KiC (Subject) / Verrechnungspreise (Lesson)

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VP

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  • Definition - Wertansätze für innerbetrieblich erstellte Leistungen (Produkte, Zwischenprodukte, Dienstleistungen), die von anderen, rechnerisch abgegrenzten, rechtlich unselbständigen Unternehmensbereichen bezogen werden- Verrechnungspreise sind immer dann anzusetzen, wenn unternehmensinterne Lieferungen und Leistungen transferiert werden: Lieferungen zwischen Kostenstellen, Werken, Unternehmensbereichen, rechtlich selbständigen Konzernunternehmen (Konzernverrechnungspreise)- Abteilungen sollen wie Unternehmen agieren (Profit Center)- Orientieren sich an Kosten der liefernden Abteilung oder am Marktpreis- Einzelkosten sind immer variabel , denn sie sind einzeln dem Kalkulationsobjekt (z.B. Produkt) zuordenbar. Insofern schwanken sie auch mit diesem.- variable Kosten können fix sein und gemeinkosten können variabel sein- Einzelkosten + Gemeinkosten = Fixkosten + variable Kosten- Bei der Produktion von Stahl entsteht Schlacke. Wenn mehr Stahl (= Output) produziert wird, entsteht auch mehr Schlacke, insofern handelt es sich um variable Kosten. Da hingegen die Schlacke nicht einzeln dem Stahl zuordenbar ist, liegen auch Gemeinkosten vor- Fixe Kosten hingegen sind immer „gemein“, sie lassen sich nicht dem Kalkulationsobjekt zuordnen, denn sie schwanken gerade nicht mit diesem.
  • Funktionen 1) Abrechnungs- und Planungsfunktion: Abrechnung: Ermittlung von Inventurwerten für handels- und steuerrechtliche Bilanzierung Vereinfachung von Betriebsabrechnung und Kalkulation Planung: Ermittlung von Preisgrenzen für Enderzeugnisse Entscheidungsgrundlage für die Make-or-buy-Entscheidung (Bereitstellung von Daten zur Kostenkalkulation) 2) Lenkungsfunktion 3) Erfolgszuweisungsfunktion
  • Lenkungsfunktion Lenkungsfunktion:- Optimale Nutzung kurzfristig knapper Ressourcen, vor allem vorhandene Kapazitäten, Investitionsmittel - langfristig die selbständigen Teilbereiche im Hinblick auf das Gesamtunternehmensziel steuern- Erreichung des Gesamtoptimums durch Koordination der Teilbereiche des Unternehmens- Bereiche erhalten Zielvorgabe: Gewinn des eigenen Bereichs maximieren- Pretiale Lenkung: Freiheit für einzelne Unternehmenseinheiten, um diese dann an ihren Teilbereichserfolgen zu messen. Es soll erreicht werden, dass die dezentralen Teilbereiche durch Optimierung ihres Gewinns das Gesamtergebnis des Unternehmens optimierenDilemma: man gibt einen VP vor, dieser ist jedoch nur bekannt, wenn man die optimalen Mengen weiß, auf der Basis der VP produzieren die Bereiche dann die Mengen, man kann jedoch auch gleich die Mengen einfach vorschreiben
  • Erfolgszuweisungsfunktion  Erfolgszuweisungsfunktion: - Gewährleistung der Erfolgszuweisung, Spaltung des Gesamtunternehmenserfolgs in einzelne Teilergebnisse- Förderung der Selbständigkeit der Divisionen- Erhöhung der Motivation aufgrund größerer Einflussmöglichkeiten- Boni können dann an Ergebnis gekoppelt werden-> Performancemessung und Managemententlohnung
  • Zentral vs. Dezentral - zentrale Festlegung (kein externer Markt): Lenkungsfunktion erreicht Gesamtoptimum (top-down), Bereichserfolge sind aber nicht messbar (Motivationsproblem); VP müssen über den variablen Kosten der Lieferdivision und unter Marktpreis - variable Kosten der abnehmenden Division sein- man schaut, dass das Gesamtergebnis optimiert wird, VP wird so gewählt, dass die optimale Menge produziert wird (am besten grenzkostenorientierte Preise)- keine Aufteilung in Bereichserfolge möglich- keine Motivationssteigerung, da Selbständigkeit nicht gefördert - dezentrale Festlegung: Erreichung der Bereichsoptima, jedoch nicht des Gesamtoptimums, Bereichserfolge sind aber messbar -> hohe Motivation (Erfolgsermittlungsfunktion erfüllt)-> wenn Lieferant festlegt, muss Abnehmer gucken wie viele er abnimmt, dadurch ergibt sich Ergebnis. Menge hängt vom VP ab
  • Methoden Methoden- Markt- vs. Kostenorientiert- Das Hirshleifer-Modell wird im Rahmen der grenzkostenorientierten Verrechnungspreisbestimmung verwendet- Hirshleifer Modell: Grenzkosten der liefernden Division mit den Grenzerlösen der abnehmenden Division gleichsetzen -> man kriegt optimale Menge und VP raus (klappt immer). Man kommt auch zu Grenzkosten des liefernden Bereichs. - Kosten und Erlösfunktionen müssen bekannt sein- abhängig von Preis-Absatz-Funktion (reaktiv)- Es liegt ein zweistufiger Produktionsprozess vor, der keine Lagerung ermöglicht- Es existiert kein externer Markt - beim Ausrechnen vom Gesamtoptimum, wenn man 3 Zwischenprodukte für 1 Endprodukt braucht, ist das Zwischenprodukt x, das Endprodukt y und Nebenbedingung y=3x
  • Marktpreisorientierte VP Marktpreisorientierte Verrechnungspreise:- VP in der Höhe was Markt für Zwischenprodukt bezahlt- Lieferant produziert bis GK=GE und Abnehmer auch. Abweichende Mengen können problemlos am Markt erworben oder veräußert werden- Idee der Divisionalisierung/Verselbständigung: Divisionen treffen autonome Entscheidungen, verhalten sich wie selbständig am Markt agierende Unternehmen, welches Angebot / Nachfrage am gegebenen Preis orientiert und sich als Mengenanpasser verhält- wenn L und A unbeschränkten Marktzugang haben, führen zentrale und dezentrale Lösung zum selben Ergebnis, Marktpreis als VP ist der einzige der Sinn macht- Vollkommener Markt muss in hinreichendem Maße gegeben sein:1) Beide Divisionen (Lieferant und Abnehmer) haben Zugang zum Markt2) Es existiert ein externer Markt mit einheitlichem Marktpreis für die gehandelten Zwischengüter3) Marktkapazitäten sind auf beiden Seiten (Absatz und Beschaffung) unbegrenzt4) Verrechnungspreis muss Verbundsvorteile berücksichtigen, die bei externer Lieferung  bzw. externem Bezug entfallen würden5) Verrechnungspreis muss Marktpreisschwankungen angepasst werden. Kurzfristig geltende Kampfpreise sind jedoch für die Verrechnungspreisbildung ungeeignet - in diesem Fall produziert die liefernde Abteilung immer das volle Programm (solang der DB positiv) und entscheidet dann, ob es an den Abnehmer verkauft oder an den Markt. Sollte der VP>Marktpreis liegen, wird nichts an den Abnehmer geliefert. Ist der VP jedoch genau der Marktpreis dann ist es dem lieferndem Unternehmen egal wohin es liefert und der abnehmende Bereich kann maximieren- Wenn bei Zusatzauftrag der DB der abnehmenden Division negativ ist, dann ist es sinnlos den Zusatzauftrag anzunehmen, weil die liefernde Division einfach die Zwischenerzeugnisse am Markt verkaufen kann und dann der Gesamtunternehmensgewinn maximiert wird
  • Marktpreisorientierte VP - Vor-& Nachteile Vorteile:- Gewinn des Gesamtunternehmens wird optimiert, da keine gesteuerte Festlegung erfolgt (dachte bei denzentraler Vergabe nur Bereichsoptima erreicht, achso aber dezentrale und zentrale Lösung führen zum gleichen Ergebnis)- Teilerfolge wurden von der jeweiligen Division erwirtschaftet - Lenkung und Erfolgszurechnung gewährleistet- Autonomie der Bereiche und damit verbundene Kontrollierbarkeit der eigenen Erfolge wird gewährleistet- Marktpreis gilt als objektiv und wenig manipulierbar- externe oder interne Lieferung ist egal Nachteil:- Bedinungen des vollkommenen Marktes so gut wie nie erfüllt
  • Kostenorientierte VP Kostenorientierte Verrechnungspreise:- Zentral vorgegeben- wenig Aufwand da Informationen im Rechnungswesen- reicht von variablen Kosten als Minimum bis zu vollkostenorientierten Preisen mit Gewinnaufschlag als Maximum 1) Vollkostenorientiert 2) Vollkosten plus Zuschlag 3)Grenzkostenorientiert 4) Variable Kosten + Zuschlag 5)Variable Kosten und periodische Abrechnung der Fixkosten (Two-Step-Pricing) 6)Variable Kosten und Gewinnaufteilung
  • Vollkostenorientierte Preise Vollkosten plus Zuschlag 1) Vollkostenorientierte Preise (Gewinn = 0 für Lieferant): Abnehmer steht so dar, als ob er das Produkt selbst erstellt hätte. Jedoch ist die verursachungsgerechte Zurechnung von Gemeinkosten schwierig, wodurch der abnehmende Bereich mit Fixkosten belastet wird, wofür er nicht verantwortlich ist. VP = Gesamte Kosten / Menge. Verfahren nur für Cost Center geeignet, da keine Gewinne erwirtschaftet werden können. Fraglich ob Ist- oder Standardkosten angesetzt werden, da bei Istkosten der Lieferant durchaus unwirtschaftlich arbeiten kann.- weder Erfolgszuweisungsfunktion noch Lenkungsfunktion erfüllt 2) Vollkosten plus Zuschlag: Liefernder Bereich hat Möglichkeit Gewinn zu machen.- weder Erfolgszuweisungsfunktion noch Lenkungsfunktion erfüllt
  • Grenzkostenorientiert 3) Grenzkostenorientierte Preise: Kosten für die infinitesimal letzte Einheit, Verlust der Fixkosten für abnehmende Division bei proportionalen variablen Kosten, wodurch Erfolgsermittlungsfunktion nicht erfüllt wird. Falls für Zwischenprodukt kein Markt existiert sind Grenzkostenpreise optimal für Gesamtunternehmen und Lenkungsfunktion wird daher optimal erreicht. Es muss eine Grenzplankostenrechnung eingeführt werden. Hirshleifer Modell berechnet unternehmensoptimalen Verrechnungspreis und landet beim grenzkostenorientierten Preis (für Grenzkosten ableiten)- Fehlanreize für (längerfristige) Maßnahmen wie kostensenkende Investitionen, die den Gesamtgewinn zwar erhöhen, aber den Bereichsgewinn (unter Berücksichtigung der Veränderung des Verrechnungspreises) senken würden. - bei quadratischen Kostenfunktionen sind Grenzkosten höher als variable Kosten, also ist der Verrechnungspreis höher und deckt auf jeden Fall die variablen Kosten der liefernden Einheit- Dezentrale Entscheidungen auf Basis der Grenzkosten führen zu Gesamtoptimum (Lenkungsfunktion), Interne Lieferung durch Deckung von Grenzkosten führt zur Maximierung des Gesamtgewinns- !!bei der Fallstudie haben wir das optimale Produktionsprogramm ausgerechnet (ohne Beachtung der VP) und es kommt dasselbe raus als wenn wir das Produktionsprogramm für die liefernde Einheit mit Grenzkosten als VP berechnen!! Jeder andere VP würde zu einer anderen optimalen Menge des liefernden Bereichs führen- auch bei Restriktion einfach Grenzkosten des liefernden Bereichs ausrechnen- Lenkungsfunktion können grenzkostenorientierte Preise nur erfüllen, wenn keine Engpässe bestehen. Wenn eine Engpasssituation vorliegt müssen Knappheitspreise zentral festgelegt werden- wenn bei linearen Kostenverlauf der Gewinn immer minus Fixkosten ist, wie werde ich dann motiviert die perfekte Menge zu produzieren? Ja, aber mit einem anderen VP produziert die liefernde Abteilung eine Menge, die für sie maximal ist aber nicht insgesamt maximal, mit grenzkostenorientierten Preisen ist sie immerhin indifferent
  • Two-Step Pricing 5) Variable Kosten und periodische Abrechnung der Fixkosten (Two-Step-Pricing)- mögliche Lösung: Das einzelne Produkt wird zu variablen Kosten abgerechnet um die Lenkungsfunktion der Grenzkosten zu erhalten und die abnehmende Division periodisch mit einem Globalbetrag für die teilweise Abdeckung der Fixkosten belastet- der Globalbetrag sollte mengenunabhängig sein, damit der liefernde Bereich nicht das Risiko der Absatzentscheidung trägt- der Globalbetrag sollte zum Investitionszeitpunkt festgelegt werden (abhängig von Kapazitäten der Lieferdivision. Neufestlegung, wenn Kapazitäten abgebaut oder neu erworben werden.- die wertmäßige Höhe sollte fixkostenunabhängig (sonst wird geschludert) sein, sondern sich an den für die jeweilige Periode budgetierten Fixkosten plus Mindestrendite orientieren- eine Obergrenze bilden die hypothetischen Kosten der Selbsterstellung des abnehmenden Bereichs- die kurzfristige Koordinationsfunktion wird prinzipiell erfüllt, jedoch bestehen Fehlanreize für längerfristige Maßnahmen- keine verursachungsgerechte Erfolgsermittlung
  • Variable Kosten + Zuschlag Variable Kosten und Gewinnaufteilung 4) Variable Kosten + Zuschlag: weder Lenkungs- noch Erfolgszuweisungsfunktion werden erfüllt, da der Ergebniszuschlag aufgrund der Differenzen der Verhandlungspositionen zentral festgelegt wird 6) Variable Kosten und Gewinnaufteilung- das Produkt wird zu variablen Preisen an die Abnehmerdivision geliefert und nach dem Verkauf durch diese wird der Gewinn auf beide Bereiche aufgeteilt- dieses Vorgehen ist bei instabiler Nachfragesituation sinnvoll, da so der abnehmende Bereich nicht das alleinige Risiko trägt- Probleme könnte eine angemessene Aufteilung mit sich bringen- man geht meistens von Grenzkosten = variablen Kosten aus, wenn Kapazitäten nicht begrenzt sind und keine alternative Verwendung vorliegt
  • Dilemma der pretialen Lenkung Scheinautonomie - obwohl bei der Fallstudie 2 eine Restriktion vorliegt führen grenzkostenorientierte Preise zum Optimum. Wir rechnen erst das perfekte Programm aus (ohne VP) mit xw=1000, xg=2000, rechnen dann die grenzkostenorientierten Preise aus für den Abnehmer und sehen dann, dass das perfekte Programm für den abnehmenden Bereich mit den ausgerechneten VP genau dem perfekten Produktionsprogramm entspricht -> Lenkungsfunktion erfüllt - Dilemma der pretialen Lenkung:Verrechnungspreise dienen der optimalen Ressourcenallokation. Um Bereichsaktivitäten aber optimal zu allokieren, müssen Verrechnungspreise bekannt sein (gegenseitige Abhängigkeit). -> Wenn optimales Produktionsprogramm bekannt ist, so werden die innerbetrieblichen Verrechnungspreise zur Steuerung nicht mehr benötigt. Vielmehr kann das optimale Produktionsprogramm direkt vorgegeben werden.- Scheinautonomie bei der Festlegung der (optimalen) Produktionsmengen:Durch Festlegung der Verrechnungspreise werden den Abteilungsleitern die optimalen Produktionsmengen „quasi“ vorgegeben.
  • Konzernverrechnungspreise Konzernverrechnungspreise- Konzernverrechnungspreise zeichnen sich dadurch aus, dass sie zwischen rechtlich selbständigen Unternehmen geleistet und somit effektiv geschuldet werden- Neben der Lenkungs- und Erfolgszuweisungsfunktion sind weitere Zielsetzungen die 1) Verlagerung von Gewinnen in Niedrigsteuerländer2) Umgehung von staatlichen Kontrollen3) Umgehung von anderen wirtschaftlichen Restriktionen Betriebswirtschaftliche Ansätze:- Marktpreis- Kosten-plus-Methode- Marktpreis-minus-Methode Steuerrechtliche Ansätze- Transaktionsbasierte Methoden (Preisvergleichsmethode, Wiederverkaufspreismethode, Kostenaufschlagsmethode)- Gewinnbasierte Methoden (Funktionsorientierte Gewinnzerlegung, Transaktionskostenbezogene Nettomargenmethode Anwendungsbereich- Lieferung von Gütern und Waren- Verrechnung betrieblich bedingter Dienstleistungen- Konzerninterne Überlassung immaterieller Wirtschaftsgüter- Finanzierungsleistungen
  • VP durch Verhandlung Verrechnungspreise durch Verhandlung- durch Ausgleich von Grenznutzen und Grenzkosten der beteiligten Bereiche kann Annäherung an den Marktpreis erzielt werden- Voraussetzungen:1) vollständige Informationen der Bereiche2) deren Unabhängigkeit bezüglich Lieferungen3) das Vorhandensein eines Marktes als Orientierungshilfe4) eine Schiedsstelle im Konfliktfall Vorteile:- Bereiche haben garantierte Autonomie- Divisionen sind für ihr Ergebnis verantwortlich- Große Flexibilität je BeschaffungslageNachteile:- Monopolistisches Verhalten wie künstliche Verknappung der Ressourcen kann auftreten- Übervorteilung durch besseres Verhandlungsgeschick- Weder Erfolgszuweisungsfunktion noch Lenkungsfunktion sind richtig erfüllt, da Preis unvorhersehbar
  • Knappheitspreise Knappheitspreise- wenn externe Lieferung möglich ist, ist Marktpreis ideal (Grenzkosten+DB) (die Opportunitätskosten sind die entgangenen Kosten aus dem externen Geschäft, die ich noch draufschlage auf die Grenzkosten)- durch Knappheitspreise Marktmechanismus (Mix aus Kostenorientierten und Marktpreisen)- wenn keine externe Lieferung möglich ist und es keine Kapazitätsbegrenzung gibt dann sind Grenzkosten optimal (da keine Opportunitätskosten)- bei Kapazitätsbegrenzung Knappheitspreise (Grenzkosten + verdrängter Deckungsbeitrag)- sind Kapazitätsbegrenzungen da, müssen Opportunitätskosten mit rein spielen, Opportunitätskosten stellen den entgangenen Gewinn des besten verdrängten Produkts dar.- ohne Restriktion produziert man einfach das Produkt bis zur Höchstgrenze mit dem höheren DB (lineare Verläufe) (grenzkostenorientierte Preise)- geschieht, wenn es 2 Vorprodukte gibt, beide Endprodukte beide Vorprodukte brauchen, jedoch von einem Vorprodukt nur eine gewisse Anzahl produziert werden kann- es wird geprüft welches Produkt die höchste relative Deckungsspanne beim Engpass erzielt- wenn es 2 Vorprodukte gibt und beide Restriktionen unterliegen dann lineare Optimierung- Kombination von kosten- und marktorientierten- Verrechnungspreise erhöhen sich immer um Opportunitätskosten- Gewinn wird immer der Division zugeteilt wo der Engpass vorliegt, die andere hat einen DB von 0- bei einem Engpass garantieren Knappheitspreise die Wahl der Alternative mit dem höheren Nutzen (relativer Deckungsbeitrag -> volle Produktion, dann das andere)- Lenkungsfunktion erfüllt- Erfolgsermittlungsfunktion nicht erfüllt, da die Gewinnzurechnung sich ausschließlich danach richtet, in welchen Abteilungen Engpässe auftreten