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Hygiene (Subject) / Hygiene (Lesson)

Klausur 20.02.

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  • Hygiene Gesamtheit aller Verfahren und Verhaltensweisen mit dem Ziel, Erkrankungen zu bermeiden un der Gesunderhaltung des Menschen und der Umwelt zu dienen
  • Primärprävention Hygiene = medizinische Primärprävention, Ziel -> Verhinderung der Entstehung von gesundheitlichen Einschränkungen und Erkrankungen
  • Sekundärprävention Früherkennung von Erkrankungen und deren Behandlungen (Vorsorgeuntersuchungen)
  • tertiäre Prävention Verhinderung von Fortschreiten und möglichen Rezidiven bei bestehenden Krankheiten, Minderng von Restschäden, Resozialisierung von Behinderten
  • Epidemiologie Lehre der Entstehung, Verbreitung/Verteilung einer Krankheit in Raum und Zeit innerhalb der Bevölkerung Faktoren, die diese Verteilung beeinflussen
  • Epidemie gehäuftes aber zeitlich und räumlichn begrenztes Auftreten einer Infektionskrankheit Beispiel Cholera
  • Pandemie Ausbreitung einer Epidemie über Länder und Kontinente  Beispiel Aisa, Pest, FSME Zecke
  • Endemie lokal begrenztes aber zeitlich unbegrenztes Auftreten einer Krankheit Beipsiel: Dauerverseuchung durch Malariaerreger
  • Inkubationszeit Zeit vom Eintritt der Infektion bis zum Ausbruch der Krankheit
  • Salmonellen humanpatogene Bakterien meldepflichtig Inkubationszeit: 12-36 h Dauer Ansteckungfähigkeit: ca 4 Wochen Übertragungswege: kontaminierte Lebensmittel, Schmierinfektion
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  • Pneumokokken verursachen 25-50 % aller ambulant erworbenen Lungenentzündungen 8000-10000 Todesfälle pro Jahr in Deutschland Impfung möglich
  • MRSA Multi-Methicillin resistenter Staphylococcus aureus Risikofaktoren: Intravasalen Katheter Wunddrainagen Wunschflächen (postopertaiv, Verbrennungen) chronische Hautläsionen (Ulcus crurus, Dekubitus)
  • Toxoplasmen Erreger der Toxoplasmose Übertragung oral (Katzenkot, rohes Fleisch) oder diaplazentar Erreger zeitlebens im Körper bei ca 60 % der Bevölkerung Antikörper gegen Toxoplasme nachweisbar bei 90 % verläuft Infektion ohne Synptome ! geährlich Erstinfektion bei Schwangerschaft -> Hirnschädigung und Totgeburten
  • Übertragungswege/Eintrittsforten endogene Infektion (Krankheitserreger enstammen der körpereigene Flora) Übertragung edogener Infektionen (Störung der physiologischen Flora, Verschleppung körpereigener Keime exogener Infektion (Infektionesursache liegt in der belebten Umgebung des Menschen) Übertragung exogener Infektionen (druch indirekten/direkten Kontakt, aerogen, Inkorporation)
  • endogene Infektion Autoinfektion Keime eigener Darmflora können in anderen Organen Infektionen Auslösen Beispiel: Harnwegsinfektion, Lungenentzündung
  • latrogene Infektion Übertragung von Krankheitserregern durch medizinisches Personal
  • nosokomiale Infektion Krankenhausinfektion/ Infektion in der Artzpraxis besonderes resistente Erreger
  • diaplazentare Infektion Übertragung von Erregern über die Plazenta  Beispiel: Röteln und Toxoplasmose
  • Parentale Infektion nicht über Darm Inhalation, über Haut/Schleimhaut, über Genitalie
  • exogene Infektion Tröpfcheninfektion Kontakt- oder Schmierinfektion Infektion über den Austausch von Körperflüssigkeiten (auch Sexuelle Übertragung) transmissive Übertragung (durch Tiere)
  • Tröpfcheninfektion Erreger beim Husten/Niesen abgegeben, über Atemluft aufgenommen Diphtherie Masern, Mumps, Röteln Influenza Herpes simplex
  • Schmierinfektion fäkal-orale Infektion:infizierte Personen scheiden die Erreger aus, über das Trinkwasser könnnen diese Erreger vertreitet werden Hepatitis A und E Salmonellen Typhus
  • Kontaktinfektion Tetanus Herpes simplex Hepatitis B AIDS
  • Infektion über Austausch von Körperflüssigkeiten Blut, Ejakulat, Speichel, Tränenflüssigkeit, Muttermilch sexuell übertragbar: Syphilis, Hepatitis B, AIDS, Herpes simplex Typ II
  • transmissive Übertragung Erreger über infizierte Tiere (Vektoren) übertragen Pest Borelliose Malaria
  • Expositionsprophylaxe Isolierung des Kranken Quarantäne Desinfektion kontaminierter Gegenstände Ausrottung tierischer Seuchenträger
  • Dispositionsprophylaxe Vorbeugener Schutz von Personen, die mit Erreger in Kontakt kommen Isolation anderer Personen im Umfeld Impfung = aktive Immunisierung passive Immunisierung Chemoprophylaxe
  • Indikationsimpfung aktive Immunisierung nur bei besonderen Umständen angeraten besondere Gefährdung bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen (Tuberkulose, Influenza, FSME, Varizellen) Reiseimpfung
  • aktive Immunosierung Routineimfung (Impfkalender) oder Indikationsimpfung Impfling direkt mit Erregern konfrontiert (Vakzination) -> Ziel Bildung körpereigener Antikörper Erreger vermehrungsfähig und in Wirkung abgeschwächt (Mumps, Masern, Röteln, Polio) Erreger abgetötet (Tollwut, FSME, Hep. A) Immunisierung mit Spaltprodukten bzw mit Erreger Toxin (Hep B, Grippe, HiB, Diphterie, Tetanus)
  • passive Immunisierung Antikörper aus Spenderblut verabreicht -> sofortige Wirkung Tetanus, Diphteriem Hep B, Masern, Mumps, Röteln
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  • Asepsis Keimfreiheit bzw. Keimarmut zur Vermeidung einer Infektion durch Desinfektion bzw. Sterilisation
  • Antisepsis Hemmung und Vernichtung von Krankheitserregern in Wunden mit chemischen Mitteln (Relative Keimfreiheit)
  • Desinfektion gezielte Keimreduktion, gezieltes Abtöten bestimmerter unerwünschter Mikroorganismen auf Oberflächen, in Flüssigkeiten oder Gasen,  Ziel: Weiterverbreitung zu verhindern Desinfektion führt zur Antisepsis
  • Sterilisation Abtöten der Fortpflanzungs- und Dauerstadien aller Mikroorgansimen bzw Inaktivierung von Viren Sterilisation führt zur Antisepsis
  • Sanitation ungezielte Keimreduktion Beispiel: Händewaschen, direkte UV-Strahlung
  • Bakterizid tötet Bakterien ab
  • Bakteriostatisch hemmt Bakterienwachstum
  • Sporozid tötet Bakteriensporen
  • Fungizid tötet Pilze ab
  • Fungistatisch hemmt Pilzwachstum
  • Viruzid Inaktivierene Wirkung auf Viren
  • physikalische Desinfektion erhitzen in Wasser spühlen mit heißem Wasser Dampfinfektion
  • chemische Infektion einreiben abwischen einlegen verdampfen besprühen
  • nosokomiale Infektion (was ist das) im Krankenhaus erwobene Infektion meist Patienten mit Grunderkrankungen im Krankenhaus überlebende Keime -> hohe Resistenzeigentschaften
  • Ursachen Krankenhausinfektion Personal Patienten Medizin/Medizintechnik Krankheitserreger Umwelt
  • Personal, Ursache Krankenhauserreger Vernachlässigung Hyieneregelung mangelnde Ausbildung und Kenntnis (ärtzliches und plegerisches Personal)
  • Patient, Ursache Krankenhausinfektion erhöhtes Duchschnittsalter erhöhter Anteil an Schwerstkranken therapeutisch bedinge Abwehrschwäche (Immunsupressiva, zytostatische Therapie) Insentivpflege Maßnahmen bei herabgesetzer Abwehrlage
  • Medizin/Medizintechnik, Ursache Krankenhausinfektion komplzierte und aufwendige Operationen schwer zu desinfizierende medizinische Geräte mangelhafte Ver- und Entsorgungsmaßnamen unkritische Antiobiotikatherapie -> Resistensentwicklung der Erreger
  • Krankheitserreger, Ursache Krankenhausinfektion Zunahme virulenter Erreger im Krankenhaus Zunahme multiresistener Keime Verbreitung von Erregern  mit hoher Ansteckungsfähigkeit (Rotaviren, Noroviren)
  • Umwelt, Ursache Krankenhausinfektion Krankenhausumgebung fördert die Ausbreitung von nosokomialen Infektionenserregern druch Nähe zu anderen Patienten, Kontamination von Geräten, nicht desinfizierte Hände des Personals