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2. Versuch Statistik 1 (Subject) / 10 (Lesson)
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- Womit kann man das Restrisiko, dass man sich gegen die Hypothese "Die Lady rät nur" entscheidet, obwohl das Ergebnis nur zufällig war, genau bestimmen? Mit der Binomialverteilung.
- Gebe ein Praxisbeispiel bei dem Binomialtests eingesetzt werden. Für dichotome Daten, z.B Einteilung in geeignete und ungeeignete Bewerber, um zu schauen ob bei der Beobachtung die Norm erfüllt wird oder die Abweichung so deutlich ist dass es kein Zufall mehr sein kann.
- Was ist ein anderes Wort für "dichotom" in der Statistik? Binäre Merkmale.
- Welches Modell benutzt man anstatt der Binomialverteilung, wenn der Butler aus einer Urne mit 2 roten und 2 gelben Kugeln immer eine zieht, die über die Zubereitung des Tees beim Lady-Beispiel entscheidet? - man weiß, genau Hälfte Hälfte Tee und Milch zuerst - hypergeometrische Verteilung
- Wann benutzt man die hypergeometrische Verteilung? Wenn der Versuchsplan und die adäquate statistische Auswertung zusammen hängen.
- Welche Begriffe sind beim Hypothesenprüfen wichtig? - Populationsverteilung - Stichprobenverteilung - Stichprobenkennwertverteilung
- Was ist ein anderes Wort für Populationsverteilung? Population.
- Was ist ein anderes Wort für Stichprobenverteilung? Stichprobe.
- Was ist ein anderes Wort für Stichprobenkennwertverteilung? Prüfverteilung.
- Was sind Hypothesen? Wissenschaftliche Vermutungen, die raum-zeitlich unbegrenzt sind.
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- Worauf beziehen sich wissenschaftliche Aussagen? Nenne ein Beispiel. - auf alle potentiell untersuchbaren Einheiten mit einem gemeinsamen Merkmal oder Merkmalkombi - z.B die Legastheniker, die Hochbegabten
- Wie lautet die Hypothese, wenn man skeptisch ist und welche Ursachen haben Abweichungen von dieser Erwartung? - "Das kann er nicht" mit rh (richtig) = 0,5 - Hypothese ist wahr und Unterschied ist zufallsbedingt - Hypothese ist falsch, deshalb gibt es falsche Erwartungen an das Stichprobenergebnis
- Was benötigt man, um entscheiden zu können, wann eine Hypothese nicht mehr akzeptiert wird? Entscheidungsregeln.
- Was ist die Entscheidungsregel bei der Binomialverteilung? Man wünscht sich ein signifikantes Ergebnis.
- Was macht man bei der Stichprobenkennwertverteilung? - man überlegt, was passiert wenn aus einer Zufallsverteilung alle möglichen Stichproben einer vorher gezogenen Stichprobengröße gezogen werden - innerhalb der gezogenen Stichproben errechnet man einen Kennwert
- Was ist der Stichprobenkennwert allgemein gesagt? Ein Zufallswert mit einer bestimmten Verteilung.
- Was war die theoretische Zufallsverteilung beim Binomialtest mit der Münze? Das Raten/die faire Münze.
- Was war der Stichprobenkennwert beim Binomialtest mit der Münze? Die Trefferquote.
- Was ist die Stichprobenkennwertverteilung beim Binomialtest mit der Münze? Die Binomialverteilung.
- Was ist die übliche Methode zum Hypothesentesten? Die Signifikanzstatistik.
- Was macht man bei der Signifikanzstatistik? Man vergleicht eine genau spezifizierte Hypothese (die H0) mit der Gegenbehauptung "Alles kann stimmen, nur die H0 nicht" (H1).
- Was war im Binomialtest die Nullhypothese? Die Lady rät zufällig (p=1/2).
- Was war im Binomialtest die Alternativhypothese? Sie kann es, ohne zu sagen wie gut sie es kann.
- Was kann man aus der Nullhypothese herleiten und was bedeutet das für die Nullhypothese? - die Stichprobenkennwertverteilung - man vergleicht Stichprobenkennwertverteilung mit Stichprobenergebnis, hält man das Ergebnis deshalb für unwahrscheinlich, entscheidet man sich gegen die H0
- Gebe ein Beispiel für eine Situation in der Praxis, in der der alpha-Fehler als Entscheidungskriterium nicht ausreicht. Jemand beliebiges wird als Täter überführt (Annahme der H1), weil der mutmaßliche Täter wegen mangelnden Beweisen nicht überführt wird (Nicht-Plausibilität der H0).
- Können die H0 und die H1 beide gelten? Nein, entweder oder.