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Sozialpsychologie (Subject) / Interpersonelle Beziehungen (Lesson)

Die Komponenten der physischen Attraktivität Matching-Hypothese (Walster et al., 1966) Cunningham-Untersuchung (1986) Buss- Untersuchung (1989) Die Konsequenzen der physischen Attraktivität Meta-Analyse (Feingold, 1988) Untersuchungen zum Attraktivitätsstereotyp Meta-Analysen zum Attraktivitätsstereotyp Erklärungsansätze & weitere Ergebnisse Die Grundlagen interpersoneller Beziehungen Grundlagen & Attraction Paradigm Das Investitionsmodell von Rusbult Dreiecksmodell von Sternberg Wenn die Liebe hinfällt: das Ablaufprogramm von Duck

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  • Affiliationsbedürfnis Das Bedürfnis sich anderen anzuschließen 
  • Erklärung für das Affiliationsbedürfnis : aus Überlebensgründen und in Stresssituationen wird im engeren oder weiteren Sinne (Schutz vor Angreifern) die Nähe anderer gesucht
  • Affiliation dient z.B. dazu... .Informationen über sich zu gewinnen durch das Aufgehobensein in der Gruppe Angst reduzieren zu können  generelle soziale Unterstützung (social support) zu erhalten
  • Mangel an Affiliation kann zu was führen? führt zu Einsamkeit (loneliness)hat z.T. ernsthafte gesundheitliche FolgenAber: selbstgewählte Formen der Einsamkeit haben positive Auswirkungen!
  • Die Matching- Hypothese Partnerschaften bilden sich primär dann, wenn welche sozialen Merkmaler beider Partner näherungsweise übereinstimmen? die Fähigkeiten und Fertigkeiten die Intelligenzdas EinkommenDas PrestigeDie physische Attraktivität für Romantic relationship sollte auch "soziale Erwünschtheit" auf dem gleichen Niveau sein 
  • Überprüfung der Matching- Hypothese Walster, Aronson, Abrahams & Rottman (1966): „Computer Dance“ Tanzveranstaltung Randomisierte Partnervergabe  Partnerbewertung Ergebnisse: Wenn soziale Erwünschtheit bei Paaren ähnlich bewerteten sie ihren Partner positiv. je attraktiver jemand war, desto mehr wurde er geschätzt Korrelation .69 und .78
  • Wie kann es zu Unterschieden bei Präferenzen der physischen Attraktivität kommen? Berscheid & Walster (1974) berufen sich auf Darwin (1871) Hat auf die kulturellen Unterschiede bei der Präferenz für physische Merkmale hingewiesen:
  • Die Cunningham Untersuchungen Frage: welche spezifischen Merkmale der Gesichter erwachsener Frauen führen zu einer positiven Beurteilung der Attraktivität von Frauen anhand von Ratings bei Männern?  Neugeborenen Merkmale (neonate features) •Attraktivere Frauen sollten u.a. eine größere Stirn, größere Augen, größeren Augenabstand, eine schmalere Nase, schmaleres Kinn und größere Lippen haben•2.  Reife Merkmale (mature features) •Höhere u. breitere Wangenknochen u. schmalere Wangen sollten zu einem höheren Attraktivitätsrating führen••3.    Expressive Merkmale (expressive features) •Merkmale, die positive Emotionen signalisieren, wie Höhe der Augenbrauen, Pupillenweite, Breite und Höhe des Lächelns, sollten zu einer positiveren Beurteilung führen
  • Die Cunningham Untersuchungen •Teilnehmer am Quasi-Experiment waren  75 männliche Undergraduates („who happened to be Caucasian“) einer Einführungsveranstaltung in Psychologie, denen 50 Fotos von weißen und „schwarzen“ Gesichtern dargeboten wurden  •23 Fotos stammten aus einem Jahrbuch eines Frauen-Colleges, 27 aus einem Jahrbuch einer Miss Universe Veranstaltung••Die VPn wurden gebeten, die Attraktivität jedes Gesichts auf einem 6-er Rating einzuschätzen Untersuchte welche Zusammenhänge Menschen zwischen Gesichtmerkmalen und Persönlichkeitsmerkmalen erwarten würden. Sowie welche Gesichtsmerkmale für bestimmte Aktivitäten bevorzugt werden.
  • BUSS Studie Kulturvergleichende Untersuchung: Präferieren verschiedene Kulturen verschiedene Merkmale in der Partnerwahl? Merkmalslisten, Eigenschaftslisten und weiteres wurden verglichen.
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  • BUSS Studie Kulturvergleichende Untersuchung: 37 versch. Kulturen Präferieren verschiedene Kulturen verschiedene Merkmale in der Partnerwahl? Merkmalslisten, Eigenschaftslisten und weiteres wurden verglichen.
  • Ergebnisse der Buss-Untersuchung •In allen Kulturen wünschten sich die Männer eine Partnerin, die jünger ist als sie selbst•in allen Kulturen wünschten sich die Frauen einen Partner, der älter ist als sie selbst  •In allen Kulturen war es den Frauen wichtiger als den Männern, dass ihre Partner eine finanziell gesicherte Zukunft hatten  Männer legten größeres Wert auf gutes Aussehen als Frauen  Auf den Plätzen 1-4 lagen – bei Übereinstimmung von Männern und Frauen: 1. gegenseitige Anziehung, Liebe     2. zuverlässiger Charakter 3. emotionale Stabilität u. Reife             4. angenehmes Wesen Liste der 13 Merkmale (übereinstimmend bei Männern und Frauen): 1. gütig und verständnisvoll                   2.intelligent 3. eine anregende Persönlichkeit sein   4.gesund sein
  • M. Sieverding, 1988 Welche Merkmale sind besonders wichtig für die Partnerwahl ähnliche Ergebnisse wie Buss Männer legen mehr wert auf das Äußere ihrer Partnerin
  • Stiles et al. (1987 und 1990): Beurteilung der wichtigsten Partner-merkmale Welche Merkmale bei wem untersucht? interkulturell vergleichende Studie mit mexikanischen, isländischen und US-amerikanischen Jungen und Mädchen im Alter von 11-15 Jahren aufrichtig, gutaussehend, witzig...
  • In einer Untersuchung von“ D.P. Schmitt and 118 Members of the International Sexuality Description“ (JPSP, 2003, 85, 85-1049 mit insgesamt 16 288 Befragten aus 10 „world regions“ stellen die Autoren als eines ihrer wichtigsten Ergebnisse heraus: Männer größeres Verlangen nach mehreren Sex-partnern Männer willigen Sex schneller zu  Männer suchen short term mateships aktiver als Frauen 
  • Feingold Meta-analyse Wie korrelieren Attraktivitätswerte in sexuellen Beziehungen Korrelation der Attraktivitätswerte für alle von ihnen untersuchten Typen gegengeschlechtlichen Beziehungen auf der Basis von 27 Untersuchungen mit einem N von 1299 r=.39 (nach Korrektur auf r=.49)
  • Untersuchungen zum Attraktivitätsstereotyp Adejektive Personen mit unterschiedlichem Attraktivitätsgrad zuordnen  Ergebnisse: Attraktiven Menschen werden eher positive Merkmale zugeschrieben Extrem hübsche Personen werden eingebildeter und egoistischer beurteilt. weniger attraktive Personen sollen glücklicher sein und ein erfolgreicheres Leben haben.
  • Untersuchungen zum Attraktivitätsstereotyp Kulturvergleichende Studie von Wheeler & Kim (1997) Studie an Koreanern  Unterschiede aufgrund kollektivistischer Kultur Werden attraktiven Menschen positive Eigenschaften zugeschrieben? (bei Koreanern) Je höher Attraktivität desto höher wurden Integrität und Einsatz für andere eingestuft (bei Amerikanern) je höher Attraktivität desto höher wurde Macht eingestuft
  • Meta-Analysen zum Attraktivitätsstereotyp 2. Meta-Analyse von Feingold (1992) Welche Ergebnisse? es zeigte sich, dass Attraktivität deutlich mit sexueller Wärme und sozialen Fähigkeiten, aber auch mit Umgänglichkeit (sociability), Dominanz und allgemeiner geistiger Gesundheit einhergingen Bescheidenheit korrelierte negativ mit Attraktivität, Intelligenz nur mäßig
  • 2. Meta-Analyse von Feingold (1992) 93 Arbeiten und 153 unabhängige Studien (N=15205) Es wurden die Zusammenhänge zwischen Attraktivität und Persönlich-keitsvariablen Selbstwert, locus of control, Intelligenz, Noten, Zahl der Sexualpartner untersucht •Diese Zusammenhänge z.B. zwischen Selbstwert, locus of control, Intelligenz, Noten, Zahl der Sexualpartner etc. fielen sehr niedrig, fast alle nahe null aus •Positive Werte zeigten sich bei der Zahl gleichgeschlechtlicher Freunde, Popularität und für globale sexuelle Erfahrung
  • Erklärungsansätze zum Attraktivitätsstereotyp Buss (2003): die reproduktive Fitness Welche Merkmale von Menschen Bevorzugt? Zeigt sich bei der Partnerwahl über Attraktivitätsmerkmale (physisch gesundes Aussehen, jugendliche Erscheinung, und Symmetrie von Gesicht und Körper)
  • Gill Rhodes (2006) Effekt des Durhcschnitts erklären Demnach werden Gesichter dann am attraktivsten eingeschätzt, wenn sie symmetrisch waren und Merkmale aufwiesen, die im Durchschnitt Gesichter hatten Dieses Durchschnittsgesicht fungiert quasi als Prototyp, es wirkt bekannt und signalisiert Gesundheit
  • Attraktivitätsstereotyp Metaanalyse von Langlois et al. (2000) mit 919 Effektgrößen: Ergebnisse attraktive Kinder erhielten bessere Noten , waren beliebter und angepasster Attraktive Erwachsene waren erfolgreicher im Beruf, beliebter, gesünder und sexuell erfahrener, hatten mehr Verabredungen, traditionellere Einstellungen, mehr Selbstbewusstsein, waren etwas intelligenter und hatten weniger psychische Probleme
  • Grundlagen und Attraction Paradigm Welche möglichen Faktoren tragen dazu bei, dass wenn man jemanden als physisch attraktiv eingeschätzt hat, es zu einer Beziehung kommt, die eventuell bestehen bleibt? 1.Nähe (proximity) 2.Bekanntheitsgrad (familiarity) / mere exposure  3.Ähnlichkeit (similarity) /attraction paradigm Attraction Paradigm von grundlegender Bedeutung
  • Grundlage für Beziehungen Nähe Proximity Je größer dei räumliche Distanz, desto schwieriger Beziehungen aufzubauen
  • Grundlagen für Beziehungsentstehung Bekanntheitsgrad wenn man räumlich enge Bekanntschaften eingeht kennt man sich meistens gut 
  • Grundlage für Beziehungsentstehung Bekanntheitsgrad wenn man räumlich enge Bekanntschaften eingeht kennt man sich meistens gut 
  • Grundlage für Beziehungsentstehung Ähnlichkeit Ähnlichkeit von Einstellungen ist von zentraler Bedeutung und beeinflusst Beziehungen positiv
  • Das Attraction Paradigm Lineare Funktion zwischen Einstellungsähnlichkeit und Attraktivität
  • Investitionsmodell von Rusbult Partner gucken ob sie genug im Gegenzug bekommen für das was man gibt und vergleichen die Beziehung mit Alternativen.
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  • Eine Festlegung auf eine Beziehung wird durch welche Faktoren bestimmt? hohe Zufriedenheit mit dem Partner eine subjektiv niedrig eingeschätzte Qualität der Alternativen  höhe der Investition
  • Equity Theorie von Adams Beide Partner müssen gleich viel in eine Beziehung investieren, dann soll es zu einer stabilen Beziehung kommen.
  • 6 Stile von Liebe nach Lee Romantische Liebe (Eros)  Spielerische Liebe (Ludus) Freundschaftliche Liebe (Storage)  Besitzergreifende Liebe (Mania) Pragmatische Liebe (Pragma) ALtruistische Liebe (Agape)
  • Dreieckstheorie von Sternberg Intimität, Vertrauen und Leidenschaft
  • Unterschiede zwischen leidenschaftlicher Liebe und freundschaftlicher Liebe nach Barnes und Sternberg zu leidenschaftlicher Liebe gehören Cluster wie  Sexualität, Intimität, gegenseitige Bedürfnisse zu freundschaftlicher Liebe gehören Cluster wie  Vertrauen, Erfüllung, Passung, gegenseitiges Verständnis, Ehrlichkeit
  • Wenn die Liebe hinfällt: Ablaufprogramm von Duck Modell der Auflösung von Beziehungen beschreiben Die intraphysische Phase: Es besteht noch Hoffnung, allerdings weist Bezihung Schwächen auf Dyadic Phase: es wird über gemeinsame physische Kosten nachgedacht Social Phase: Trennung wird öffentlich gemacht  Grave dressing phase: Ende der Beziehung und alle Aktivitäten die zur Auflösung dazu gehören