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Medienproduktion (Subject) / Printwerbung (Lesson)

Kapitel 11

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  • Eine Anzeigenpräsentation sollte vorab getestet werden; dabei gibt es verschiedene Methoden, die auf der modernen Wahrnehmungs- und Hirnforschung basieren. Nennen Sie die 2 Methoden. Die Guckkastenmethode: Die Anzeige bleibt durch eine Art Schaukasten verdeckt und nur für exakt 3 Sekunden aufgedeckt. Dann wird notiert, an was man sich von der Anzeige erinnert – es ist das, was auch später der Leser sich behält.  Die Versteckmethode: Hier wird die Anzeige im späteren Werbeträger (der Zeitung oder der Zeitschrift) irgendwo „versteckt“. Das heißt sie wird im ungefähren Umfeld platziert, wo sie dann später auch erscheinen soll. Durch rasches Durchblättern soll festgestellt werden, ob die Anzeige beim ersten Mal gleich oder erst durch mehrere Anläufe entdeckt wird. Letzteres würde dafür sprechen, dass die Anzeige noch prägnanter gestaltet werden muss.
  • Welche Vor- und Nachteile haben Printanzeigen? Vorteile: Möglichkeit regional begrenzt zu werben (Lokalzeitung) In Fachmagazinen erreicht meine eine relativ homogene Gruppe --> gezielte Anzeigen möglich Vertrauen in Printmedien und somit auch in die Anzeigen ist immer noch groß Viele kreative Ideen möglich, die beim Leser hängen bleiben Nachteile: Printanzeigen relativ teuer im Vgl. zu Internetanzeige Messbarkeit ist nicht so detailliert möglich, wie im Internet Schnelle und häufige Änderungen der Anzeige sind meist nicht möglich Anzeige geht neben vielen anderen Anzeigen häufig unter Jüngere Menschen werden kaum über dieses Medium erreicht
  • Was versteht man unter dem AIDA-Modell? Das AIDA-Modell ist ein Prinzip zur Werbewirksamkeit. Der Kunde soll 4 Phasen durchlaufen, um ihn letztendlich zum Kauf zu bewegen. Alle 4 Phasen sind gleichwertig und können sich auch ab und zu überschneiden. Attention: Die Aufmerksamkeit des potenziellen Kunden soll geweckt werden. Interest: Der Kunde interessiert sich für das Produkt/Dienstleistung. Somit ist das Interesse geweckt. Desire: Der Kunde verspürt den Wunsch, sich das Produkt anzuschaffen. Der Besitzwunsch wird ausgelöst. Action: Im Idealfall kauft der Kunde das Produkt.