rechtspsychologie: Glaubwürdigkeit von Zeigenaussagen, Wahrnehmung von GerechtigkeitKonzepte Sopsy:Gruppenprozesse, wie sehr beeinflusst uns die Art der Frage? 5.Markt- und Werbepsychologie: Konsumentenpsychologie, Aufmerksamkeit, Einstellungen und KaufentscheidungenKonzepte Sopsy:soziale Urteilsbildung, Persuasing, soziale Identität 6. Umwelt: Einfluss von Umweltbedingungen wie Lärm, Crowding etc. auf soziales VerhaltenKonzepte Sopsy: Emotionen, Einstellungen, sozialer Einfluss
- Die verschiedenen Beobachtungsfelder der Sopsy. S.59 (eine Person,mehrere etc.) 1. Innerhalte des Individuums (individual) 2.Zwischen den Individuen ( interpersonal) 3. Within Groups ( Intragroup) 4.Between Groups (Intragroup) Crows& Masses
- Die wichtigsten Sozialpsychologen. S.60 Albert Bandura: Lernen am Modell Stanley Milgram: Milgram Experiment (Gehorsam) Solomon Asch: Konformität/Gruppenzwang Philipp Zimbardo: Luzifer-Effekt Marilynn Brewer: soziales Selbst Susan Fiske: Stereotypenforschung