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WiWi (Subject) / EVWL (Lesson)
Kapitel 1-12
This lesson was created by AnnaKo.
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- Veränderungsfaktoren der Nachfrage Präferenzänderung (z.B. Mode) Einkommensveränderung (→Einkommenselastizität der Nachfrage) Veränderte Preise anderer Güter (→Kreuzpreiselastizität der Nachfrage) Erwartungsänderungen
- Die Preiselastizität der Nachfrage... zeigt, um wie viel Prozent sich die Nachfragemenge nach einem Gut verändert, wenn der Preis dieses Gutes ceteris paribus um ein Prozent zunimmt.
- Die Preiselastizität des Angebots... zeigt, um wie viel Prozent sich die Angebotsmenge von einem Gut verändert, wenn der Preis dieses Gutes ceteris paribus um ein Prozent zunimmt.
- Marktgleichgewicht Alle Akteure, die ein Gut zu gegebenem Preis nachfragen/ anbieten, finden Anbieter/Nachfrager. (Markträumung)
- Grenzkosten Veränderung der Kosten, wenn die produzierte Menge marginal gesteigert wird. Ableitung TC(x)
- Break- Even- Preis langfristige Angebotsentscheidung =Preis, bei dem Unternehmen i gerade einen Nullgewinn macht.
- Stilllegungspreis kurzfristige Angebotsentscheidung Minimum der AVC-Kurve =Preis größer als variable Kosten (Fixkosten zumindest teilweise gedeckt)
- Indifferenzkurven Kombination von x1 und x2, die den gleichen Nutzen bieten Abbildung der Präferenzen eines Individuums durch eine "Indifferenzkurvenschar" Indifferenzkurven können sich nicht schneiden bei Nichtsättigung: weiter rechts oben = höheres Nutzen
- GRS Betrag der Steigung einer Indifferenzkurve im x1/ x2- Diagramm. subjektives Austauschverhältnis zwischen Gut1 und Gut2 (Wie viel von x2 gibst du auf, wenn ich dir mehr von x1 gebe?
- BIP Der Marktwert aller im Inland innerhalb einer bestimmten Zeitspanne für den Endverbrauch produzierten Güter und Dienstleistungen. (Y=C+I+G+NX) BIP relativ gut zum Messen von Wohlstand, aber unvollständig und eher tendenziell und sagt nichts über Einkommensverteilung aus. (Gini-Koeffizient)
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- Real und Nominal Nominal= jetzige Preise Real= ohne Inflation, d.h. zu Preises des Vorjahres/ Basisjahres
- Leistungsbilanzsaldo ...spiegelt Differenz zwischen nationaler Ersparnis und aggregierten Investitionen wider.
- Formen der Arbeitslosigkeit Freiwillige Arbeitslosigkeit: Keine Erwerbstätigkeit und keine Suche nach Erwerbstätigkeit. (Unfreiwillige) Arbeitslose: Personen im erwerbsfähigen Alter, die keinen Arbeitsplatz haben und aktiv nach Arbeit suchen und die bereit sind, eine Arbeitsstelle anzunehmen ("Erwerbslose") Friktionelle Arbeitslosigkeit: "Sucharbeitslosigkeit" - Verzögerte Besetzung offener Stellen - Ko-Existenz von offenen Stellen und Qualifikationsprofil, Informationsdefizite, etc.) Struktuelle Arbeitslosigkeit: w>w* → LD < LS, z.B. Mindestlohn, Effizienzlöhne, Unvollkommener Wettbewerb (Monopol legt Preise/Löhne selbst fest) Konjunkturelle Arbeitslosigkeit: Geringe Nachfrage (in einzelnen Sektoren oder gesamtwirtschaftlich) bei verzögerter Anpassung von Güterpreisen und Nominallöhnen → Geringeres Güterangebot der Unternehmen und geringere Arbeitsnachfrage
- Offene Volkswirtschaft ⇒ Konsequenzen der internationalen Finanzmarktintegration Grenzüberschreitender Handel mit Vermögenswerten Inländer vergeben Kredite an Ausländer S = I muss nicht erfüllt sein kleine offene Volkswirtschaft mit perfekter internationaler Kapitalmobilität S > I (Kreditvergabe an Ausland): Leistungsbilanzüberschuss → Inland erhöht Forderungen gegenüber dem Ausland S < I (Kreditaufnahme von Ausland): Leistungsbilanzdefizit → Inland erhöht Verbindlichkeiten gegenüber dem Ausland
- Solow- Modell Wachstum des BIP/ Kopf verursacht durch Zunahme des Kapitalbestandes/ Kopf Höherer Kapitalbestand pro Kopf --> Höheres BIP pro Kopf --> höhere Ersparnis --> Investitionen --> Zunahme des physischen Kapitalbestands
- Realer Wechselkurs Preis eines ausländischen Warenkorbs in Einheiten des inländischen Warenkorbs → "Wie viele europäische Warenkörbe muss ich für einen USA- Warenkorb geben?"
- Veränderungsfaktoren des Angebots Höhere Kosten der "Inputs" (Produktionsfaktoren und Vorleistungen) Technologische Veränderungen Erwartungsänderungen
- Warum gibt es Preis- und Mengenbeschränkungen? Mittel gegen Marktversagen um eine gerechtere Verteilung herbeizuführen schaffen ökonomische Renten (übermäßige Einkommen, Wohlfahrtsgewinne) für einige Akteure --> "Rent-seeking"
- Gründe für ein sinkendes Grenzprodukt der Arbeit sinkendes Grenzprodukt bei konstanten Anbauflächen i.d. Landwirtschaft zusätzlicher Koordinationsbedarf bei steigender Belegschaft sinkende Qualität zusätzlicher Arbeitseinheiten
- Substitutionseffekt Höherer Preis von Gut1 steigert die Opportunitätskosten des Konsums von Gut1 → Anreiz, den Konsum von Gut1 zu reduzieren/ von Gut2 zu steigern ist der Preisbewegung entgegen gerichtet
- Einkommenseffekt Höherer Preis von Gut1 reduziert das reale Einkommen/die Kaufkraft des Individuums, Konsum sinkt bei sinkendem Einkommen
- Reaktion auf höheren Reallohn Substitutionseffekt: Bei gegebenem Nutzenniveau werden mehr Güter und weniger Freizeit konsumiert -> höheres Arbeitsangebot Einkommenseffekt: Bei gegebenem Einkommen steigt der Preis der Freizeit -> Realeinkommen sinkt -> geringer Güter-/ Freizeitkonsum und höheres Arbeitsangebot Ausstattungseinkommenseffekt: Der Wert der Zeitausstattung Zmax nimmt zu -> Höherer Güter-/ Freizeitkonsum und geringeres Arbeitsangebot
- Vorgehen Zwei- Perioden- Modell Beschreibung der Präferenzen Beschreibung der intertemporalen Budgetgeraden Bestimmung des optimalen Konsumpfads
- Konsumpfad/ Sparentscheidung abhängig von Einkommenspfad Zinssatz Präferenzen (Zeitpräferenz, Konsumglättung)
- (Pareto-)Effizienz Eine Allokation (Verteilung knapper Ressourcen) ist pareto-effizient, wenn es nicht möglich ist, ein Individuum besser zu stellen ohne ein anderes Individuum schlechter zu stellen
- Markteintrittsbarrieren Monopole Monopol kontrolliert eine knappe Ressource Technologische Überelgenheit des Monopols Monopol hat das Eigentumsrecht an einer innovativen Idee (Patent) ⇒ Ergebnis politischer Einflussnahme ("Rent- Seeking")
- Externalitäten = Ökonomisch relevante Interaktionen, für die es keinen Markt gibt Umweltverschmutzung Rauch- u. Lärmbelästigung Destabilisierung des Finanzsystems Grundlagenforschung
- Coase- Theorem Verhandlungen zwischen Verursachern und Betroffenen führen zu einer effizienten Allokation, wenn.. ... die Eigentumsrechte geklärt sind, .... die Transaktionskosten vernachlässigt werden können ⇒ "Marktlösung" anstelle staatlicher Intervention
- wirtschaftliche Lösungsansätze für öffentliche Güter - Private Bereitstellung: Koordination der einzelnen Beiträge, Kontrolle, Ausnutzen des Interesse an einer guten Reputation - Bereitstellung öffentlicher Güter durch den Staat
- Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung Periodenbezogene Ex-post- Darstellung ökonomischer Transaktionen der in Sektoren zusammengefassten Wirtschaftssubjekte eines Landes untereinander und mit der übrigen Welt.
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- Kritik BIP als Wohlfahrtsindikator Schattenwirtschaft Bewertung unentgeltlicher staatl. Leistungen Bewertung von Aktien, die mit externen Effekten verbunden sind Nutzen der Freizeit wird nicht berücksichtigt
- Output/ Pro-Kopf- Einkommen hängt ab von der: Ausstattung mit Produktionsfaktoren Auslastung dieser Faktoren (Faktoreinsatz) Technologie: Wie effektiv werden Produktionsfaktoren eingesetzt?
- Arbeitseinsatz L hängt ab von demographischen Parametern (Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter) Partizipationsquote (Erwerbsbevölkerung/ Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter) (unfreiwillige) Arbeitslosigkeit Auslastung der Arbeitskräfte in den Unternehmen