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Futtermittel (Subject) / KKK (Lesson)
- Nennen Sie 2 Maßnahmen bei der Silierung, um den Siliererfolg vom Siliergut mit niedrigem Z/PK Verhältnis zu sichern. (2 Pkt.) - Zugabe von Melasse u.ä.- Reduzierung des Wassergehaltes (Anwelken)- Verschmutzung vermeiden- Zugabe von Milchsäurebakterien
- Definieren Sie das Z/PK-Verhältnis; welche Anforderungen an das Siliergut kann daraus abgeleitet werden? (2 Pkt.) -> Verhältnis von Zuckergehalt und Pufferkapazität (Pufferkapazität: Die notwendige Menge an Gramm Milchsäure pro KG TS um einen pH-Wert von 4,0 zu erreichen) Daraus kann ein kritischer TS-Gehalt des Siliergutes abgeleitet werden.
- Beschreiben Sie die 4 aufeinander folgenden Silierphasen. (2 Pkt.) [---] (normaler, guter Verlauf)1. Aerober Stoffwechsel: von Pflanzenzellen u. von Epiphyten, wenige Stunden bis gesamte Lagerungsdauer2. Vermehrung fakultativ anaerober Keime: zunehmend Milchsäurebakterien, Dauer 1-2 Tage3. Höhepunkt der Entwicklung der Milchsäurebakterien Hauptgärphase, Dauer 1-2 Wochen4. Milchsäurebildung erlischt durch vergärbaren Kohlenhydratmangel o. Erreichen des kritischen pH-Wertes
- Beschreiben Sie 2 (5 u. 6) weitere Phasen, die bei ungünstigen Bedingungen eintreten können. (2Pkt.) -> nach 4. folgen eine 5. und eine 6. Phase:5. Aktivität und Vermehrung von Clostridien Abbau von Lactat + Protein, dadurch pH-Wertanstieg + Fäulnis und Verderb d. Silagen6. Nachgärung durch Lufteintritt u. der Aktivität von Hefen
- Welche 4 Voraussetzungen müssen für einen erwünschten Gärverlauf gegeben sein? (2 Pkt.) [---][---] 1. Luftabschluss2. Erreichen eines kritischen pH-Wertes3. Milchsäurebildung 4. Angemessener Zuckergehalt
- Nennen Sie die 4 wichtigsten, dem Siliervorgang beeinträchtigenden, Mikroorganismengruppen. (2 Pkt.) erwünscht: Milchsäurebakterien unerwünscht: - Coli-Aergoenes-Gruppe - Clostridien - Fäulnisbakterien - Hefen und Schimmelpilze
- Nennen Sie 2 Vor- und 2 Nachteile des Anwelkens von Grünlandaufwüchsen. (2 Pkt.) Vorteile: - Reduktion des Transports von Masse - Vermeidung von Sickersaft - Günstigere Struktur, höherer UDXP-Anteil Nachteile: - Atmungsverluste auf dem Feld - Höherer Werbungsaufwand - sorgfältigeres Verdichten erforderlich
- Erläutern Sie, warum der Proteinabbau in der Silage gering sein sollte. (1 Pkt.) [---][---] Der Proteinabbau in der Silage sollte gering sein, damit es nicht zu Fäulnisprozessen kommt und die Silage nicht verdirbt. Durch den Proteinabbau kommt es nämlich zum Anstieg des pH-Wertes und somit von der Bildung von Buttersäure. Hierdurch wird die Aktivität der Milchsäurebakterien deutlich eingeschränkt und die Silage verdirbt.
- Nennen Sie 2 Ursachen, die einen Verderb einer Silage verursachen können. (2 Pkt.) - nicht-Erreichen des kritischen pH-Wertes ( ungefähr von 4,2)- Luftzutritt- schlechte Verdichtung- Erdverschmutzungen (Clostridien)- zu viel Zucker -> Aktivität von Hefe -> Wärmeproduktion + Energieverlust
- Nennen Sie die Ursache dafür, dass der kritische pH-Wert, bei dem eine Silage stabil ist, stark schwanken kann. Welcher Einflussfaktor kann eine rasche pH-Wert-Absenkung verhindern? (2 Pkt.) Der kritische pH-Wer einer Silage kann stark schwanken, da die Säuretoleranz von Clostridien vom osmotischen Druck abhängig ist. Durch Vermeidung eines ungünstigen Z/PK-Verhältnisses lässt sich eine rasche Absenkung des pH-Wertes verhindern. Beispiel: Ein hoher TS-Gehalt sorgt für einen hohen osmotischen Druck, dadurch höherer pH-Wert im Silo -> es folgt eine geringere Vermehrung der Clostridien
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