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Biologische Grundlagen der Psychologie (Subject) / Synaptische Erregung und Hemmung (Lesson)

Chemische Synapsen im ZNS, Transmitter, Rezeptoren, Interaktion, Plastizität, Elektrische Synapsen

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  • Synapse, chemisch oder elektrisch (gap junctions) erregende und hemmende Synapsen; haben Ventilfunktion - sie übertragen von der prä- zur postsynaptischen Seite; im ZNS oft lernfähigkeit, d.h. plastisch Wirkstellen zahlreicher psychotropher Pharmaka und Suchtmittel
  • Chemische Synapsen Aufbau: Am Ende des Axons - präsynaptische Endigung; darin synaptische Vesikel (= Bläschen), die die Transmitter (Überträgersubstanz) enthalten, das ist der Stoff, der bei Erregung in den synaptischen Spalt freigesetzt wird. Auf der anderen Seite des präsynaptischen Spalts  gibt es die postsynaptische Membran, die Rezeptoren besitzt eine Synapse kann alleine kaum einen Schwellenwert für das Aktionspotenzial auslösen, dafür benötigt es mehrere erregte Synapsen
  • Ganglion (im PNS) Ein Ganglion ist eine Ansammlung von Nervenzellkörpern, aus der eine Verdickung des Nervenstranges resultiert. Besonders im PNS werden sie als Ganglien bezeichnet. Im ZNS nennt man diese Ansammlungen eher Nuclei.
  • Acetylcholin Acetylcholin s [von latein. acetum = Essig, griech. cholos = Galle], Abk. ACh, E acetylcholine, der am längsten bekannte (seit 1920) und wegen des experimentell gut zugänglichen Ortes seiner Ausschüttung (motorische Endplatte) am besten untersuchte Neurotransmitter. Acetylcholin wirkt auch bereits an den Präsynapsen von Motoneuronen, die mit Interneuronen im Vorderhorn verschaltet sind (Renshaw-Zellen), und sowohl im autonomen Nervensystem als auch an cholinergen Synapsen des übrigen Zentralnervensystems
  • Postsynaptische Hemmung 2 Arten: Depression: = Foge einer vorherigen Erregung in der danach einsetzenden Refraktärphase aktive Hemmung: = Inhibition 
  • Inhibition = Hemmung der Erregungszustände der Neuronen 2 Arten: postsynaptische Hemmung: = IPSP: an axosomatischen und axodentritischen Synapsen wird die Erregbarkeit der  postsynaptischen Soma- und Dendritenmembran herabgesetzt (spielt die größere Rolle) präsynaptische Hemmung: an axoaxonischen Synapsen wird die Transmitterfreisetzung an präsynaptischen Endigungen reduziert oder blockiert (vorwiegend an somatischen und viszeralen Afferenzen)
  • IPSP - postsynaptisch Wirkweise für die hemmende Wirkung: Hyperpolarisierung des Membranpotenzials während der Anstiegsphase des IPSP werden Cl- Ionenkanäle geöffnet → Anstieg der Membranleitfähigkeit, die den Strom des EPSP kurzschließen
  • Präsynaptische Hemmung an der axoaxonischen Synapse Eine Hemmung ohne IPSP in der  axoaxonischen Präsynapse durch vorherige Aktivierung präsynaptisch hemmender Interneurone; Axon 1 wirkt auf Axon 2, sodass die Erregung der folgenden Synapse eine geringere Amplitude besitzt Wirkungsweise: Reduzierung der in der Präsynapse freiwerdenden Transmitter, daraus resultierend ein verkleinertes EPSP Funktionelle Bedeutung: einzelne afferente Zuflüsse zu einer Zelle werden geziel gehemmt durch die Schwächung der eintreffenden Signale, bevor sie ihre erregende Wirkung auf das axosomatischen Synapsen weitergeben können = Empfindlichkeitsverstellung der afferenten Kanäle = Unterdrückung unerwünschter Informationen des postsynaptischen Neurons
  • Neurotransmitter = Überträgerstoff Substanzen, die aus präsynaptischen Endigungen bei deren Aktivierung freigesetzt werden. Synapsen werden danach benannt, welche Transmitter von ihr freigesetzt werden. Transmitter werden im Neuron selbst synthetisiert dann in den Vesikeln der präsynaptischen Endigung gespeichert beim Einlaufen des Aktionspotenzials in den synaptischen Spalt freigesetzt anschließend inaktiviert, wegdiffundiert ⇒ dies sind alles kleine Moleküle
  • Aminosäuren als Transmitter Erregende Transmitter: Glitaminsäure = Glutamat: der verbreiteste erregende Trägerstoff im ZNS Aspartat (Asparaginsäure): erregender Transmitter im ZNS Hemmende Transmitter: Gamma-amino-Buttersäure (GABA) ist der verbreiteste Hemmende Überträgerstoff im ZNS Glyzin: dominierende ransmitter der postsynaptischen Hemmung in Rücknmark und Hirnstamm  Die Beendigung der synaptischen Übertragung erfolgt durch Wiederaufnahme des Transmitters in die präsynaptischen Endigungen, in das postsynaptische Neuron und die umgebende Glia
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