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Grundschulpädgogik (Subject) / Inklusion (Lesson)

Vor allem in Verbindung mit JGM aber evtl. auch anderes Thema

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  • Fächerübergreifendes Lernen (Kahlert am Beispiel Wasser 11 Perspektiven) zusätzliche Entwicklungsbereiche für Inklusionsdidaktisches Netz 1. Naturwissenschaftlich (Verdunstung, Niederschlag, Stoffe), 2. Technisch (Wasservrsorgung, Reinigung, Wasserwerk), 3. Soziologisch (Wassernutzung, Versorgung als kommunale Aufgabe), 4. Politisch (Regeln für Nutzung, Kontrollen), 5. Geografisch (Klimazonen, Wasserknappheit, Geologie, Flüsse, Seen), 6. Ethisch - Religös (Bedrohung von mensch und Tier, Taufe), 7. Geschichtlich (Wassernutzung früher), 8. Ästhetische Perspektive (Die Moldau --> Wassermusik, Unterwassergarten --> Bilder von Paul Klee), 9. Wirtschaftliche (Preis für Trinwasser, Kosten für Wasserverschmutzung), 10. Sprachliche (Gedicht Wasser von James Krüss), 11. Biologische (Leben am und im Wasser). -Emotional: Stimungen am Wasser, Empfindungen mit Wasser (Wärme, Kälte), Bedürnisse (Durst)-Kommunikativ: Über Erlebnisse am Wasser erzählen, Wortfelder.-Sensumotorisch: fließendes, rauschendes, tröpfelndes Wa. spüren und hören, Auftrieb spüren.- Sozial: Gemeinsam Baden gehen, Über Bilder und Fotos sprechen.
  • Inklusionsdidaktisches Netz nach Kahlert / 7 Schritte + 7 allgemeine Punkte (ABCBAfs) 1. Thema (bipolar: fachlich-curricular und lebensweltlich)2. Perspektiven + Erweiterung um entwicklungsorientierte Aspekte (11+4 siehe KK)3. Aufzeichnung von Unterrichtsideen (müssen noch keine Praxisbeschreibung sein)4. Auswahl der für die Lerngruppe relevanten Aspekte5. SuS Einbeziehen6. Geeignete Methoden7. Teamarbeit (teilen und gemeinsam weiterentwicklen) Alle SuS sollen teilhaben können und alle sollen etwas beitragen können, Bruner EIS-Modell, Comenius --> Neuzeit, Bezug auf Erfassung des Entwicklungsstands,Ausschöpfen aller Entwicklungmöglichkeiten,fachlich-curricular und individuelle Entwicklung beachtensinnlich erfahrendes Lernen.
  • 6 Standards für die Umsetzung von Inklusion nach Moser (2012) STruPs - Sicherung von Lernerfolgen (Diagnostik)- Transitionen (Übergänge)- rechtliche Grundlagen- unabhängige Beratung- Professionalisierung (Aus-, Fort- und Weiterbildungen)- strukturelle Voraussetzungen + Ressourcen im Kontext von Schulentwicklung
  • Empirisch Chancen 2 SuS (Kahlert + Heimlich 2014), 1 Lehrer, 1 Schule, 2 Allgemein (Werning), Migrationshintergrund (Textor 2015) Für Kinder mit sopäd Förderbedarf scheint es günstig zu sein aber für Förderschwerpunkt Lernen und SuS mit Verhaltensauffäligkeiten ist Integration oft schwer. Für Regelschulkinder eher keine negativen Ergebnisse--> aus 1. und 2. Argumentation ableiten, dass Eltern von Kindern mit Behinderung entscheiden dürfen. Für Lehrer: Erweiterung professioneller Kompetenzen Schule: in Bewegung setzen Allgemein: Vererbung der sozialen Lage abschwächen, Inklusion zur Überwindung der Verschiedenheit Aller (Werning) MH: Überrepräsentanz an Förderschulen (gesellschaftliche Integration, Traumatisierung und Sprachstand) + Eltern oft nicht das Engagement und Wissen -> SuS mit MH machen in GSKlassen größere Fortschritte
  • Grenzen (3 SuS, 2 Schulen, 3 Staat, 1 Gesellschaft) 9 Kinder mit Verhaltensproblemen werden abgelehnt (Heimlich)Soziale Integration auch bei Lernschwierigkeiten diffiziler (Kahlert und Heimlich)Gefahr der GleichmachereiIn Bayern fast keine Gesamtschulen (GS: 60%, HS 16%, Gym 1,6%)Leistungsbeurteilung / ÜbertrittLehrerbildung " ferne Zukunft" (Kahlert und Heimlich)Klassengröße / BetreuungsschlüsselOutcome-Steuerung + BildungsstadardsMigration
  • Forschungsstand (3) Kein Konsens zu wichtigen Grundfragen, keine ausgearbeitete Didaktik -> Versuch Kahlert (inklusionsdidaktische Netze), wenig wissenschaftliches oder politisches Auftreten der Inklusionsforscher in der Öffentlichkeit
  • Heterogenität (Prengel, Ramseger und Wagener (2008) 3 Konzepte, Hinz) Heterogenität als Chance --> Pädagoik der Vielfalt 3 Konzepte zum Umgang: Kompensation, Integration, Inklusion Hinz: Inklusion beinhaltet positive Auffassung von Heterogenität (Anm. von mir: genau wie bei JGM)
  • Inckemann; Hinz: Behinderung; Biewer:Begriff + Merkmale; Wilhelm (2006) Integration vs. Inklusion; Inklusion vs. Exklusion Rechtlicher Hintergrund D + BAyEUG Internationaler Vergleich Inckemann (2017): engerer Begriff (Behinderung/sopäd Bedraf) vs. weiter Begriff (Alle/MH...) Nach Hinz nur Subaspekt --> Inklusion für alle Formen der Verschiedenheit;Biewer: Inklusion nicht von includere eher inclusion, wichtige Merkmale Inklusvier Pädagogik: Etikettierungen + Klassifizierungen ablehnen --> strukturelle Veränderung der regulären Institutionen. Kinder mit sopäd Förderbedarf an allgemein Schulen angepasst, Allgemeine Schule an die Bedürfnisse, Fähigkeiten und Interessen aller angepasst. . Exklusion stammt ais Soziologie: Ausschluss von Personengruppen. 1994 Salamanca Konferenz UN, Ratifizierung der UN-Beschlüsse zur inklusiven Schule in D 2009 -> gilt für alle Bundesländer. 2011 BayEUG: 5 Formen kooperativen Lernens für Kinder mit besonderen Bedürfnissen. (Kooperationsklassen, Partnerklassen, Offene Klassen der Förderschulen, Inklusion einzelner SuS, Schulen mit dem Schulprofil Inklusion). D 75% Sonderschulen 25% inkludiert (müsste sich nach Heimlich umdrehen) in anderen Ländern nicht die Frage ob sondern wie (gerade arme Länder)
  • 4 Bedeutungskontexte in der Öffentlichkeit und 4 Voraussetzungen (Werning 2010) 1. SuS von Förderschulen,2. Überwindung der Diskrimination von Risikogruppen,3. Schulentwicklungskonzept,4. Partizipation, Gleichheit und gesellschaftl. teilhabe als gesellschaftlicher Wertegrundsatz. 1. Inklusion als politische Entscheidung2. Visionen3. Kooperation4. Didaktische Konzepte --> innere Differenzierung und kooperativer Unterricht
  • Unesco Guidline for Inclusion 2005--> Prozess mit 4 Stufen: exclusion, segregation, integration, inclusion --> nicht Kinder als Problem sondern Bildungssystem als Problem.
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  • Index für Inklusion = Analyserahmen 1. Schritt Heimlich Booth + Ainscow --> 3 Dimensionen :a) inkl. Kulturen (Gemeinschaft bilden und inklusive Werte schaffen)b) inkl. Strukturen (Schule für alle Entwicklen, Unterstützung für Vielfalt organisieren)c) inkl. Praktiken (Lernarrangements organisieren und Ressourcen mobilisieren) 1. Inklusive Bildung: Nicht nur inklusive Schule sondern inklusive Gesellschaft --> keine Unterscheidung zwischen Menschen mit und ohne Behinderung --> "Inklusion zielt auf eine möglichst umfassende gesellschaftliche Teilhabe" (Früher Inklusion über Familie, heutige Gesellschaft oft Exklusion).Auch Kinder ohne Förderbedarf können von Maßnahmen profitieren.
  • 2. Schritt Heimlich 2. a) Inklusiver Unterricht: SCHOLASTIK-Studie von Helmke und Weinert sowie Qualitätskriterien von Meyer --> Monopol für guten Unterricht gibt es nicht ! Einsiedler und Mandl sagen direkte Instruktion hilft Schülern mit Lernschwierigkeiten, der Unterricht schafft aber Probleme bei Anwendung, Transfer und Problemlösen. --> Heimlich sagt Mitte zwischen Instruktion und Konstruktion (vgl. auch Mandl und Reinmann-Rothmeier "Kombination aus Instruktion und Konstruktion" (1995)  / Richard E. Meyer (2004) "Guided Discovery" + empirischer Nachweis bei Hardy 2006). Inklusiver Unterricht soll alle am Unterricht beteiligen und alle sollen etwas beitragen können. Merkmale: Selbsttätigkeit für alle Schüler, ermöglicht mehr Lehrer- und Schülerhilfe, ist geprägt von offenem Unterricht, aber auch Lehrerzentrierung (Regeln und Rituale) und dass kooperatives Lernen gefördert wird. 2. b) Inklusionsdidaktische Netze: neben Sprache und Denken auch emotionale, soziale und sensumotorische Lernerfahrungen. Aber auch fachliche Aspekte. Nicht nur Differenzierung sondern schon bei Strukturierung der Unterrichtsinhalte --> Kollegen, Eltern, Partner außerhalb der Schule; Schulleben und Schulkonzept muss auf Leitbild Inklusion getrimmt werden.
  • 3. Schritt Heimlich 3. Inklusive Schulentwicklung und Qualitätsentwicklung: a) Pädagogische Schulentwicklung: praxiswirksamsten Ansätze sind meist im pädagogischen und sozialen Bereich zu finden. b) Mehrebenenmodell (Schüler, Unterricht, Kollegium, Schulleben, Schulhelfer und externe Kooperation). Sonderpädagogen nicht nur Beratung und Diagnostik sondern auch Team-Teaching, enge Zusammenarbeit (keine Tür-Angel-Gespräche).
  • Heterogenität nach Scholz (2016) griech. / Duden Definiton Rehle et al. Sozial-konstruktivistisches Verständnis Sturm (2013) "Im pädagogischen kontext meint Heterogenität die Verschiedenheit der SuS im Hinblick auf ein oder mehrere Merkmale." heterogenes (heteros = verschieden, gennao = Schaffen) Duden: Verschiedenartigkeit. Verschiedenhiet, Differenz, Diversity, Vielfalt (Veränderlichkeit und Unbestimmbarkeit eines Individuums) --> Immer in Verbindung zu einer Vorstellung von Homogenität. Relativ (kriterien, Norm), sozial-kulturell eingebunden, sozial konstruiert --> nicht objektiv, partial / zeitweise.
  • 2-2-1 Dimensionen der Heterogenität Scholz (2016) 4 Dimensionen nach Heinzel a) Interindividuell (Vertikal: Leistung, horizontal: interesse, Lernwege)b) Intraindividuell (schülerspezifisch bei einem Schüler) EthinizitätGenderLeistungSozialer Status
  • Allgemeine Chancen von Inklusion 4 Schüler 4 Schule + Lehrer 3 Gesellschaft Schüler: + Sozialkompetenz, Chancengleichheit, Recht auf Individualität, lernen von und miteinander Schule: Öffnung des Unterrichts, Innere Differenzierung und Individualisierung, Kooperation von Fachkräften, Inklusion als gemeinsamer Schulentwicklungsauftrag Gesellschaft: Abwendung von Leistungssystem und Exklusion, Recht auf Bildung ohne Diskriminierung irgendeiner Gruppe, Förderung gesellschaftlicher Werte
  • Herausforderungen der Inklusion 4 Schule 1-3-3 Lehrer 1 Gesellschaft Schule: Ressourcen/Kapazitäten, keine Gesamtschulen, Leistungsprinzip, Konzept für interdisziplinäre Kooperation. Lehrer: Pädagogische Herausforderung (Gleichheit, Stigmatisierung, alles dreht sich um Rahmenbedingungen kein Lernen), Diagnosekompetenz, jedem Schüler gerecht werden, Leistungsbewertung. Gesellschaft: Überwindung der voreingenommenen Haltung der Gesellschaft.
  • Historische Entwicklung nach Scholz (2016) - Salamanca-Erklärung der UN Konferenz 1994: Art. 24 gemeinsame Beschulung aller Schüler- 2009 in D ratifiziert - weiterhin 2 Richtungen: Integration (innere Differenzierung) und Selektion (äußere Differenzierung) - Beibehaltung Förderschulen oft als Verstoß aber Wohl des Kindes im Vordergrund.
  • Vorteile von inklusionsdidaktischen Netzen (9) SSBBNNKRE - Strukturierte Erschließung von fachlichen Kompetenzbereichen und förderpädagosichen Entwicklungsb.- Soziale Teilhabe kann stärker gewichtet werden- Beteiligte gewinnen an Professionalität- Begründungsgrundlage- Nutzen wird für alle Beteiligten sichtbar- Netze können Arbeitsteilig im Team erstelllt und verfeinert werden- Komplexität wird nach und nach erschlossen und damit handhabbar- Rahmen für Zusammenarbeit zwischen L und Förderschullehrern- Entscheidungsgrundlage
  • Qualität sonderpädagogischer Lernumgebungen 7 (Kahlert und Heimmlich 2014) - Anpassung an SuS- Kooperation zwischen Lehrern und Lehrern und Eltern--> - Diagnostik einsetzen- Klasse max 24 max 2-3 Förderkinder, Jungen und Mädchen etwa gleich- Einschränkung des Wettbewerbs + Etablierung sozialer Netzwerke (Peer-Tutoring)- Feinfühlige Einstellung auf bindungsunsichere Kinder- Bei Verhaltensauffälligkeiten schülerzentirerte Wahrnehmung