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TGP (Subject) / Pflegemodelle, -konzepte, - theorien (Lesson)
Pfelgewissenschaften
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- Was ist Pflege? Erkennen und Behandeln menschlicher Reaktionen auf gesundheitliche Probleme ganzheitlich (Körper/Geist/Seele) keine einheitliche Definition vorhanden ist eine Profession
- Was ist Wissenschaft? Bestand von Wissen in einer Zeitperiode Methoden zum systematischen Erwerb von neuem Wissen Beobachten, Identifizieren, Beschreiben, Erkunden, Erklären von Phänomenen
- Was ist Pflegewissenschaft? angewandte Wissenschaft im Pflegebereich dient der Verbesserung der Pflegepraxis im Zentru steht zu pflegende Person
- Was ist Pflegeforschung? Wie pflege ich? - Pflegepraxis Wie vermittel ich Pflege? - Pflegepädagogik Wie verwalte ich pflegerische Ressourcen? - Pflegemanagement fast jedem Pflegeforschungsprozess liegen Pflegetherorien zu Grunde
- Was sind Pflegetheorien? Pflegetheorien sind Gedankengerüste auf Basis von Normen und Werten die Menschen in ihren Handlungen, Gefühlen sowie Reaktionen auf Einflüssen der Umgebung beschreiben. Therorien und Modelle müssen Evidenz-basierend belegbar sein.
- Meta-Theorie in der Pflege abstrakt beschäftigt sich mit bestehenden Theorien und der Entstehung von Theorien verschieden Metatheoretikerinnen haben bestehende Pflegetheorien untersucht und Kriterien festgelegt Metaparadigma der Pflege = Beschreibung folgendender Pflegephänomene und Entstehung des Zusammenhangs: Person: alle Empfänger von Pflege Umwelt: Bezugspersonen, Lebensumstände, Gesellschaft Gesundheit: Kontinuum zwischen Krankheit und Gesundheit und der dazugehörigen Wahrnehmung Pflege: Aktivität der PK
- Kern der Pflege Schaffung eines Orientierungsmodells - ATL/LA´s Orientierung an anderen Modellen - R-L-T-Modell (Rahmen für Ausbildung geben + Wesen der Pflege darstellen) Förderung der Selbstständigkeit ist nur dann möglich, wenn Ressourcen berücksichtigt werden und Maßnahmen au die Gewohnheiten des Menschen ausgerichtet werden.
- Verlaufskurve nach Riemann/Schütze 1991 beginnt mit einem Ereignis auf welches ein Reaktionsmuster folgt Stadien verlaufen unterschiedlich lang (Tage, Wochen bis Jahre)
- Stadium I - Verlaufskurve Aufschichtung des Verlaufskurvenpotentials (z.B. Tod des Partners) zentrale Veränderungen verursachen ein umorganisieren der Lebens- und Alltagsgestaltung angewandte Strategien können weder Ursache noch Folgen der Schwierigkeit effektiv behenen
- Stadium II - Verlaufkurve plötzliches Ereignis löst Verlaufskurve aus (Witwer erkrankt selber) aktive Alltagsgestaltung des Lebens wird durch das plötzliche Ereignis unmöglich gewohnet Routinen sind nicht mehr aufrecht zu erhalten betroffene Person steht unter Schock Notwendigkeit eines hohen Unterstützungsbedarfs
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- Stadium III - Verlaufskurve Versuch ein labiles Gleichgewicht aufzubauen (z.B. Schmerztherapie) Versuch sich mit neuer Situation zu arrangieren Handlungskompetenz ist nach wie vor eingeschränkt Anpassung bleibt instabil
- Stadium IV - Verlaufskurve Erschöpfung der Handlungskompetenz (z.B. Schmerztherapie) Konzentration liegt auf den dauerhaften bestehenden Auswirkungen, Einschränkungen, die täglich zu meistern sind Einschränkungen der Lebensfreude und des Selbstvertrauens durch ständige Fixierung auf die Alltagsprobleme (Zustand führt zur Erschöpfung)
- Stadium V - Verlaufskurve Entwicklung von Problemen "zweiter Ordnung" (z.B. Witwer kann eigenen Haushalt nicht mehr führen) Auftreten von Folgeproblemene
- Stadium VI - Verlaufskurve Entstabiliesierung "labiles Gleichgewicht gerät ins Trudeln" (z.B. Therapien können zu Hause nicht weitergeführt werden) äußere Ereignisse bringen Person ins instabile Gleichgewicht unter Anstrengung bewältigten Alltagsaktivitäten können nicht mehr fortgeführt werden Energien sind verbraucht
- Stadium VII - Verlaufskurfe Zusammenbruch der Alltagsorganisation und Selbstorientierung (z.B. Witwer kann sich nicht mehr alleine versorgen.) Person ist sich fremd Person zweifelt an sich, hat Angst den Alltag nich mehr alleine zu schaffen Kompetenzen sind vollkommen eingeschränkt innere Veränderungen und äußere Faktoren bringen das Fass zum überlaufen
- Verlaufskurve für chronisch Erkrankte Menschen nach dem Verlaufsmodell von Corbin und Strauss dynamischer Verlauf von chronischen Krankheiten gibt es und kann gesteuert werden Blick auf Aufrechterhaltung der Lebensqualität - Ziele festlegen Beitrag zur Versorgung chronisch Erkrankter Wechselwirkung von Patient, Angehörigen, PK im Blick Pflegeinterventionen mehr auf Betroffene ausrichten - Blick auf Bedürfnisse richten Funktion der Pflege wie Aufklärung, Beratung, Ausarbeitung Pflegeplanung - haben hohen Stellenwert Verarbeitungs- und Reaktionsmuster werden durch die Kurve deutlich - Ansatz für PK
- Bedürfnismodell nach Monika Krohwinkel Bedürfnisse müssen immer wieder befriedigt werden und somit wird durch die eingeschränkte Befriedigung die Pflege notwendig.
- Schwerpunkte nach Monika Krohwinkel ABEDL - Strukturmodell Rahmenmodell Pflegeprozessmodell Managemantmodell Modell zum reflektierenden Erfahrungslernen
- ABEDL - Strukturmodell PK analysiert über Wahrnehmung Erfahrungen werden mit eingebracht (Biografie, Kultur, Religion) positive Erfahrungen = existenzfördernde Erfahrungen (Sicherheit, Freude) negative Erfahrungen = existenzgefährdende Erfahrungen (Angst, Sorge) Erfahrungen, die beides sein können (Religion, Biografie) Tod des Ehemanns - Gesprächsbedarf erkennen, positive Maßnahmen einleiten
- Rahmenmodell Pflegerische Interessen ermitteln Bedürfnisse Probleme Fähigkeiten existentielle Erfahrungen berücksichtigen Beziehungen zwischen Parteien (anleiten und beraten) pflegerische Zielsetzungen erhalten, fördern, wiedererlangen pflegerische Hilfestellungen für Bedürftige führen, teilen, unterstützen, anleiten, beraten, Fähigkeiten fördern
- Pflegeprozessmodell Individuelle Problemlösungens- udn Beziehungsprozess in 4 Phasen 1. Erhebung = Anamnese 2. Planung = Ziele und Maßnahmen 3. Durchführung = Umsetzen 4. Auswerten = Evaluation Eigenschaften: hohe Kompetenz
- Managementmodell Hauptaufgabe: direkte Pflege, Pflegedoku, Pflegeorganisation und Koordination Durchführung: Pflegeprozess Aufgaben- und Verantwortungsbereich: - Ärzte - Anordnungsverantwortung - PK - Durchführungsverantwortung = Koordination mit anderen Berufsgruppen - Kooperation
- Modell zum reflektierenden Erfahrungslernen Selbstbeobachtung - Reflektion - führen in der Pflegehandlung zu neuen Erkenntnissen Ablauf anpassen - veränderte Handlung wird eingeführt Evaluation - Überprüfung der neuen Handlungen
- Pflegemodell nach Dorothea Orem Versuch ein Konzept zu erstellen, welches von der Medizin, Soziologie und Psychologie unabhängig ist Selbstpflegedefizitmodell Frau Orem erklärt mit ihrem Modell: - welche Handlungen und Kompetenzen ein Mensch einsetzen muss, um Gesund zu bleiben - wann und warum Pflege notwendig ist - welche Pflegesysteme und helfende Methoden bei Selbstpflegedefizit anzuwenden sind
- Selbstpflege persönlich für sich sorgen wird benötigt, um jeden Tag allgemein zu funktionieren und eigene Entwicklungen zu regulieren wird durch Alter, Gesundheit und Entwicklungsstand beeinflußt
- Selbstpflege-Handelnde Person ist psyschich, physich und kognitiv in der Lage für sich eine Einschätzung, eine Entscheidung und Durchführung vorzunehmen
- Selbstpflegekompetenz Fähigkeit den Erfordernissen des Lebens gerecht zu werden Fähigkeit Bedarf an zielorientiertes Handeln für sich selbst einzuschätzen, zu entscheiden und durchzuführen Kompetenz wird von Kindheit an erlernt, erreicht im EW-Alter Perfektion und nimmt im hohem Alter wieder ab
- situativer Selbstpflegebedarf Summe aller Selbstpflegehandlungen die zur Erfüllung Selbstpflegender Erfordernisse benötigt werden Erreichen von allgemeinen, gesundheitsbedingten und entwicklungsbedingten Zielen
- Selbstpflegedefizit Ungleichgewicht zwischen Selbstpflegekompetenz und dem situativen Bedarf aufgrund von Einschränkungen Bezug auf Verstehen, Urteils- und Entscheidungsfähigkeit und zielgerichtete Handlung Erfordernis von professioneller Pflege
- Dependenzpflege Abhängigkeitspflege ein Mensch handelt für einen anderen Menschen
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- Dependenzpflegekompetenz Fähigkeit eines Menschen komplexe Handlungen für einen anderen Menschen auszuführen verbunden mit hoher Verantwortung Erkennen und Einschätzen von Erfordernissen und Durchführung der Maßnahmen
- Pflegekompetenz Fähigkeit ausgebildeter Pflegekräfte Einsatz von geeigneten Methoden und Möglichkeiten, um das ermittelte Selbstpflegedefizit eines Menschen auszugleichen Hilfe und eigenen situativen Selbstpflegebedarf zu verstehen und entsprechend zu erfüllen
- Pflegesysteme dynamisches System - Wechsel und Überlappung zwischen 3 Varianten möglich Einheit zwischen PK, Klient und Angehörigen
- vollständig, kompensatorisches Pflegesystem Kompensation durch vollständiger Unfähigkeit der Person Selbstpflegehandlungen können nicht erkannt, initiirt und durchgeführt werden Beispiel: immobile person kann Lagerung im Bett planen aber nicht alleine durchführen
- teilweise kompensatorisches Pflegesystem Durchführung der Selbstpflegehandlung durch Klient und PK Einschätzung des situativen Selbstpflegebedars durch Selbstpflegekompetenz der PK Beispiel: selbstpflege Handlungen können von Klienten selbst durchgeführt werden Unterstützung bei der Wundversorgung oder Insulingabe