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Grundschulpädgogik (Subject) / Sonstige (Lesson)

verschiedene Themen

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  • Identität nach Haußer (1995) -> 3 Teilkomponenten SSK Selbstkonzept nach Krapp (1997) Identität nach Erikson (1966) SelbstkonzeptSelbstwertgefühlKontrollüberzeugungen Relativ stabiles Merkmal der Selbstwahrnehmung und Selbsteinschätzung leistungsrelevanter Aspekte. -> Motor für Leistungsentwicklung, wichtig für Resilienz und Transitionskompetenz. Entsteht in einer Stufenfolge aufeinander aufbauender Krisenbewältigungen.
  • Fischteicheffekt / BFLP-Effekt (Marsh 2005) Faber (2013) Inckemann (2014) Selbstkonzept der Schüler durch Vergleich mit Klasse (vgl. MS vs. Gym.) -> negativ wenn Schüler sich unterlegen fühlt (kann allerdings durch akademisches SK aufgehoben werden.-> positiv wenn Schüler auf einmal zu den Besseren gehört. Zugehörigkeit zu einer bestimmten Klasse wirkt sich merklich auf motivationalen und kognitive Entwicklung aus + die Bewertung durch den Lehrer! ist dadurch beeinflusst. Folgen sind schon in der erste Jahrgangsstufe deutlich sprübar können aber durch Differenzierung + höhere Homogenität !! abgeschwächt werden.
  • Besonderheit GS (4 Punkte nach Bartitzky und Einsiedler) Wichtig für "grundschulpädagogische Sicht"! erste Schule (akademische Selbskonzept, systematisch Lernen lernen vs. intuitiv KiGa)grundlegende Bildung (kognitiv und metakognitv)für alle Kinder (Sprengeprinzip -> in Praxis fraglich)in einer spezifischen Lebensphase (vgl. aber Heinzel 2007: 2-4 Jahre Unterschied)
  • Kriterien für die Bewertung von Klausuren (7 Stück) Nicht!!! auswendig... RichtigkeitGründlichkeitThemenbezugArgumentationReflexionsniveauAufbauFormales
  • Schereneffekt nach Schröder (2000) Bei Differenzierung und Individualisierung bzw. Fördermaßnahmen -> Stärkere mehr Leistungszuwachs als Schwächere (vgl. Kucharz und Wagener JGM) Vgl. auch Mathhäus-Prinzip: "Wer hat dem wird gegeben"
  • Zugpferdeffekt nach Schröder (2001) Ausgangspunkt Geschwister, bei dem das ältere kind als Vorbild und Anreiz dient -> Übertragung auf die GS: stärkere Schüler als Vorbild --> positive Auswirkungen wenn das Niveau erreichbar ist --> negative Auswirkungen wenn das Niveau zu weit weg ist --> Bei Gruppenarbeit auf Zusammensetzung achten: nicht zu viel und nicht zu wenig Differenz.
  • Lehrer-Schüler-Verhältnis nach Hattie (2013) Effektstärke von 0,72 -> hoher Effekt! Kann eigentlich als Gegenargument bei vielen Konzepten genannte werden, die unterschiedliche empirische Ergebnisse haben.
  • Portfolio 1. Definition (Liessmann) 2. Grundsätze (Hecker / Kretschmann) 3. Diagnostische Funktion (Kretschmann) 4. Pädagogischer Nutzen (Kretzschmann) 5. Vorteile (Diekmann / Winter) 1. Eine Zielgerichtete Sammlung von Schülerarbeiten, die den Lernfortschrit und das Lernergebnis nachvollziehbar dokumentiert. 2. Schatzsuche statt Fehlerfahndung / mehrschrittiges Arbeiten = Lebenswirklichkeit. 3. Entwicklungsdokumentation, "Krisenanzeichen", sinnvolle Grundlage (für SuS, Eltern und Lehrer). 4. Eigenverantwortung, Reflexion, Kommunikation zwischen S und L, Überarbeitungsmöglicheit. 5. Kombination von individueller und sachlicher Bezugsnorm.
  • Vorteile 6 (Knauf) und Nachteile (von mir) Portfolio LAFVRD und AKES Laufrad AKnES - Leistungsmotivation durch Selbstwirksamkeitserleben- Ausbalancierung von Bezugsnormen (individual-, sozial- und sachnorm)- Förderung des Qualitätsbewusstseins- Verknüpfung von Leistungsmessung und Unterricht- Rückmeldung und Kommunikation- Demokratisierung der Beurteilung Aufwand in der Erstellung und Bewertung, Kriterien auch meist subjektiv, oft Elternarbeit zu Hause, Schereneffekt weil gute SuS besser damit umgehen können.
  • Lernentwicklungsgespräche Vorgaben StMBWK Alternative zum Zwischenzeugnis: in 1-3 möglich -> 4 nicht wegen Übertrittszeugnis (auch nur in einzelnen Jahrgangsstufen -> aber Schule einheitlich!) -> in 3 schon Noten; Eltern die Zwischenzeugnis haben möchten bekommen dies. Vorbereitung: rechtzeitige Information der Eltern; Zeitraum: zeitnah mit den Zwischenzeugnissen (außerhalb der Unterrichtszeit); Teilnehmer: SuS, Klassenlehrer und Erziehungsberechtigte;Dauer: ca. 30 Minuten (Konzentration der SuS);Ablauf: Gespräch mit dem Kind im Vordergurnd. Man kann alle 3 Parteien einen Bogen ausfüllen lassen um die Einschätzungsfähigkeit zu überprüfen. Lehrer gibt aber Kopien seiner Bögen mit. Es werden Lern- und Arbeitsverhalten / Sozialverhalten dokumentiert sowie Fachinhalte (D, M, HSU, Sport, WTG, Reli).Kinder mit sopäd Förderbedarf bekommen Dokumentation zu Förderplan.Es werden 1- 3 Zielvereinbarungen getroffen, wenn das Vorrücken gefährdet ist wird dies aufgenommen.
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  • Stundenplan GTS gebunden Jahrgangsstufe 1 Montag: 1 Morgenkreis, 2 Werkstatt, 3 WTG, 4 WTG, 5 FU, 6 Mittag, 7 Freizeit, 8+9 Sport, 10 Kreativangebot;Dienstag: 1+2 Werkstatt, 3+4 Tandem Diff oder FU, 5 Reli, 6 Mittag, 7 Extern: Freizeit, 8 GU, 9+10 Extern: Hip-Hop;Mittwoch: 1+2 Werkstatt, 3 GU, 4 Extern: Freizeit, 5 FU, 6 Mittag, 7 GU, 8+9 Bewegungsspaß oder Keramikwerkstatt, 10 Projektunterricht;Donnerstag: 1 Werkstatt, 2 GU, 3+4 Extern: Musikschule, 5 Tandem Diff GU, 6 Mittag, 7 Freizeit, 8 GU, 9+10 Projekt Zirkus (Wahlpflicht: gestalterisch, musisch und sportlich);Freitag: 1+2 Werkstatt, 3 Tandem Diff, 4 Reli, 5 GU, 6 Mittag, 7 Wochenabschluss.
  • Lernentwicklungsgespräche Zula - individuelle Situation des Kindes im Zentrum (Stärken, Schwächen, Entwicklungspotenziale)- Lehrerkonferenz am Anfang des Schuljahres (meist noch kein Elternbeirat!) entscheidet.- zusätzlich während des Jahres Lerntagebuch, Lernlandkarten, Portfolios.- Nachfragen und Diskussionen erwünscht (keine einseitige Bewertung).- Feedback nach Hattie und Timperley (Feed up, back, forward).- Grundhaltung der Wertschätzung - ./. Ungenauigkeit- Aufwand für den Lehrer- Schwierige Diksussionen mit den Eltern- oft wird ausführlicher über Schwächen gesprochen
  • 10 Merkmale guten Unterrichts nach Hilbert Meyer tsv MikKhii - transparente Leistungserwartungen- sinnstiftendes Kommunizieren- vorbereitete Umgebung - Methodenvielfalt- inhaltliche Klarheit- klare Strukturierung- Klima lernförderlich- hoher Anteil echter Lernzeit- individuelle Förderung- intelligentes Üben
  • Bedingungen der Kindheit nach Fölling-Albers (2014) - Familie (Scheidung, Geburtenrate ./.)- Erziehungsnormen (Liberalisierung)- Wohlbefinden- Neue Medien und Medienkonsum- Institutionalisierung von Freizeit- Kinder in Armut