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Psychologie (Subject) / Kogni-Durst (Lesson)

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  • Zwei-Stufen-Modell der Handlungskontrolle nach Lotze und Harless Stufe: es werden beiläufige und durch das Ausführen zufälliger Bewegungen bidirektionale Assoziationen zwischen motorische Mustern und den darauffolgenden Ereignissen gelernt.  Wichtig ist hier eine zeitliche Überlappung von der Bewegung und deren Effekt. Stufe: die gelernten Assoziationen können für zielgerichtete Handlungen abgerufen werden. Die erworbenen Assoziationen sind bidirektional, sodass die motorische Bewegung mit der Aktivierung des anderen Teils einhergeht. Eine Handlung wird dann auch aktiviert, wenn die wahrgenommene äußere Veränderung als gelennter Handlunseffekt erkannt wird. 
  • Was ist der Grundgedanke ideomotorischer Ansätzen im Vergleich zu sensomotorischen Ansätzen der Handlungsplanung? Ideomotorische Ansätze: Zielgerichtetheit mentaler Prozesse in Bezug auf die Interaktion mit anderen Wesen Motorik ist kein bloßen Anhängsel "richtiger" Kognitionspsychologie, sondern bestimmt und beeinflusst viele mentale Vorgänge Sensomotorische Ansätze: Historischer Hintergrund: pholosophische Erkenntnistheoorie, naturwissenschaftliche Sonnespysiologie. Im Mittelpunkt steht Gehirn des Menschen, das Eindrücke aufnimmt, über Nervenbahnen vermittelt, Impulse an den motorischen Apparat weiterleitet Handlungsplanung: streng ideomotorisch: Ziel --> Reaktionswahl --> Motorik ideomotorische: Reaktionswahl --> Motorik --> Ziel Sensomotorisch: wahrnehmung --> Reaktionswahl --> Motorik
  • Ideomotorik Der Ideomotorische Ansatz geht davon aus, dass wir Handlungen generieren, indem wir uns die, mit ihnen verbundenen Effekte vorstellen (Wenn ich den Schalter betätige, wird es hell im Zimmer). Die tatsächliche Aktivierung der Körpermuskulatur erfolgt dann mehr oder weniger automatisch über die beidseitigen Verbindungen von gespeicherten Sinneseindrücken einerseits (Bei Licht sehe ich besser) und vorherigen motorischen Erfahrunge (bereits früher mal einen Lichtschlter betätigt) andererseits. Die ideomotorische Hypothese besagt daher streng genommen nicht, dass die Wahrnehmung der Handlungsfolgen, sondern vielmehr deren Erwartung bzw. Vorstellung entscheidend für die Auswahn und Planung von Handlungen ist. Reaktionswahl --> Motorische Prozesse --> Effekt
  • Sensomotorik Vom sensus = Empfindung. Aus der historischen philosophischen Entwicklung wurden Gehirn des Menschem im Mittelpunkt gesehen. Dadurch werden Eindrücke wahrgenommen, über Nervenbahnen werden Impulse an den motorischen Apparat weitergeleitet. Betont eher Erleben den Menschen, weniger Verhalten. Laut dem sensomotorischen Ansatz, funktioniert die Steuerung und Kontrolle von Bewegung im Zusammenspiel mit Sinnesrückmeldungen. Typischerweise reagieren wir auf ein bestimmtes Objekt in der Umwelt hin. Aufgrund von Eigenschaften dieses Stimulus werden Details einer Bewegung ermittelt (wie weit muss ich greifen, um den Lichtschalter zu betätigen) und eine Reaktionsauswahl getroffen. Im letzten Schritt wird dann die motorische Aktion eingeleitet. Wahrnehmung -> Reaktionswahl -> motorische Prozesse
  • Induktionsprinzip Die Wahrnehmung sensorischer Effekte setzt diejenigen Bewegungen in Bereitschaft, die diese Effekte üblicherweise erzeigen. Induktionsexperimente: Greenwald: gesehener Buchstabe kann besser nachgezeichnet werden, gehörter - gachgesprochen. Imitation: Wahrnehmung von Körperbewegungen regt Erzeugung ähnlicher Bewegungen an. Klassiche Studie on Elsner & Hommenl (2001)
  • Inwiefern zeigt sich, dass ideomotorische Ansätze auch komplexere Situationen erklären können? --> Studie von Janzik, erste Studie, die 2te Annahme in der komplexen dual-task studie untersucht Die ideomotorische Hypothese besagt streng genommen nicht, dass die Wahrnehmung der Handlungsfolgen, sondern vielmehr deren Erwartung bzw. Vorstellung entscheidend für die Auswahl und Planung von Handlungen ist. Dabei unterteilt sich dieser Ansatz in zwei Hypothesen, die durch zwei Zugänge empirisch untersucht werden.  Die erste Annahme – dass wir zunächst Verbindungen zwischen relativ zufälligem Verhalten und darauf folgenden Handlungseffekten lernen und danach gezielt einsetzen. 2-Stufen Modell beschreibt ideomotorischen Ansatz bei Erlernen von handlungen: Stufe: bidirektionale Beziehungen zwischen motorischen Mustern und deren Konsequenzen werden gelernt Stufe: die erlernten bidirektionale Beziehungen werden dazu genutzt, um durch Antizipation des gewünschten Effekts Handlungen auszuwählen Die zweite Annahme – dass wir die Vorstellung von Handlungseffekten verwenden, um gezielt Handlungen auszusuchen Backward Crosstalk Effect: beschreibt teilweise parallele Verararbeitung bei der Ausführung von Aufgaben.  Im Dual-Task Experimenten findet man kürzere Reaktionszeite für die erste Aufgabe, wenn R1 - R2 kompatiben ist (im unterschied zu inkompatiblen Bedingung) Erklärung von Hommel, 1998:  Während an sich serieller Verarbeitung werden einige Parts parallel verarbeitet, somit kommt es zu interaktionen /  überlappungen und daduch wird die RTZ der ersten Aufgabe beeinflusst. 
  • Janczyk, Pfister, Hommel, Kunde (2014), Experiment 1: Ziel: Dein Einfluss von Response- und Effekt-"crosstalk" auf den BCE zu untersuchen --> Dual-Task Aufgabe: Es erscheinen zwei Buchstaben auf dem Bildschirm links: mit 2 Tasten auf die Farbe der Buchstabe reagieren rechts: mit 2 Tasten das "Licht" in Reaktion darauf, ob H oder S präsentiert werden, einschalten (in der kompatiblem Bedingung Licht geht auf der gleichen Seite, wie der Tastendruck) kompatibel =  beide Hände pressen Tasten auf der gleichen Seite UV: Buchstaben-Identität /  Farben AV: RTZ der ersten Aufgabe Design:2x2 between-subject Ergebnis: kongruente R2-E2 Bedingung: Standard BCE zeigt sich -> action-effects sind relevant nicth-kongruente R1-E2 Bedingung: umgekehrter numerischer (nicht signifikant) BCE  --> Ziel der Handlug (Licht Einschalten) spielt eine wichtige Rolle und Beeinfluss BCE  --> Dieser Effekt ist aber nicht signifikant geworden --> andere Aspekte (motorisches Feedback oder Lokation ) spielen eine Rolle / between Desing evt. nicht passend --> Experiment 2
  • Janczyk, Pfister, Hommel, Kunde (2014), Experiment 2: Ziel:  Exp 1 zeigte, dass Ziel einer Handlung einen Effekt auf BCE hat, es scheinen aber auch anderen Faktoren eine Rolle zu Spielen --> Im Exp 2 wird motorisches Feedback für die 2. Aufgabe verändert --> das ganze im within-Design Aufgabe:  wie Exp 1, reaktion auf Farbe Aufgabe: Reaktion auch Identität des Buchstabes --> Visuellen Zeiger mit einem "Joystick" platzieren UV: Farbe / Identität der Buchstaben AV: RTZ  Design: 2x2 within-subject Ergebnis: Kongruente R2-E2: Standard BCE, wie Exp 1  Inkongruente R2-E2: umgekerter BCE, aber nicht statistisch signifikant --> Zielgerichtetheit speilt eine Rolle, aber nicht klar was noch interagiert
  • Janczyk, Pfister, Hommel, Kunde (2014) Experiment 3: Ziel: In Exp 1 und 2 gab es evtl. eine Assymmetrie zwischen den Aufgaben, da jeweils nur die 2te Aufgabe mit einem visuellen Feedback gekoppelt war. Hier soll es aufgelöst werden --> Generalisierung der bisher gefundenen Zusammenhänge auf unterschiedliche visuelle Effekte --> unter gleichgehaltenen motorischen Bedingungen Hypothese: Für die Gruppe mit gleichen visuellen Effekten bei beiden  kongruenten R1-R2: standard BCE in der  inkongruente R1 -R1: Falls nur R-Effekte eine Rolle spielen --> standard BCE, wenn E-Effekte wichtige Rolle spielen --> verminderter oder umgekerhter Zusammenhang Aufgabe: Reaktion auf Farbe: Säule entsprechend wachsen lassen   Reaktion auf Identität:Säule entsprechend wachsen lassen UV: Farbe und Identität AV: RTZ Design: 2x2 gemischt (E1-E2 same vs different im between, R1-R1 kompatibel vs inkompatibel im within) Ergebnis: "same" + "kongruent" -> standard BCE "same" + "inkongruent -> numerisch umgkekehrter (nicht signifikanter) BCE --> E Effekte sind wichtig
  • Janczyk, Pfister, Hommel, Kunde (2014) Generell Ziel der Studie: R und E- Effekte im Backwars Crosstakl Effect anhand einer Dual-Task zu untersuchen. Die VPn haben gleichzeitig zwei Aufgaben gemacht, sie haben mit unterschiedlichen Händen gleichzeitig auf die Farbe und Identität eines Buchstabend reagieren müssen. Exp 1 und 2: Task 1 nur motorisch, Task 2 motorisch + visuell Hypothese: kongruente R2 -E2 --> standard BCE inkongruente R2 -E2: falls E-Effekte wichtig sind --> umgekehrter BCE; sonst standard Ergebnisse: waren genaue Hypothesenkonform, der umgekehrter zusammenhang war numerisch, statistisch nicht signifikant Exp 3: es wurde die Relation zwischen E1 und E2 untersicht, beide Tasks bekamen visuellen Feedback. Hypothese / Ergebnis: "same Es" + "kongruent Rs" --> standard BCE "same Es" + "inkongruent Rs" --> umgekehrter BCE (numerisch) Generell: Es zeigte sich, dass BCE zum Teil von der Zielgerichtetheit der Handlung abhängt --> ideomotorischer Ansatz unterstützt   
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  • Elsner Hommels (2001) Generell Ziel: klassische Induktionsexperiment in der Untersuchung des Ideomotorischen Ansatzes. Ziel war es, das 2-Stufen-Modell der Handlungssteuerung Hypothese: wenn in der Lernphase keine bidirektionalen Assoziazionen zwichen Handlung und Effekt gelenrt werden, darf sich die Leistung in der Testphase in der kongruenten und inkongruenten Bedingung gleich sein Experiment 1 Hypothese: RTZ sollen in der kongruenten Gruppe schneller sein Aufgabe: Lernphase (freechoice): VP drücken frei auf eine Taste rechts oder links und hören einen tiefen oder honen Ton Testphase A (forced-choice): VP müssen auf Töne korrekt (kongruent vs. inkongruent) reagieren Testphase B: bei der Reaktion kein Effektton (within) UV: Mapping, Experiment AV: RTZ Design: 1-faktorielles (Mapping: kongruent vs inkongruent) between-subject  Ergebnis: RTZ schneller in der kompatiblen Bedingung sogar in B --> Bidirektionalen Assoziationen haben sich gebildet. Wie sieht es aber mit der Reaktionswahl aus? Experiment 2 Hypothese: In der kongruenten Gruppe sollten kongruente Reaktionen bevorzugt werden Aufgabe: Lernphase gleich Testphase A (free-choice): VP wählen selbst frei die Antwortaste Testphase B: wie A, nur kein Effektton (within) UV : Mapping, Experiment AV: verwendete Reaktionstaste Design: between 1-faktoriell (mapping kongruent vs. inkongruent) Ergebnisse:  wie erwartet, aber es könnte ja sein, dass die VPn Handlungsentscheidungen nutzen.  Experiment 3. Hypothese: Es wird ein 3. Stimulus eingeführt, wenn die Theorie stimmt sollte sich nichts ändern. Aufgabe: Lernphase gleich Testphase A (free-choice + Go-Nogo): VP wählen selbst frei die Antwortaste, auf ein 3. Stimulus (50% der Fälle soll man nicht reagieren) Testphase B: wie A, nur kein Effektton (within) UV : Mapping, Experiment AV: verwendete Reaktionstaste Design: between 1-faktoriell (mapping kongruent vs. inkongruent) Ergebnisse:  wie erwartet, konsistente Antworten weiterhin bevorzugt. Aber liegt es an kognitiven oder an motorsichen Assoziationen? Experiment 4. Alles wie in 3, nur VP werden kognitiv ausgelastet, indem sie rückwärts (von einer 3-Stelligen Zahl) zählen müssen --> Trotzden konsistente A ntworten --> Die Theorie wird bestätigt. Passend zu ideomotorischen Ansatz scheinen in der Lernphase motorischen Bidiraktionale Assoziationen gebildet haben. 
  • Kunde, 2001 Generell Ziel: überprüfung der zwieten Annahme der ideomotorischen Hypothese, dass wir die Vorstellung von Handlungseffekten verwenden, um Handlungen gezielt anzusprechen (2-Stufen Verarbeilug, Harless, Lotze, James). Hypothese: Handlungen, werden schneller und korrekter ausgeführt, wenn sie zu Effekten führen, die physikalische Eigenschaften mit den Handlungen teilen. Exp: zeigte einen Kompatibilitätseffekt zwischen Lokation der Reaktionen und der Lokation entsprechender visueller Effekte Exp: kompatibilitätseffekt zwischen variierendem Reaktionen (Druck: Stärke) und variierenden Effekten  (Ton: Lautstärke) Exp: zeigte ähnlichen Muster bei nur einem Stimulus --> die Effekte kamen zustande wegen R-E Assoziationen, und nicht wegen S-E Assoziationen Da die Effekte in den hier durchgeführten Experimenten Aufgabenirrelewant waren, stützen die Ergebnisse stark die ideomotorische Hypothese: Repräsentationen der Effekte werden autonatische mit deren Reaktionen assoziiert Diese Repräsentationen werden automatisch aktiviert, um die Reaktion auszuführen
  • Kunde, 2001 Experiment 1 Ziel:„basic“ R-E Kombatibilitäts-Phänomen Hypothese: inkongruentes mapping sollte die Reaktionszeiten steigern. Aufgabe: Four-choice reaction task: VPn reagieren auf einen nicht-räumlichen Stimulus mit 4 horizontalen Tasten. Jede Reaktion löste einen bestimmten visuellen Effekt aus (Ausleuchtung von Kästchen). Kritische Variation des Experiments=Mapping der Reaktionen und derer Effekte. In separaten Reaktionen: entweder räumlich korrespondierend oder räumlich nicht korrespondierend. Genauso korrespondierten die Effekte (Aufleuchten des Kästchens) mit der getätigten Reaktion oder auch nicht. UV: Mapping AV: RTZ Design: 2 Farbe x 2(Mapping:  kongruent vs. inkongruent) x 2 Reihenfolge des Mappings winthin-subject Ergebnisse: Signifikant schnellere RTZs bei korrespondierendem R-E Mapping --> D. h. wenn die Lokation der Reaktionen mit der Lokation derer visueller Effekte übereinstimmte, waren die Reaktionen schneller. Effekt auf R-E Kompatibilitöt nimmt mit steigernder RTZ zu Diskussion: Der visuelle Effekt wurde ausschließlich nach der Ausführung der Reaktion präsentiert. Somit wurde scheinbar die Reaktionsausführung rüchläufig beeiflusst. Dieser scheinbar paradoxe Einfluss kann darüber erklärt werden, dass in den Bemühungen eine Handlung zu initiieren, deren senorischen Effekte antizipiert werden (wie in der ideomotorischen Hypothese angenommen) Wenn Reaktionen und Effekte nicht korrespondieren, können die antizipierten Reaktionen nicht aktiviert werden.
  • Kunde, 2001 Experiment 2 Ziel: zeigen, dass es intensive Stimuli automatisch energische Reaktionen primen und weiche Stimuli automatisch softe Reaktionen primen Hintergrund: wenn die beobachtete R-E Kompatibilität aus Experiment 1 einem generellen Prinzip in der Initiierung von motorischen Handlungen folgt, dann sollte dieses neben Lokation auch für andere Attribute zutreffen. Hypothese: Paarung einer energischen Reaktion mit einem lauten Effektton und einer sanften Reaktion mit einem leisen Effektton sollte zu besseren Leistungen führen als Paarung einer energischen Reaktion mit einem leisen Ton und einer sanften Reaktion mit einem lauten Ton. Aufgabe: 2-choice task mit drucksensitiven Reaktionstasten beim grünen Stimulus sanft drücken, beim roten - stark Nach Tastendruch ertönt ein Effektton, dessen Lautstärke entsprechend des aktiellen R-E Mapping bestimmt ist UVs: Mapping AVs: RTZ Design: 2 Ton x 2(Mapping: korrespondierend vs nicht) x Reihenfolge within Ergebnisse: Sign. schnellere RTZs bei korrespondierenden Mapping Anstieg des Effekts mit RTZs --> Die Effekte gelten auch in einer nicht-räumlichen Dimansion -->Korrespondenz zwischen motorischen Intensität und Intensität der auditiven Reaktionseffekts beeinflussen die Leistung
  • Kunde, 2001 Experiment 3 Ziel: Es könnte sein, dass in Experiment 1 und 2, neben R-E Assoziationen auch die S-E Assoziation die Ergebnisse beeinflusst haben. (Den VPN wurde ja gesagt, dass sie immer beim grünen Stimuli Knopf sanft drücken sollten und bei rotem immer stark und entsprechend kam die korrespondierende bzw. nicht korrespondierende Reaktion). ->  Jetzt: S-E Assoziation ausschließen. In Anlehnung an Elsner und Hommel Hypothese:  Wenn die bis jetzt bebachteten Effekt auf S-E Assoziation beziehen, sollen sie nicht mehr beobachtet werden, wenn sie sich auf R-E Assoziation beziehen, bleibt der Muster gleich Aufgabe: wie exp 2, im Unterschied freien Wahl der Reaktionsintensität Go-Nogo: Grüner Stimulus: go signal, roter Stimulus: no go signal. “free choice task”: VPn sollen frei wählen ob sie stark oder sanft bei grünem Stimulus drücken ( sollen zufällig, aber in ungefähr ähnlicher Häufigkeit sanft/stark drücken Ton-Feedback korrespondierendet vs. nicht UVs: Mapping AVs: Reaktionsstärke, RTZ Design: 2 Signal x 2(Mapping: korrespondierend vs. nicht)x 2 Reihenfolge within-subject Ergebnisse: Signifikant schneller RTs bei korrespondierendem R-E Mapping Wie in Experiment 2: steigender Effekt der R-E Kompatibilität mit steigender RTs für die Interaktion zwischen Kompatibilität und bin --> Einfluss der R-E Kompatibilität besteht unabhängig vom Stimulus
  • Was ist der Grundgedanke ideomotorischer Ansätze im Vergleich zu sensomotorischen Ansätzen der Handlungsplanung? Ideomotorische Ansätze: - Zielgerichtetheit mentaler Prozesse in Bezug auf die Interaktion mit anderen Wesen - Motorik kein bloßes Anhängsel „richtiger“ Kognitionspsychologie,   sondern bestimmt und beeinflusst viele mentale Vorgänge   Sensomotorische Ansätze: - Historischen Hintergrund: Philosophische Erkenntnistheorie, naturwissenschaftliche   Sinnesphysiologie. Mittelpunkt: Gehirn des Menschen, das Eindrücke aufnimmt, über   Nervenbahnen vermittelt, Impulse an den motorischen Apparat weiterleitet. - Betont eher Erleben des Menschen, weniger Verhalten.   Handlungsplanung: Ideomotorische Ansätze:    Reaktionsauswahl -> motorische Prozesse -> Effekt/Ziele („strenge“ Ideomotoriker sehen Ziel noch vor Reaktionsauswahl) Sensomotorische Ansätze:  Wahrnehmung -> Reaktionsauswahl -> motorische Prozesse  
  • Warum ist der Begriff Zeitwahrnehmung irreführend? In Betonug auf Wahrnehmung ist der Begriff irreführend, weil wir keinen Wahrnehmungsorgan besitzen. Jedoch nutzen wir andere Organe vor allem die räumliche Rerresentation. Wir sagen "ich habe eine Interessante Zeit vor mir". Wir sprechen also in Metaphern / Bilder, dieses metaphoroc "Mapping of Time onto space" wird auch the spatial metapher of time.  --> Moderne Wissenschaft, die Idee ist konsisteng mit der Idee der Griunden cognition, die besagt, dass Kognitionen mit Sensomotorischen Erfahrungen eng verbunden ist. (wird gestärkt durch bildgebende Studien, wen Salz gelesen wir, sich gustatorische Bereiche im Hirn aktiviert)
  • Wann nehmen Menschen Ereignisgrenzen wahr? Wie die Evidenz zeigt (Studie von Huff, Meitz und Pappenmeier, 2014) Experiment mit dem Segmentierungstask, steigt die Wahrscheinlichkeit eine Eventgrenze wahrzunehmen linear mit der steigenden Anzahl der sich geänderten Dimensionen (im Sinne des EI-Modells)
  • Beschreiben Sie Konsequenzen der Wahrnehmung von Eireignisgrenzen. Wie die Evidenz zeigt Huff, Meitz, Pappenmeier, 2014: in Einklang mit der Hypothese des inkrementelles Updates nimmt die Gedächnisleistung an der Eventgrenzen linear mit der Anzahl der Dimensionen zu, die Vorhersageleistung nimt gleicherweise ab.  Huff, Pappenmeiner, Zacks: in einklant mit der reorientation-Hypothese nimmt die Aufmerksamkeitsleidtung an den Eventgrenzen ab.
  • Wie lässt sich die Verfügbarkeit freier ressourcen bei der Verarbeitung dynamischer Szenen messen. Beschreiben Sie ein experiemtelesses Paradigma (inkl. AV, UV, Opüerationalisieruhng und Ergebnisse) Erste oder zwiete Studie beschreiben
  • Inwiefern setzen sich ideomotorische und sensumotorische Ansätze mit Handlungsplanung auseinander, welche Grundannahmen ergeben sich daraus für die ideomotorischen Ansätze? Laut dem Sensomotorischen Ansatz, funktioniert die Steuerung und Kontrolle von Bewegung im Zusammenspiel mit Sinnesrückmeldungen. Typischerweise reagieren wir auf ein bestimmtes Objekt in der Umwelt hin. Aufgrund von Eigenschaften dieses Stimulus werden Details einer Bewegung ermittelt (z.B. wie weit muss ich greifen, um den Lichtschalter zu betätigen) und eine Reaktionsauswahl getroffen. Im letzten Schritt wird dann die motorische Aktion eingeleitet. Dieser Ansatz gilt als veraltet bzw. unvollständig. Kritisiert wird häufig die mangelnde Berücksichtigung, dass der Mensch selbst auch die Umwelt beeinflussen kann. Ideomotorischer Ansatz Der Ideomotorische Ansatz geht davon aus, dass wir Handlungen generieren, indem wir uns die mit ihnen verbundenen Handlungseffekte vorstellen (z.B. wenn ich den Schalter betätige, wird es hell im Zimmer). Die tatsächliche Aktivierung der Körpermuskulatur erfolgt dann mehr oder weniger automatisch über die beidseitigen Verbindungen von gespeicherten Sinneseindrücken einerseits (z.B. bei Licht sehe ich besser) und vorherigen motorischen Erfahrungen (z.B. bereits früher mal einen Lichtschalter betätigt) andererseits. Die ideomotorische Hypothese besagt daher streng genommen nicht, dass die Wahrnehmung der Handlungsfolgen, sondern vielmehr deren Erwartung bzw. Vorstellung entscheidend für die Auswahl und Planung von Handlungen ist Annahmen: Die erste Annahme – dass wir zunächst Verbindungen zwischen relativ zufälligem Verhalten (blödes Beispiel: ich kippe gegen den Lichtschalter) und darauf folgenden Handlungseffekten (Licht geht an) lernen – ist in Induktionsexperimenten untersucht worden, in denen Versuchsteilnehmer zufällige Verbindungen von Handlungen und Effekten lernten und nach mehreren Lerndurchgängen auf die ehemaligen Effekte reagieren mussten. Wurde die Zuordnung von Handlungen und  ehemaligen Effekten konstant gelassen, ergaben sich schnellere Reaktionszeiten als bei einer veränderten Zuordnung. Dies spricht dafür, dass die Repräsentationen von Handlungen und darauf folgenden Effekte tatsächlich miteinander verbunden wurden. Diese Annahme ist im 2-Stufen-Modell der Handlungssteuerung (Theory of Event-Coding) näher spezifiziert worden: In einer ersten Stufe wird zufällig ein Verhalten ausgeübt, das einen bestimmten Effekt nach sich zieht. Bis hierhin sind die erste Annahme und das 2-Stufen-Modell identisch. Wichtig wird die zweite Stufe, auf der erklärt wird: Die in Stufe 1 zufällig wahrgenommene Assoziation wird kognitiv als „Einheit“/ „zusammengehörig“ kategorisiert und kann nun eingesetzt werden, um Handlungen direkt zu initiieren (im oben genannten Beispiel: Ich habe gelernt, dass das Licht angeht, wenn der Lichtschalter betätigt wird. Wenn ich nun Licht möchte, werde ich den Lichtschaltet betätigen). (z.B. Elsner und Hommel, 2001) Die zweite Annahme – dass wir die Vorstellung von Handlungseffekten verwenden, um gezielt Handlungen auszusuchen – ist in Experimenten untersucht worden, in denen das Reaktions-Effekt-Kompatibilitätsparadigma herangezogen wurde. In diesen Studien führen die Versuchsteilnehmer eine bestimmte Reaktion aus, und dieser Reaktion folgt entweder ein kompatibler oder ein inkompatibler Effekt. Eine Reaktion und ein Effekt werden dabei als kompatibel bezeichnet, wenn sie bestimmte Merkmale teilen und als inkompatibel, wenn sie diese Merkmale nicht teilen. Die ideomotorische Hypothese macht nun die Vorhersage, dass Reaktionen schneller (und fehlerfreier) ausgeführt werden können, wenn ihnen ein kompatibler Effekt folgt, verglichen mit einer Bedingung in der ein inkompatibler Effekt folgt. Mit anderen Worten: Den Versuchsteilnehmern fällt es einfacher, eine Handlung (Reaktion) auszuführen, deren Konsequenzen (Effekte) gut zu den Eigenschaften der Handlung passen (kompatibel) – und das obwohl die Handlungseffekte erst nach der Ausführung der Handlung präsentiert wurden! Es gibt quasi einen rückwärtsgerichteten Effekt (backwards-effect). (z.B. Kunde, 2001 oder Janczyk et al. 2014).
  • Welche empirische Evidenz ist im Einklang mit den ideomotorischen Grundannahmen? Beschreiben Sie dazu beispielsweise Experiment 1 aus Kunde (2001) (Ziel/Begründung, Uvn/Manipulation, Avn, Ergebnisse, Interpretation) und Grundideen von Studien zum Lernen von R-E-Asspoziationen. Kundes Studie ist die erste Untersuchung, in der der Backwards-Effect untersucht wurde. Die Studie hatte zum Ziel, die zweite Annahme des Ideomotorischen Ansatzes zu überprüfen. Jedes Experiment hatte eine eigene kleine Hypothese. Z.B. Hypothese in Experiment 1: die Reaktionszeit nimmt im der nicht-kongruenten Mapping zu. Kunde: Bemerkenswert ist der beobachtete backwards-effect (die Probanden reagierten BEVOR der Effekt des Aufleuchtens eintreten würde). Damit sprechen diese Befunde für die Erfüllung der zweiten Annahme des Ideomotorischen Ansatzes. Elsner & Hommel: Bei dieser Studie handelt es sich um das klassische Induktionsexperiment in der Untersuchung des Ideomotorischen Ansatzes. Ziel war es, das 2-Stufen-Modell der Handlungssteuerung zu überprüfen anhand folgender Fragestellung: Gibt es auch Hinweise auf die Assoziation von Handlung und Effekt, wenn diese nicht prä-experimentell besteht, sondern erst experimentell hergestellt wird? In der Studie wurden Befunde für die erste Annahme des Ideomotorischen Ansatzes  beobachtet und diskutiert. Janzyk: Die Hauptintention der Studie war die Untersuchung der zweiten Annahme des ideomotorischen Ansatzes. Hierzu wurde ein komplexes Phänomen – Backward-Crosstalk-Effect – herangezogen. Welche der Merkmale einer Handlung und derer zielbezogenen Effekte spielen beim BCE eine Rolle? In der kongruenten R2 –E2 Bedingung wird standard BCE erwartet und in der inkongruenten R2-E2 ·        falls nur die E-Effekte eine Rolle spielen à komplett umgekerter Zusammenhang ·        falls nur die R-Effekte eine Rolle spielen à gleicher Zusammenhang Experiment wurden beide Aufgaben in R1 und R2 mit visuellen Effekten gekoppelt. Es zeige sich, dass der BCE zu einem gewissen Grad von der Überlappung von E-Effekten abhängt also, von der Zielgerichtetheit der Handlung. Die Befunde passen gut zum ideomotorischen Ansatz der besagt, dass ‚Responses’ von Handlungseffekten abhängen.
  • backward crosstalk effekt  In Dual-Task Experimenten in der kompatiblen R1 - R2 Relation im Unterschied   zur inkompatiblen R1 - R2 Relation signifikant kürzere Reaktionszeiten für die erste   Aufgabe. (Während serieller Verarbeitung graduell parallele Verarbeitung. Hommel postuliert: Antwort-Aktivierungs-Sub-Stufe, gefolgt von Antwort-Auswahl-Sub-Stufe. Sub-Stufen überlappen sich.)