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Futtermittel (Subject) / HHH (Lesson)
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- Wie wirkt sich die Zulage einer essentiellen Aminosäure zum IP aus? Positiv ? Negativ ? Keine Auswirkungen ? Eine Zulage einer essentiellen AS hat keine Auswirkung.Lediglich eine Verringerung führt zu einem negativen Effekt.
- Nennen sie jeweils 2 Futtermittel, die in der Regel limitierend an Lysin und limitierend an Methionin beim Schwein sind. (2 Pkt.) - an Lysin: Getreide, Rapsschrot- an Methionin: Ackerbohne, Sojaschrot
- Nennen Sie 2 Tierarten, die sich beide im Wachstum befinden, deren IP sich jedoch unterscheiden. (1 Pkt.) [---] Rinder und Schweine
- Nennen Sie 2 Leistungsrichtungen beim Schwein, bei denen sich das IP unterscheidet. (1 Pkt.) Mastschwein und Zuchtsau
- Warum müssen Nahrungsproteine überhaupt bewertet werden? Nennen Sie 2 Gründe. (2 Pkt.) - die AS-Muster von Nahrungsproteinen unterscheiden sich von AS-Muster des Körperproteins - das AS-Muster des Bedarfs weißt zwar eine Ähnlichkeit mit dem Körperporteinauf, ist aber nicht mit diesem identisch ->Erstellung einer bedarfsgerechten Fütterung!
- Nennen und geben Sie eine kurze Definition von 4 verschiedenen Verfahren zur Proteinbewertung. (2 Pkt.) chemical Score: setzt die zuerst limitierende AS in Bezug mit dem Gehalt der gleichen AS im Eiprotein [(AS-Gehalt Futter)/(AS-Gehalt Eiprotein) ] Ideals Protein (IP): Aminosäuremuster des Bedarfs, erkennt erst-limitierende AS [(AS im Futter)/(AS vom Bedarf) ] biologische Wertigkeit (BW): gibt an, wie viel g Körperprotein von 100g tatsächlich verdautem Nahrungsprotein ersetzt oder gebildet werden. [(retuniertes N)/(resorbiertes N) ] Proteinwirkungsverhältnis (PER): relativ sensitive Differenzierung unters. Qualitäten [ (Lebendmasse (LM)-Zunahme)/(Rohprotein (XP)-Aufnahme) ]
- Gemäß des „Idealen Proteins“ sind welche 4 Aminosäuren am häufigsten limitierend beim Schwein? Wie kann die erst-limitierende AS identifiziert werden? (3 Pkt.) - am häufigsten limitierend beim Schwein: Lysin, Methionin, Threonin, Cystein- Wenn Lysinwirkung bekannt ist, ermöglicht das IP die Abschätzung der Wirkung anderer AS, wenn diese erst-limitierend sind. Oder: das IP gibt die wirksame Lysinmenge an.
- Warum ist die Bewertung des Futterproteins auf der Basis des Aminosäurenmusters beim Wiederkäuer nicht relevant? (2 Pkt.) Weil Wiederkäuer über Mikroorganismen (die meisten) Aminosäuren selbst herstellen können.
- Unterscheiden Sie die Begriffe Verdauung (im engeren Sinne) und Fermentation. [---] In welchem Verdauungstrakt-Abschnitt finden Verdauung und Fermentation bei Schwein und Wiederkäuer statt? (3 Pkt.) Verdauung: Zerlegung der Nährstoffe in ihre monomeren Grundbausteine durch körpereigene Enzyme Fermentation: weitergehender Abbau von KH und Proteinen zu kurzkettigen FS und Ammoniak durch Mikroorganismen (Enzymen aus Mikroben) unter Entstehung von CO2 / CH4 Wiederkäuer Schwein Verdauung Labmagen + Dünndarm Magen + DünndarmFermentation Pansen + Dickdarm Dickdarm
- Welche Leistungen und besondere Vorteile erbringt die Vormagenfermentation für den Wiederkäuer im Vergleich zur Verdauung beim monogastrischen Tier? (2 Pkt.) [---] Die Vormagenfermentation sorgt in der Regel für eine Verbesserung der Proteinqualität, für eine Entgiftung einiger toxischer Substanzen, als auch für eine Synthese von B-Vitaminen in ausreichender Menge und von AS u. Proteinen aus Protein und NPN. Verbesserung der Proteinqualität Entgiftung einiger toxischer Substanzen Synthese von B-Vitaminen in ausreichender Menge und von AS u. Proteinen aus Protein und NPN
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- Definieren Sie die ruminale Stickstoffbilanz (RNB) eines Futtermittels bzw. einer Ration. (1 Pkt.) RNB ist ein Maß für die Ausgeglichenheit bzw. den Mange/ Überschuss an Rohproteinen
- Wie wird die ruminale Stickstoffbilanz (RNB) berechnet? (2 Pkt.) RNB = (XP-nXP)/6,25 (nXP = nutzbares Rohprotein (nXP = UDXP + MXP))
- Welchen Zielwert sollte man nach Möglichkeit die RNB der Gesamtration aufweisen? (1 Pkt.) Sie sollte den Zielwert 0 aufweisen. (-> weder Überschuss noch Mangel an Proteinen)
- Warum ist die Rohproteinverdaulichkeit (Gesamtverdaulichkeit) ohne Informationswert? (2 Pkt.) Die Rohproteinverdaulichkeit ist ohne Informationswert, da die Verdaulichkeit vom mikrobiellen Maße abhängt. Man weiß nicht genau in welchem Verhältnis das mikrobielle Protein abgebaut wird (Anteil/Mischung: ca. 70% MXP und 30% XP)
- Grassilagen weisen häufig eine positive RNB auf. Ist dies ein Nachteil? (1 Pkt.) RNB von 3-5. Dies ist nicht von Nachteil, da eine Ration aus mehreren Futtermitteln besteht. Die positive RNB wird bspw. durch eine neagtive RNB in der Ration ausgeglichen.
- Berechnen Sie die Größen UDXP, MXP, nXP und RNB aus folgenden Daten des Sojaextraktionsschrots: XP= 510 g/kg TS; XP-Abbaubarkeit= 65%; ME = 13,8 MJ/kg TS (3 Pkt.) Sojaextraktionsschrot SES: 10,5g MXP/MJ ME (Zahl auswendig wissen!) MXP: mikrobielles Rohprotein im Pansen 1. UDXP: 510 x 0,35 = 179 g/kg TS 2. MXP: 13,8 x 10,5 = 145 g/kg TS 3. nXP: 179 + 145 = 324 g/kg TS 4. RNB: = + 30 g/kg TS
- Welche wichtige Funktion übt der Speichel im Pansen aus? (1 Pkt.) [---] Speichel übt im Pansen eine Pufferfunktion aus. Er hebt den PH-Wert an und sorgt dafür, dass dieser bei 6 – 6,5 bleibt.
- Welche Futterkenngrößen und welche weitere Information müssen bekannt sein, um das Proteinlieferungsvermögen (nutzbares Rohprotein) eines Futtermittels bestimmen zu können? (3 Pkt.) [---] - nXP - UDXP - MXP (ME, MXP/ MJ ME) - RNB