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Bodenkunde :) (Subject) / 2. Geologische Grundlagen (Lesson)

Geologische Grundlagen

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  • 08. Was ist "Metamorphose", wie kann man "Metamorphite" im Gelände i.d.R. erkennen? Metamorphose: Umwandlung der mineralogischen Zusammensetzung des Gesteins unter hohem Druck und Temperatur. Dadurch entsteht ein Metamorphit. Metamorphose: Umwandlung von Gestein unter hoher Temperatur und Druck. -> Umkristallisierung des Gesteingefüges unter Beibehaltung eines festen und dessen chem. Zustandes. Durch teilweise Aufschmelzung und hohem Druck können sich Minerale einrigeln und orden sich gerichtet an, wodurch es zur charakteristischen Schieferung kommt. Dabei entfallen jegliche Hohlräume (Abgrenzung von Sedimentgesteinen)! Metamorphite: weisen Schieferung auf und sind sehr fest, bzw haben keine Hohlräume.
  • 24. Nach den verschiedenen Hochphasen der letzten Eiszeit vertieften sich aufgrund der hohen Schmelzwasservorkommen in den folgenden wärmeren Phasen die Flüsse zunehmend. So entstanden unterschiedliche Flussterrassen. Durch Nacheiszeitliche Verwehung wurden die Flussterrassen mit einer Schicht von Löss überzogen. Auf welcher Terrasse findet sich diese Lößschicht nicht? Warum? Auf der Oberterrasse findet sich keine Lössschicht, da diese durch Wind und Niederschlag wieder abgetragen wurden, bevor sich nennenswerte Mengen akkumulieren und verfestigen konnten. Auf den tieferen Flussterrassen waren die Lösseinwehungen geschützt vor Erosion und der Löss der oberen Terrassen akkumulierte sich dort nach und nach zusätzlich.
  • 11. Nennen Sie drei typische „Requisiten“ einer glazial geformten Landschaft. U-Täler, Trogtäler, Kar, Gletscherendseen, Moränen glaziales Material (grob, gerundet, unsortiert), Gletscherschliff
  • 14. Was ist der Unterschied zwischen Kalkstein und Dolomit? Kalkstein: überwiegend aus Calciumcarbonat (CaCO3) in Form der Mineralien Calcit und Aragonit und eingelagerten Tonteilchen Dolomit: mindestens 90 % aus dem Mineral Dolomit CaMg(CO3)2, enthält Magnesium, härter, dichter Dolomit ist ein diagenetisch entstandenes, Kalk ähnliches Gestein. 
  • 5. Welche Faktoren treiben die exogenen Prozesse auf der Erde an? Woher kommt die Energie? Flüsse Gletscher Wind Gravitative Massenbewegungen Energie kommt ursprünglich von der Sonne
  • 3. Woher stammt die Energie, die im Erdinneren gespeichert ist? • gespeicherte Energie des Urknalls• radioaktiver Zerfall von Atomen im Erdkern und Erdmantel Erde ist komprimierte Substanz, wodurch hohe Dichte in ihr herrscht. Durch Reibung und Kompression bei der Erdkörperentstehung kam viel dieser Energie zusammen. Außerdem findet ein permanenter Radioaktiver zerfall statt.
  • 2. Erklären Sie kurz, wieso man die Erde in geologischen Zeiträumen als „Gesteinsrührwerk“ bezeichnen kann. Wegen dem Kreislauf den die Gesteine der Erde durchlaufen. Im laufe der Zeit wird jede geologische Sustanz durch Uberlagerungen und Senkungen in den Tiefen der Erde durch Anatexis aufgeschmolzen. Durch Aufstieg und damit verbundener Kristallisation erkaltet die Magma wieder und wird zu magmatischem Gestein. Dieses wird entweder durch Metamorphose zu metamorphischem Gestein oder durch Verwitterung und Pedogenese zu Boden umgewandelt. Durch Ablagerung und Transport entstehen Sedimente, welche durch Diagenese zu sedimentären Gestein verarbeitet werden. Wenn dieses nun eine Metamorphose durchläuft bildet sich ebenfalls metamorphisches Gestein. Wenn sedimentäres und metamorphisches Gestein Verwitterung und Pedogenese durchlaufen bildet sich wieder Boden. Durchläuft das metamorphische Gestein jedoch eine Anatexis wird es wieder zu Magma aufgeschmolzen. Dieser Kreislauf, der vorwährend abläuft kann somit als Gesteinsrührwerk bezeichnet werden.
  • 26. Magnesium-Mangel wird als Folge von Bodenversauerung und Mg-Auswaschung in Wäldern beobachtet. Auf welchen Geologischen Einheiten würden Sie in Süddeutschland besonders mit Mg-Mangel rechnen? Warum? auf sauren Braunerden aus Buntsandstein, sowie aus Graniten, Orthogneisen (Nordschwarzwald) verbreitet Böden, welche sich aus diese Gesteinen bilden haben in der Regel eine schlechte KAK (Kationenaustauschkapatizät) -> können Nährstoffe schlechter halten -> Böden versauern leichter H+Ionen (in sauren Böden) lagern sich an Bodenteilchen, wodurch sie andere Nährstoffe mit niedrigerer Bindungsaffinität (zB Mg) von den Bindestellen verdrängen → Mg geht in Bodenlösung und kann leicht ausgewaschen werden H+ Ionen und Al³+ Ionen haben höhere KAK als Mg
  • 4. Wieso würde es viel weniger oder vielleicht sogar gar keine Böden geben, wenn es auf der Erde keine endogenen Prozesse gäbe? Der Kreislauf der Gesteine würde zum Erliegen kommen und somit die Erdkruste nicht neugebildet werden, da keine Konvektion mehr stattfindet. Nach einmaliger Verwitterung würde der Kreislauf unterbrochen werden und die Bodenbildung + Leben auf der Erde würden zum Erliegen kommen.
  • 6. Erläutern Sie kurz das Konzept der Plattentektonik. Was ist die Ursache für Vulkanismus und Metamorphose? Gliederung der Lithosphäre in Lithosphärenplatten die dem tieferen Erdmantel aufliegen und darauf umherwandern (Kontinentaldrift) Es gibt konvergierende und divergierende Platten Durch die Bewegung des Magmas in der Asthenosphäre werden Platten untereinander geschoben, aneinader vorbei oder sie werden gestaucht es entstehen Schwachstellen an denen Magma austreten kann (Vulkanismus) Absenkung und erneute Aufschmelzung der Lithosphäre →Metamorphose
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  • 7. Wie kann man i. d. R. Vulkanite und Plutonite im Gelände voneinander unterscheiden? Vulkanite: fein kristallin, feinkörnig, relativ homogene Matrix bis amorph Plutonite: grob kristallin, Hohlräume