Allgemeine Psychologie II (Subject) / Wahrnehmungsorganisation & Objekterkennung (Lesson)

There are 10 cards in this lesson

1.Gestaltpsychologie a.Figur-Grund-Trennung b.Gestaltgesetze 2.Objekterkennung a.2-D-Objekte b.3-D-Objekte c.Gesichter d.KontexteffekteoderTop-Down-Effekte

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  • Gestaltgesetze aufzählen Gesetz der Nähe Gesetz der Ähnlichkeit Gesetz der Geschlossenheit (Vervollständigung) Gesetz der Symmetrie (Achse, Zentrum) Gesetz der Kontinuität Figur-Grund-Trennung
  • Bedeutung von Gestaltgesetzen Beschreiben Gesetzmäßigkeiten der perzeptuellen und kognitiven Wahrnehmung
  • Ein Reiz kann als Rohmaterial durch Gestaltgesetze auf bestimmte Weise interpretiert werden und organisiert werden. Nach dieser Organisation kann es scheinbar neue Eigenschaften aufweisen. Beispiel Stroboskopische Scheinbewegungen erklären wahrgenommene Bewegung physikalisch unbewegter Objekte (Bewegungstäuschung) Senkrechter Doppelstrich wird kurz nacheinander an einer Reihe horizontal dargeboten und lässt eine Scheinbewegung entstehen. Eine zeitliche Verzögerung z.B des unteren Elements um jeweils 2ms wird als räumliche Versetzung wahrgenommen.
  • Figur-Grund-Trennung beychreiben Automatische Gliederung einer Reizvorlage in Figuren und Hintergrun Figur wirkt „dinghafter“ und wird als vor dem Hintergrund stehend gesehen; Hintergrund wird als ungeformt wahrgenommen und erstreckt sich hinter der Figur
  • Faktoren, die die Wahrnehmung einer Fläche als Figur begünstigen (vorm Hintergrun) kleine Fläche, geschlossene Kontur, Parallelität, Symmetrie, …Verschiedene Faktoren sind gleichzeitig wirksam
  • Figur-Grund-Umkippfiguren oder Multi-stabile Reize bescchreiben Bei manchen Reizvorlagen wechselt die Wahrnehmung von Figur und Hintergrund Wahrnehmung keine eindeutige Funktion der (aktuellen) physikalischen Reizgegebenheiten Das Objekt das als Figur gesehen wird, scheint sich vor einem homogenem Hintergrund zu befinden
  • Prinzip der Fortsetzung: erklären durchgehender Kurvenverlauf (Fortsetzung im Raum) Unsere Wahrnehmung muss keine vollständigen bzw. durchgehenden "Strich" sehen, um eine Linie wahrnehmen zu können gemeinsames Schicksal (Fortsetzung in der Zeit) Beispiel Vogelschwarm gleiche Richtung--gemeinsames Schicksal
  • Wie äußert sich apperzeptive (integrative) Agnosie Patient gruppiert nicht mehr in Formen, sondern nimmt vielmehr nur Linien wahr  Unfähigkeit Objekte als Ganzes wahrzunehmen (mit Bedeutung) Abzeichnen gelingt allerdings ohne Verständis.
  • Gesetz der Nähe Dinge, die räumlich nahe beieinander liegen, werden von unserer Wahrnehmung gruppiert, also als zusammengehörig aufgefaßt. Dinge, die weit voneinander entfernt liegen, werden als getrennt und unabhängig wahrgenommen.
  • Gesetz der Ähnlichkeit Dinge, die ähnlich sind, werden von unserer Wahrnehmung gruppiert, also als zusammengehörig aufgefaßt. Umgekehrt werden Dinge, die sich in wichtigen Merkmalen unterscheiden, als voneinander getrennt oder unabhängig wahrgenommen